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Politik ist gefordert - Klima-Erwärmung steht nicht still!

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Die Klima-Erwärmung steht nicht still!

 

 Kaum hat die NZZ am Sonntag auf der ersten Seite getitelt «Der Klimawandel steht still», äussern sich gewisse Schweizer Politiker bestärkt und erfreut. «Ich wusste es ja schon immer, die Temperaturen schwanken seit Menschengedenken», ruft mir ein SVP-Kollege triumphierend entgegen. Nationalrat Christian Wasserfallen, FDP, spricht gar gegenüber dem Tages-Anzeiger von einer Hysterie, von der sich die Schweizer Politik habe anstecken lassen.

Sind die Klimawarnungen etwa dem Waldsterbe-Hype gleichzusetzen? Ich empfehle meinen Kollegen, doch etwas genauer hinzuschauen. Der zweite Titel zum ausführlichen NZZ-Artikel lautet schon etwas vorsichtiger: «Klimawandel macht eine Pause». Fakt ist: Die Erwärmung wurde nicht gestoppt, sie hat sich nur verlangsamt. In den letzten 15 Jahren war die Temperaturzunahme etwa noch ein Drittel so schnell wie in den 30 Jahren zuvor. Die Messreihen zeigen aber eines deutlich: Die Durchschnittstemperat​uren der Erde sind seit 1850 stetig angestiegen. Die 2000er Jahre waren das wärmste Jahrzehnt seit Messbeginn, 0.4 bis 0.5 °C wärmer als 1961 bis 1990.

 

Die Erwärmung ist eindeutig

 Im Grossen und Ganzen bestätigt der fünfte IPCC-Bericht die Befunde des vorherigen. Revolutionäre Änderungen gibt es keine. Der neue Bericht hält klipp und klar fest: «Die Erwärmung ist eindeutig». Diese Erwärmung ist nicht einfach ein ludus naturae (Spiel der Natur), wie die Menschen des Mittelalters die Entstehung von Naturphänomenen bezeichneten. Die internationale Forschergemeinschaft ist sich einig: mit 95 prozentiger Gewissheit wird die gegenwärtige Erwärmung hauptsächlich durch den Menschen verursacht. Dies ist doch ein sehr gefestigtes Resultat des fünften Sachstandsberichts.

 

 

Auch der Einfluss der Treibhausgase auf die langfristige Erwärmung ist unbestritten. Möglicherweise wird deren Einfluss zum Teil etwas überschätzt. Sollte dies der Fall sein, ändert das aber nichts an der Tatsache, dass die anthropogenen Klimagase, an vorderster Stelle CO2, die Atmosphäre aufheizen.

Gründe für die seit 1998 beobachtete verlangsamte Temperaturzunahme hängen wahrscheinlich mit internen Schwankungen im Klimasystem, vermehrtem Vulkanismus und / oder mit der Abnahme der Sonnenaktivitäten im gegenwärtigen Elfjahreszyklus zusammen.

 

Die Politik bleibt gefordert

Wenn wir das Zwei-Grad-Ziel erreichen wollen, bleibt uns einfach ein wenig mehr Zeit, das Ziel an und für sich bleibt trotzdem noch sehr ambitioniert. Die Beschränkung des Klimawandels erfordert nach wie vor eine beträchtliche und dauerhafte Reduktion der Treibhausgas-Emission​en.

Die Politik bleibt gefordert. Die Staaten der Erde sind gut beraten, nach wie vor rasch griffige CO2-Reduktionsmassnah​men zu beschliessen und umzusetzen. Der Klimawandel steht nicht still. Er schreitet voran. Der Meeresspiegel stieg von 1901 bis 2010 um 19 Zentimeter an. Er kann sich bis 2100 um 30 bis 100 Zentimeter anheben (gegenüber dem Stand von 1995). Dies bringt etliche flache Küstengebiete in bedrohliche Situationen. Die wegschmelzenden Gletscher werden das Landschaftsbild verändern, auch in der Schweiz. Zunehmende heftige Niederschlagsereignis​se und längere Trockenperioden werden – immer wieder – grosse Schäden verursachen.

Die Politik ist gut beraten, rasch zu handeln und sich nicht durch die Klimaskeptiker verunsichern zu lassen. Die Temperaturen steigen und werden die Lebensbedingungen auf der Erde langfristig verändern. Für einige wird dies neue Chancen bringen, viele werden aber darunter leiden, vor allem künftige Generationen.

