Sicherheit, Kriminalität > Sonstiges,

„Selbstbestimmung“ ohne Grenzen

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

 

Selbstbestimmung: Ein eigentlich sehr positiver besetzter Begriff wird derzeit inflationär und aktiv von neoliberalen und libertären Kreisen zersetzt.

 

Nun kommt ans Tageslicht, wohin der Begriff absteigt, wenn er sich zu tief mit diesen Kreisen abgibt: In Kellern mit Waffenlagern und Bomben-Bauplänen treiben Staatsverweigerer und Terroristen Unzucht damit:

https://www.de​rbund.ch/schweiz/stan​dard/Mit-Schusswaffen​-gegen-den-Staat/stor​y/23347169

 

Dort werden Institutionen wie der International Common Law Court of Justice Vienna (ICCJV) ausgebrütet. Diesem „Gerichtshof“ werden dann eine „International Intelligence Agency“, eine International Sheriff Association und ein Menschenrechtsverein mit dem Kürzel IRO zur Seite gestellt: Ein Geheimdienst und eine Schutzstaffel, welche Gegner auch mit Waffengewalt zum Schweigen bringen soll.

 

Und wenn diese Organisationen einen sicheren Hafen suchen, so finden Sie ihn im Modelhof des Unternehmers Daniel Model im Thurgau, der für Staatsverweigerer aller Art im «Staat» namens Avalon ein zuhause anbietet. Wo „frei“ über „Misstrauenskultur“ und „unabhängigen Rechtsprechung“, die „Selbstauflösung“ der Schweiz und die Ablehnung des „Sozialstaats“ philosophiert werden darf und gern Friedrich August von Hayek oder Ayn Rand zitiert werden.

https://www.m​igrosmagazin.ch/der-m​odel-staat

 

 

Rieche​n Sie da eine ideologisch Nähe zu bestimmten Argumenten aus dem Dunst der Selbstbestimmungsfana​tikern der SVP heraus? Ist die kompromisslose Fundamentalkritik an unseren Bundesrichtern, der Gewaltenteilung, an unseren Bundesräten und gewählten Parlamentariern nicht etwas gar verdächtig?

Nie und nimmer - Das kann und darf doch nur ein Zufall sein!

 

„Selbstbestim​mung“ kann als Vision oder als Brechstange benutzt werden.

 

Als gelebte Vision ermöglicht sie das selbstbestimmte Leben eines jeden Einzelnen – ohne Angst. Als Brechstange verwendet kann sie gegen diese Vision eingesetzt werden: Als Waffe tauglich kann sie so auch in den Händen von Umstürzlern, Rassisten, Pädophilen und Terroristen landen. Den Unterschied erkennt man recht einfach: Soll der Begriff „Selbstbestimmung“ kompromisslos Alle einschliessen - oder doch nur einer Gruppe zu „ihrem Recht“ verhelfen?

 

Die SBI basiert auf der Lüge, dass sie als einzige unsere direkte Demokratie vor einem „Staatsstreich“ aus Bundesbern rettet: In Tat und Wahrheit fummelt die Initiative aber an unserem bewährten System herum und behauptet, dass es nicht funktioniere!


Die SBI gibt vor, uns vor fremden Richtern aus der EU, vor deren Bestimmungen, automatischen Regelübernahmen und deren Waffengesetzen zu schützen: In Tat und Wahrheit bleiben alle bilateralen Verträge mit der EU durch den Artikel 190 der Initiative völlig unberührt.

 

Was die SBI tatsächlich zustande bringen könnte, ist lediglich die Kündigung der Europäischen Menschenrechts Konvention: Diesem Ziel soll die Rechtssicherheit von über 5000 bilateralen Verträgen geopfert werden!

 

Genau hier zielt die Brechstange also hin: Auf Ihr Recht, sich gegen einen Staat zu schützen, sollte er Unrecht begehen. Auf Ihr Recht auf Gleichberechtigung. Auf Ihr Recht auf ein Leben ohne Diskriminierung.

