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Schutz des Luftraumes statt Abstimmungspolemik

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Bei Ab­stim­mun­gen wird heute immer we­ni­ger über das be­trof­fene The­ma, aber immer mehr über Nebenschauplätze be­rich­tet. Dies nützen Befürworter und Geg­ner einer Ab­stim­mung um in den Me­dien und somit auch bei den Stim­men­den präsent zu sein. Die Ab­stim­mung zum Gri­pen ist ein in­ter­essan­tes Bei­spiel hierfür. Bei all dem Getöse: In­ter­es­siert es überhaupt noch je­mand, wie viel der Gri­pen kos­tet und wieso wir ihn brauchen?

Wenn die Argumentation in diese Richtung geführt wird, wird dies bald zur langweiligsten Sache der Welt. Oder ist es massgebend, dass wir mit 300 Mio pro Jahr für die Alimentierung des Gripen-Fonds bei einem Jahresbudget des Bundes von 66 Mrd. eigentlich eine gute Investition in die Zukunft und für die Erneuerung unserer Luftwaffe machen? Und ist es von Interesse, dass wir auch in Zukunft eine flugtüchtige Luftwaffe zur Sicherung unseres Luftraumes brauchen?

Nach den Vorfällen in Genf wird gerade das letzte Argument in Frage gestellt. Ein fremdes Flugzeug kann heute unseren Luftraum verletzen, wenn es vor 8 Uhr morgens in der Schweiz ankommt. Wir sind dann auf die französische Luftwaffe angewiesen, die verhindert, dass nichts Schlimmes passiert. Dies ist völlig unverständlich, nicht nur für das ganze Schweizervolk, auch für die Politik. Seit 2008 wird gefordert, dass der Luftraum während 24 Stunden überwacht werden muss. Dies soll und muss doch möglich sein, auch wenn es nachts nur ein Pikettdienst ist. Dieser kostet uns laut Bundesrat Ueli Maurer jährlich rund 19 Mio. Franken So viel muss uns doch die Sicherheit des Luftraumes wert sein.

Neben dem Vorfall in Genf ist auch die Diskussion um die Führung des Abstimmungskampfes ein dankbares Ablenkungsmanöver der Linken. Der Flugzeugbaukonzern Saab, die schwedische Prinzessin, die geheimen Papieren des schwedischen Botschafters: all das wird genüsslich ausgeschlachtet. Faktisch ist das nichts anderes als ein gekonntes Ablenkungsmanöver, um der Diskussion über die Erneuerung der Luftwaffe und die Sicherheit im Luftraum zu umgehen.

Die 22 neuen Gripen mit einem Gesamtkaufpreis von 3.126 Mrd. Franken – die übrigens aus dem Militärbudget finanziert werden - sind für die Schweizer Armee absolut notwendig. Die Armee soll gestärkt werden; die alten Tiger F5, die nur noch bei Schönwetter und tagsüber flugtüchtig sind, sollen ersetzt werden; und vom VBS wird erwartet, dass der Schutz des Luftraumes über 24 h gewährleistet wird. Danke, wenn Sie bei all diesen Nebenschauplätzen den Gripen nicht aus den Augen verlieren und am 18. Mai JA zur Erneuerung der Luftwaffe stimmen.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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43%
(7 Stimmen)
- - sagte May 2014

Die Schweiz hatte noch NIE eine Luftwaffe, welche die Schweiz hätte verteidigen können. Auch mit den "Gripen" ist das nicht möglich.

Im Zweiten Weltkrieg kam die Ludtwaffe nur einmal zum Einsatz und schoss mit ihren von Deutschland gekauften Moranes einige deutsche Moranes ab. Dies nachdem deutsche Kampfflugzeuge immer wieder über den Jura zurückgeflogen waren. Die Abschüsse wurden aber umgehend wieder eingestellt. Die Schweiz entschuldigte sich bei Deutschland und liess die Luftraumverletzungen lieber wieder zu.

http://www.war​bird.ch/contento/Beri​chte/Abstürze/JU/Absc​hussüberdemJura/tabid​/737/language/de-CH/D​efault.aspx


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22%
(9 Stimmen)
Bea Habegger sagte March 2014

Die Schweiz braucht den Gripen.

Bei einem Nein begeben wir uns im Blindflug in die totale Abhängigkeit der EU-Befürworter, welche unser Land lieber gestern als morgen in diesen Bürokraten-Sumpf fliegen sehen möchte.



