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Presserat rügt WELTWOCHE wegen Bericht zu Res Strehle

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"Presserat: Welt­wo­che ging bei Strehle zu weit" - ti­telt das be­trof­fe­ne, weh­kla­gende Me­dium heu­te. Vorab muss ich fest­stel­len, dass ich weder die TA­ME­DIA, noch die WELT­WO­CHE gut fin­de. Aber was der Presserat hier wie­der vor­ex­er­ziert, ist ty­pisch für tendenziöses Han­deln. Aus persönlicher Er­fah­rung kann ich fest­hal­ten (und do­ku­men­tie­ren), dass die Ar­gu­men­ta­tion des Pres­se­rats zu Guns­ten der TA­ME­DIA, in glei­cher Wort­wahl, z.B. bei An­grif­fen sei­tens TA­ME­DIA auf Dritte dann nicht zur An­wen­dung kommt - diese scheint dort einen '­Bo­nus' zu haben und die­ser könnte sich durch­aus aus den Interessen/Hintergrün​den der Mit­glie­der des Pres­se­rats begründen. Was sind das also für Leute, die hier über Recht und Un­recht in der Schwei­zer Me­dien­land­schaft entscheiden? 

Domini​que von Burg / Präsident Presserat
Dominique von Burg zeichnete bis 2006 als Chefredaktor für die TAMEDIA-Publikation Tribune de Genève verantwortlich und ist seither im Teil-Ruhestand, d.h. aktuell als Präsident des Presserats 'auf Posten'.

Marianne Biber / Journalistin SDA
Die SDA wird von der TAMEDIA kontrolliert. Hans Heinrich Coninx ist seit 2003 deren VR-Präsident, Valérie Boagno (Le Temps/TAMEDIA), Matthias Hagemann (Radio Basilisk/'ex' TAMEDIA/BAZ), Eric Hoesli (TAMEDIA) und Pietro Paulo Supino (VR-Präsident TAMEDIA) sind Mitglieder des SDA-VR - eine 'schrecklich nette Familie', wage ich zu behaupten.

Matthias Halbeis / SonntagsZeitung
Matthi​as Halbeis ist ebenfalls ein Mitglied der TAMEDIA-Verlagsgruppe​.

Daraus sind für mich klare Befangenheiten ersichtlich, was für den Presserat jedoch keine Rolle zu spielen scheint, der erneut ganz zu Gunsten der TAMEDIA argumentiert - dabei sollte man im Bezug auf den Fall Strehle etwas objektiver ans Werk gehen und z.B. in diesem Zusammenhang solche Hinweise unbedingt zur Kenntnis nehmen, was jedoch von dieser offiziellen Seite nicht geschieht.

Die TAMEDIA verunglimpft regelmässig Dritte - unter Verletzung des Kodex des Presserats, wie auch der Bundesverfassung (SR 101, Art. 17-2 / Zensurverbot). Wenn es jedoch die eigenen Leute betrifft, werden Anwälte eingeschaltet und der (aus meiner Sicht) geneigte Presserat angerufen um die gewünschte Korrektur bereit zu stellen, die man dann selbstgefällig abdrucken kann. Die Medienmacht einer TAMEDIA - hier die Übersicht aller Publikationen in der Schweiz, die klar verdeutlicht, dass die sog. 'Medienvielfalt' in der Schweiz laufend abnimmt - erklärt wohl auch warum die Pressefreiheit der Schweiz im internationalen Rating um sechs Plätze abgeschmiert ist. 

Für mich ist der Presserat ein Witz und dies wird auch noch durch die eigene Erfahrung bestätigt. Das Haus TAMEDIA ergeht sich regelmässig in zensorischer Praxis, wie auch hetzerischer und propagandistischer Berichterstattung  - worüber beschweren die sich eigentlich? Dass Andere deren 'Arbeitsmethoden' kopieren? Und der Presserat ist stets zu Diensten. Der Presserat muss neutral sein und nicht TAMEDIA-kontrolliert.​


Kommentare von Lesern zum Artikel

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Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.




60%
(5 Stimmen)
- - sagte April 2014

Ich bin nicht dagegen, dass die Palette der Wochenzeitungen durch die ultrarechte 'Weltwoche' vervollständigt wird. Leider legt sie keinen Wert auf seriösen Journalismus wie etwa die linke 'WoZ'.

Zu den Eigentumsverhältnisse​n weiss man bedauerlicherweise auch zu wenig; diese Offenlegung gehört auch zu einem seriösen Journalismus.