Aber​ eben: Die "Selbstbestimmingsini​tiative als Brechstange verdächtigen? Das kann und darf doch nur ein Zufall sein…

 

 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

[ Neuen Kommentar verfassen ]

25%
(4 Stimmen)
Walter Beck sagte Vor 29 Tagen

Zur Selbstbestimmung: Die Europäische Menschenrechtskonvent​ion (EMRK) vom 4. November 1950 hat den Schweizerinnen schliesslich und endlich das Stimmrecht gebracht – die Selbstbestimmung. (Inkrafttreten: 3. September 1953) Sie konnte von der Schweiz am 21. Dezember 1972 endlich unterzeichnet werden, als der Vorbehalt wegen des fehlenden Frauenstimmrechts endlich gefallen war! (Ratifikation: 28. November 1974 in Kraft für die Schweiz seit dem 28. November 1974)


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

40%
(10 Stimmen)
Simon Matt sagte October 2018

Die SVP verschickt in alle Schweizer Haushalte ihren mit Lügen gespickten Extraflyer. Glaube ihnen kein Wort, mach dich schlau und lass dich nicht täuschen. Denn viel Wahres wirst du darin nicht finden.

Teile diesen Beitrag, informiere deine Freunde und stimme am 25. November NEIN zur “Selbstbestimmungsini​​tiative”: https://www.operation​-libero.ch/de/sbi-svp​-extraflyer


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

36%
(11 Stimmen)
Simon Matt sagte October 2018

Calmy-Rey stimmt Nein zur SBI.

Roger Nordmann SP erklärt die versteckten Motive der nebulösen SVP-Initiative.

Se​it Jahren lanciert die SVP immer wieder gefährliche oder nicht umsetzbare Volksinitiativen. Dabei geht es der Partei nicht um das Allgemeinwohl, sondern um Politmarketing. Mit der „Selbstbestimmungsini​tiative“ geht die SVP jedoch noch weiter. Unter dem Deckmantel fragwürdiger juristischer Konstrukte bezweckt sie die Zerschlagung schweizerischer Werte. Welche Absicht steckt hinter diesem Vorstoss, der die Rechtssicherheit untergräbt und die Menschenrechte frontal angreift? Wenn man sich die Konsequenzen des Volksbegehrens anschaut, sieht man, worum es der SVP eigentlich geht: Die Durchsetzung populistischer Vorstellungen von Staat und Gesellschaft auf den Trümmern des Rechtsstaats.

https://www.sp-ps​.ch/de/publikationen/​espress/die-versteckt​en-motive-der-nebuloe​sen-svp-initiative


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



46%
(13 Stimmen)
Hans Knall sagte October 2018

Jetzt ist Sie am jammern, die gute alte alt-Bundesrätin. Aber Sie sollte halt nicht auf der einen Seite ehrlich zugeben wie die Sache läuft und dann, wenn Sie merkt dass dies genau das ist was die Selbstbestimmungsinit​ianten auch sagen, plötzlich von wegen „empört“ und „schockiert“ leiern. Aber sie hat eben (wohl in einem seltenen Anfall von Ehrlichkeit) zu Protokoll gegeben:

„Die EU fordert: Wir sollen ihre Regelung übernehmen.“
Und:
„​Das Schweizer Recht schützt besser als das ­europäische. Ich bin entschieden dagegen, dass europäisches Recht sämtliche Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU regeln soll.“
https://www.b​lick.ch/news/politik/​alt-bundesraetin-calm​y-rey-zum-eklat-um-da​s-rahmenabkommen-ich-​verstehe-den-widersta​nd-der-gewerkschaften​-id8715856.html

So​ kann‘s eben gehen, wenn man nicht mehr weiss, was man vorher alles schon für „Phantasmen“ rausgelassen hat…

Wenn sogar die härtesten EU-Turbos nicht mehr an der Wahrheit vorbeikommen, spricht das nur noch mehr für ein „JA zur Selbstbestimmungsinit​iative“!


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Antworten auf diesen Beitrag

71%
(7 Stimmen)
Herbert von Vaucanson sagte October 2018

Ich persönlich verstehe auch nicht, was die Aussage von Frau Calmy-Rey auf einem Flyer zur Selbstbestimmungsinit​iative zu suchen hat.

Man kann ohne Probleme gegen ein Rahmenabkommen mit der EU und gleichzeitig auch gegen die Selbstbestimmungsinit​iative sein. Nur die SVP will dem Volk irgendwie weismachen, es ginge bei der Abstimmung über die Selbstbestimmungsinit​iative auch gleich um das Rahmenabkommen mit der EU. Vielleicht weil die Selbstbestimmungsinit​iative allein so dürftig ist? Ich weisse es nicht.

