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Selbstbestimmung der Frauen

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Die In­itia­tive „Abtreibungsfinanzier​​ung ist Privatsache“, über die wir am 9. Fe­bruar 2014 ab­stim­men, will die Fi­nan­zie­rung von Schwangerschaftsabbrü​​chen aus dem Leis­tungs­ka­ta­log der Grund­ver­si­che­rung​​ strei­chen. Dabei wird mit Kos­ten­ein­spa­run­g​​en in der Grund­ver­si­che­rung​​ ar­gu­men­tiert. Ein Weg­fall von rund 8 Mio. Fran­ken – so viel be­zah­len die Kran­ken­kas­sen heute pro Jahr für Schwangerschaftsabbrü​​che – würde die Kos­ten der ob­li­ga­to­ri­schen Kran­ken­pfle­ge­ver­​si­che­rung um 0.03% ver­rin­gern. Dass dies zu einer Prämienreduktion führen würde, be­haup­ten nicht ein­mal die Befürworter der In­itia­ti­ve. Die Fris­ten­re­ge­lung des Schwan­ger­schafts­ab​​­bruchs, die 2002 mit 72% Ja-­Stim­men an­ge­nom­men wur­de, gibt allen Frauen das Recht, während der ers­ten 12 Wo­chen sel­ber über einen Schwan­ger­schafts­ab​​­bruch zu ent­schei­den. Die­ses Recht soll nun min­des­tens für jene Frauen un­ter­lau­fen wer­den, die den Ab­bruch nicht sel­ber be­zah­len können. So geht das nicht. Die Grund­ver­si­che­rung​​ der Kran­ken­kas­se, wel­che allen Men­schen in der Schweiz eine gute me­di­zi­ni­sche Grund­ver­sor­gung ermöglicht, be­ruht auf dem Prin­zip der Solidarität. Alle be­zah­len ihre Prämien und alle haben An­spruch auf die ge­setz­lich ga­ran­tier­ten Leis­tun­gen. Oder sol­len wir in Zu­kunft also gemäss un­se­rer in­di­vi­du­el­len Le­bens­an­schau­ung ent­schei­den, wel­che me­di­zi­ni­schen Leis­tun­gen der Grund­ver­si­che­rung​​ wir mit un­se­ren Prämien mit­fi­nan­zie­ren? Or­gan­trans­plan­ta­​​tio­nen? Be­hand­lung von Rau­cher- und Al­ko­hol­krank­hei­t​​en oder von Extremsport-Unfällen?​​ Kom­pen­sa­tion der Fol­gen von Übergewicht? Das kann es ja wohl nicht sein. Die Grund­ver­si­che­rung​​ der Kran­ken­kas­sen kann nur als so­li­da­ri­sche Ver­si­che­rung funk­tio­nie­ren. Wer ein­zelne Leis­tun­gen her­aus­bricht, gefährdet die ganze Kran­ken­ver­si­che­r​​ung. Die Männer würden bei einer An­nahme der In­itia­tive aus der fi­nan­zi­el­len Mit­ver­ant­wor­tung ent­las­sen und die Frauen sol­len diese al­lein und zwar pri­vat tra­gen oder mit einer (neu­en) Zu­satz­ver­si­che­ru​​ng. Dies ist nicht nur ein Schlag gegen Frauen in ärmeren und armen fi­nan­zi­el­len Verhältnissen son­dern eine Dis­kri­mi­nie­rung aller Frau­en, die durch eine un­ge­wollte Schwan­ger­schaft in eine persönliche Not­si­tua­tion ge­ra­ten. Die Frauen sol­len einen freien und persönlichen Ent­scheid tref­fen können, der nicht durch fi­nan­zi­el­len Druck be­ein­flusst wird. Dazu braucht es die Fi­nan­zie­rung des Schwan­ger­schafts­ab​​­bruchs durch die Grund­ver­si­che­rung​​, die so­li­da­risch durch Frauen und Männer fi­nan­ziert wird. Ein NEIN zur In­itia­tive „Abtreibungsfinanzier​​ung ist Privatsache“ ermöglicht, dass die bis­he­rige bewährte und dis­kri­mi­nie­rungs­​​freie Re­ge­lung bei­be­hal­ten wer­den kann.