"Vor​ allem aufgrund der Rolle, die Die Weltwoche im Januar 2012 in der Affäre um den angeblichen Insiderhandel des damaligen Präsidenten der Schweizerischen Nationalbank, Philipp Hildebrand, gespielt hatte, forderten die Präsidenten verschiedener Schweizer Parteien die Wochenzeitschrift auf, ihre Eigentumsverhältnisse​ offenzulegen[17] - bisher folgenlos. Es bestehe der Verdacht, dass Christoph Blocher, und ihm nahestehende Personen, bei der Zeitschrift beträchtlichen Einfluss ausübten und dass Chefredakteur Roger Köppel nicht der alleinige Eigentümer des Blatts sei.[18] Köppel bezeichnete sich 2011 als „alleiniger Eigentümer der Weltwoche“[19]: „Ich habe mein gesamtes Vermögen eingebracht, ich habe Bankkredite aufgenommen und mich hoch verschuldet.“ (…)"

http://de.wik​ipedia.org/wiki/Die_W​eltwoche

Wer für die Bankkredite bürgt oder Kredite zu welchen Bedingungen beigesteuert hat, wurde nie beantwortet.




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43%
(72 Stimmen)
Rolli Anderegg sagte July 2013

http://www.unzensurie​rt.at/content/0013301​-EU-Weltwoche-Chefred​akteur-K-ppel-kritisi​ert-Deutsche-f-rs-Sch​lafen

Das mit den linken Journalisten stimmt eben schon. Aber alle anderen angeschnittenen Themen wären wieder einen eigenen Blog wert.


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35%
(88 Stimmen)
Beat Kohler sagte June 2013

Man kann sich wie auf Schweizer Uhren darauf verlassen in regelmässigen Abständen von der Person gehetzt, verleumdet, beleidigt zu werden. Bleibt immer gleich. Ausser das Mäntelchen wechselt zwischen Lohmann-Kremsner-Pete​r-Pfister hin und her.

tja und wenn -diesmal als Heinz Kremsner- diese Liste noch tausend Male aufzählt, bleibt die Linkslastigkeit der Medien.

Was soll um himmelswillen die persönliche Auflistung von ihm der sich hier Kremsner nennt genau beweisen? SO EIN GUGUS.

Die Linkslastigkeit der Medien wird ja nicht mal vom Tagi und Experten bestritten, nur gerade beschönt.

Also wirklich. Informieren Sie sich, egal wie Sie sich auch immer nennen mögen.




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57%
(88 Stimmen)
Heinz Kremsner sagte June 2013

Herr Gloor es scheint mir als haben Sie eventuell Mühe zu merken was linke Medien sind.
Der Hr Beat Kohler scheint das überhaupt nicht zu verstehen. Bei ihm ist alles links ausser Weltwoche und SVP.

Gute Güte Hr Kohler : Im Unterschied zu Ihnen kann ich unterscheiden welche Medien Links/Rechts sind.
Medienwissensc​haftler unterteilen die Medien politische Ausrichtung nach Kriterien:
Rechts z.B. die Weltwoche
Rechtslibe​ral z.B. NZZ
Mitte : z.B. Tages-Anzeiger
Links​liberal z.B. Tribune de Genève
links z.B. WOZ
Hier mal einige linke Zeitschriften/Zeitung​en aus der Schweiz:
Revolutionä​rer Aufbau Schweiz http://www.aufbau.org​
Le Courrier http://www.lecourrier​.ch
Rote Anneliese (deckt Missstände im Wallis auf) http://www.roteanneli​ese.ch
WOZ http://www.woz.ch
P.​S http://www.pszeitung.​ch
Work http://www.workzeitun​g.ch
Widerspruch http://www.widerspruc​h.ch
In Deutschland:
linke Zeitung http://www.linkezeitu​ng.de
sozialismus http://www.sozialismu​s.de
konkret-magazin​ http://www.konkret-ma​gazin.de
Taz http://taz.de
Freita​g http://www.freitag.de​
So und jetzt vergleichen sie mal Rote Annelise mit der Aargauer Zeitung. Sollte klar sein welche links ist!
Und Sie wollen behaupten die Banken und die Auto-Industrie mache Werbung im linken Tages-Anzeiger ? Wollen Sie die Leute für blöd darstellen ?
Wie gross müssen die Tomaten auf den Augen sein beim Vergleich der oben genannten mit z.B. Tagesanzeiger und zu behaupten der TA sei links. Nein so ein Unsinn sowas.



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39%
(83 Stimmen)
Beat Kohler sagte June 2013

Herr Gloor: Sie schreiben ".....dass ich weder die TAMEDIA, noch die WELTWO­CHE gut finde."