Das Zitat auf dem Flyer, der für ein Ja zur Selbstbestimmungsinit​iative wirbt, suggeriert , Frau Calmy-Rey stimme der Initiative zu. Das stimmt offenbar nicht und das hatte sie auch nie gesagt. Und die SVP wusste auch sehr gut, dass Frau Calmy-Rey sich nicht für die Selbstbestimmungsinit​iative stark machen will. Daher kann ich ihre Verärgerung gut verstehen.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



56%
(9 Stimmen)
Hans Knall sagte October 2018

Dass Frau Calmy der Selbstbestimmungsinit​iative nicht zustimmen wird, ist ja klar, Herr Vaucanson. Sie würde grundsätzlich nie zu etwas zustimmen, das von der SVP kommt.
Ihr Dilemma ist, dass nun die SVP genau dasselbe sagt wie sie selbst in Ihrem Anfall von Wahrheitsäusserung. Jetzt können sie und der verdatterte SP-Tätschmeister nur noch wirr das Gegenteil behaupten. Zu spät…

Ein „JA zur Selbstbestimmungsinit​iative“ verwirklicht das, was sogar die EU-Turbos und Schweizabschaffer in lichten Momenten zugeben müssen.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

0%
(2 Stimmen)
Walter Beck sagte Vor 29 Tagen

Und nochmals und nochmals und nochmals: Die sog. "SBI" hat nichts mit der EU zu tun, Herr Knall.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



50%
(4 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 29 Tagen

Schon gut, Herr Beck, gerade weil es nichts mit der EU zu tun hat, dreht sich ja auch das Hauptgeschrei der Gegner (ausser der irren Behauptung, es gehe gegen die Menschenrechte) um die These, wir würden vom Zugang zu EU-Binnenmarkt ausgeschlossen.
Wenn​ man dieses „Argument“ aufnimmt und dagegen votiert, hat es dann nichts damit zu tun. Wenn man die Absurdität aufdeckt, dernach die Menschenrechte „angegriffen“ werden sollen und es widerlegt, hat es nichts damit zu tun.

Nie wird von den Propaganda-Automaten erklärt, wie denn ihre Behauptungen zu verstehen sind. Nur beschlagwortet werden sie und wenn sie in Bedrängnis kommen, hat es einfach nichts damit zu tun…

Aber keiner dieser Stümper checkt, dass es ganz viel zu tun hat mit der direkten Demokratie. Auch dort „hat es damit nichts zu tun“. Da haben sie allerdings schon ein bisschen Recht, denn wenn fremdes Recht über unserer Verfassung steht, dann haben die Schweizer Bürger tatsächlich nichts mehr mit direktdemokratischen Volksrechten zu tun.

Ein „JA zur Selbstbestimmungsinit​iative“ garantiert sogar den pawlowschen Nachplapperern, dass sie auch in Zukunft noch abstimmen dürfen. Nur dieses Mal sollten sie nicht nein dazu sagen, sonst ist fertig. Dann könnt Ihr dann Parolen herumschreien von wegen böse SVP so viel ihr wollt. Nutzlos.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 1

Neue Antwort verfassen

Sie müssen als User, Newsletter-Abonnent oder Gönner von Vimentis oder bei Facebook registriert sein, um auf diese Seite zugreifen zu können. Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich kostenlos:

Auf Vimentis direkt einloggen..
 
 ... oder mit Ihrem Facebook-Account
 
E-Mailadresse:
Passwort:

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
 





40%
(10 Stimmen)
Simon Matt sagte October 2018

Die SVP betreibe Lügenpropaganda und führe die Wählerschaft in die Irre, indem sie suggeriere, Calmy-Rey befürworte die SBI, sagt Christian Levrat.

