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NR-Wahlen 2019: SVP Listen mit SD/EDU verbinden!

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Nationalratswahlen 2019: SVP hat auch eine so­zial- und um­welt­po­li­ti­sche​​ Ver­ant­wor­tung. Lis­ten­ver­bin­dun­g​​en mit SD/EDU eingehen!

Der SVP sollte klar sein, dass ein grosser Teil ihrer Wählerschaft früher links oder gar nicht gewählt hat. Sie muss also bei sozial- und umweltpolitischen Themen aufpassen, dass sie dieses Wählersegment nicht vergrault, wenn sie bei den Schwergewichtsthemen EU/Migration weiterhin Erfolg haben möchte – und das ist dringend nötig.

Falls sie nicht über ihren eigenen Schatten springen kann, sollte die SVP Listenverbindungen mit den sozial- und umweltpolitisch verantwortlich aufgestellten Parteien SD und/oder EDU eingehen


Kommentare von Lesern zum Artikel

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33%
(6 Stimmen)
Christoph Spiess sagte Vor 12 Tagen

Die vielen Wähler, die früher die NA gewählt haben, sind grösstenteils keineswegs "rechts" oder "bürgerlich". Herr Schneider hat da absolut recht. Wer einerseits national denkt, anderseits aber auch für den Natur- und Landschaftsschutz und/oder für Mieter- und Arbeitnehmeranliegen eintritt, wählt auch heute besser als die SD. Diese holen jetzt, wo die SVP den "Klimateufel" an die Wand malt, wohl auch die verlorenen Wähler von dort zurück. Eine SD-Überraschung mit einem bis zwei Nationalräten (ZH, BE) liegt förmlich in der Luft!


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57%
(14 Stimmen)
Walter Wobmann sagte July 2019

Rein arithmetisch mögen Sie da schon Recht haben, Hr. Schneider.
Bei der EDU ist dies zum Teil auch der Fall.
Bei der SD schon viel weniger.

Allerding​s ist es für kleine Parteien wie EDU und SD problematisch, mit einem sooo "grossen Bruder", der uns Kleine nicht (auf gleicher Augenhöhe) ernst nimmt und am liebsten ALLE Stimmen allein für sich fressen will, gemeinsame Sache zu machen.
Die gegenwärtige Haltung der SVP ist, dass sie es angeblich nicht nötig haben, sich mit kleinen Parteien abzugeben.-- Diese Arroganz ist deutlich spürbar.-- Die SVP sucht erst gar nicht Allianzpartnern, sondern denkt immer noch, dass Alle zu ihr kommen müssen.
Darum blieb dies auch nicht ohne Folgen.

Gerade am Beispiel der Stadt Zürich, aber auch des Kantons Zürich zeigt sich, wie Kleinparteien-feindli​ch sich die SVP gebärdete.--- Sie war an vorderster Front GEGEN die Initiative zur Abschaffung der 5% Hürde, in der Hoffnung, dass dann die herausgefallenen EDU- und SD-Wähler auf die SVP umschwenken; mangels Alternativen.--
Das ist aber MITNICHTEN so!!!-- Denn wenn mir einer "aufs Dach" schlägt, werde ich diesen nachträglich nicht noch umarmen.---
Die letzten Wahlen haben es auch deutlich gezeigt, die SVP musste empfindliche Verluste hinnehmen, gerade eben weil viele EDU und SD Wähler NICHT die SVP gewählt haben, sondern eine panaschierte Liste (=gezielt Leute aus diversen Parteien) einwarfen.

Aber auch Inhaltlich (ich meine das Parteiprogramm) haben SVP und SD in vielen wichtigen Sachfragen das "Heu nicht auf demselben Boden":
Das fängt an bei der Ecopop- Initiative, wo die "ach so national" ausgerichtete SVP die Nein-Parole beschloss.
Dies geht weiter bei Umweltpolitischen Vorlagen (Landschaftsschutz, Kleinbauern, öffentlicher Verkehr, Energie, Gewässerschutz, Tierschutz, usw.), wo wir SD fast immer eine andere Parole beschliessen, als die SVP!!--
Und bei der Sozialpolitik ist es auch nicht anders: Die SVP lässt ihre Wählerinnen und Wähler, die als Arbeitnehmer und Mieter sich von der SP abgewendet haben, ebenfalls "im Regen" stehen, indem sie regelmässig Arbeitnehmer- und Mieterfeindliche Politik betreibt.
Ich würde mich nur schon deshalb dort nicht wohl fühlen.--

Schon viel eher ist eine Listenverbindung zwischen den beiden Kleinparteien SD und EDU möglich, da diese sich wenigstens auf gleicher Augenhöhe begegnen.
Wobei auch dort noch nicht das letzte Wort gesprochen wurde.

