Wirtschaft > Sonstiges,

Rotgrüne Rezepte für Wirtschaft und verwandte Themen

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!
  1. Weissgeld-Strategie​. Den Kampf gegen Steu­er­be­trug und –Hinterziehung unterstützen statt be­hin­dern und Druck ma­chen auf die Länder, die es nicht tun.
  2. Korruption bekämpfen. Trans­pa­rente Fi­nan­zie­rung von Par­tei­en, Po­li­ti­kern und Kam­pa­gnen. Wer 10 000 und mehr zahlt, muss mit sei­nem Namen dazu ste­hen.  
  3. Die mit­tel­fris­tig benötigten Fachkräfte hier aus­bil­den, auch wenn es kos­tet, statt gra­tis aus dem Aus­land im­por­tie­ren. Schluss mit der „Geiz-ist-geil“-Menta​lität.
  4. Mindestlohn. Wer 100% ar­bei­tet muss von sei­nem Lohn leben können. Wenn 100%-Chramp­fer auf die So­zi­al­hilfe bet­teln gehen müssen, ist das entwürdigend und wettbewerbsverzerrend​.
  5. Schluss mit realitätsfremden Millionensalären, die nichts mit Leis­tung zu tun ha­ben. 1:12 ist hier ein guter Ansatz.
  6. Wissenschaft​liche Un­ter­maue­rung von Punkt (4) und (5). Wenn die Lohn­schere gross ist, nützt Wachs­tum nur den Rei­chen. http://www.sueddeutsc​he.de/wirtschaft/eink​ommensunterschiede-wi​rtschaftswachstum-nur​-fuer-reiche-1.126157​8
  7. Ewiges Wachs­tum ist nicht möglich, da die Erde nicht mitwächst. Lei­der ist unser Wirt­schafts­sys­tem genau auf ewi­ges Wachs­tum aus­ge­rich­tet und die meis­ten Leute und alle gros­sen Player haben dies viel zu sehr ver­in­ner­licht. Wir müssen von die­sem Wachs­tums­wahn wegkommen.
  8. In Afrika ster­ben die Leute an Hun­ger, während wir einen Drit­tel un­se­res Es­sens weg­schmeis­sen. Da muss sich was ändern und da kann man auch was ändern. Zu die­sem Thema werde ich einen se­pa­ra­ten Blog Ar­ti­kel schreiben.

 

Dies mal eine Übersicht der Baustellen und wo es aus rotgrüner Sicht hingehen muss.


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.


64%
(11 Stimmen)
Daniela Keller sagte February 2012

Herr Pfister,

mich würde es ja schon interessieren, weshalb Sie allen Ernstes glauben, sie hätten die Qualifikationen und den Hintergrund, sich über solche Themen zu äussern. Sie studieren Latein und Mathematik und haben das Gefühl, sie könnten sich kompetent zu ökonomischen Fragestellungen äussern. Was befähigt sie Ihrer Meinung nach dazu? Die Wirtschaft ist kein Nullsummenspiel, wo man nach Belieben an einer Schraube drehen kann. Ihre Massnahmen bewirken zahlreiche Effekte, da die ökonomische Welt eben vernetzt ist. Lokale Missstände können nicht einfach auf Knopfdruck mit rot-grünen Fantasiekonzepten behoben werden; es bedarf einer weitergehenden Überlegung. Aber bitte, wenn Sie Zustände wie in der EU oder noch näher wie in Deutschland oder Frankreich wollen, wenn Sie einen absolut aufgeblähten Sozialstaat gut finden, in dem Leistung ein Fremdwort ist und der gut Qualifizierte Leute vergrault, dann machen Sie mal mit ihren schönen Konzepten weiter.

Vielleicht​ gelingt es Ihnen aber auch, mit ihrem Studium einer lukrativen Tätigkeit nachzugehen. Es hat sich noch manches rotgrüne Hirngespinst ziemlich schnell aufgelöst, wenn es dann plötzlich um den eigenen Verdienst geht.