«Das ist unlauter und eine Beleidigung der direkten Demokratie.» Die SVP müsse verzweifelt sein, offensichtlich seien ihre Argumente und ihr Personal so schwach, dass sie eine ehemalige SP-Bundesrätin auf den Flyer setze. «Und das mit einem komplett aus dem Zusammenhang gerissenen Zitat», ergänzt Levrat.

https://ww​w.aargauerzeitung.ch/​schweiz/micheline-cal​my-rey-ist-schockiert​-ueber-svp-kampagne-1​33609589


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



60%
(10 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte October 2018

Herr Michel
Herr Eberhart
Herr Matt

Die SVP ist eine etablierte Rechtspartei
Die SP ist eine etablierte Linkspartei
Die CVP ist religiös
Die FDP ist liberal
Gibt es eine radikale Partei von Bedeutung in der Schweiz?
Nein, die gibt es weder von Links noch von Rechts!
Eine wunderbare Konstellation.
Alle vier Bundesratsparteien haben ihre Berechtigung.
Wir in Deutschland können uns eine solche Situation nur erträumen.


Ein deutscher AfDler wird niemals mit einem deutschen Sozi ein Bier trinken gehen.
Für Schweizer-Politiker kein Problem.

Die CSD / CDU sind total zerstritten.
Die AfD hat viele Freunde, welche in rechtsextremen Bewegungen tätig ist.
Die SPD hat zusammen mit CSD viele Mitglieder an die AfD verloren.
Grund: Merkelsche Willkommenskultur! Wir wissen es.
Bei den Grünen ist zurzeit grosse Euphorie.
Wie lange?

Nun die Frage an die Herren Michel, Matt und Eberhart:
Wieso immer diese Hetze gegen eine etablierte Partei des Schweizervolkes?
Bit​te nicht albernes Abweichen vom Thema bei einer allfälligen Antwort.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



44%
(9 Stimmen)
Hans Knall sagte October 2018

Prof. Dr. Peer Ederer, lebt in der Schweiz und lehrt an Universitäten in Deutschland und den Niederlanden. Er leitet auch die China-Europe International Business School in Zürich. Ederer studierte in Tokyo, Harvard (USA) und Deutschland und arbeitete bei der Deutschen Bank und McKinsey.

Er erklärt das Modell Schweiz anhand des aktuellen EU-Erpressungsversuch​s mit der Börsenzugangs-Befrist​ung in einem Artikel:

• Die heutige EU in der heutigen Form konnte nur deshalb ermurkst werden, weil man sie an den eigenen Bürgern vorbei durchzwang
• Die Bilateralen entstanden, als die Schweiz und die EU-Länder kreative Wege suchten, um auch ohne EWR-Mitgliedschaft am Wirtschaftsraum Europa teilzunehmen
• Die EU ärgert sich bis heute, dass die Schweiz A. noch immer nicht in der EU mitmacht und B. so erfolgreich ist. Das geht doch nicht! Erst recht nicht, weil jetzt die Briten langsam auf die Idee kommen, es der Schweiz gleich zu tun
• Die EU versuchts jetzt mit Erpressung: Börsenzugang nur gegen Unterwerfung unter EU-Richter
• Ederer schreibt über das berechtigte Misstrauen der Schweiz gegenüber der EU: „Aber den Schweizern missfällt, dass in Brüssel fortlaufend Verträge für eine immer mehr vertiefende europäische Vereinigung geschlossen werden, die dann anschliessend mit hoher Konsequenz nicht eingehalten werden.“
• In Sachen Maastricht-Kriterien z.B. über Staatsdefizite hält sich die Schweiz dran (!) und strebt ihre eigenen, sehr tiefen Schulden-Zielwerte an. Den EU-Ländern sind die eigenen Schulden-Zielwerte, die eh schon recht locker festgelegt sind, egal. Was auch keinerlei Konsequenzen hat.
• Die Schwarzmaler und Untergangspropheten damals, als die Schweiz dem EWR den Rücken kehrte (ein Teil der Medien mit dem schicken Selbstetikett „Qualitätsjournalismu​s“), malen weiterhin schwarz und jammern über „Abschottung“, was eine beliebte, trotzdem falsche Wortkeule ist mangels konkreter Argumente.
• Ederer dazu: „Es kam (seit dem EWR-Nein) aber anders: Zusammen mit den Niederlanden und Irland hat die Schweiz regelmässig die höchsten Leistungsbilanzübersc​hüsse Europas, zirka 30% höher als Deutschland. Mit einer Erwerbsquote von 82 Prozent und einer 42-Stunden-Woche gibt es auch niemanden, der fleissiger ist in Europa als die Schweizer und niemand, der weniger Steuern zahlt. Gelohnt wird es den Schweizer Arbeitnehmern damit, dass in keinem Land Europas die Einkommensverhältniss​e gleicher verteilt sind als in der Schweiz, und auch nirgends annähernd so hoch sind. „
• „Es ist … der Volkswille, dass die letztendliche Souveränität nicht an eine unkontrollierbare Grossbürokratie in Brüssel oder Luxemburg abgegeben werden soll, sondern dass das Volk als Souverän dieser beiden Länder es sich vorbehalten möchte, in letzter Konsequenz über sich selbst entscheiden zu dürfen.“
• „Das ist aber nicht die politische Vision eines Herrn Juncker und seiner Kollegen im Bundeskanzleramt und dem Élyséepalast. Für sie ist die unumkehrbare und ständig tiefere Vereinigung Europas – with all it takes – um einen anderen Spitzeneuropäer zu zitieren (Mario Draghi, EZB Präsident, Geldvermehrer und Sparvermögenvernichte​r), ihre wichtigste politische Überzeugung. Ob die europäische Bevölkerung das will, ist unerheblich. Wenn sie seltenheitshalber gefragt wird, votiert sie zuverlässig dagegen. Sie wählt auch mittlerweile in einem nationalen Parlament nach dem anderen höchst europaskeptische Regierungen in die Ämter. In Grossbritannien hat sie den Ausstieg gewählt. Das alles wird aber ignoriert.“

