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NR-Wahlen 2019: SVP Listen mit SD/EDU verbinden!

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Nationalratswahlen 2019: SVP hat auch eine so­zial- und um­welt­po­li­ti­sche​​ Ver­ant­wor­tung. Lis­ten­ver­bin­dun­g​​en mit SD/EDU eingehen!

Der SVP sollte klar sein, dass ein grosser Teil ihrer Wählerschaft früher links oder gar nicht gewählt hat. Sie muss also bei sozial- und umweltpolitischen Themen aufpassen, dass sie dieses Wählersegment nicht vergrault, wenn sie bei den Schwergewichtsthemen EU/Migration weiterhin Erfolg haben möchte – und das ist dringend nötig.

Falls sie nicht über ihren eigenen Schatten springen kann, sollte die SVP Listenverbindungen mit den sozial- und umweltpolitisch verantwortlich aufgestellten Parteien SD und/oder EDU eingehen


Kommentare von Lesern zum Artikel

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33%
(6 Stimmen)
Christoph Spiess sagte September 2019

Die vielen Wähler, die früher die NA gewählt haben, sind grösstenteils keineswegs "rechts" oder "bürgerlich". Herr Schneider hat da absolut recht. Wer einerseits national denkt, anderseits aber auch für den Natur- und Landschaftsschutz und/oder für Mieter- und Arbeitnehmeranliegen eintritt, wählt auch heute besser als die SD. Diese holen jetzt, wo die SVP den "Klimateufel" an die Wand malt, wohl auch die verlorenen Wähler von dort zurück. Eine SD-Überraschung mit einem bis zwei Nationalräten (ZH, BE) liegt förmlich in der Luft!


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57%
(14 Stimmen)
Walter Wobmann sagte July 2019

Rein arithmetisch mögen Sie da schon Recht haben, Hr. Schneider.
Bei der EDU ist dies zum Teil auch der Fall.
Bei der SD schon viel weniger.

Allerding​s ist es für kleine Parteien wie EDU und SD problematisch, mit einem sooo "grossen Bruder", der uns Kleine nicht (auf gleicher Augenhöhe) ernst nimmt und am liebsten ALLE Stimmen allein für sich fressen will, gemeinsame Sache zu machen.
Die gegenwärtige Haltung der SVP ist, dass sie es angeblich nicht nötig haben, sich mit kleinen Parteien abzugeben.-- Diese Arroganz ist deutlich spürbar.-- Die SVP sucht erst gar nicht Allianzpartnern, sondern denkt immer noch, dass Alle zu ihr kommen müssen.
Darum blieb dies auch nicht ohne Folgen.

Gerade am Beispiel der Stadt Zürich, aber auch des Kantons Zürich zeigt sich, wie Kleinparteien-feindli​ch sich die SVP gebärdete.--- Sie war an vorderster Front GEGEN die Initiative zur Abschaffung der 5% Hürde, in der Hoffnung, dass dann die herausgefallenen EDU- und SD-Wähler auf die SVP umschwenken; mangels Alternativen.--
Das ist aber MITNICHTEN so!!!-- Denn wenn mir einer "aufs Dach" schlägt, werde ich diesen nachträglich nicht noch umarmen.---
Die letzten Wahlen haben es auch deutlich gezeigt, die SVP musste empfindliche Verluste hinnehmen, gerade eben weil viele EDU und SD Wähler NICHT die SVP gewählt haben, sondern eine panaschierte Liste (=gezielt Leute aus diversen Parteien) einwarfen.

Aber auch Inhaltlich (ich meine das Parteiprogramm) haben SVP und SD in vielen wichtigen Sachfragen das "Heu nicht auf demselben Boden":
Das fängt an bei der Ecopop- Initiative, wo die "ach so national" ausgerichtete SVP die Nein-Parole beschloss.
Dies geht weiter bei Umweltpolitischen Vorlagen (Landschaftsschutz, Kleinbauern, öffentlicher Verkehr, Energie, Gewässerschutz, Tierschutz, usw.), wo wir SD fast immer eine andere Parole beschliessen, als die SVP!!--
Und bei der Sozialpolitik ist es auch nicht anders: Die SVP lässt ihre Wählerinnen und Wähler, die als Arbeitnehmer und Mieter sich von der SP abgewendet haben, ebenfalls "im Regen" stehen, indem sie regelmässig Arbeitnehmer- und Mieterfeindliche Politik betreibt.
Ich würde mich nur schon deshalb dort nicht wohl fühlen.--

Schon viel eher ist eine Listenverbindung zwischen den beiden Kleinparteien SD und EDU möglich, da diese sich wenigstens auf gleicher Augenhöhe begegnen.
Wobei auch dort noch nicht das letzte Wort gesprochen wurde.

