Umwelt, Klima, Energie > Alternative Energien,

Neue Strahlenschutzverordn​​​​ung beschäftigt Schweizer Politik

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

Noch bis vor we­ni­gen Mo­na­ten war es auch nicht staat­lich zu­ge­las­se­nen Prak­ti­kern, wie Kos­me­ti­kern oder Täto­wie­rern, er­laubt, La­ser- und Licht­be­hand­lun­gen​​​​ an Pa­ti­en­ten durch­zu­führen. Durch eine Än­de­rung der ent­spre­chen­den Ver­ord­nung im Strah­len­schutz­ge­s​​​​etz vom De­zem­ber 2018, wird dies zukünf­tig nur noch durch zu­ge­las­sene Prak­ti­ker mög­lich sein. 

Kon­kret will der Ge­setz­ge­ber mit der er­neu­er­ten Ver­ord­nung be­reits vor­han­dene Stan­dards im Schutz vor Strah­lung wei­ter ver­stär­ken. An­wen­dun­gen wie das Ent­fer­nen von Täto­wie­run­gen oder Per­ma­nent-­Ma­ke-Up​​​​, die Fett­ge­we­be­re­duk­​​​​tion, das Be­han­deln von Ge­fäss- oder Pig­ment­ver­än­de­ru​​​​n­gen, ab­la­tive La­seran­wen­dun­gen oder An­wen­dun­gen, bei denen die Un­ver­sehrt­heit der Epi­der­mis ver­letzt wird, dür­fen nur noch von Ärz­tin­nen und Ärz­ten durch­ge­führt wer­den, die eine spe­zia­li­sierte Aus­bil­dung ab­sol­viert haben. 

Mit der Re­vi­sion des Strah­len­schutz­ge­s​​​​et­zes kom­men die Par­la­men­ta­rier den For­de­run­gen meh­re­rer deut­scher der­ma­to­lo­gi­scher​​​​ Ver­bände ent­ge­gen. Seit ge­rau­mer Zeit set­zen sich der Bun­des­ver­band der Deut­schen Der­ma­to­lo­gen, die Deut­sche Der­ma­to­lo­gi­sche Ge­sell­schaft und die Deut­sche Der­ma­to­lo­gi­sche La­ser­ge­sell­schaft​​​​ dafür ein, dass Be­hand­lun­gen mit Laser und Licht aus­sch­liess­lich von ge­schul­ten Fachärz­ten durch­ge­führt wer­den dürfen. Das gilt allerdings nicht für IPL Haarentfernung - Informationen zur Laser Haarentfernung hier.

Ge­rade die Ent­fer­nung einer Täto­wie­rung birgt Ri­si­ken. Dabei wird mit sehr star­ken La­sern ge­ar­bei­tet, wel­che die Ge­fahr mit sich brin­gen, die Haut zu ver­bren­nen oder zu ver­nar­ben. Wird die La­ser­be­hand­lung durch schlecht aus­ge­bil­de­tes Per­so­nal durch­ge­führt, be­steht die er­höhte Wahr­schein­lich­keit​​​​ blei­ben­der Schä­den. Nach Dr. med. Gerd Kau­tz, während zwölf Jah­ren Mit­glied im Prä­si­dium der Deut­schen Der­ma­to­lo­gi­schen​​​​ La­ser­ge­sell­schaft​​​​, könne es gar vor­kom­men, dass durch un­sach­gemässe An­wen­dung des La­sers Haut­auffäl­lig­kei­t​​​​en der­art ver­än­dert wür­den, dass dies das Fest­stel­len bös­ar­ti­ger Tu­more be­ein­träch­ti­gen könne. 

Als Mit­glied der Strah­len­schutz­kom­​​​​mis­sion hat Dr. Kautz we­sent­lich zur An­pas­sung der Ver­ord­nung bei­ge­tra­gen. Der Arzt sel­ber ver­öf­fent­lichte be­reits im Herbst 2018 ein Stan­dard­werk in der Lehre der Der­ma­to­lo­gie und Kos­me­tik. Das Lehr­buch mit dem Titel „­Ener­gie für die Haut“ be­han­delt die Wir­kun­gen und zum ers­ten Mal auch die Ne­ben­wir­kun­gen der Be­hand­lung der Haut mit Ener­gie­sys­te­men. Wei­ter the­ma­ti­siert das Werk die ge­bo­tene Pa­ti­en­ten­auf­klär​​​​ung, die kor­rekte War­tung der Geräte und in­for­miert mit einem von Me­di­zin­recht­lern ver­fass­ten Gut­ach­ten über die ak­tu­elle Ge­set­zes­la­ge. Ein Au­to­ren­kol­lek­tiv​​​​ aus über 30 Spe­zia­lis­ten ga­ran­tiert wis­sen­schaft­lich breit ab­ge­stützte Inhalte. 

In der sich schnell ent­wi­ckeln­den Welt der Ener­gie­the­ra­pien auf der Haut wie beispielsweise der Haarentfernung Mit Laser ist es für Prak­ti­ker von hoher Be­deu­tung dem tech­ni­schen Ent­wick­lungs­pro­ze​​​​ss Schritt hal­ten zu kön­nen. Hierzu bil­det „­Ener­gie für die Haut“ das ideale Fun­da­ment. Weitere Informationen zur Haarentfernung mit Laser finden Sie unter https://www.haarentfe​rnung.net/laser-haare​ntfernung


Kommentare von Lesern zum Artikel

Die Kommentarfunktion wurde vom Autor des Blogs geschlossen.

Noch keine Beiträge vorhanden. Schreiben Sie den ersten!