Von Dr. Kathy Riklin, Nationalrätin CVP (ETH-Klimablog)


Kommentare von Lesern zum Artikel

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25%
(4 Stimmen)
E. Baumann sagte September 2019

Entschuldigung Frau Ricklin
Ich sehe, Sie machen voll auf Polemik. Die CO2 Thematik ist meiner Meinung nur eine reine Geschäftemacherei und um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ich begreife nicht dass Sie diesem Klimahype aufspringen und sich nicht selbst informieren.
Genauso​ sehe ich es, wie Frau Bundesrätin Somaruga einseitig bis 2050 die CO2-Emissionen auf Null senken will. Haben wir das denn nicht schon? Wo hat sie ihre Expertenquellen her?
Etwa von Frau Jacqueline de Quattro, die in der Samstagsrundschau des SRF's in einem Schulmeisterlichen Ton die geschlossenen Fragen des SRF's beantwortete: https://www.srf.ch/se​ndungen/samstagsrunds​chau/koennen-kantone-​die-klima-handbremse-​loesen
Wenn ich solchen Leuten zuhöre, wird mir schlecht.
Shlecht wird mir auch, wenn ich mir die fast stündliche Gehirnwäsche des SRF's anhören muss über den Klimawandel, den es unbestrittenermassen gibt, aber der schon besteht, seit sich die Erdkugel dreht.


Ich bitte Sie diesen Film in sich aufzunehmen. https://www.youtube.c​om/watch?v=dqZmg9GqSg​4 Ja, er ist etwas lang. Darin kommen aber Klimaexpertenberichte​ vor. Experten sind nicht Politiker oder Leute von der IPCC, die von den Problemen dieser Welt ablenken wollen.


Ich würde gerne eine Stellungnahme von Ihnen zu dem Film von Youtube hören, was Sie dazu meinen.

Freundlich​e Grüsse


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50%
(8 Stimmen)
Sägesser Barbara sagte February 2015

Wo stünden wir im Jahr 2055, wenn wir mit der Erde gleichermassen weiterwirtschaften, wie in den vergangenen 40 Jahren?
«Wie bisher» bedeutet eine weitere Zunahme der Emissionen von CO2 um zirka zwei Prozent pro Jahr. So gehen wir den Weg einer weltweiten Erwärmung von über vier Grad Celsius. Das bedeutet für viele Regionen der Welt massive Klimafolgekosten: In einigen Regionen wird man sich nicht mehr an die Auswirkungen dieses ungebremsten Klimawandels anpassen können. Das gehäufte Auftreten von Extremereignissen und die Bedrohung wichtiger Ressourcen wie Wasser oder Land zwingt Menschen, neue Lebensräume zu suchen. So kann es zu Klimaflüchtlingen und Klimakonflikten kommen. http://www.20min.ch/s​chweiz/bern/story/-Ex​trem-Ereignisse-schaf​fen-Klimafluechtlinge​--15843685

So ist zu lesen... und Klimaflüchtlinge oder gar auswandern müssen, Krieg um Nahrung und/oder Wasser ist ja nicht gerade was gewünscht wird. Zudem kostet die Erwärmung um 4 Grad (Gesundheit, Wirtschaft -> Ernte- und Arbeitsausfälle, Versicherungen etc.)

Instrumente wie Energiestrategie 2050, CO2-Verordnung etc. sind vorhanden. Nur bei der Umsetzung hapert es. Vor allem, wenn man die Mobilität anschaut (Zürcher arbeiten in Bern, Berner in Zürich etc.; in Autos sitzt sehr oft nur ein Mensch drin; Lenkungsversuche werden durch Lobbyisten torpediert)…

Hande​ln/Umsetzen ist meine Forderung, damit unsere Spezies erhalten und auf der Erde entsprechend verteilt bleibt samt genügend Nahrung, genügend sauberem Wasser und einem Ein- und Auskommen.


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55%
(11 Stimmen)
- - sagte October 2014

"(…) Klima-Erwärmung steht nicht still"

Mit Ihrem gut gemeinten Thema, Frau Riklin, haben Sie nur wieder die Ewiggestrigen aufgescheucht, welche die Tatsache der Erdwärmung auch durch den Menschen nicht akzeptieren können und wollen. Wer an etwas GLAUBT benötigt keine FAKTEN.