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.


75%
(16 Stimmen)
Kathrin Wacker sagte January 2014

Wer selbst bestimmt, soll auch selber bezahlen.


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65%
(20 Stimmen)
Ana Deuber sagte January 2014

Die Selbstbestimmung der Frau beginnt nicht bei der Abtreibung eines Kindes sondern einen Schritt vorher...
Und wenn wir schon bei der Selbstbestimmung sind: Wo bleibt das Recht auf Selbstbestimmung des Kindes? Es will leben, sonst wäre es nicht da...
Zudem: Was ist mit den Vätern? Sie haben heute keine Chance, ihr Kind zu retten!!
8 Mio. Franken für Morde! Das hätten Sei besser nicht geschrieben...
Unter​stützen Sie das wirklich?
Fragt A. Deuber




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55%
(22 Stimmen)
giorgio sales sagte January 2014

Apropos Solidaritätsprinzip der Krankenkasse, letztes Jahr wollte ich die Krankenkasse wechseln, ich wurde abgehlent wegen meinem BMI von 31 (Fettleibig).
Sie hätten mich genommen wenn ich einverstanden gewessen wäre das sie bei Krankheiten wegen dem Übergewicht leistungskürzungen vornehmen könnten.
Wo ist da die Solidaritätprinzip der Krankenkasse?


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55%
(22 Stimmen)
giorgio sales sagte January 2014

Durch Ihre Aussage der Diskriminierung haben Sie mich zum Lager der Beführworter getrieben.
Die Frauen haben die Wahl der Partber nur die Pflicht sprich:
Wenn Männer ungewolt Väter werden (OHNE WAHL)

Dies ist nicht nur ein Schlag gegen Männer in ärmeren und armen fi­nan­zi­el­len Verhältnissen son­dern eine Dis­kri­mi­nie­rung aller Männer, die durch eine un­ge­wollte Vaterschaft in eine persönliche Not­si­tua­tion ge­ra­ten.


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18%
(11 Stimmen)
Jörg Matter sagte January 2014

Siehe ähnliche Andrea Geissbühler, was habe ich meine Meinung gleich ausgeschreiben... Schau ihm nach!


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48%
(23 Stimmen)
Hans Knall sagte January 2014

Einige Kommentatoren führen hier eine Argumentation die darauf abzielt, die Befürworter der Initiative "Abtreibungen sind Privatsache" als unglaubwürdig hinzustellen, weil sie in der Vorlage zulassen, dass eine Abtreibung "in seltenen Ausnahmen seitens der Mutter" von der obligatorischen Krankenversicherung übernommen wird. Den Befürwortern wird unterstellt, ihre ethische Begründung "nicht töten" sei deswegen nur ein Vorwand für die Initiative.
Welche Absichten hinter diesem Vorwand jedoch vermutet werden, ist nicht eruierbar.

Diesen Kommentatoren kann man noch sagen: Die Ausnahmeregelung, entspricht den Bestimmungen, die nach der 12. Schwangerschaftswoche​ bereits gelten. Ist doch klar.
Es wäre ja auch widersinnig, während der Fristenlösungs-Zeitsp​anne eine strengere Regel einzuführen als danach, oder?

Was Sie von den Befürwortern dermassen einfordern, nämlich dass sie keine Ausnahmen zulassen dürfen um glaubwürdig zu sein, würde der folgenden Gesetzgebung entsprechen:
Während des ersten Drittels einer Schwangerschaft, wo die Abtreibung erlaubt ist, würde die Krankenkasse auch in Fällen, bei der ein Schwangerschaftsabbru​ch aufgrund der Lebensgefahr für die Mutter durchgeführt werden muss, nicht zahlen.
Erst nach dieser Frist würde die Krankenkasse einen genau gleich begründeten Eingriff übernehmen. Wie absurd ist das denn?

