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Nein zur Aufhebung der Wehrpflicht

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Nein zur Schwächung des so­li­da­ri­schen Milizprinzips

Ich habe meinen Militärdienst als Waldhornist im Armeespiel absolviert. Ich empfand diesen Dienst erstens als ausgesprochen sinnvoll, und ich hatte zweitens ausgesprochen viel Freude daran. Kein Wunder: Schliesslich tat ich ja im mir auferzwungenen Dienst fürs Vaterland nichts anderes als das, was ich auch freiwillig in der Freizeit, sprich: im Musikverein, mache. So wie ich als Musikant meine passende Aufgabe fand, finden sie Technikfreaks als Übermittler, Motorbegeisterte als Motorfahrer, Hobby-Sportler als Infanterist oder Grenadier. Die Schweiz ist ein Land der Vereine. Und was die jungen Männer dieses Landes in ihren Vereinen machen, das machen sie auch in der Milizarmee.

Alle unsere Vereine leben davon, dass die Mitglieder gemeinsame Aufgaben übernehmen, um die Ziele des Vereins zu erreichen. Nicht alle diese Aufgaben machen Spass. Mitunter muss man auch durchbeissen, wenn am Fest serviert werden muss oder die Gönnerbeiträge erbettelt werden sollen. Auch die Armee hat eine solche solidarische Aufgabe, welche alle Bürger unseres Landes gemeinsam zu erfüllen haben, auch wenn das nicht immer Spass macht: die Sicherheit unserer Bevölkerung.

Die Abschaffung der Wehrpflicht würde bedeuten, dass wir auch dieses Prinzip des „einer für alle, alle für einen“ abschaffen. Das will ich nicht. Und ich stelle mir die bange Frage: Was passiert denn in allen anderen Bereichen, in denen dieses Prinzip heute selbstverständlich erfüllt wird? Kommt bald die Forderung nach staatlicher Entschädigung für die Arbeit in den Vereinen, bei der Feuerwehr, in der Politik, in Parteien etc.?

Nein zu einer Armee von Möchtegern-Rambos

Ma​n kann die Sache aber auch andersrum denken: Wenn man nur noch die Freiwilligen in die Armee einzieht, dann kann man auch all die Kompetenzen der jungen Männer nicht mehr für unsere Sicherheit erschliessen. Es meldet sich wohl kaum die benötigte Vielfalt an jungen Männern, welche eine Armee heute braucht – dafür melden sich tendenziell die „Möchtegern-Rambos“, die ich persönlich lieber nicht in der Armee hätte.

Das Milizprinzip ist ein wichtiger Faktor des Erfolgsmodells Schweiz. Ich will nicht, dass wir den ersten Schritt machen, um diesen Erfolgsfaktor zu untergraben. Ich sage deshalb Nein zur Aufhebung der Wehrpflicht.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.


17%
(54 Stimmen)
lula babalu sagte August 2013

Möchtegern-Rambos und fremde Söldner! Waffennareen und andere Kriegfans.
Seit wann sind das die Menschen, die der linken Idelogie entsprechen?

Ich bin kein Militärexperte, aber eines scheint mir sonnenklar, eine Milizarmee hat Skrupel gegen die eigenen Reihen, die eigene Bevölkerung vorzugehen, z.B. bei einem Volksaufstand. Fremde Söldner und Rambos hätten da wohl weitaus weniger Skrupel.

Die Stimmung in der Bevölkerung ist längst am brodeln, die Spitze noch nicht erreicht, dass können selbst die Linken nicht mehr ignorieren. Sie wollen uns in die EU zwängen, mit ihr untergehen, offenbar.








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81%
(37 Stimmen)
Mirosch Gerber sagte August 2013

Heute in der BZ

http://www.bern​erzeitung.ch/digital/​internet/FDP-verlangt​-Schutz-vor-CyberAngr​iffen/story/13487481


die FDP will also von der Armee, eine Cypber Abteilung die nicht nur DEFENSE macht sondern auch WAR..

Ich weiss nicht von welchen Drogen die genommen haben, aber auf jeden FAll zuviel davon..

DIE SCHWEIZ IST NEUTRAL, und wir wollen auch nicht KRIEG führen, nicht mit Gewehren und auch nicht mit Bytes..

Genau so kommt es raus wenn man der Armee keinen klar definierten Auftrag zuweist, dann strecken alle ihre Finger danach und projezieren die eigenen Wünsche und Gelüste in so ein Konstrukt...

das ist erbärmlich entlarvend!