Solche Leute bürsten ihre Katze jeden Tag gegen den Strich und behaupten, ihre Haare (die Haare der Katze also) wüchsen in die falsche Richtung.


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33%
(9 Stimmen)
Walti Wummer-Schön sagte October 2014

Die Experten haben immer recht! Sagten sie, die Experten (vom Uni-Professor bis zum Förster in Hinterdupfingen) uns doch voraus, dass im Jahre 2000 in der Schweiz, ja sogar Europaweit, KEIN Wald mehr stehen werde. Wir haben jetzt 2014 und wir alle wissen: Sie, die Experten, hatten vollkommen recht!


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43%
(14 Stimmen)
Joachim Richard sagte November 2013

@ Rainer Selk "Achm, und nun die Meereserwärmung der Erde 'von unten'."
Nein, ganz einfach:
Die von der Sonne einstrahlende Wärme wird infolge des zunehmenden Treibhauseffekts nicht vollständig wieder abgegeben. Dies führte zunächst zu Erwärmung der Atmosphäre, wobei 1998 ein Höchstwert erreicht wurde, der erst 2010 überschritten wurde. Ein Teil der überschüssigen Wärme geht ins Meer, oder zeitweilig auch die gesamte. Wie stark dieser Effekt ist, hängt von den Meeresströmungen ab. Die Wärme kommt nicht "von unten", sondern geht momentan nach unten. Aber das geht nur vorübergehend.


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69%
(36 Stimmen)
Hans Knall sagte October 2013

Auch wenn um sieben Ecken herum gemutmasst werden kann, warum es in den letzten 15 Jahren nicht wärmer geworden ist; es ändert nichts daran, dass es nicht wärmer geworden ist.

Der Punkt ist, dass die IPCC und alle die behaupten zu wissen, wie das Klima funktioniert, während den letzten 15 Jahren andauernd gepanict haben und Studien über Studien auf den Angstmarkt geschmissen haben, die allesamt hochschworen, dass es todsicher wärmer werde. Und, das ist nun klar geworden, ist einfach total falsch!

Auf die Frage nach der menschengemachten Klimaerwärmung muss man also erst mal gegenfragen: Welche Klimaerwärmung denn...?



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38%
(26 Stimmen)
Joachim Richard sagte October 2013

Diese Grafik stellt den Zusammenhang zu El Nino / La Nina sehr eindrucksvoll dar; sowohl die roten wie die blauen Balken zeigen einen Aufwärtstrend, und wenn es die Kühlung durch die "blaue" La Nina nicht gegeben hätte, wär es schon wärmer gewesen:
http://blogs.nichol​as.duke.edu/thegreeng​rok/files/2013/03/201​213-noaa.png
dazu den Bericht
https://blog​s.nicholas.duke.edu/t​hegreengrok/el-nino-l​a-nina-and-global-war​ming/
Zur Kühlung durch die Tiefsee siehe hier http://www.welt.de/wi​ssenschaft/umwelt/art​icle120342040/Tiefenw​asser-erwaermt-sich-z​ehnmal-staerker-als-M​eere.html
und hier
http://www.hand​elsblatt.com/technolo​gie/energie-umwelt/um​welt-news/globale-erw​aermung-warum-der-kli​mawandel-pause-macht/​8711230.html
und hier http://www.handelsbla​tt.com/technologie/en​ergie-umwelt/umwelt-n​ews/globale-erwaermun​g-die-tiefsee-als-puf​fer-fuer-den-klimawan​del/8839460.html


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33%
(30 Stimmen)
Joachim Richard sagte October 2013

