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Politische Fehlentscheide - warum passieren sie?

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Wenn po­li­ti­sche Ent­scheide keine Aus­wir­kun­gen auf mein Leben hätten, würde ich hier kei­nen Ar­ti­kel schrei­ben.

Ich bin sicher nicht der einzige, welcher sich über einen Grossteil der politischen Entscheide der sogenannten Volksvertreter ärgert. Viele Entscheide entbehren jeglicher Logik und Weitsicht und werden von den Verantwortlichen trotzdem als einzig richtig dargestellt.

Die Krankenkassenprämien steigen stark an, gespart wird nur bei den Ärmsten, wir sollen Armeeflieger kaufen, die gar nicht wirklich fliegen können. Damit reiche Ausländer praktisch keine Steuern bei uns bezahlen müssen, geben wir unsere humanitäre Tradition und unseren gesunden Menschenverstand auf. Damit die UBS mit ihrer Überschuldungslogik weiterwursteln darf, wird auf jegliches Kindeswohl verzichtet. Einziges Bedürfnis des Menschen scheint in gewissen Kreisen der Besitz von mindestens zwei Handys zu sein.

Dabei wäre längstens bekannt, welches Verhalten gesund wäre, wie die menschlichen Bedürfnisse befriedigt würden, wie eine Wirtschaft nachhaltig gestaltet werden könnte. Auch unseren Volksvertreterinnen und Volksvertretern. Doch was hindert die Mehrheit von diesen seit Jahrzehnten daran, zum Wohle aller zu politisieren?

Ist es falsche Erziehung? Sind sie zu abgelenkt? Oder ist es ein Trotzverhalten allem Logischen gegenüber? Ist es der Millionärswahn? Sind es ungesunde Abhängigkeiten? Sind sie Diebe? Oder ist es religiöse Verblendung? Eine Schändungssucht? Zerstörungszwang? Oder gefällt es ihnen einfach, in den Arsch gekrochen zu werden und selber arschzukriechen? Und was ist mit denjenigen, die solche masochistischen Sklaventreiber wählen?

Demokratie wäre einfach, wenn sie wirklich gelebt würde. In einer echten Demokratie setzt sich die beste Lösung durch und nicht die schlechteste. Leider muss ich konstatieren, dass sogar der Vatikanstaat demokratischer ist als unsere scheindemokratische Schweiz. Meine Heimat ist eine andere Schweiz.

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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20%
(5 Stimmen)
Stefan Kirchgraber sagte April 2015

Bald sind wieder Verbannungswahlen nach Bern.


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20%
(5 Stimmen)
Stefan Kirchgraber sagte August 2012

Die Nachhaltigkeit ist der letzte Pfeil. Trifft er nicht...


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14%
(7 Stimmen)
Stefan Kirchgraber sagte April 2012

Versehentlich gelöschter Beitrag von Harald Buchmann vom 17.04.2012 und mein Kommentar darauf

Das Wort Demokratie kommt aus dem antiken Griechenland und war das Schreckgespenst der "Diktatur der Proleten". Jene die das Volk aufwiegeln und aufhetzen haben die grösste Macht, wenn das Volksmehr als höchstes Gut bezeichnet wird. In dem Sinne hat Herr Schnyder-Jud wohl recht, Demokratie hat nichts mit Weisheit zu tun, sondern lediglich mit Mehrheit. Da wir wissen, dass die Masse selten weise ist, wäre es wohl sehr vermessen, von einer Demokratie weise Entscheide zu erwarten.
Demokratie​ hat einen wichtigen Aspekt: Den Schutz des Volkes vor einer ausbeuterischen Regierung. Dafür aber alles andere zu opfern, halte ich für falsch. Deshalb muss die Demokratie verbunden werden mit dem Rechtsstaat und dem Internationalen Recht, welche dem Volksmehr Grenzen setzen. Als Extrembeispiel: Würde die Mehrheit sich für Lynchmorde an Schwarzen aussprechen, wäre es dann OK?
Ich gehe sogar noch weiter und finde, dass eine Qualifikation für gewisse Regierungspositionen verlangt werden müsste, dass also nicht jeder überall hin gewählt werden kann. Nur weil einer beliebt ist, heisst nicht dass er fähig ist.

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Stefa​n Kirchgraber sagte gerade eben

Demokratie hat sehr wohl mit Weisheit zu tun. Jedes Baby ist schon mindestens so weise wie viele Erwachsene, was gesunde Körperhaltung betrifft. Also kommen Sie nicht mit überhöhter Hochstudiertheit.
Wi​e sollte denn eine Basisdemokratie mit Konsensentscheiden funktionieren, wenn nicht mit den einleuchtenden Argumenten? Ich bin bei der Occupy-Bewegung dabei und erfahre dabei, dass alle gleichviel zu sagen haben, wer nicht einverstanden ist kann ein Veto einlegen, bis er überzeugt ist oder eine bessere Lösung auf dem Tisch liegt. Wir brauchen auch keine Supervisoren und Berater anzuheuern, die nötigen Ressourcen sind dabei und kommen immer wieder von selber neu hinzu.
Das alles dauert vergleichsweise nicht einmal lange, grenzt niemanden aus und braucht auch keine Qualifikation. Es sind alle intelligent genug. Es ist eine Frage der Zusammenarbeit, dass die Informationen fliessen, und des ehrlichen Umgangs mit Informationen. Das lernen alle bereits in der Schule.
Würden wir Schweizerinnen und Schweizer vermehrt erfahren, dass wir ernst genommen werden und unsere Meinung integriert wird, dann gäbe es auch weniger Frustfouls auf politischer und wirtschaftlicher Ebene. Nur eben, damit bin ich halt bereits für viele zu ketzerisch.


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55%
(11 Stimmen)
* * sagte February 2012

Politische Fehlentscheide - warum passieren sie?

Wahrscheinlic​h sind die falschen Leute gewählt, oder sie haben keine Visionen und sehen nur auf den Mainstream.

Bestes​ Beispiel die Enegiepolitik! falsch und führt uns in die irre! aber wahrscheinlich muss man erst den Kopf anschlagen bis man's merkt!


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