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Rahmenabkommen jetzt, ohne uns, steht auf SchweizerInnen

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Economiesuisse, die die Auf­träge an Lo­by­is­ten wei­ter­gibt, hat das Kon­zept er­neut bekräftigt sie be­steht darauf: Rah­men­ab­kom­men jetzt!

Wir wissen es doch! Hier sind sie wieder, die EU-Kellner. Economiesuisse ist bekanntlich der Klub der ausländischen Manager von multinationalen Konzernen, die die Schweiz verkaufen wollen, um die ihre ohnehin schon prall gefüllten Säcke zu mästen.

Und es ist Economiesuisse, die die Aufträge an die Schweizer FDP/BDP überträgt, die sie wiederum an die kantonalen Sektionen übertragen. Die Soldaten senken ihre Köpfe und führen sie aus. Mit gesenktem Kopf ist man blind.

Nun: Economiesuisse, also die FDP/BDP und Konsorte, hat in den letzten Tagen - für diejenigen, die es noch nicht begriffen haben - erklärt, was ihrer Meinung nach die Herausforderungen für die Zukunft sind: Wir müssen nicht nur die Initiative "der Begrenzung" ablehnen und mit der verheerenden Freizügigkeit bis zum Äussersten gehen, sondern wir müssen bis Ende des Jahres das schmutzige institutionelle Rahmenabkommen mit der EU unterzeichnen und zusätzlich das 5G-Mobilfunknetz bis zum Äussersten ausbauen!

 

Aber wie: war nicht die grüne Welle (?) in der ehemaligen Partei angekommen, so dass die FDP und andere nun zur Partei der Ökosteuern und Ökobalzelli (auf Benzin, Heizöl, Flugtickets, und seit einiger Zeit auch auf Furzen der Kühe verzichten wollen)  geworden ist? Aber jetzt will sie das Land mit 5G-Antennen überziehen? Leere Worte, wenn es dann um die Geldsäcke geht.

 

Klare Botschaft

Die Botschaft von Economiesuisse ist klar: Wenn die Initiative zur Begrenzung der Personenzahl am 17. Mai vom Volk durch ein Unglück abgelehnt wird, wird die Parteiokratie - angeführt von der erstgenannten Partei - sofort das Rahmenabkommen unterzeichnen, das uns zu einer EU-Kolonie machen würde. Nicht umsonst nannte die FDP den obszönen Unterwerfungsvertrag "die Vereinbarung der Vernunft, die sofort unterzeichnet werden muss"! 

 

Während der damalige Präsident Fulvio Pelli, der als Kandidat für den Stadtrat von Lugano gewählt wurde (will er sich als Retter der Heimat präsentieren, da er in die Bundespolitik nicht mehr einsteigen konnte), den "historischen" Satz aussprach, der in den Annalen der kantonalen Politik bleibt: "Dank der Freizügigkeit werden unsere jungen Leute in Mailand arbeiten können“. Noch heute lachen Tessiner über solche FDP Aussagen. Man sieht, was man von Versprechungen der Befürworter des Rahmanabkommens halten kann. Kein einziger Tessiner hat in Italien Arbeit gefunden, es sei denn er wurde von einem schweizerischen Konzern dorthin berufen.

 

Für diejenigen, die das noch nicht verstanden haben: Die FDP will die dynamische oder automatische Wiederaufnahme des EU-Rechts, ausländische Richter, die europäische Staatsbürgerschaftsri​chtlinie, das Ende der Begleitmassnahmen und die ganze endlose Kette von Unglücksfällen, die auf uns zukommen, wenn wir so selbstschädigend sind, dass wir die Rahmenvereinbarung akzeptieren!

Aber der Entwurf der EU-Lippenkellner ist klar: Schaffen wir die nationale Souveränität ab, geben wir die Macht an die rüpelhaften Menschen ab, die falsch wählen, geben wir die Grenzen auf, geben wir den multinationalen Konzernen das Kommando und ihren Soldaten mit gesenktem Kopf.

 

Wer etwas denkt, sieht die Ereignisse in der EU: Machtpoker zwischen Frankreich und Deutschland und verzweifeltes Wehren anderer Staaten der EU gegen die Bevormundung. Die Schweiz braucht keinen Rahmenvertrag mit der EU, warum nicht (auch gemeinsam mit England) Abkommen mit verschiedenen Staaten ausserhalb der EU generieren, in welchen die Schweiz als gleichberechtigter Partner gilt.

 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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68%
(19 Stimmen)
paulo bernasconi sagte Vor 11 Tagen

Ich verstehe nach wie vor nicht, weshalb es Schweizer gibt, die ein solches Rahmenabkommen unterzeichnen können. Die EU ist ein Machtapparat der früher oder später zu Grunde geht.
Von Demokratie haben sie keine Ahnung, das sieht man in der Wahl von EU Ursula und auch intern in den Ländern (vor allem Deutschland und Frankreich)


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14%
(14 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 11 Tagen

Aha, ich könnte Ihnen viele Politiker in der Schweiz nennen, welche wie Sie, die Auswirkung der Geldschöpfung nicht begreifen können, denn sie fühlen sich als Zahler, obwohl die Badewanne (Wirtschaft und Staat) nicht mit Wasser (Geldschöpfung in Umlage) von Ihnen geschöpft wird!

