Abstimmungen, Initiativen > National > Abstimmung 12. Februar 2017: Bundesbeschluss über die Schaffung eines Fonds für die Nationalstrassen,

Schiene und Strasse gleichberechtigt

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Bundesrat und Par­la­ment be­schlos­sen, wie für die Schie­ne, auch für die Strasse einen Fonds zu er­rich­ten. Er löst den 2008 in Kraft ge­tre­te­nen In­fra­struk­tur­fond​s ab. Der heu­tige Fonds ist zeit­lich be­fris­tet. Der neue Fonds für die Na­tio­nal­stras­sen und den Ag­glo­me­ra­ti­ons­v​er­kehr NAF wird zeit­lich un­be­fris­tet sein.

Wie die Schiene erhält so auch die Strasse eine langfristig abgesicherte, transparente Finanzierung. Das stärkt die Verlässlichkeit für Planung und Realisierung. Der Fonds für Bahninfrastruktur FABI wurde in der Volksabstimmung 2014 mit 62% angenommen. Darum stimme ich auch am 12. Februar 2017 JA zum NAF.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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33%
(9 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte February 2017

"(...) Der neue Fonds für die Na­tio­nal­stras­sen und den Ag­glo­me­ra­ti­ons­v​​​​​er­kehr NAF wird zeit­lich un­be­fris­tet sein.
Wie die Schiene erhält so auch die Strasse eine langfristig abgesicherte, transparente Finanzierung. (...)"

Man redet sich also ein, dass man mit dieser unbefristeten Finanzierung EWIG sog. "Engpässe" verbreitern könne, und der Verkehr laufe wie geschmiert, Herr NR Vitali, und Sie glauben auch daran.

Manche stecken eben den Kopf – oder den Daumen – in den Sand ...



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30%
(10 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte February 2017

"Schiene und Strasse gleichberechtigt"

​Von Gleichberechtigung kann keine Rede sein, Herr NR Vitali. Noch nie war das Autofahren so billig, sodass wir heute mit dem NAF Platz schaffen sollten für 6 (!) Mio Autos ... Und beim ÖV steigen die Preise stetig.

Diesen NAF muss man ablehnen.


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40%
(15 Stimmen)
Alex Müller sagte January 2017




Bei derNAF-Abstimmung werde ich ein Ja einlegen (brieflich schon abgestimmt).
Wenn wir neue ergänzende Strassenabschnitte erstellen wollen und alle bestehenden Strasse , Brücken und Tunnels betreiben und unterhalten müssen, braucht es eine solide Finanzierung. Unser Strassennetz musste - wegen der Erhöhung der Fahrzeuglasten - mehrmals mit stärkeren Belägen aufgerüstet werden. Das kostet. Und bereits wird davon geredet, dass die Lastenzüge nochmals grösser werden könnten.
Allerdings werden sich dadurch die Staueffekte nicht in Luft auflösen. Denn logischerweise gibt es immer dort eine Ansammlung, wo a) hohe Geschwindigkeit auf eine weniger hohe Geschwindigkeit "Auffährt". z.B. Ausserortsverkehr > Innerortsverkehr oder dreispurige Strasse auf zweispurige Strasse. b) Das Verkehrsaufkommen nimmt zu, wenn die Menschen zur Arbeit fahren oder nach hause fahren. Beim Freizeitverkehr, kann es sein, dass der Wochenendverkehr stark zunimmt, wenn im Mittelland lange Zeit Nebel herrscht , aber ab 800 m.ü.M. die Sonne scheint. Dann nehmen wir sogar etwas Stau in Kauf und volle Züge, nur um wiedereinaml einige Stunden an der Sonne zu sein.