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38%
(8 Stimmen)
Lars von Lima sagte March 2014

Sehr geehrter Herr Barner,

ich habe etliche Helis gesehen. Und Sie werden doch nicht im Ernst annehmen, dass Ihnen öffentliche erklärt wird, wie hoch die Sicherheitsmassnahmen​ am WEF waren? Sie laufen mit Ihre Annahmen vollkommen ins Leere.


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38%
(8 Stimmen)
Helmut Barner sagte March 2014

Halt auch an Sie, Frau Glanzmann die Frage: Wieviele Kampfjets und Kampfhelikopter standen in der Woche vor und der Woche nach dem WEF in Davos bereit und im Einsatz, um - zumindest während der Bürostunden - den schweizerischen Luftraum zu schützen und zu überwachen? Ich behaupte: Kein einziger! Frau Glanzmann, welche Antwort bekamen Sie?


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63%
(8 Stimmen)
Heinz Mahler sagte March 2014

Was die Beschaffung dieser Kampfjets anbelangt gibt es keine verlässlichen Informationen das sich die Bürger informieren könnten um eine eigene Meinung zu machen. Auch unterstelle ich den Politiker welche die Jets befürworten das sie lediglich dafür sind um nicht in die Ecke der Armeegegner gestellt zu werden.

Vor 30Jahren wurden auch die FA 18 Beschafft welche man damals nicht brauchte, auch wurde mal behauptet das es neue Flieger braucht weil die FA 18 im Betrieb exorbitant teuer sind und keine Ersatzteile beschafft werden können. Genau betrachtet gefährden diese Jets die Swiss Army, welche schon länger zu wenig Geld zur Verfügung hat und unzählige fahrlässige Investitionen getätigt hatte, dazu gehören offenbar auch die Kampfflieger.

Auch​ wird verheimlicht das Politische Überlegungen und die Förderung von Konzernen und deren Shareholder mit dem Scheinargument das es ja Arbeit brächte, lediglich auf kosten der Steuerzahler geht deren Arbeitsplätze ohnehin ins Ausland gehen und irgendwelche Shareholder dick abkassieren. Auch auf kosten der AHV, EL und sozialer Wohlfahrt wo bereits zu viel abgebaut wurden und Einsparungen ausschließlich den Firmen und deren Shareholder überlassen wurden.


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67%
(9 Stimmen)
Stefan Pfister sagte March 2014

Noch was: mehr Flugzeuge nützen nicht viel, wenn man zu wenige Piloten hat:

http://gruppe​-giardino.ch/?p=6826


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75%
(12 Stimmen)
Heinz Mahler sagte March 2014

Frau Glanzmann, erklären Sie doch mal den Bürgern wie es zu rechtfertigen ist das bei der AHV und EL noch mehr abgezweigt werden soll und Pflegebedürftige in Altersheimen die Nacht lang in Exkrementen liegen müssen und sich Druckgeschwüre mit Infektionen holen müssen nur damit Sinnffreie Flugis für die Militärfreaks beschafft werden können !?
Da die bereits nicht einsatzfähige Swiss Army heute mit dem Budget keine nutzlosen Jets beschaffen kann, wird das Geld vor allem bei den Rentnern fehlen sollten die Armeejets beschafft werden. Totaler Blödsinn ist es auch noch mit der Wirtschaft zu werben welche kaum nennenswerte Aufträge bekommen soll, aber andere 99,9999% der Bereiche welche nichts davon haben die durch die Steuerlasst wegen den Sinnlosen Armeejets wirtschaftlich geschädigt werden.

Aus Militärischer Sicht machen die Grippen auch keinen Sinn, ist etwa so wie wenn Flugzeugträger für die Sicherung vom Boden und Genfersee beschafft würden.


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38%
(8 Stimmen)
Helmut Barner sagte March 2014

Liebe Frau Glanzmann. Als Nationalrätin können Sie sicher beantworten, wie viele Flugzeuge und Militärhelikopter in den Tagen nach dem WEF z.B. unseren Luftraum bewachten! Und zuvor auch. Keine, behaupte ich, es standen keine zur Verfügung. Also teilen Sie unseren Feinden einfach mit, dass z.B. 1 Woche vor und nach dem WEF keine kriegerischen Aktionen gegen die Schweiz geplant werden dürfen, da dies zu höchst unfair wäre! Ansonsten Kriege eh nur zu Bürozeiten Bitte!


