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Sozialhilfe - krasses Nichtwissen

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Wie jeder weiss und wers nicht weiss soll die Zeit­schrift Be­ob­ach­ter lesen ist So­zi­al­hilfe ein An­spruch den jeder hat so­fern die Vor­aus­set­zun­gen erfüllt sind (was  Vor­aus­set­zun­gen sind steht alles regelmässig in der Zeit­schrift Be­ob­ach­ter; dort nach­le­sen). Es ist auch schweiz­weit ge­re­gelt dass So­zi­al­hilfe in jedem Falle immer zurückbezahlt wer­den muss.

Gegenwärtig macht ein Fall Schlagzeilen wo ein EX-Diamanthändler sich vor Gericht Sozialhilfe erstritt. Das heisst das Gericht hat überprüft und bestätigt dass die Person alle Voraussetzungen erfüllt und Anspruch auf Sozialhilfe hat. Es gibt eine ganze Reihe von Personen die das offensichtlich nicht akzeptieren können; die vor allem aus SVP-Kreisen stammen wie ich das den Leserkommentaren entnehmen kann.

http://www.bli​ck.ch/news/schweiz/we​stschweiz/ich-muss-ja​-von-etwas-leben-id23​94510.html

Dabei geht aber vergessen dass die Sozialhilfe ein Kredit ist der zurückbezahlt werden muss. Es fällt auf dass kein einziger der Kommentatoren der in einem SVP-Slang schreibt sich dem offensichtlich bewusst ist.

Deshalb für diese nichtwissenden Leute hier nochmals : Sozialhilfe ist kein Geschenk. Es ist ein Kredit ohne Zinsen. Sozialhilfe muss zurückgezahlt werden. Wie die Rückzahlung gemacht wird ist Sache der Gemeinde.

Amüsant ist dass Fälle von der oben erwähnten Partei die in den eigenen Reihen passieren unterdrückt werden in einem Parteien-Filz (haben wir im Wallis; die  Partei CVP die alles verfilzt). Im Falle der SVP-Politikerin die Sozialhilfe ertrog hat sich kein SVP-Politiker öffentlich geäussert.

SVP-Polit​ikerin ergaunerte Sozialhilfe-Gelder http://www.20min.ch/s​chweiz/zuerich/story/​17946565

http://www.​schweizmagazin.ch/new​s/regional/zurich/997​8-Sozialhilfebetrug-S​VP-Politikerin-soll-a​usgeschafft-werden.ht​ml

Fazit: Hat ein Gericht den Fall wie oben erwähnt überprüft gilt das Urteil. Sollte der EX-Diamanthändler wieder zu Geld/Vermögen kommen muss er alles zurückzahlen. Die öffentliche Empörung über den Fall vor allem aus SVP-Kreisen ist voll daneben. Klar wenn die nicht mal wissen dass Sozialhilfe ein Kredit ist. Wo bleibt da die Bildung ?


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.


60%
(5 Stimmen)
Sägesser Barbara sagte March 2019

Die Sparmassnahmen treiben manchmal spannende Blüten. So werden vermehrt Angehörige in die Pflicht genommen um die Sozialkassen zu entlasten. Doch wie ich mehrfach feststellen durfte, kommt eine neue Berechnung für den Bezüger per Post. Leider jedoch bekommen die betroffenen Angehörigen (langjähriger Konkubinatspartner, Sohn, Eltern etc.) kein Schreiben und schon gar keine beschwerdefähige Verfügung. Ist dies so gewünscht/gewollt oder besteht da Handlungsbedarf. Ich meine, dass es schön wäre, wenn jene, welche zur Kasse gebeten würden entsprechend informiert würden und sich dagegen auch zur Wehr setzen können.


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55%
(11 Stimmen)
Sägesser Barbara sagte April 2015

Wenn in Diskussionen Teile bewusst oder unbewusst ausgeblendet werden, hilft es sicher auch nicht zur Bildung und Meinungsbildung. Ich würde echt mal zu gerne wissen ob diese Abkommen in alle Richtungen auch wirklich funktionieren und entsprechende Zahlen und Fakten sehen. Aber dies passt nicht ins Bild der "grosszügigen Schweiz, die alles bezahlt und allen hilft" http://www.bsv.admin.​ch/themen/internation​ales/00078/02123/inde​x.html?lang=de

a. Alter- und Hinterlassenenversich​erung

Eine Person, die in mehreren Staaten gearbeitet hat, erhält im Alter oder bei Invalidität (bzw. bei Tod der versicherten Person ihre Hinterlassenen) je eine Teilrente von jedem der Arbeitsländer. Voraussetzung ist, dass sie in jedem Land mindestens ein Jahr lang Beiträge bezahlt hat. Ferner muss die Mindestversicherungsz​eit des jeweiligen Staates erfüllt sein; dafür werden aber nötigenfalls die Versicherungszeiten aller Staaten berücksichtigt. Anspruch auf schweizerische AHV-Renten besteht, wenn die schweizerische Mindestbeitragsdauer (ein Jahr) und die übrigen Anspruchsvoraussetzun​gen erfüllt sind.