https:​//www.achgut.com/arti​kel/erfolgsmodell_sch​weiz_dorn_im_auge_der​_eu_nomenklatura


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

38%
(8 Stimmen)
jan eberhart sagte October 2018

Ich möchte nicht über jeden Staatsvertrag abstimmen müssen, der abgeschlossen wird. 99,9% dieser Verträge sind ohne Kontroversen und es gibt keinen nennenswerten Widerstand.

Dazu ist das Exekutive+Parlament+V​erwaltung da, um sich um den Alltag und die Umsetzung zu kümmern, während das Volk als oberste Instanz die Grundlinien vorgibt.




Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

56%
(9 Stimmen)
Alex Müller sagte October 2018

Die Materie, welche die „Selbstbestimmungs-In​itiative“ betrifft, ist so umfangreich, dass die Folgen bei einem Ja unübersehbar wären (ich meine, niemand hätte mehr die Übersicht, wie es dann weitergehen würde).
Denn, die Schweiz hat - wie jedes andere Land das auch tut - immer wieder Verträge zu vielen Sachgebieten ausgehandelt. Es sind viele hunderte. Beispiele: > Die Schweizer Luftwaffe trainiert regelmässig in Schweden Nachtflüge, welche hier wegen Platzmangel nicht möglich sind (Vertrag). Seit vielen Jahren absolvieren englische Offiziere in der Schweiz Bergsteigerkurse beim Schweizer Militär. Es gibt hunderte solcher Sachfragen, welche durch einen Vertrag geregelt werden konnten. Dies liegt in der Kompetenz des Bundesrates .
Die Selbstbesimmungsiniti​ative gaukelt uns vor, - wir das Volk seien die „oberste“ Instanz.
Ja , wir können über Gesetze abstimmen. Aber das Regieren und die detailierte Arbeit überlassen wir dem gewählten Bundesrat und dem Parlament.
Noch eine Frage: Und wie sähe denn die sog. "Selbstbestimmung" bei allen internationalen technischen Normen aus? Würden wir die Stromstärke wieder selbstbestimmen?
Nein - ich möchte nicht bei Adam und Eva anfangen und finde die Initiative nicht sinnvoll. Vorallem nicht, bevor klar ist, wie das "Probestück" Brexit ausgehen wird.



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



50%
(10 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte October 2018

Was haben denn all die private Panzer-, Kanonen- und Raketenlager, die Sie in der Schweiz ausmachen, mit der Selbstbestimmungsinit​iative zu tun, Herr Michel?

Dann schicken Sie nebst dem Doktor Model au noch den Oekonomen Friedrich August von Hayek und andere ins Feld. Ich sehe weiss Gott keinen Zusammenhang!

Die SVP lanciert eine Initiative. Jetzt wird sie verdächtigt, die Selbstbestimmungsinit​iative zu lancieren. Eben Michel - Logik.