Im Detail zu den einzelnen Punkten:
1. Diskutabel. Aber vielleicht überlegen Sie sich, dass auch ihr Lebensstandard einiges tiefer wäre, wenn die Schweiz über keinen starken Finanzplatz verfügen würde. Wenn die Schweiz zum Steuereintreiber für die ganze Welt wird, sind diese Vorteile dahin.

Denken Sie hier auch mal an die vielzitierte "Steuermoral": Ich finde es im Falle der USA durchaus moralisch, wenn ein Bürger sein hart verdientes Kapital schützen möchte. Das wirklich Unmoralische sind Staaten, die ihre Bürger auspressen und die Kohle für solche Dinge wie Krieg und Rüstung ausgeben. Oder finden Sie das etwa gut? Würde mich erstaunen.

2. Utopisch, aber im Kern erstrebenswert.

3.​ Völliger Nonsense: Das hat ja wohl überhaupt nichts mit Geiz-ist-Geil-Mentali​tät zu tun. Ein ausländischer Arbeitnehmer, der hier arbeitet, verdient gleich viel wie ein Schweizer (hoffentlich auch!). Vielleicht denken Sie mal ein KLEINES bisschen weiter: Von einem Leben in der Schweiz hat ein ausländischer Arbeitnehmer auch etwas. Es ist ein Geben und in Nehmen: Das Land profitiert von der Fachkraft, der Arbeitnehmer von einem guten Lebensstandard. Sie sind ein Protektionist erster Güte. Und es ist nun einmal eine Realität, dass nicht JEDERMANN zu einem Studium oder zu irgendeiner Ausbildung geeignet ist, das können Sie nicht wegdiskutieren. Gerade Sie als Student sollten es eigentlich wissen.

4. Natürlich. Und mit dem Mindestlohn wird alles besser. Dann sind die Leute zwar 0%-Chrampfer weil die Arbeitslosigkeit steigen wird (empirisch gibt es hier genügend Material, vielleicht lesen Sie sich mal in die Thematik ein) und gehen halt so bei der Sozialhilfe betteln. Ein sehr durchdachter rotgrüner Vorschlag. Damit Sie mich nicht missverstehen: Eine gewisse Umverteilung ist nötig. Aber Direktzahlungen sind besser geeinet. Sie haben aber schon Nerven, von Wettbewerbsverzerrung​ zu sprechen und dann solche Markteingriffe zu fordern. Wissen Sie eigentlich, wie ökonomische Märkte funktionieren? Ich bezweifle es sehr aufgrund ihrer Aussagen. Sie werfen einfach mit Begriffen um sich, die Sie nicht verstehen!

5. do. Ein völlig ineffizienter, unwirksamer und realitätsfremder Markteingriff. Unausgegorener geht es kaum.

6. Ihr Verständnis von Wissenschaftlichkeit irritiert. In einem Paper würden Sie wohl auch nicht die Süddeutsche zitieren oder? Eine durchaus fragwürdige Quelle. Aber auf die Wissenschaftliche Untermauerung können Sie lange warten (es sei denn, Sie geben den einschlägigen Institutionen oder sonstigen Luftikusbetrieben den Auftrag dazu).

7. Sie lassen den technischen Fortschritt völlig ausser acht. Aber OK, Sie sind in guter Gesellschaft, das hat Herr Malthus auch getan. Was wäre denn ihre Lösung? Es werden immer mehr Menschen, sollen wir irgendwann eine Bevölkerungsgrenze festlegen oder wie stellen Sie sich das durch die grüne Brille vor?