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8%
(131 Stimmen)
Severina Boller sagte August 2013


Lieber Herr Müller. Danke für Ihren sehr guten Blog. Das ist jetzt ein Mann wie ich mir dies vorstelle. Es nicht als Zwangsarbeit zu bezeichnen, nicht Doppelt Untauglich sein, nichts von Diskriminierung erzählen, sondern seinen Mann stehn, dass halt mehr ist als ganztags in verschiedenen Gewanden zu schreiben.


Ich denke es ist gerade auch wichtig keine freiwillige Armee zu haben, damit wir nicht zu viele Rekruten haben. Denn sämtliche Linken Befürworter würden sich ja dann freiwillig melden! Da es laut denen kein Ding wäre genügend Rekruten zu finden. Wenn ich daran denke diese Initiative wird ja deutlich scheitern an der Urne. Dennoch dürften Rund 400'000 Ja stimmen. Und wenn nun die alle dann in die freiwilligen Armee wollen. Uff, hätten wir da nicht ein Problem mit einer zu grossen Armee?


Herzlichs​t
Ihre Severina Boller



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87%
(133 Stimmen)
Stefan Kirchgraber sagte August 2013

Als ehemaliger Trompeter im Militärspiel kenne ich die Argumente auch. Berufsarmee nein - Milizarmee ja.
So wie es kein Problem ist, zivil einen Verein zu betreiben, sollte man der interessierten Bevölkerung zutrauen, einen eigenen Sicherheitsverein oder so ähnlich betreiben zu können. Nicht als Pflicht, sondern aus Interesse. Da würde vielleicht auch undogmatischer über die reelle Sicherheitslage nachgedacht, als wenn in der Armee wie heute der Erhalt von ein paar hundert Armee-Arbeitsplätzen um jeden Preis mehr zählt als jedes logische Argument.
So, Herr Müller-Altermatt, spielt keine Musik, auch nicht im militärischen Rahmen. Das dürfen Sie doch zugeben, oder?


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83%
(128 Stimmen)
Mirosch Gerber sagte August 2013

Ich bin auch der Meinung dass es ein Milizsystem braucht.

Wir sollten nicht debatieren OB man muss, sondern WIE man muss.

Genau dort ist heute der Hund begraben. Unsere Armee hat keinen klaren Auftrag und dadurch keinen Rückhalt mehr, dadurch eine hundsmiserable Umsetzung die in schon fast beängstigende Machenschaften enden.

Genau so geht es heute zu und her:
http://blog.dasmaga​zin.ch/2013/08/16/pan​zerfaust/?goslide=0

Wollen wir das? Bringt das was?

Für mich nein! Wir sollten endlich die Hausaufgaben machen und ihr einen Auftrag und Sinn geben, damit eine Armee wieder das macht was wir von ihr erwarten.

Alles andere endet im Abschaffen in Raten.




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14%
(141 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte August 2013

@ Bravo Hr. Müller, ich kann Ihnen da nur zustimmen, in der RS kommen die "Mammi-Söhnchen" endlich von Muttern weg und lernen erstmals auf eigenen Beinen zu stehen.
Ich selber bin alles andere als ein "Militärfan", habe jedoch die RS zuerst knurrend absolviert, eben weil es ein Dienst an der unabhängigen Gemeinschaft Schweiz ist. Man kann sich & seine noch schlummernden Kräfte i.d. Rekrutenschule (RS) in vorbildlicher Weise dann kennen lernen, indem man eben zu Sachen gezwungen wird, was man freiwillig im Zivilleben niemals so machen würde, wie z.B. nach 2 Std. Schlaf aus diesem mittels Alarm gerissen zu werden, um dann 30-40 Km mit Vollpackung im Kampfanzug zu marschieren. Es werden Kräfte in einem freigesetzt, die man selber niemals für möglich gehalten hätte, das ist schön so etwas zu erleben, es hilft später auch im Zivilleben weiter.
Mir persönlich hat dies geholfen, mich aus einer gut bezahlten Staatsstelle zu verabschieden & mich selbständig zu machen mit einem eigenen Betrieb mit Angestellten, mit dem ich sehr erfolgreich wurde, eben auch Dank den wertvollen Erfahrungen in der RS, was im eigentlichen Sinne wenig mit "Militär" zu tun hat.
Die Frauen solllten jetzt Ihre Egomanie mal überwinden & im Sinne der verfassungsmässigen Rechtsgleichbehandlun​g
analog der jungen CH-Männer zu einem gleich langen Gemeinschaftsdienst verpflichtet werden, z.B. zu einem Pflegedienst in Alters- & Pflegeheimen. Es braucht gar kein grosses Fachwissen, ein wenig Empathie & Menschlichkeit haben bei diesen, i.d. Mehrzahl vereinsamten Menschen, einen grossen Genesungseffekt. Neben der längst fälligen Gleichstellung würde zusätzlich ein in gesellschaftlicher Hinsicht nicht zu vernachlässigender weiterer Effekt insofern erreicht, als die jungen Frauen von ihren hochgestochenden "Model-Träumen" in die Realität zurückgeholt würden, so früh mit "Alter" & der "Vergänglichkeit des Menschen" konfrontiert würden, was einer erforderlichen Genügsamkeit & Bescheidenheit auch nur sehr förderlich sein kann.
Schlussendlich​ bin ich auch davon überzeugt, dass damit die "Lebensansprüche" der jungen "Damen" an ihre späteren Lebensparter auch dadurch doch mit Sicherheit etwas bescheidener ausfallen würden, was die Trennungs- & Scheidungsziffer wieder signifikant unter die 50 % Marke bringen könnte.