Renten müssen in jedes beliebige Wohnland bezahlt werden.

b. Invalidenversicherung​

Wer die erforderlichen versicherungsmässigen​ Voraussetzungen (mindestens ein Beitragsjahr und Erfüllung der jeweiligen Mindestversicherungsz​eit unter Anrechnung von Versicherungszeiten in anderen Staaten) erfüllt, erhält grundsätzlich von jedem Staat, nach dessen Recht eine Person als invalid gilt, eine (Teil)Invalidenrente.​ Diese Rente wird wie die Altersrente ins Ausland ausbezahlt.

c- Krankenversicherung

Wer in einem Staat krankenversichert ist, hat auch bei Wohnsitz oder Aufenthalt in einem anderen Staat Anspruch auf Krankenpflegeleistung​en bei Krankheit und Nichtberufsunfall.


Die Behandlung im Ausland erfolgt dabei so, als ob die Person dort versichert wäre. Eine Stelle übernimmt dort gewissermassen die Funktion einer aushelfenden Krankenkasse. Die Kosten der Behandlung werden entweder von dieser Stelle bezahlt und dann der zuständigen Krankenkasse in Rechnung gestellt, oder die Person muss die Kosten selbst bezahlen und erhält dann eine Vergütung. Die Kostenbeteiligung richtet sich nach den Regeln des Behandlungslandes.


d. Unfallversicherung


Eine Person, die einen Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit erleidet, erhält Leistungen vom zuständigen Versicherer. Ereignet sich der Unfall in einem anderen Staat, so erhält die Person die Heilbehandlung durch die Unfallversicherung des Behandlungslandes, als wäre sie dort versichert. Die Kosten gehen zu Lasten der zuständigen Versicherung. Bei Berufskrankheiten ist für die Leistungsgewährung der Staat zuständig, in dem die Person zuletzt mit dem schädigenden Stoff gearbeitet hat.

e. Familienzulagen

Ei​ne Person hat Anspruch auf die Leistungen des Beschäftigungslandes,​ auch wenn sie mit ihren Kindern in einem anderen Staat wohnt. Ist der andere Ehegatte im Wohnland der Kinder ebenfalls erwerbstätig, so besteht vorrangig Anspruch auf die Leistungen dieses Staates. Der andere Staat gewährt eine Zulage, wenn seine Leistungen höher sind als die Leistungen des Wohnlandes.

f. Arbeitslosenversicher​ung

Vgl. Treffpunkt Arbeit, bzw. Staatssekretariat für Wirtschaft/seco

1.​2. Revidiertes EFTA-Abkommen

Das Revidierte EFTA-Abkommen vom 21. Juni 2001 enthält für Staatsangehörige der Schweiz, Islands, Liechtensteins oder Norwegens in den Beziehungen zwischen diesen Staaten grösstenteils die gleichen Regelungen wie das Freizügigkeitsabkomme​n Schweiz/EU. Die Koordinierung basiert jedoch auf den Verordnungen (EWG) Nr. 1408/71 (ähnlich einem Sozialversicherungsab​kommen) und 574/72 (Durchführungsbestimm​ungen). Es ist ebenfalls seit dem 1. Juni 2002 in Kraft. Gewisse Ausnahmen gelten im Verhältnis zwischen der Schweiz und Liechtenstein.

1.3​. Abkommen über die Soziale Sicherheit der Rheinschiffe

Das Freizügigkeitsabkomme​n Schweiz-EU geht dem Rheinschifferabkommen​ vor. Letzteres regelt die Sozialversicherung von Personen, die auf einem Rheinschiff arbeiten, und ihrer Familienangehörigen. Vertragsstaaten sind die Schweiz, Deutschland, Frankreich, Belgien, Luxemburg und die Niederlande. Dieses Abkommen ist nur noch anwendbar für die Unterstellung der Rheinschiffer sowie für Drittstaatsangehörige​.