Es gilt zwingend, eine Symbiose der unendlichen Möglichkeit der Geldschöpfung mit den endlichen Ressourcen (Erde) im Gemeinwohl, herzustellen. Ein Dach über dem Kopf, Beschäftigung und ordentlicher Lebensunterhalt, gehören zum Menschenrecht, welche die Wirtschaft und Politik zu sichern haben. Alles andere ist Geschwätz, denn eine korrekte Organisation der Geldschöpfung, mehrfach beschrieben, schöpft die notwendige Promotion dazu! Ich bin gegen jegliche Diskussion auf der Basis von Symptombekämpfungen und Profilierung, denn der Mensch hat ein Anrecht auf korrekte Bildung und nicht Manipulation! Warum wird das Geldsystem in seiner Entstehung und Auswirkung in den Schulen nicht gelehrt?






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50%
(6 Stimmen)
Walter Wobmann sagte Vor 9 Tagen

@G.Bender
Das Thema hier ist, ob die Schweiz den Rahmenvertrag unterzeichnen soll oder nicht; und allgemein, ob die EU in der jetzigen zentralistisch-undemo​kratischen Konstellation überhaupt noch eine Zukunft hat (siehe BREXIT).
Und Sie kommen nun wieder mit dem völlig anderen Thema Geldschöpfung daher.--
Was soll dieses blöde Ablenk-Manöver, Hr. Bender??

Sind Sie nun für oder gegen den Rahmenvertrag?--


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25%
(4 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 9 Tagen

Herr Walter Wobmann

Ich habe die Grundlagen, welche eine Überhöhung nicht rechtfertigt erwähnt, nicht mehr und nicht weniger!
Mit der Infizierung des Zahler Virus können die Aussagen nicht stimmen, denn die Grundlagen werden falsch verstanden!

Der Rahmenvertrag ist eine Voraussetzung, die Spisse gleich lang zu halten, also fair!


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57%
(7 Stimmen)
Walter Wobmann sagte Vor 8 Tagen

Der Rahmenvertrag geht in erster Linie mal NICHT um Geldschöpfung!--

U​nd der Rahmenvertrag zwingt uns als Nichtmitglied der EU, automatisch EU-Recht zu übernehmen, ohne dass das Volk was zu sagen hat.
Also weit ab von fairness und "gleich langen Spiessen".
Es ist ein EU-Gerichtshof (also eine Partei), die letzten Endes entscheidet, ob gegen die Schweiz Strafmassnahmen beschlossen werden können, und nicht ein unabhängiges Schiedsgericht. Es ist also ein Unterwerfungsvertrag!​--

Der Rahmenvertrag ist ein DIREKTER ANGRIFF AUF UNSERE DIREKTE DEMOKRATIE, weil das Volk dann in Zukunft ausgeschaltet wird!--
Echte Demokraten akzeptieren sowas nicht!--
Darum NEIN zum Rahmenvertrag!--

N​ach dem BREXIT von Anfang Februar sollte nun jeder gemerkt haben, dass dieser Rahmenvertrag makulatur geworden ist!-
Die Schweiz braucht höchstens ein Freihandelsabkommen mit der EU, analog Kanada, nicht mehr!--


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25%
(4 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 8 Tagen

Aha im Rahmenvertrag geht es nicht um Geld? Es ist die Judikative welche entscheidet, die Schweiz hat nicht die besseren Staatsanwälte und Richter!
Die direkte Demokratie entscheidet ob sie den Rahmenvertrag annimmt oder nicht.
EWR (Freihandelsabkommen)​ hat das Volk, seinerzeit unter Führung der SVP, abgelehnt!


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75%
(4 Stimmen)
Walter Wobmann sagte Vor 6 Tagen

Selbstverständlich geht es im Rahmenvertrag (auch) ums Geld, aber NICHT NUR!--
Der Rahmenvertrag ist ein Unterwerfungsvertrag,​ der unsere Direkte Demokratie aushebelt!!!--
Das Geld oder Handelsnormen sind da nur die Mittel dazu.--
Der EWR wäre ebenfalls ein Unterwerfungsabkommen​ gewesen; sogar BR Ogi sagte, der EWR ist ein "Trainingslager für den EU-Beitritt".
Und es war damals nicht nur die SVP, welche den EWR bekämpfte.--
Selbst die Grünen waren damals dagegen; und viele andere Gruppierungen auch.--

Ich hoffe sehr, dass dieser Rahmenvertrag in die Wüste geschickt wird, denn er ist nicht mehr zeitgemäss!--
Selbst​ die Briten haben das erkannt; siehe BREXIT.-- Und die Briten wünschen sich heute auch nur noch einen normalen Frei-Handelsvertrag, analog Kanada.

Und da die EU einen Nettozahler verloren hat, ist sie nun auch nicht mehr so mächtig wie vorher.


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