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24%
(147 Stimmen)
Werner Widmer sagte August 2013

Die Rekrutenschule ist für viel der einzige Ort, wo sie Disziplin, Kameradschaft und Durchhaltewillen lernen. Das merkt man den Betroffenen später auch in Beruf und Leben an.


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83%
(128 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte August 2013

Blödsinn!

Als Unternehmer, der selbst Leute beschäftigt, muss ich Ihnen sagen, dass Sie komplett falsch liegen.

Ob jemand heute Militärdienst geleistet hat oder nich, ist beruflich von überhaupt keiner Relevanz mehr!

Aufwachen, Herr Widmer, wir leben nicht mehr in den 1960er Jahren!


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15%
(124 Stimmen)
Werner Widmer sagte August 2013

Sie müssen es ja wissen Herr Lohmann. Wie gross ist denn ihr Betrieb? ja wir leben nicht mehr in den 60ern, das merkt man.


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13%
(124 Stimmen)
Heikki Alikoski sagte August 2013

Absolut richtig Herr Widmer, nur ist es so, das der Mann in der Schweiz von den Emanzen zum Schlappschwanz erzogen wurde, kein Verantwortungs gefühl, Minimallist und Pazifist. Nach der Rechnung von Stefan Pfister haben wir gerade mal noch 10% Männer die den Wehrdienst absolviert.

Mein Sohn beendet gerade sein Studium als Betriebs Ökonom, Sein zukünftiger Arbeitgeber empfiehlt im, als Durchdiener den Leutnant zu absolvieren. Da er dabei noch anerkannte Führungsdiplome erhalte und es sehr förderlich sei in seiner Beruflichen Karriere.

Klar es kommt natürlich darauf an, was für ein Unternehmen. Für ein Reinigungsinstitut oder ähnliches ist Militärdienst und Führungsstärke Blödsinn!!!


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10%
(120 Stimmen)
Werner Widmer sagte August 2013

Absolut richtig Herr Aliksoski. Man kann dadurch nur gewinnen.


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96%
(101 Stimmen)
Mirosch Gerber sagte August 2013

Herr Widmer, in welcher Einheit und Funktion haben Sie gedient? ist es möglich dass Ihnen dort ein grosse Stück Realität abhanden gekommen ist? Mit der Armee und ihren in der zivilen Praxis nutzlosen Führungskonzepten der strengen Hirarchie? Ah klar, ich weiss schon, bei Problemen immer zuerst auf die Schulter Patten verweisen, der mit den breitesten Nudeln hat immer Recht oder?

Tut mir echt leid, aber das funktioniert in der heutigen Gesellschaft nicht mehr, besser gesagt: die Gesellschaft WILL DAS NICHT MEHR. Und zwar nicht nur die Gesellschaft als sozialer Part sondern auch die Wirtschaft. Denn dort geht das schon gar nicht mehr. Unternehmen welche einen militärischen Führungsstil pflegen gibts entweder nicht mehr oder gehören einem einzigen Mann der sich selber führt, denn allfällige Mitarbeiter würden sofort reissaus nehmen.