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69%
(13 Stimmen)
Herald von Münster sagte September 2014

Die Sozialhilfe ist schon lange ein untragbarer Repressionsapparat, der unseres Landes unwürdig ist und abgeschafft gehört. Doch offenbar möchten einige Hardliner die Rechtssicherheit noch weiter aushöhlen, damit man sozial Schwache und Armutsbetroffene auch in Zukunft problemlos klein halten kann.

Bei der Sozialhilfe strebt die SVP nun eine radikale Neuorganisation der Sozialhilfe an: noch mehr "Gemeindeautonomie", noch tiefere Leistungen. Eine interne Arbeitsgruppe hat zuhanden lokaler Politiker 80 Mustervorstösse erarbeitet. Siehe Tagi-Artikel «600 Franken sind genug» http://selbstbestimmu​ng.ch/politik/sozialh​ilfe-600-franken-sind​-genug/

Bis jetzt (Stand 18.09.2014 20:00 Uhr) sind dort 60 sehr lesenswerte Kommentare eingegangen.

Ralph​ Wehrli sagte z.B. vor 3 Tagen:
"Wer hätte das gedacht? Also sind alle diese Ausgesteuerten ab 50 nur zu faul zum Arbeiten. Anstatt einen angemessenen Job anzunehmen, hängen sie lieber mit CHF 1000.-- monatlich ab! Danke SVP für die Aufklärung! Ich nehme an, die Unternehmer in den Reihen dieser Partei beschäftigen überdurchschnittlich viele Arbeitnehmer dieser Altersgruppe - oder?..."

Schliess​e mich der Meinung Wehrli's uneingeschränkt an. Die SVP, selbst eine Partei von masslosen Subventionsprofiteure​n, bekennt sich offenbar immer schamloser zu einer rücksichtslosen Umverteilung von unten nach oben und einer Spaltung unseres nationalen und gesellschaftlichen Zusammenhalts. Wo sind die mässigenden Kräfte der SVP geblieben?



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56%
(9 Stimmen)
Jeannine Aufdenblatten sagte September 2014

Vielen Dank Herr von Münster für ihren Kommentar.
Die Sozialhilfe müsste man den Kantonen unter Obhut des Bundes übertragen. So einfach wäre das.
Zu bedenken ist ja dass die SVP mit den Bauern die grössten Sozialschmarotzer haben.


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56%
(9 Stimmen)
Herald von Münster sagte September 2014

Teile Ihre Meinung voll und ganz, Frau Aufdenblatten. Eine Kantonalisierung der kommunal geregelten Sozialhilfe ist längst überfällig.

Persönlich plädiere ich jedoch für eine Abschaffung der wenig sozialen Sozialhilfe, welche mit ihrem menschenunwürdigen Sanktionierungs- und Bestrafungsregime de facto ein Relikt des 19. Jh. ist. Eine zeitgemässe und menschenwürdige Alternative stellt das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) dar. Bekanntlich ist die BGE-Initiative, trotz massiven Anfeindungen und Negativpropaganda seitens der Gegnerschaft, zustande gekommen. Es liegt also an uns, bei der Abstimmung ein entschlossenes JA einzulegen. Mit einem BGE können wir mit der Sozialhilfe, diesem nationalen Schandmal, endlich mal abfahren.



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71%
(14 Stimmen)
- - sagte April 2014

"(…) Dabei geht aber vergessen dass die Sozialhilfe ein Kredit ist der zurückbezahlt werden muss. (…)"

Gut, dass Sie daran erinnern, Frau Aufdenblatten. Heute ist es so, das unterbezahlte Angestellte die Sozialhilfe selbst zurückzahlen müssen, wenn sie wieder zu Geld kommen. Wenn dann der gesetzliche Mindestlohn angenommen worden ist, ist auch der Weg offen, diese Beträge bei den fehlbaren Arbeitgebern gerichtlich einzufordern.