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54%
(13 Stimmen)
Verena Reichle sagte February 2014

Das noch viel wichtigere Problem ist, dass die ganze Luftraum-Ueberwachung​ schon seit längerem eine Farce ist:
Bitte schauen Sie von zu Zeit zu Zeit an den Himmel hinauf und trauen Sie Ihren eigenen Augen, Kondenssstreifen sehen da anders aus, sie bestehen nämlich aus Wasser und sind nach wenigen Minuten weg. Wir /unsere Regierung hat unseren Luftraum bereits verkauft, einen blauen Himmel brauchen wir offenbar nicht mehr.
Bitte erkundigen Sie sich mal über "chemtrails" oder "geo-engineering/cli​mate-engineerung" etc. Unter dem Thema "chemtrails" finden Sie sehr aufschlussreiche schweizerische und deutsche Webseiten, aber natürlich auch andere.


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56%
(16 Stimmen)
Stefan Pfister sagte February 2014

Hier noch eine Arena zum Thema.

http://www.srf.ch​/sendungen/arena/kamp​fjet-gripen-ja-oder-n​ein-2

ich fand Martin Bäumle und Evi Allemann sehr überzeugend.


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35%
(17 Stimmen)
Bea Habegger sagte February 2014

Es gibt immer Argumente gegen einen Flugzeugtyp.

Fakt ist, dass die Luftwaffe und alle Experten für den Gripen sind.

Eine Ablehnung an der Urne wird dazu führen, dass es gar keine Kampfjets mehr geben wird. Da nützt es dann auch nichts mehr zu sagen, man sei ein Armeebefürworter.

Es wird keine zweite Chance geben.

Dass SP, Grün und Links dagegen stemmen ist klar, denn letztlich wollen sie die Armee gänzlich abschaffen, die Souveränität dieser Nation untergraben um umso schneller Land und Bevölkerung in den EU Sumpf zu fliegen.


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61%
(18 Stimmen)
Stefan Pfister sagte February 2014

Nebenwirkung der Gripen: Schweizer Steuerzahler subventionieren schwedische Milliardäre:

http:​//www.tagesanzeiger.c​h/schweiz/standard/Wi​e-Schweizer-Steuerzah​ler-schwedische-Milli​ardaere-subventionier​en/story/29843222


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65%
(17 Stimmen)
Stefan Pfister sagte February 2014

"not charismatic, but a woman, whitch is good."

kommentar über frau glanzmann im geheimpapier zur abstimmungstaktik.


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60%
(15 Stimmen)
Hans Arnold sagte February 2014

Sehr geehrte Frau Glanzmann,

was mir aufstösst ist in dieser Frage, einmal mehr, ist die Zick-Zack -Haltung der CVP. Man ist versucht zu sagen passt zu ihr. Wegen ein paar kleinen Ungereimtheiten wirft diese Partei gleich den Bettel wieder hin. Als ehemaliger CVP-Wähler ist mir dieses profillose lavieren ein Greuel. Was angefangen hat bei ethischen Fragen, setzt sich munter fort in alle Bereiche politischer Entscheide und jene Bürger, welche nach ihrer eigenen Haltung über die Wahl einer Partei Einfluss nehmen möchten, spielen Lotterie.

Bürgerli​che Parteien sollten das Rückgrat haben eine notwendige Entscheidung für unser Land auch dann zu befördern, wenn kleinere Entgleisungen Einzelner manifest werden. Wer Siege einbringen will, muss auch Unzulänglichkeiten zu tragen wissen.

Dass GSoA und andere weniger linke Genossen mit dieser Gripenfrage ihre Taktik konsequent weiterverfolgen, daran könnte die CVP ein Beispiel nehmen. Schlau, gescheiterte Anliegen in Teile zerlegen um so die End-Entsorgung leichter zu bewerkstelligen. Heute die Gripenbeschaffung verhindern, zur vorerst Lächerlichmachung unserer Armee, dann abschaffen, morgen der EU-Beitritt zur Schleifung der Schweiz. Rote Parteispitzen eilten zur Beerdigung Stalins, rote Parteispitzen wallfahren nach Bruxelles - wohl mit gleichem Ziel?




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39%
(18 Stimmen)
Lars von Lima sagte February 2014

Frage: sind Sie Militärprofi, um eine solche Beurteilung abgeben zu können? Ih habe den Einruck, dass Sie keine Ahnung haben, wie die Länder in diesen Fällen zusammen arbeiten. Also, warum nicht gleich französische Militärflugplätze ind er Schweiz etablieren? Das ist nicht gut überlegen, Herr Kneubühler. Ich gestehe, dass ich auch kein Spezialist in diesen Dingen bin, aber mir scheint, dass Sie die Dinge da doch etwas sehr einfach hinstellen.


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