Schwierig hierzu etwas zu sagen.



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



54%
(13 Stimmen)
Hans Knall sagte October 2018

Das krampfhafte Bemühen, diese „Reichsbürgerei“ (die in der Schweiz weder Anhänger noch eine Bedeutung hat) mit der Stossrichtung der Selbstbestimmungsinit​iative zu verknüpfen zeigt, wie seicht sich die Argumente der Gegner gegen die tatsächlichen Initiativtext ausnehmen.

Ein „JA zur Selbstbestimmungsinit​iative“ wehrt sich mit demokratischen Mitteln gegen die Aushebelung der Schweizerischen, direktdemokratischen Volksrechte welche es den Bürgern erlauben, die sie betreffenden Gesetze und Verfassungseinträge selbstbestimmt festzulegen. Denn nur dann werden sich die Bürger auch demokratisch an diese Regelungen halten. Auch wenn sie in einer entsprechenden Ausmarchung unterliegen.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

40%
(10 Stimmen)
Alex Müller sagte October 2018

Die Schweiz hat funktionierende Verwaltungen, eine schon lange andauernde politische Stabilität. Bildung und Wirtschaft sind auf gutem Niveau. Das schätzen auch ausländische Firmen an der Schweiz. Mit der EU gibt es viele bilaterale Verträge, welche beiden nützen
.Eine grundlegende "Abschottung" wie es die SVP gerne hätte, ist weder notwendig, noch ist klar, welche Folgen daraus in Zukunft entstehen würden. Darum sage ich Nein zu dieser Initiative.
Sollten wir uns einst zu einem Rahmenabkommen mit der EU durchringen, so müssen wir uns dazu aber nicht beeilen, auch wenn Brüssel stets darauf drängt. Denn es wäre wohl besser abzuwarten, was aus dem Brexit 2019 entstehen wird. Wie die Zusammenarbeit der Schweiz dann aussehen wird. Das Verhalten der EU gegenüber Grossbritannien ist geprägt von moralischen Komponenten wie: "Wir sind beleidigt. Die sollen nicht so leicht davonkommen!". Auf das müssen wir achten und durch feste Verhandlungen unsere Demokratie denen schmackhaft machen.

Dazu sehe ich, dass die Schweiz durch den von Amerika angezettelten saudummen Handelskrieg auch betroffen wird. Also ist für die Schweiz dieses Dossier vorrangig.




Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

50%
(12 Stimmen)
jürg wolfensperger sagte October 2018

Die Stimmbürger sind keine "Brechstangen"die irgend einem "Despoten" zur Macht verhelfen könnten!
Das sind ausländische Gerichte,die eben auch keine wirklichen Gerichte sind,sondern im Dienste höherer Mächte und somit deren,von ihnen bestimmten Gesetzen zum Recht verhelfen.Die interessiert doch nicht,was wir hier als notwendig errachten,sondern nur das,was den grossen Mächten rund um uns herum in den Kram passt.Wir brauchen keine Rechtssprechung,die Vergewaltigern,Räuber​n,Dealern hier ein Bleiberecht einräumt.Genau deshalb wurde diese INI in die Wege geleitet, um solchen Schelmereien,wo man das Schweizerische Recht schamlos aushelbelt ein Ende zu setzen.!!!.Wenn es umgekehrt wäre,täte derselbe Schreiber oben von Verschwörungs-Theorie​ schwadronieren,und es als populistisch abservieren.Der Schreiber oben verwendet die erlolgreiche Taktik des Verwirrens.Es wird einfach alles ins Gegenteil verkehrt,damit der Stimmbürger,der ehrlich informiert sein möchte den Durchblick verliert und dann halt lieber ein Nein in die Urne wirft.Nun,ich denke,es wird funktionieren wie beim Schengen-Abkommen.
D​esto trotz von mir gibt es ein JA..!!


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 1

Neuen Kommentar verfassen

Sie müssen als User, Newsletter-Abonnent oder Gönner von Vimentis oder bei Facebook registriert sein, um auf diese Seite zugreifen zu können. Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich kostenlos:

Auf Vimentis direkt einloggen..
 
 ... oder mit Ihrem Facebook-Account
 
E-Mailadresse:
Passwort:

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?