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53%
(17 Stimmen)
Roman Adolph sagte September 2013

Stellt hier niemand die Frage, warum wir so viele Sozialhilfeempfänger haben?
Speziell in den letzten 10 Jahren werden durchschnittlich ca. 3000 Menschen pro Monat ausgesteuert - na, klingelts?
Wenn mehr als 800000 (also mehr als 10% der Bevölkerung vor 10 Jahren) in die Schweiz einwandern und einheimische (viele über 50jährige) Arbeiter wegen Billiglohn verdrängen, ist ein Run auf die Sozialämter logisch. Diese Ü50 sind z.T. Fachkräfte, die man ja per Argument für die PFZ händeringend sucht - absurd, gell?
Neben diesem sozialen Extrembelastungen kommen ja noch die derzeitigen Missstände als Folge der PFZ hinzu: obengenanntes Lohndumping, Verkehrschaos, immer höhere Mieten, Bildung von Parallelgesellschafte​n, Islamisierung aus Südost-Europa, immer mehr Teilzeit- u. Temporärjobs (Unternehmensrisiko fast nur noch beim Arbeitnehmer), Ü50-Problem, weiter steigende Kriminalität usw.. Wenn auch nur ein Teil dieser traurigen Entwicklung stimmt, ist das schon viel zu viel.
In welcher Schweiz leben die Leute, die diese Fakten noch nicht erkannt haben? Was muss den noch passieren, bis auch der letzte Politiker als Volksvertreter funktioniert? Man muss kein Dämagoge sein um diese falsche Entwicklung voraus zu sehen. Also, auch wenn es immer noch blauäugige, von den Missständen nicht Betroffene gibt, sollte man über die Parteizugehörigkeit hinaus die Zukunft der Schweiz nicht aus den Augen verlieren.....


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70%
(37 Stimmen)
adrian michel sagte August 2013

Liebe Frau Aufdenblatten
Frau Sägesser hat recht: Machen Sie sich nichts draus. Obwohl die Kommentatoren des rechten Vimentis Flügels immer um harmonische, ausgewogene und galante Formulierungen bemüht sind bleibt der Ton dennoch zuweilen etwas rau.

Nicht ganz falsch ist die Feststellung, dass längst nicht jeder Kredit zurückgezahlt wird. Das hat aber gute Gründe.

Wer beispielsweise 3 Jahre Sozialhilfe bezogen hat, steht beim Sozialamt mit über 100 000 CHF in der Kreide. Wie wollen Sie diese Person motivieren, je wieder ins Arbeitsleben zzurückzukehren, wenn sie bis zur Pensionierung nichts weiter tun wird als Schulden zurückzahlen? Oder haben Sie persönlich es geschafft innerhalb von zehn Jahren einen Betrag von 100 000 zurückzulegen – ich selbst bin nach 20 Jahren noch nicht soweit. Es wäre finanziell für die Sozialkassen verheerend, wenn in jedem Fall auf eine Rückzahlung gepocht würde!

Wäre in einer solchen Situation eine strenge und schlecht bezahlte Arbeit in Aussicht: Jeder der hier grossspurig daher schreibenden Kommentatoren würde es sich zweimal überlegen sie anzunehmen.

Wir täten uns einen grossen Gefallen wenn wir weniger über Sozialschmarotzern schimpfen würden sondern wenn wir uns selbst einfach mal in die Lage dieser Menschen hineinversetzten. Dann würden wir feststellen woran unser System krankt: Es setzt keine oder falsche Anreize.


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39%
(38 Stimmen)
Felix Kneubühl sagte August 2013

In vielen Fällen springt die IV ein und bezahlt rückwirkend die Schulden beim Sozialamt zurück. Das bedeutet, dass der Bund für die Gemeinden gerade stehen muss. Zusätzlich kommen noch Sozialhilfefälle dazu, bei denen nahe Verwandte für den Betroffenen ihre Beiträge bezahlen. Eine IV-Abklärung dauert durchschnittlich etwa 3 Jahre oder länger. Somit ist der Arbeitsunfähige dazu verdammt, sein ganzes Vermögen aufzubrauchen bevor er überhaupt Sozialhilfe erhält. Somit ist dies die Ungerechtigkeit gegenüber dem Eigentum und dem Betroffenen Nummer 1.