Solange es solche (grauenhaften) Auffassungen von Dienst am Staat gibt, solange hat die GsoA ein extrem leichtes Spiel um die Armee zu demontieren. Und mal ehrlich, ich sehe es auch nicht ein weshalb man sich erniederigen lassen muss, um dem Staate seinen Dienst zu erweisen? kommen Sie mir ja nicht damit das sei eine Lebensschule, denn dieses Standartsprüchlein stimmt seit 40 Jahren nicht mehr.

mich macht es langsam sauer, denn solche verbittert antiquitierten Auslaufmodelle verhindern einen dringend nötigen Umbau der Armee in diesem Land. Milizsystem ja, aber bitte gescheit und mit Sinn und klarem Auftrag organsiert und mit gesunder Menschachtung und Würde.


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5%
(103 Stimmen)
Werner Widmer sagte August 2013

Nicht die Gesellschaft will das nicht mehr, sondern Leute wie Sie. Das haben bereits erfolgte Abstimmungen ergeben!
Ein Schritt zur Armeeabschaffung, wo es ringsum uns her brodelt. Ach übrigens: Ich war einfacher Soldat, aber mir bedeutet unsere Sicherheit noch etwas!


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96%
(100 Stimmen)
Mirosch Gerber sagte August 2013

Sie verwechseln hier was. Ich möchte das Milizsystem erhalten, indem ich einen SINN und AUFTRAG im ganzen voraussetze. Denn nur mit diesem Grundvoraussetzungen lässt sich ein nachhaltiges und von Volk akzteptiertes und gelebtes "Betriebsmodell" realsisieren. Ihre Vorstellungen einer "Züchtigungs und Drill dich Tod" Armee ist hanebüchen und lässt mich erschauern was auf uns zukommt wenn es denn wirklich mal so ernst wird.


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5%
(57 Stimmen)
Klaus Hofmann sagte August 2013

Richtig Lieber Herr Werner!


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3%
(59 Stimmen)
Werner Widmer sagte August 2013

"Züchtigung und drill dich Tod"! vemutlich haben Sie nie Dienst geleistet, dass Ihnen dazu nicht mehr einfällt. Wie viele Leerläufe gibt es in der Privatwirtschaft? Da ist die Armee noch weit weg davon.


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92%
(26 Stimmen)
Mirosch Gerber sagte August 2013

Ja Herr Widmer, Züchtigung bis zum Tod. Entweder durch Unfälle oder durch Selbstüberschätzung der Führungskräfte. Selber mehrfach erlebt, und zwar nicht in der RS sondern in den letzten Wks!!! Wenn ein schiessgeiler Kommandant einer aus Bürolisten bestehenden WK Truppe befiehlt eine LaserSIM Weste zu montieren, und ein 3 tägiges Indianerlis im Morast zu veranstalten kann das bös ins Auge gehen. Vorallem dann wenn mehrmals von Markmunition auf scharfen Schuss und zurück umgestellt wird. "damit das hantieren der Flinte besser gelernt wird". Wers dann nicht lernt, brennt dem andern ein Loch in seine Weste...

... SO GEHT DAS!

PS. den Typen hätte ich als Oberst vor ein Divisionsgericht gestellt, das Ganze versandete aber, mit dem Argument es sei ja nix passiert..


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8%
(25 Stimmen)
Werner Widmer sagte August 2013

Sehr geehrter Herr Gerber,das tut mir leid für Sie, aber man kann nicht von einzelnen unfähigen Offizieren auf die ganze Organisation schliessen. Solche Leute gibt es auch in der Privatwirtschaft zu Hauf.


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87%
(23 Stimmen)
Mirosch Gerber sagte August 2013

Sie haben ein falschen Bild der heutigen Armee. Nachdem die Armeereform 21 angesetzt wurde, war ich rund 6x umgeteilt worden, weil die Einheiten jedes Jahr fortlaufend aufgelöst worden sind. Man müsste eigentlich meinen, dass bei Auflösungen das Ganze ein wenig lockerer angegangen wird. Das war aber immer Schlimmer. Meine letzten WKs brillierten durch "bireweichi" Übungen jenseits von Gut und Bös. Inklusive einer hinterhältigen Aufgebotspolitik. Wenn Sie mal selbstständig sind, und Angestellte haben, müssen Sie die Absenzen planen können. Ich selber wurde 2x reingelegt und vor Tatsachen gestellt. Jedesmal gabs ein Riesentheater weil ich dann wichtige Geschäftsevents kurzfristige umdisponieren musste. Tja ich bin ja seit ein paar Jahren weg vom Verein, hingegen habe ich genug Kollegen die noch müssen, und was ich das hören muss, ist einfach die Fortsetzung meiner WK Erfahrungen.

Das Ganze hat eben System und sind nicht einfach ein paar dumme Löölis die Gott spielen wollen..




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