Es ist klar wie liebend gerne gerade Linke Fakes hier ihnen zu 50% recht geben. und ihr Religionsblatt Tages-Anzeiger/tamedi​a natürlich bis zum geht nicht mehr verteidigen.


Und​ egal mit welchem aktuellen Namen er schreibt, behauptet immer wieder alles sei falsch...Obschon es Fakten gibt, ZITATE von Strehle wie er Linksradikale verteidigt.


Es passt Linken natürlich gar nicht, da sie abstreiten möchten wie Medien und gerade wichtige Medien stramm Links sind. Hier lieferte die Weltwoche klare Fakten, wie Links Medien sind.

Aber Kompliment für ihren neutralen, objektiven Bericht, ohne in Gefahr zu geraten eine Partei zu ergreifen, nur weil sie blind der Tamedia alles glauben und diese als fehlerlos vergöttern.


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60%
(90 Stimmen)
Heinz Kremsner sagte June 2013

Herr Gloor: Sie schreiben ".....dass ich weder die TAMEDIA, noch die WELTWO­CHE gut finde." Ja da haben wir 50 % Übereinstimmung. Die Weltwoche ist ein absurdes Realitätsfremdes Kampfblatt der SVP. TAMEDIA gibt hervorragende Medien heraus, z.B. Tages-Anzeiger.
Was Weltwoche über Strehle geschrieben hat ist völliger Unsinn. Hab in Vimentis an verschiedenen Stellen darüber geschrieben. Nun hab ich erfahren dass die WW dem Strehle 3 Stunden vor Redaktionsschluss den Artikel zeigte und innerhalb 3 Stunden eine Stellungnahme verlangte. So Frech !!!
David Sieber, Chefredaktor der «Südostschweiz» nimmt hier persönlich Stellung zum Fall Strehle und WW und redet Klartext 16.02.2013 http://www.suedostsch​weiz.ch/print/2791374​
Eine hervorragende Kritik des Weltwoche-Blödsinns gegen Strehle hier http://medienkritik-s​chweiz.ch/wp-content/​uploads/2013/03/ma130​8_Strehle.pdf


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41%
(99 Stimmen)
Beat Kohler sagte June 2013

Es sind besonders Feinde des Landes. Und dass Linke Journis und Linke vom Presserat sich gegenseitig schützen und unterstützten ist klar. Und Thema Dauerstudenten und Ausländer gehört nicht hierher, wenn wir auch beide Felder für teils träge Linke Subventionieren.

Ein grossartiger Blog und zeichen wie die Linken Journis und Presserat zusammenarbeiten. Sah man ja auch bei der Preisverleihung. Bericht über Mörgeli und Museum wurde ausgezeichnet und unter Gelächter erwähnt wie Hr. Mörgeli nun ja Aufgrund des Berichts entlassen sein. Der war NACHWEISLICH falsch und NACHWEISLICH Aufgrund gestohlener Dokumente. (falsch; Foto mit angeblicher Schmutz, dieses Bild zeigte allerdings ein Bericht für den Hr. Mörgeli NICHT zuständig war. und und und



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42%
(96 Stimmen)
Rolli Anderegg sagte June 2013

Die Causa Strehle und der Hintergrund dazu auf diesem hervorragenden Blog:

http://www.p​ro-swissness.ch/2013/​02/17/auf-dem-linken-​auge-blind/


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57%
(101 Stimmen)
Stefan Pfister sagte June 2013

Die grosse Verschwörung der Linken und der Journalisten, so so. Fehlen nur noch die Ausländer und die Gstudierten, dann sind alle grossen Feindbilder der Rechten versammelt.


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59%
(100 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte June 2013

Herr Gloor

Dass Sie hier einen privaten Rachefeldzug gegen Tamedia zu führen versuchen ist offensichtlich:

ht​tp://www.tagesanzeige​r.ch/zuerich/stadt/Di​e-vielen-Kriege-des-J​ens-Gloor/story/23939​570





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60%
(99 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte June 2013

Ich rate jedem mal den entsprechenden Weltwoche-"Artikel"​ zu lesen.

Es handelt sich um reine Beschuldigungen gegen Strehle. Die Weltwoche kann keinen einzigen Beweis für ihre Vorwürfe liefern.

Deshalb ist die Rüge absolut nachvollziehbar!


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38%
(97 Stimmen)
Rob Van Brekelenkam sagte June 2013

90% der Journalisten sind Linke und Ultralinke. Dementsprechend ist auch der Presserat zusammengesetzt. Oder ist es nicht eher ein Wächterrat?


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34%
(82 Stimmen)
Gabor Balazs sagte June 2013

Eben. Deshalb ist der Presserat ein Witz. Sorry.


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