Die Erderwärmung macht vermutlich gar keine Pause,
vielmehr geht ein größerer Teil der überschüssigen Wärme in den Ozean, so dass die Temperaturen an der Erdoberfläche auf dem Maximalwert der letzten 15 Jahre verharren, sich aber die Meere in ihrer Tiefe erwärmen. Das würde ich aber trotzdem als Erderwärmung bezeichnen. Der Zusammenhang mit den Meeren wird auch durch die durchaus zunehmenden Temperaturen während El Nino / La Nina-Zyklen (wenn man diese jeweils getrennt betrachtet) unterstützt.
Die wärmste 12-Monats-Phase war auch erst vor kurzem (bezogen auf die Kalenderjahre sind die letzten Jahre immerhin ziemlich weit vorne, auch wenn es nicht ständig Rekorde gibt). Ich würde auch sagen: Ein warmes Jahr mag ein Zufall sein, 16 Jahre lang Erwärmung ist ein bedrohlicheres Zeichen.
Schließlich​ deutet die Sonnenfleckenaktivitä​t darauf hin, dass momentan etwas weniger Energie von der Sonne kommt als in anderen Jahren; das kann sich aber auch schnell umkehren, und dann wirken beide Effekte (CO2 und Sonne) in zunehmender Richtung.



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51%
(49 Stimmen)
Daniel Pfund sagte October 2013

Mal angenommen, die Klimaveränderung wäre menschgemacht, mal angenommen die Klimaveränderung könnte wirklich reduziert oder gar gestoppt werden? Da ist es doch total unverständlich warum man nirgends und niemals die wirkungsvollste Massnahme, die sich erst noch einfach und sofort umsetzen liesse, vorschlägt. Dies wäre der sofortige Stopp des Bevölkerungswachstums​, mit zukünftiger Reduzierung der Weltbevölkerung auf maximal 3 Milliarden. Dies zu erreichen wäre simpel, indem man pro Paar nur noch ein Kind haben dürfte. So liesse sich nicht nur das Klima retten sondern auch alle anderen menschgemachten Probleme reduzieren und viel Leid vermeiden. Solange diese pragmatische Lösung nicht einmal ansatzweise diskutiert wird, kann ich das Thema nicht ernst nehmen und bin auch nicht bereit mich in meinem Umweltverhalten einzuschränken.


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74%
(74 Stimmen)
Werner Nabulon sagte October 2013

Nun Frau Dr. Kathy Riklin,

Etwas Pragmatisch angesehen. Seit 1998 steigt diese „menschgemachte Klimaerwärmung“ nicht so an, wie das in den Szenarien vorgerechnet wurde. Diese Modelle, Szenarien sind also offensichtlich falsch.

Trotzdem wurde 2008 die CO2 Abgabe eingeführt. Mir kann niemand weismachen, dass man 2008 in IPCC Fachkreisen / bei Klima Spezialisten niemand etwas von diesen Abweichungen wusste.

Jedoch ist diese IPCC fast wie ein neuer Glaube, der auf gar keinen Fall angezweifelt werden darf, macht das jemand, wird dieser aufs gröbste niedergemacht, so sehen die Fakten aus.

15Jahre lang konnte man nun diese Lügen mehr oder weniger aufrechterhalten, jedoch wie das mit Lügen so ist, irgendwann kommt die Wahrheit ans Tageslicht.

Die Wahrheit ist die, das Weltklima ändert sich seit Millionen von Jahren, sei es mit oder auch ohne den Menschen.
Eine weitere Wahrheit: die Schweiz macht 0,irgendwas % aus an diesem CO2 Ausstoss, tun aber so, als würden wir die Welt retten.

Was wir tatsächlich tun, mit diesen CO2 Abgabe heute 36Franken die ab 2014 auf 60Franken ansteigt, wir verteuern alles im Hochpreisland Schweiz.

Ob wir uns ruinieren, wird sich erst später zeigen. Das alles weil CVP Menschen glauben, ja, Glauben ist etwas was diese CVP Menschen offensichtlich können, egal was glauben, Hauptsache was glauben.

Ab und an wäre es wünschenswert, man würde sein Hirn dafür verwenden, wofür wir es bekommen haben, zu, denken.



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71%
(85 Stimmen)
* * sagte October 2013

Die Lebenslüge von der Klimaerwärmung! Alles nur um Geld zu machen und was man nicht vergessen darf: Die Politiker sind Spesenritter die nun gerne an die Klimakonferenzen gehen.

Dabei spielt es keine Rolle, dass z.B. in Kopenhagen von den Konferenzeilnehmer so viel CO2 produziet wurde wie eine Stadt mit 300'000 Einwohner in eimem Jahr.

Da es damals zuwenig Luxuslimosienen hatte, musste die aus ganz Europa hergekarrt werden! Die Konferenzeilnehmer bestanden auf Luxus!

Solches soll man Ernst nehmen? Nur Blödmänner glauben noch an den Storch!