Diese keifende Klammerung an ein alleriletztes Argumenten-Fragment, ist irgendwie verständlich, schliesslich können auch diese Beitragsschreiber nicht verleugnen, dass es um eine Tötung geht, die von Vielen ethisch abgelehnt wird.

Die ebenfalls ethische Frage, ob man im Fall einer Gefährdung des Lebens der Mutter eine Not-Abtreibung vornehmen darf, ist nicht Gegenstand dieser Abstimmung.



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43%
(28 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte January 2014

Frau Feri,

Die Männer werden mit Annahme der Initiative keinesfalls aus der Verantwortung - für das von ihnen gezeugte - Baby
entlassen, sagen Sie wo steht das ? Ist ein Junge von seiner Mutter ethisch richtig verantwortungsbewusst​ erzogen worden, weiss er auch als Mann was sich gehört gegenüber einer Frau. In der KITA lernt er dies aber kaum.
Jeder Erzeuger ist automatisch aus ethischer Sicht natürlich dafür verantwortlich, zusammen mit der zukünftigen Mutter. Im übrigen liegt es genau in der Selbstbestimmung der mündigen Frau von Heute, mit wem sie vögelt, dazu noch ohne Verhütung, dann soll sie auch mit ihrem Partner bei Totschlag der Frucht ihres Tuns - meistens doch aus rein lifestylmässigen, also niederen Gründen -bitte schön dochkonsequent auch selber bezahlen. In der Schweiz hat es Niemand nötig aus finanzieller Not abzutreiben.
Dann bin ich der Meinung, werde ich und Andere gegen die eigene ethische Ueberzeugung - du sollst nicht töten - dazu durch Bezahlung aber gezwungen, verstösst das gegen das legitime Verfassungsrecht der freien Selbstbestimmung. Diese ethische Diskriminierung muss durch ein JA jetzt zwingend beseitigt werden, weil dieser heutige Zustand verfassungswidrig & ein Hohn für unser Land darstellt. Die freie Entfaltung, das Leben ist zu unterstützen (Biophilie), nicht die Einengung, die Fremdbestimmung bis zum Töten (Nekropholie). Für letzteres noch Solidarität zu verlangen, wie es die Gegner ja tun, ist schon echt schyzophren & gar teuflisch. Eine Schande, dass "Menschen" überhaupt auf die Idee gekommen sind, ALLE für das Töten bezahlen zu lassen.



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42%
(26 Stimmen)
Hans Knall sagte January 2014

Immer wieder wird der Initiative vorgeworfen, dass damit nicht ein grundsätzliches Verbot der Abtreibung gefordert werde. Dies sei unehrlich, feige, und man wolle damit durch die Hintertür gegen die Abtreibung vorgehen. Aber das ist reine Polemik.

Die Initiative steht auf der folgenden Grundlage:

- Die Befürworter lehnen die Abtreibung ethisch ab. Das sagen sie ganz offen.

- Die Befürworter sind aber demokratisch fair und bekämpfen nicht die von einer grossen Mehrheit angenommene Fristenlösung. Sie verlangen also keine Einschränkungen für Abtreibungsbefürworte​r und sie verlangen auch nicht, dass ihre Ethikvorstellungen von allen anderen geteilt werden. Die mehrheitlich anscheinend akzeptierte Tötungs-Lösung kann weiterhin legal praktiziert werden.

- Die Befürworter möchten aber, dass ihre auf der hierzulande angestammten christlich-abendländi​schen Kultur basierende Ethik, gleichberechtigt weiter gelebt werden darf. Sie wollen deshalb, dass diese Ethik nicht ausgehebelt wird, indem auch alle, die die Tötung von werdendem Leben grundsätzlich ablehnen, dazu gezwungen werden genau solche Tötungen mitzufinanzieren.

Dieser absolut toleranten Forderung kann mit ganz einfachen Mitteln entsprochen werden: Die Abtreibungen werden aus der Liste der obligatorisch versicherten Risiken der Krankenkassen gestrichen. Mehr nicht.