8. Ich bin gespannt auf ihren Blog-Artikel. Vorab: Es wäre durchaus schön, wenn Sie nicht unisono in den Entwicklungshilfe-Ten​or der Gegenwart einstimmen würden, sondern die Angelegenheit etwas kritischer betrachten. EIN interessanter Input hierzu: http://www.zeit.de/20​09/23/P-Moyo-Dambisa


Aus rotgrüner Sicht muss es also in Richtung Wohlstandsverlust, mehr Umverteilung, Gleichmacherei und Arbeitslosigkeit gehen. Sie sollten das Thema umbenennen, das sind keine Rezepte sondern bestenfalls Phantastereien.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

58%
(12 Stimmen)
Karl Müller sagte February 2012

Ihre Liste könnte noch ergänzt werden:

Vor kurzem habe ich erfahren, dass auch heute noch Batterieeier in in der Schweiz hergestellten Produkten verwendet werden dürfen. Das ist ein Skandal!!! Mir ist der Appetit auf gekauften Kuchen vergangen.

Das 3-Liter-Auto für alle Autofahrer.

Besteu​erung des Flugbenzins. Es ist nicht sinnvoll, wenn der Flug von Zürich nach Berlin billiger ist als die Zugreise zwischen Bern und Zürich.

Eine Energielenkungsabgabe​.

Kostenwahrheit im Verkehr, aber nicht nur bei der Strasse sondern auch bei der Bahn. Was gehört dazu? Verzinsung der Baukosten, Pachtzins für das überbaute Land, Unfallkosten (bei AHV, IV, Kranken- und Pensionskasse, privaten Versicherungen, ...) finanziert durch die Haftpflichtversicheru​ng, ...

Keine Goldenen Fallschirme mehr für ehemalige Führungskräfte.

Re​duktion der Steuerabzüge für Renovationskosten, Einkauf in die Pensionskasse usw. Damit Leute mit Millioneneinkommen nicht plötzlich gar keine Steuern zahlen.

Klare Bestimmungen gegen Insidergeschäfte. Nicht nur von (Bundes-)Bankern und Privatangestellten sondern auch von Staatsbeamten.

Abs​chaffung der unsozialen Mehrwertsteuer.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



80%
(15 Stimmen)
Kurt Nünlist sagte February 2012

Herr Pfister

damit Sie in Bildchen sehen können um was es geht.

http://demonocracy.in​fo/infographics/eu/de​bt_piigs/debt_piigs.h​tml


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

17%
(6 Stimmen)
Hans Meier sagte February 2012

1. Ja, steh voll dahinter.
2. Ebenfal​ls ein überzeugtes Ja
3. Ja sicher
4. 4. Nein 4000.- sind ein Jobkiller
5. Nicht alles lässt sich per Gesetz regeln
6. Ja, aber ihr Weg ist führt ins Verderben.
7. Grundp​roblem, aber nicht nur unsere Wirtschaft ist darauf ausgerichtet, auch unser Sozialsystem
8. In Afrika sterben die Leute an Hunger, weil das den Regierungen dort egal ist. Für Waffen ist Geld im Überfluss vorhanden. Das einzige was wir machen können, sind alle Exportsubventionen abschaffen.



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



67%
(9 Stimmen)
Thomas Steffen sagte February 2012

Herr Pfister - zu Punkt 4 empfehle ich Ihnen den Begriff "crowding out" in diesem Zusammenhang zu studieren.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

80%
(10 Stimmen)
Franziska Keller sagte February 2012

Herr Pfister, ich achte Ihre Bemühungen. Nur habe ich im Blog des BDP-Repräsentanten nach praktisch umsetzbaren alternativen Rot-Grünen Gesellschaftsrichtlin​ien gefragt.
Für mich sind alle hier geäusserten Vorschläge wünschenwert.
Aber Sie werden erst eine Möglichkeit haben solches aufzubauen wenn kein Stein mehr auf dem anderen steht.

Die Bereitschaft solche Ziele in Angriff zu nehmen war schon nicht sehr hoch als "die Welt noch in Ordnung war", aber in der momentan sich immer mehr verschärfenden Verhärtung der Fronten und der zunehmenden Verwirrung in allen Lagern, vor allem in den wirtschaftlichen wie auch in den politischen Kadern haben Sie nicht die geringste Chance damit Ernst genommen zu werden.
Über salbungsvolle Lippenbekenntnisse hinaus wird da nichts zu machen sein.
Wie gehabt.