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64%
(66 Stimmen)
Hans Knall sagte October 2013

Niemand sagt, Frau Ricklin CVP, die Klimaerwärmung sei gestoppt worden.

Sie steht eben nur still, ganz wie das Klima es will. Und nicht wie es für die menschengemachten Klimalenker hätte sollen wollen...



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75%
(61 Stimmen)
Roland Steiner sagte October 2013

Frau Riklin, Ja das Klima ändert sich. Dies tut es schon seit es ein Klima gibt. Ob der Mensch den Wandel beeinflusst steht ausser Frage, ob nun positiv oder negativ? Die aktuelle Hysterie ist aber nicht angebracht. Die wurde künstlich erzeugt um wieder gewisse Leute zu bereichern (sihe CO2 Handel).

Jetzt zur Schweiz: es ist unbestritten, dass es von Vorteil wäre, wenn die Schweiz bezüglich fossiler Brennstoffe unabhängiger würde (da dieser Rohstoff aus dem Ausland kommt). Dies würde als Nebeneffekt automatisch den CO2 Ausstoss der Schweiz reduzieren. Dies ist es was sie ja wollen. Somit sind nun Lösungen zu suchen, die verhindern, dass die Schweiz immer mehr auf den Verbrauch von fossilen Brennstoffen angewiesen ist. Hier gilt es anzusetzen. Dazu ein paar Stichworte:

-Förde​rung von neue Technologien
-Abbau von administrativen Hürden um neuen Technologien auch eine Chance zu geben
-Bevölkerungsz​ahl der Schweiz



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20%
(45 Stimmen)
Jörg Matter sagte October 2013

Frau Kathi Ricklin,
gefällt mir Ihre Aufmerksamheiten sehr gut eintexten.
Natürlich​ wird man zur Erhöhungen der Erdwärmungen mehr heiss als erwarten.
Das verusacht man bei uns im Wallis starke Gletscherrückgänge schon und erzielt man wahrscheinlich kein Sommerski mehr...
Wie eine Schande für unser Tourisumskanton!


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72%
(60 Stimmen)
Benedikt Jorns sagte October 2013

Beitrag Nr. 2

Haben eigentlich das Kyoto-Protokoll von 1997 und all die mit viel Trara durchgeführten bisherigen Klimakonferenzen schon ein klein wenig Wirkung gezeigt? Nein, am sehr konstanten Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre hat sich leider gar nichts geändert. Einzig die Jahreszeiten lassen die üblichen kleinen Wellen in der Grafik erkennen. Diese sind durch die Laubbildung der Bäume und die ungleiche Landverteilung auf die Süd- und Nordhalbkugel der Erde bestimmt.
Grafik: www.ch-strategie.ch/C​O2.pdf

Wenn Prof. Stocker in der Arena sagt: „Die Wissenschaftler erstellen nur Szenarien. Welchen CO2-Ausstoss wir letztendlich zulassen, entscheidet die Politik.“ … dann muss ich nur lachen. Glaubt dieser Mann wirklich, dass, wenn wir so weitermachen, da irgendeinmal Auswirkungen der Klimapolitik auf den CO2-Anstieg zu beobachten sein werden?

Ist etwa die Vorgabe von CO2-Kontingenten an die einzelnen Länder schon vom Vorgehen her falsch? Weiss Gott, es braucht ja wirklich nicht viel Intelligenz, um zu sehen, dass die gleichzeitig stattfindende Verlagerung der Produktion in die Schwellenländer die CO2-Kontingente je Nation zur Pharce macht! So ist es z.B. China unmöglich, auf die Inbetriebnahme von durchschnittlich wöchentlich zwei neuen grossen Kohlekraftwerken zu verzichten. Es liegt nicht drin, derart viel Produktion in dieses Land zu verlagern und gleichzeitig die immens starke Zunahme des Strombedarfs mit irgendwelchen erneuerbaren Energien abzudecken.

Die bisherige Vorgehensweise an den Klima-Konferenzen ist ein Witz, allerdings ein schlechter, es gibt lustigere! Etwa die in der Arena-Sendung gemachten Vorschläge der Politiker(innen) zur CO2-Reduktion sind gut und recht, doch haben sie leider nur sehr wenig Auswirkung. Wo wirklich Handlungsbedarf ist, sehen die guten Leute so leider nicht.