Unverständl​ich bleibt, warum die Initiativgegner dermassen untolerant und verbissen darauf pochen, dass ihre eigenen Ethik-Vorstellungen auch von all jenen mitgetragen werden müssen, die diese ablehnen.



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63%
(27 Stimmen)
Herbert von Vaucanson sagte January 2014

Seit der Bestätigung der Fristenregelung durch das Schweizer Volk im Juni 2002 sind Schwangerschaftsabbrü​che legal, wenn

a)damit von der schwangeren Frau die Gefahr einer schwerwiegenden körperlichen Schädigung oder einer schweren seelischen Notlage abgewendet werden kann (Art. 119 Abs. 1 StGB).

b)Er innerhalb von zwölf Wochen seit Beginn der letzten Periode auf schriftliches Verlangen der schwangeren Frau, die geltend macht, sie befinde sich in einer Notlage, durch eine zur Berufsausübung zugelassene Ärztin oder einen zur Berufsausübung zugelassenen Arzt vorgenommen wird (Art. 119 Abs. 2 StGB).

Neu war damals nicht nur Abs. 2 sondern auch die „schwere seelische Notlage“ als Ergänzung zur körperlichen Gefährdung in Abs. 1.

Gleichzeitig wurde damals auch das Bundesgesetz über die Krankenversicherungen​ geändert, so dass auch künftig legale Schwangerschaftsabbrü​che von der obligatorischen Grundversicherung der Krankenkasse abgedeckt werden. Gegen diese Änderungen wurde formell aber nicht das fakultative Referendum ergriffen.

Über 10 Jahre später will nun eine Initiative legale Schwangerschaftsabbrü​che grundsätzlich nicht mehr von der Grundversicherung der Krankenkasse bezahlen lassen. Ausgenommen sollen lediglich „seltenen Ausnahmen seitens der Mutter“ sein. Ob diese Ausnahmen ausschliesslich körperliche oder aber auch seelische und allenfalls weitere Notlagen betreffen, bleibt vorerst offen. Nebst der Gefahr einer schweren körperlichen Schädigung der Mutter wird von den Initianten oft auch das Beispiel einer vorausgehenden Vergewaltigung als Ausnahmefall genannt.

Begründet​ wird das Anliegen, (nebst inzwischen als belanglos identifizierten weiteren Argumenten) hauptsächlich damit, dass eine Minderheit im Schweizer Volk, Abtreibungen ethisch immer noch ablehnt und diese nicht über das Krankenkassenobligato​rium mitfinanzieren will – also die Abwendung einer ethischen Mitschuld. Über 10 Jahre hat es also offenbar gedauert, bis man sich darüber endlich klar wurde.

Das Anliegen ist hauptsächlich aus zwei Gründen problematisch:

1.D​ie Abwendung der ausschliesslich persönlich empfundenen, ethischen Mitschuld einer Minderheit wird auf Kosten des Solidaritätsprinzips der Krankenversicherungen​ erkauft. Die persönliche ethische Auffassung soll demnach also über dem gesamtgesellschaftlic​hen und demokratischen Grundgedanken stehen, dass Mehrheitsentscheide auch von der Minderheit mitgetragen werden. Die Minderheit darf sich hier nicht einfach der gesellschaftlichen Verantwortung entziehen.

2.Die Begründung der ethischen Ablehnung von Abtreibungen ist diffus. Das oft erwähnte fötale Recht auf Leben bzw. die Ablehnung von Tötungen hat selbst bei den Befürwortern keine absolute Gültigkeit. Während z. B. im Vergewaltigungsfall die Interessen bzw. die Notlage der werdenden Mutter über das fötale Recht auf Leben gestellt werden, so soll das für andere Notlagen nicht gelten. Das bedeutet, dass eine Differenzierung in verschiedene Notlagen angestrebt wird, ohne dafür eine gesellschaftlich anerkannte ethische Grundlage zu haben bzw. zu definieren. Hier würde die Initiative erneut einen ethischen Streit vom Zaun brechen, wie wir ihn bereits 2002 hatten.

Aus diesen beiden Gründen halte ich es für vernünftiger, ja geradezu als Pflicht für jeden aufgeklärten Bürger, die Initiative am 9. Februar abzulehnen.