Wenn Sie Rot-Grüne Visionen in die Tat umsetzen wollen, müssen Sie unsere Schönwetterpiloten alle entlassen und das gesamte System Schweiz neu organisieren können. Und dazu noch die ganze restliche Welt, die funktioniert aber noch um einiges härter und kompromissloser als Heidiland. Dieser Restwelt würde es zudem dieser Modellfall Schweiz gar nicht gefallen und: unter Garantie - Sie kämen damit nicht weit.

Folgende Links nur so zur Info unter dem Titel Realsatire:

http:/​/bazonline.ch/schweiz​/standard/Schwieriges​-Teamwork-im-USSteuer​streit/story/11345873​

http://www.tagesa​nzeiger.ch/schweiz/st​andard/Die-Schweiz-mu​ss-Obama-blamieren--d​ann-dreht-sich-das-Bl​att/story/29162078


http://www.tagesscha​u.sf.tv/Nachrichten/A​rchiv/2012/02/01/Wirt​schaft/Finma-wusste-u​m-heikle-US-Geschaeft​e


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

58%
(12 Stimmen)
Christoph Reuss sagte February 2012

Zu Punkt 1: Ihre Partei führt diesen Kampf gegen den Finanzplatz Schweiz, aber nicht gegen ausländische Steueroasen, die darauf warten, das Geschäft von der Schweiz zu übernehmen!

Punkte​ 2.-8. _widersprechen_ klar Ihrer PFZ-Befürwortung und dem EU-Beitrittsziel Ihrer Partei!



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



58%
(12 Stimmen)
Thomas Steffen sagte February 2012

Herr Pfister,

Zum Punkt 5: wenn die Linken der Schweiz bei den Ausnahmefällen (?) des Sozialmissbrauches auch so ein Geschrei machen würden wie bei der Handvoll von "Abzockern", dann würde sogar ich bei der einen oder anderen Initiative für die Linken stimmen.

Man könnte mit solchen Problemen anfangen:

http://w​ww.tagesanzeiger.ch/z​uerich/region/Der-Vat​er-jettete-um-die-Wel​t-die-Familie-lebte-v​on-Sozialhilfe/story/​22935347

Ich warte immer noch darauf, dass man Frau Stocker des Amtsmissbrauches anklagt. Die Whistleblower hat man ja im Handumdrehen abgefertigt.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



60%
(10 Stimmen)
Thomas Steffen sagte February 2012

Herr Pfister,

1. Einverstanden !

2. Korruption ok. Parteifinanzierung ? Ich hätte da noch ein wichtigeres Thema: wer schaufelt mir heute den Schnee vor dem Haus weg....

3. Einverstanden ! Dann müssten die Linken endlich mit der Kuschelpädagogik aufhören. Denn daran liegt es, dass wir die Fachkräfte aus dem Ausland "importieren". Nicht weil sie günstiger sind - weil wir sie nicht haben.

4. Ja, ja, führt den Mindestlohn ein. Die bürgerlichen haben erklärt wo die Probleme liegen. Das Resultat ist absehbar. Vielleicht sollte man den Sozialgängern besser Budgetkurse anbieten - denn oft liegt das Problem dort (bei den 100% Verdienern).

5. Das wird die Abstimmungschlappe des Jahrzehnts. Kanns kaum erwarten. So weit an der Realität vorbei war noch keine Initative - lol.

6. Oxfam - wirklich ? Das wäre so etwa wie wenn Sie eine Studie der Unia zitieren würden. Sehr aussagekräftig.

7.​ Solange die Bevölkerung jedes Jahr wächst, spricht auch nichts gegen stetes Wachstum. Wie sollte das Ihrer Meinung nach aussehen ? Ich weiss, die Linken wollen den Kapitalismus abschaffen. Mich würde interessieren wie das danach aussehen sollte.

8. Einverstanden ! Bin gespannt auf den Blog.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 1