Da sich die Haltung der SVP in keiner Weise geändert hat, wird es wohl nicht zu einer Listenverbindung SD/ SVP kommen.---

Ich hoffe, Sie verstehen das, Hr. Schneider

Umso mehr rufe ich alle Wählerinnen und Wähler auf, die eine Heimatbewusste, Migrations- und EU- kritische Haltung einnehmen; aber dennoch Arbeitnehmer und Mieter sind und auch ein offenes Herz für die Umwelt und Kleinbauern haben, bei den kommenden Nationalratswahlen die Liste der Schweizer Demokraten (SD) einzulegen.--

Denn​ die SD ist die EINZIGE PARTEI, welche diesem echt nachhaltigen Kombinat gerecht wird.---


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50%
(8 Stimmen)
Alex Schneider sagte July 2019

Und wenn es nicht zu einem Nationalratssitz reicht, sind die Stimmen für die SD verlorene Stimmen für das Anti-EU Lager. Das ist das Problem! Im übrigen haben Sie natürlich recht.


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40%
(5 Stimmen)
Christoph Spiess sagte September 2019

Wenn alle Bürger/-innen, die so denken wie die Schweizer Demokraten, auch konsequent für die SD stimmen würden, wären diese eine mittelgrosse Partei mit erheblichem Einfluss. Wer aus taktischen Gründen die "grosse" SVP wählt, nimmt dafür auch deren antisoziale und antiökologische Politik in Kauf ... und dass sie (siehe Ecopop-Abstimmung) auch gar keine klare Verminderung der Zuwanderung, sondern v.a. billige Arbeitskräfte will. Darum: nicht der SVP nachrennen, sondern - endlich - die SD wählen!


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100%
(3 Stimmen)
Hans Knall sagte September 2019

Die SD, Herr Wobmann, muss aufpassen, dass sie sich nicht allzusehr in sozialistischen Klassenkampf verheddern lässt (s. „arbeiter- und mieterfeindliche Politik der SVP“ usw).
Denn die Kombination von national und sozialistisch führt ins Abseits und setzt im Endeffekt eine mit Durchsetzungsmacht ausgestattete Obrigkeit voraus, die bestimmt, was gerade xxx-freundliche Politik ist und was nicht.

Die SVP sollte man wählen, damit wir in Zukunft überhaupt noch über soziale Fragen abstimmen dürfen. Dann nötigenfalls auch gegen diesbezügliche unfreundliche SVP-Vorschläge.
Alle anderen Parteien wollen aber die direkte Demokratie einschränken, so dass nicht mehr die Bürger bestimmen werden, was sozial nötig ist, sondern dass sozialistisch indoktrinierte Staatsbüttel dies tun.


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100%
(1 Stimme)
Walter Wobmann sagte September 2019

Hr. Knall,
Diesen Vorwurf hören wir schon von beiden Seiten die längste Zeit: Für die Sozialisten und Grünen sind wir "zu Rechts", für die SVP sind wir "zu links".
Noch einmal zur Klarstellung:
Wir von der SD sind heimatbewusst und National eingestellt, aber KEINE Nazis;
wir sind sozial (Arbeitnehmer- und Mieterfreundlich) eingestellt, aber KEINE Sozialisten;
wir sind Umweltbewusst ökologisch und für den Landschaftsschutz eingestellt, aber KEINE Grünen.--

Wenn wir überhaupt noch über solche Fragen abstimmen wollen, müssen wir Parteien wählen, die EU-kritisch sind und den vorliegenden Rahmenvertrag zurückweisen, weil dieser die Aushebelung der direkten Demokratie beinhaltet.