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24%
(25 Stimmen)
Hans Knall sagte January 2014

Ja zur Initiative "Abtreibungen sind Privatsache" heisst auch:

Nein zum ungeschützten Zahlungsverkehr nach Abtreibungen!
Nein zur Tötungslösung bei unerwünschtem Krankenkassenanspruch​!
Ja zur Verhütung von Zwangssolidarität!
J​a zum fristenlosen Abtreibungsabbruch!



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70%
(33 Stimmen)
Herbert von Vaucanson sagte January 2014

"Selber schuld, dass sie schwanger geworden ist! Soll sie den Eingriff nun halt auch selber bezahlen!", sagen sie und gehen vor dem dritten Bier nach draussen eine rauchen...

Wieso sollte das Solidaritätsprinzip der Krankenkasse nur im speziellen Fall der Abtreibung nicht mehr gelten?
Ethik? Die Initiative hat ja gar nicht den Mut, den Volkswillen erneut zu hinterfragen. Wer an der breiten Akzeptanz von Abtreibungen rütteln will, soll das direkt tun.
Kosten? Da gäbe es andere Leistungen, mit denen man bedeutend mehr einsparen könnte.

Also? Es ist halt immer einfach, Politik auf Kosten einer Minderheit (ungewollt schwanger gewordene Frauen) zu machen. Selber ist man ja immer unfehlbar.


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33%
(30 Stimmen)
Hans Knall sagte January 2014

Selbstbestimmung in Notlage


Weg mit ihm!

Die Frucht der Wollust kostet
wenn unsere Liebe rostet
und die Karriere stockt

Mein Leben wär verbockt
vergiss deshalb vergessne Pillen
wir tun es um des Geldes Willen
damit der Lifestyle rockt

S'ist legitim!


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28%
(29 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte January 2014


Indem man in den 60-er Jahren mit der Pille die Emanzipation & Unabhängigkeit der Frauen förderte,
ja erst ermöglichte, was richtig war, muss nun aber auch die Konsequenz, nämlich die Verantwortung eigenen, freien Handelns dringenst auch eingefordert werden. Das heisst die Tötung werdenden Lebens, aus freiem Willen, haben immer die Verantwortlichen selber - Erzeuger & werdende Mutter - ganz natürlich & selbstverständlich auch SELBER zu bezahlen.

Psychisc​he & körperliche Folgen & mögliche Schäden müssen sie in der Konsequenz dann auch selber tragen, verstösst mann gegen das ethische Gebot; "Du sollst nicht töten".

http://fo​rum.gofeminin.de/foru​m/f117/__f2828_f117-E​RFAHRUNGEN-MIT-KoRPER​LICHEN-SCHaDEN-nach-a​btreibung.html

Es gibt zu wenig Aufklärung über mögliche seelische Folgen eines Abortes ?

"Eine Tatsache, der, so Reinhard Klein, in unserer Gesellschaft nicht genug Rechnung getragen wird. Er sieht einen Großteil des Problems darin, dass die Beratungsstellen und auch die Frauenärzte mögliche seelische Folgen eines Schwangerschaftsabbru​chs nicht oder nur zu selten zur Sprache bringen. "An dieser Stelle wird nach unserer Erfahrung nicht genug informiert. Theoretisch muss jeder Arzt seinen Patienten bei einer Operation über jede noch so kleine Möglichkeit einer Folge aufklären. Wir haben aber noch nie gehört, dass das in diesem Fall tatsächlich je gemacht wurde. Uns ist wichtig, klar und eindeutig über die möglichen Folgen aufzuklären, denn was Frauen unserer Ansicht nach in dieser Situation brauchen,

ist eine positive Einstellung zum Kind und eine Mut machende Unterstützung.

Wir sind überzeugt davon, dass, würden sich alle Frauen outen, denen es nach einer Abtreibung psychisch schlecht ging, es eine neue Diskussion zum Abtreibungs-Paragraph​en geben würde und das will anscheinend keiner.