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36%
(11 Stimmen)
Werner Nabulon sagte January 2017

„Stefan Pfister

Schiene und Strasse sind eben nicht gleichberechtigt. Das Autofahren ist in den letzten 20 Jahren fast um die Hälfte billiger geworden, während der ölffentliche Verkehr um etwa ein Drittel teurer wurde. Beim ÖV wird vor allem der Benutzer zur Kasse gebeten, bei den Autobahnen die Allgemeinheit.“
Stim​mt nicht
https://www.bf​s.admin.ch/bfs/de/hom​e/statistiken/energie​.assetdetail.81067.ht​ml gibt Auskunft, dafür machen wir ja diese Statistiken, wie es sich mit dem Energieverbrauch verhält. Eine rückläufige Tendenz 2014 / 298'260 auf 2015 / 290'530 ist festzustellen. Ebenso einen Rückgang beim Heizöl.
Diese 20Jahre 1997 haben sie geschickt ausgewählt. Weil, 08.03.93: Erhöhung der Mineralösteuer auf Treibstoffe um 20 Rappen/Liter. Für die NEAT und Bahn 2000.
Sie schreiben:
„Der Mineralölsteuerzuschl​ag ist sogar seit 1974, also seit 40 Jahren, unverändert", was eine Glatte Lüge ist.
Aber Sie sind ja jung, haben das nicht miterlebt, z.b. 1968 kostete der Liter 95/100 Benzin noch 60Rappen, ist einmal über die 2.10CHF. gestiegen, und heute im Bereich 1.55 CHF.
Der ÖV ist Teuer und weist keinerlei Komfort mehr auf, weil Fantasten und keine Geschäftsleute da am Werk sind.
Warum muss ich mit einem Händy ein Billet lösen können, an Automaten die Schweine Teuer sind, hab ich ein Problem, löst mir ein Support meinen Fahrschein. Wäre ein Thema für Herr Georg Bender, der ja die „Roboter“ verteufelt.
Und es sind auch die Nicht ÖV Benutzer, welche Unsicherheit und Vandalismus in den ÖV bringen, so dass man Video und mit Wachpersonal überwachen muss.
Dem NAF werde ich sicher nicht zustimmen. Nein.



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41%
(17 Stimmen)
Stefan Pfister sagte January 2017

Schiene und Strasse sind eben nicht gleichberechtigt. Das Autofahren ist in den letzten 20 Jahren fast um die Hälfte billiger geworden, während der ölffentliche Verkehr um etwa ein Drittel teurer wurde. Beim ÖV wird vor allem der Benutzer zur Kasse gebeten, bei den Autobahnen die Allgemeinheit.


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62%
(13 Stimmen)
Alex Schneider sagte January 2017

Zuwanderung beschränken. Arbeitsplätze auf Regionalzentren ausrichten. Heimarbeit fördern. Pendlerabzug beschränken. Verkehrsmanagement einrichten. Parkplätze bewirtschaften. Geschäftsautos fördern. Dann braucht es nicht noch mehr Strassen!




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31%
(13 Stimmen)
Georg Bender sagte January 2017

"Finanzierung" = Schuldengeldgenerieru​ng!

Die Fonds-Bildungen kann nur in einer Schuldenwirtschaft (Geldmengenerhöhung) funktionieren!
Die Umlagen von bereits bestehenden Rückflüssen fehlen da wo sie genommen werden! Wie werden diese Ausgaben generiert? Einsparungen = Korrektur von Fehlleistungen oder Spiel?

10% Aglo mit 90% Beton erkaufen? Mogelpackung! Es werden genügend Mittel für die Strasse generiert!
Korrektur​ der Quersubventionen und klaren Mittelfluss offenlegen und aus der Wirtschaft zirkulieren lassen!


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60%
(15 Stimmen)
Hermann Scheuber sagte January 2017

Weil die Milchkuh-Initiative (alles für das Auto) zugunsten des ÖV ja abgelehnt wurde, muss dieser "Fehl-Entscheid" nun mit der NAF-Initiative wieder korrigiert werden (mit dem Bau mehrstöckiger Autobahnen).
Anders kommt man um Zürich herum nicht mehr durch (Gubrist,..)


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