Dass alle anderen Parteien (ausser der SVP) die direkte Demokratie einschränken wollen, stimmt nicht; und das wissen Sie haargenau!!!-
Warum behaupten Sie immer wieder gebetsmühlenartig diese Lüge??--

Sie wissen so gut wie ich und viele andere Vimentis-Forumsteilne​hmer, dass neben der SVP auch die Schweizer Demokraten (SD) und die Eidgenössisch-demokra​tische Union (EDU) ebenfalls die direkte Demokratie verteidigen und die Attacken der EU gegen unsere Souveränität, Föderalismus, Neutralität und unsere christlich-abendländi​sche Leitkultur abwehren.
Die SVP steht beileibe NICHT alleine da, auch dann nicht, wenn sie das immer wieder fälschlicherweise von sich behauptet!
Statt dass die SVP in der EDU und SD Bündnispartner für die Erhaltung der Schweiz sehen würde, deavouiert sie diese durch eine arrogante Haltung (löst Euch auf und kommt zu uns), indem sie uns ignoriert und alles tut, damit die EDU und SD als kleine Parteien nicht mehr im Parlament vertreten sind!!--

Obendrein​ meint dann die SVP noch, dass sie durch diese Haltung uns SD-ler und EDU-ler als Wähler gewinnen kann. -- EINE ÄUSSERST ABSTRUSE VORSTELLUNG!!!--
Ver​setzen Sie sich doch selber mal in die Haut eines SD-lers oder EDU-lers.-- Wenn Sie vom "grossen und mächtigen Partner" eins auf den Deckel bekommen, wollen sie diesen nicht noch umarmen!!!!!!!!!!!
Genau so hat es sich bei den zürcher Kantonsratswahlen verhalten und wird es sich wahrscheinlich auch bei den Nationalratswahlen verhalten: Die SVP wird Stimmenverluste einfahren und Sitze verlieren wegen ihrer eitlen Haltung.--
Sie wird am Ende alleine dastehen, wenn sie keinen Gesinnungswandel vollzieht.
Aber sie ist daran NICHT unschuldig!!!- Sie hat sich das durch ihre überhebliche und arrogante Haltung (nur WIR sind die "Siebesieche") selbst eingebrockt!--
Es ist für die SVP an der Zeit, über die Bücher zu gehen und ihre Haltung zu kleinen Parteien zu ändern.--
Ansonsten sehe ich schwarz für Euch.--


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100%
(1 Stimme)
Christoph Spiess sagte September 2019

Wer spricht denn überhaupt noch von dieser grossen Partei, die so tut, als wäre sie gegen die Masseneinwanderung, aber die Ecopop-Initiative abgelehnt hat, mit welcher die rasante Überbevölkerung wenigstens etwas gebremst worden wäre? Wer will als Arbeiter, Angestellter oder Mieter noch eine Partei wählen, die am Ende doch immer nur die Interessen der "oberen 10'000" vertritt und jetzt z.B. die Überbrückungsrente für ältere Arbeitslose ablehnt. Diese Partei soll wieder die Gewerbler- und Bauernpartei von 1970 werden, als solche und mit 10 % Wähleranteil ist sie ok. Heimatverbundene Menschen aus Mittelstand und Arbeiterschaft wählen diesmal die Schweizer Demokraten. Eine Überraschung liegt in der Luft, auch wenn die Medien konsequent so tun, als ob es gar keine SD gäbe. Bald werden sie sich die Augen reiben ...


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67%
(21 Stimmen)
Werner Nabulon sagte July 2019

Wie sich eine SVP aufstellt ist Sache einer SVP und nicht Sache von angeblich parteilosen.


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54%
(13 Stimmen)
jan eberhart sagte July 2019

Wo wäre denn die SD/EDU stark genug, damit sich eine Listenverbindung lohnen würde?

Generell werden Listenverbindungen pragmatisch gehandel, je nachdem was sich für den jeweiligen Kanton als effizient für den eigenen Erfolg erweist.


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12%
(25 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte July 2019

"Der SVP sollte klar sein, dass ein grosser Teil ihrer Wählerschaft früher links gewählt hat."

Das verbreiten Sie nun in allen politischen Foren, Herr Schneider, aber aus der offiziellen Statistik lässt sich das nicht herauslesen. Klar ist dort nur, dass FdP und CVP viele Wählerinnen* an die stark nach "rechts" gerutschte SVP verloren haben.

Die Zahlen finden Sie hier:
bfs.admin.ch/b​fs/de/home/statistike​n/politik/wahlen/nati​onalratswahlen/partei​staerken.html


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