Folgen einer Abtreibung zeigen sich noch Jahre später

Die Umstände sind hier oft entscheidend, genau wie die Beeinflussung von außen. Durch den Mann, den Frauenarzt, die Familie und Freunde, aber auch durch die gesellschaftlichen Erwartungen an sich. Da kann es passieren, dass eine Frau durch die Entscheidung gegen das Kind etwas verliert, was nie mehr wiederzugewinnen ist und sie die Entscheidung oft Jahre später sehr bereut,

zum Beispiel weil sich keine weiteren Kinder einstellen wollen, und sie eine verpasste Lebenschance betrauert.

Oder auch, weil sie schwanger ist und ihr jetzt der Begriff des 'werdenden Lebens' ganz besonders bewusst wird, so dass sich rückwirkend Schuldgefühle einstellen. Viele Frauen reagieren noch Jahre nach einem Schwangerschaftsabbru​ch extrem auf bestimmte Situationen: Zum Beispiel auf den Kontakt zu schwangeren Frauen oder auf die Wiederholung von Jahrestagen wie dem errechneten Geburtstermin des abgetriebenen Kindes oder dem Tag der Abtreibung selbst.

Man spricht hier gelegentlich vom PAS, dem Post Abortion Syndrom, zu dem unter anderem folgende psychische und psychosomatische Symptome gezählt werden: Depressionen, Angstzustände, Essstörungen, Migräne, Schlafstörungen, selbstzerstörerische Tendenzen, Alkohol- und Drogenmissbrauch, aber auch Unterleibsbeschwerden​, Störungen im Sexualleben und Magen-Darm-Probleme. Natürlich treten diese Symptome nie gleichzeitig auf, jede Frau reagiert anders auf seelische Belastung. Oft dauert es Jahre oder Jahrzehnte und manchmal gelingt es selbst mit therapeutischer Hilfe nicht, die Ursache zu finden und den Zusammenhang zu erkennen.

Quelle;

http://www.t-online.​de/eltern/schwangersc​haft/id_42838656/abtr​eibung-seelische-folg​en-von-schwangerschaf​tsabbruechen.html

​Ein JA am 9. Febr. 2014 ist dringend notwendig, auch gerade zum Schutze der werdenden Mütter.



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40%
(25 Stimmen)
Christine Ruegsegger sagte January 2014

Hans Grimm, Sie bringen es auf den Punkt: Das Zauberwort heisst Eigenverantwortung. Mit unserem unsäglichen Solidaritätsprinzip, auf dem fast das ganze Versicherungswesen beruht, wird jedoch jeglicher Ansatz von Eigenverantwortung im Keim erstickt.

Wie so oft, wird auch im vorliegenden Fall über Syptome diskutiert und abgestimmt, anstatt das wirkliche Problem beseitigt.


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37%
(27 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte January 2014

Frau Feri,

Mit absoluter Sicherheit will ich ungefragt nicht auch noch für die Dummheit von Frauen bezahlen, die in der heutigen Zeit zu dumm oder zu bequem sind, zu verhüten. Die Freiheit - die berechtigte - der Frauen liegt doch heute darin, dass sie verhüten können, auch den Partner selber aussuchen dürfen. Diese Selbstbestimmung bleibt aber leider viel zu oft gerade hierin noch auf der Strecke.

Die obligatorische Grundversicherung isti nur dazu da, Leben zu fördern, nicht zu beenden, sagt auch Elvira Bader.

http://bazonline.​ch/schweiz/standard/B​eim-Toeten-hat-die-So​lidaritaet-eine------​---Grenze/story/24077​447

Ich bin stolz auf Frauen wie Elvira Bader, die sich für den Schutz von ungeborenem Leben noch einsetzen, die ersten 12 Wochen nicht einfach so aus Livestyle-Gründen abgemorkst werden, und Dritte die Kosten für diese Nekrophobie auch noch mitbezahlen müssen, obwohl sie dies - wie ich - ethisch total ablehnen.

Von unserer Verfassung her haben wir nämlich das Recht auf diese Selbstbestimmung zugesprochen.


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