Seit der Mensch die fossilen Brennstoffe entdeckt hat, nimmt deren Verbrauch stetig zu. Die Nutzung von Wasserkraft, Kernenergie und all den neuen erneuerbaren Energien kann auch insgesamt nicht mithalten. Selbst deren prozentualer Anteil an der Gesamtenergieversorgu​ng nimmt ständig ab. Heute ist er schon kleiner als 18%. Gemäss den Experten werden es schon bald nur noch 15% sein.
Grafik: www.ch-strategie.ch/w​eltenergieproduktion.​htm

Parallel dazu wächst die CO2-Produktion entsprechend stark. Da die zu beobachtende Zunahme des Verbrauchs von fossilen Brennstoffen auch in Zukunft mehr CO2 bringen wird, bleibt die Senkung des weltweiten CO2-Ausstosses noch während einiger Zeit eine Illusion.

Doch in einigen Jahrzehnten könnte es möglich sein, dass wir eine Trendwende hinkriegen. Wenn wir heute im ganzen Bereich der nicht fossilen Energien Forschung und Entwicklung weiterbringen, dann und nur dann haben wir Chance, langfristig den CO2-Ausstoss langsam zu verkleinern.

In der Schweiz müssen wir uns dabei auf jene Bereiche konzentrieren, in welchen wir von unserer Erfahrung her dafür prädestiniert sind. Früher war unser Beitrag zur Entwicklung der Nutzung von Wasserkraft vorbildlich. Heute beteiligen wir uns an der Entwicklung von effizienten Heizsystemen und erzielen beachtliche Fortschritte bei der Gebäudeisolation. Einen wertvollen Beitrag könnten wir mit der Weiterentwicklung von leistungsfähigen Gleichstromleitungen erbringen. Etwa die Speicherung von nicht konstant anfallendem Strom aus Windkraftanlagen an den Meeresküsten wäre so sehr viel besser möglich. In diesem Zusammenhang ist auch das in Diskussion stehende Stromabkommen mit der EU sehr nützlich. Bei der Photovoltaik ist es vor allem die Firma Meyer Burger, welche international beachtetes Know-how erbringt. Auch bei der langfristig sehr wichtigen Kernfusion machen wir wie die meisten Industriestaaten aktiv mit.
Doch etwa bei der Entwicklung von tiefer Geothermie brillieren wir nicht. Man spricht mehr davon, als dass zurzeit auch wirklich Projekte vorankommen. Zudem sind wir bei den in diesem Bereich sehr wichtigen Vorabklärungen auf deutsches Know-how angewiesen. Oder noch schlimmer: Wir führen etwa bei der Bohrung im Zürcher Triemli diese Vorabklärungen gar nicht durch. Zudem sind wir so dumm und machen erste Probebohrungen ins kristalline Gestein ausgerechnet im erdbebengefährdeten Basel. Auch bei der Entwicklung von Kernreaktoren 4. Generation nehmen wir unsere Verpflichtung, an zwei der sechs international vereinbarten Projekten mitzumachen, viel zu wenig wahr.

Es braucht alle nicht fossilen Energien. Sie gegeneinander auszuspielen, ist ungeschickt und bringt uns nichts. Etwa die Aussage Eric Nussbaumers in der Arena, die Kernenergie bringe sowieso nur wenige Prozente an die Gesamtenergieversorgu​ng und der Brennstoff Uran sei beschränkt, ist ein Unsinn. Brennstoff (inkl. neue Brennstoffe) für die Kernspaltung haben wir noch für einige 10'000 Jahre, für die Kernfusion ist er unbeschränkt. Auch erneuerbare Energien gibt es insgesamt unbeschränkt, doch sind die für uns Menschen zu erwartenden Grenzen der Realisierbarkeit heute noch nicht abzuschätzen.

Die zur Diskussion stehende Energiewende ist zurzeit nichts als ein Glaubenskrieg der AKW-Gegner. Kathy Riklin und andere haben offenbar noch nicht erkannt, dass der Wind gedreht hat. Meine Initiative „Wir sind offen für kommende Entwicklungen bei der Energiepolitik“ wird offensichtlich zunehmend in allen Medien mit grosser Mehrheit akzeptiert: www.ch-strategie.ch/I​nitiative-ok.pdf



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