Da sich die Haltung der SVP in keiner Weise geändert hat, wird es wohl nicht zu einer Listenverbindung SD/ SVP kommen.---

Ich hoffe, Sie verstehen das, Hr. Schneider

Umso mehr rufe ich alle Wählerinnen und Wähler auf, die eine Heimatbewusste, Migrations- und EU- kritische Haltung einnehmen; aber dennoch Arbeitnehmer und Mieter sind und auch ein offenes Herz für die Umwelt und Kleinbauern haben, bei den kommenden Nationalratswahlen die Liste der Schweizer Demokraten (SD) einzulegen.--

Denn​ die SD ist die EINZIGE PARTEI, welche diesem echt nachhaltigen Kombinat gerecht wird.---


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50%
(8 Stimmen)
Alex Schneider sagte July 2019

Und wenn es nicht zu einem Nationalratssitz reicht, sind die Stimmen für die SD verlorene Stimmen für das Anti-EU Lager. Das ist das Problem! Im übrigen haben Sie natürlich recht.


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40%
(5 Stimmen)
Christoph Spiess sagte Vor 12 Tagen

Wenn alle Bürger/-innen, die so denken wie die Schweizer Demokraten, auch konsequent für die SD stimmen würden, wären diese eine mittelgrosse Partei mit erheblichem Einfluss. Wer aus taktischen Gründen die "grosse" SVP wählt, nimmt dafür auch deren antisoziale und antiökologische Politik in Kauf ... und dass sie (siehe Ecopop-Abstimmung) auch gar keine klare Verminderung der Zuwanderung, sondern v.a. billige Arbeitskräfte will. Darum: nicht der SVP nachrennen, sondern - endlich - die SD wählen!


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100%
(3 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 11 Tagen

Die SD, Herr Wobmann, muss aufpassen, dass sie sich nicht allzusehr in sozialistischen Klassenkampf verheddern lässt (s. „arbeiter- und mieterfeindliche Politik der SVP“ usw).
Denn die Kombination von national und sozialistisch führt ins Abseits und setzt im Endeffekt eine mit Durchsetzungsmacht ausgestattete Obrigkeit voraus, die bestimmt, was gerade xxx-freundliche Politik ist und was nicht.

Die SVP sollte man wählen, damit wir in Zukunft überhaupt noch über soziale Fragen abstimmen dürfen. Dann nötigenfalls auch gegen diesbezügliche unfreundliche SVP-Vorschläge.
Alle anderen Parteien wollen aber die direkte Demokratie einschränken, so dass nicht mehr die Bürger bestimmen werden, was sozial nötig ist, sondern dass sozialistisch indoktrinierte Staatsbüttel dies tun.


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67%
(21 Stimmen)
Werner Nabulon sagte July 2019

Wie sich eine SVP aufstellt ist Sache einer SVP und nicht Sache von angeblich parteilosen.


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54%
(13 Stimmen)
jan eberhart sagte July 2019

Wo wäre denn die SD/EDU stark genug, damit sich eine Listenverbindung lohnen würde?

Generell werden Listenverbindungen pragmatisch gehandel, je nachdem was sich für den jeweiligen Kanton als effizient für den eigenen Erfolg erweist.


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12%
(25 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte July 2019

"Der SVP sollte klar sein, dass ein grosser Teil ihrer Wählerschaft früher links gewählt hat."

Das verbreiten Sie nun in allen politischen Foren, Herr Schneider, aber aus der offiziellen Statistik lässt sich das nicht herauslesen. Klar ist dort nur, dass FdP und CVP viele Wählerinnen* an die stark nach "rechts" gerutschte SVP verloren haben.

Die Zahlen finden Sie hier:
bfs.admin.ch/b​fs/de/home/statistike​n/politik/wahlen/nati​onalratswahlen/partei​staerken.html


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