IV-Abklärungen müssen in Zukunft schneller, effizienter und bevor das Sozialamt für den Betroffenen überhaupt ins Spiel kommt, erledigt sein. Zeitraum der Anmeldung bis zum definitiven Entscheid max. 6 Monate. Dies erspart der öffentlichen Hand enorme Kosten. Die IV-Abklärungen sind zu einem Wirtschaftszweig geworden, zu Lasten des Steuerzahlers. Aber dies haben wir natürlich den Linken zu verdanken. Eine einzige IV-Zusage für den Betroffenen kostet den Steuerzahler nach Quellen meiner Arbeitsgruppe, um die CHF 10'000.-. Bei einem IV-Bewerber mit einer Alkoholkrankheit (wäre trotzdem arbeitsfähig), werden hunderte Seiten Abklärungen geschrieben. Der IV-Bewerber ist für den Kantonsarzt ein gläserner Patient. Es werden sogar IV-Renten zugesagt, wenn jemand wirklich nicht arbeiten will, obwohl er es könnte. In der Psychiatrie findet man für alles eine Diagnose. Die Sozialberufe sind für mich bei einem hohen Prozentsatz hinausgeworfenes Geld. Vorallem die Sozialpädagogik und die soziokulturelle Animation, diese Leute glauben, das Leben planen zu können. Eigentlich sind die Sozialpädagogen für die Kindererziehung zuständig. Aber sie vermischen alles mit Esotherik und weiterem verschwörerischen Zeug. In diesem Bereich, alles was mit soziologischen, psychologischen und mit psychiatrischen Themen zu tun hat, sehe ich ein gewaltiges Einsparpotential für Bund, Kantone und Gemeinden in Milliardenhöhe. Eine genügende Effizienz in diesem Apparat und die Weisung an das Wertschöpferische ist bei vielen Betroffenen mit einfachsten Mitteln zu erreichen. Die Wirtschaft ist meiner Meinung nach auch gefordert und soll doch auch Lehrstellen bereitstellen für 20 bis 25 Jährige. Oder Sie sollen wieder einfachere Arbeiten in Ihren Betrieben zur Verfügung stellen, damit geschützte Werkstätten entlastet werden. Bei der ersten grossen Rezession in der Schweiz ab 1991, gab es bei den Sozialberufen(Sozialp​ädagogik) einen regelrechten Run auf diese Ausbildungsplätze. Folge dieser Apparat wurde ohne die Folgen für den Steuerzahler ausgebaut.
Wissen Sie, sofern man Gesund ist muss man im Leben nichts planen wollen, sondern nur die schulische und berufliche Laufbahn. Die Wirtschaft ist gefordert, um neue Sozial- und IV-Fälle zu verhindern.




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21%
(95 Stimmen)
* * sagte August 2013

Nur als Schweizer müssen sie befürchten die bezogenen Leistungen mal zurückzahlen zu müssen!


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16%
(123 Stimmen)
Werner Nabulon sagte August 2013

Richtig, Frau Jeannine Aufdenblatten,

Falls, "Falls", ein(e) Sozialhilfe Bezüger(In) jemals wieder zu Vermögen kommt.

Sollte das der Fall sein, so sollte diese Person noch in der Schweiz wohnhaft sein, die Schweiz davon Kenntnis haben, dass diese Person wieder zu Vermögen kam.

Dass dies zutrifft und Sozialhilfe Bezüger(inen) dies auch noch freiwillig melden, kommt nur ganz ganz selten vor. Nicht ausgeschlossen, aber eben, sehr selten, dann noch freiwillig.


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15%
(131 Stimmen)
Robert Mannes sagte August 2013

Was man oft von ihm hört:

"Vielleicht​ schimpfen SVPler aus mangelndem Wissen über Sozialhilfe-Bezüger"​

Ach nur weil Linke jedem Andersdenkenden, SVPler mangelndes Wissen, Ungebildet sein oder nicht in der Lage zu verstehen unterstellen, stimmt es natürlich dennoch nicht.

Schon länger werden hier zwar Andersdenkende in diesem Blog beleidigt, aber kontrekte Antworten gibt es nicht. Z.b. wieviele denn die Sozialhilfe zurückzahlen und warum denn ein Loch in der Kasse gejammert wird, wenn -ausser die Dame von der SVP ja gemäss dem Blog-Verfasser ALLE ihre bezogene Sozialhilfe zurückzahlen. Weil dies dann nur ein Kredit sei, den man gar nicht betrügen und nicht nicht zurückzahlen kann :)

natürlich typisch Linke reden von allen Bürgern welche sich gegen das "Gläserne" wehren und fürs Bankgeheimnis einstehen für Kriminell oder Beschützer von Kriminellen

Der (siehe oben) die SVP wieder hetzend kritisiert wie sie angeblich unbescholtene IV-Bezüger kritisiert suggeriert dann SELBER wie ALLE welche Bankgeheimnis nutzen oder schüten als direkt oder indirekte Kriminelle.

Na fällt was auf?

Den Linken gehts natürlich ums Steuergelder insbs. für eigene Tasche. Während sie bei Anderen den gläsernen Bürger verlangen, wehren sie sich bei sich selber kontrollen zuzulassen, wenn sie Steuergelder ausgeben, einsacken.

So wie Andreas Gross SP. der Spesen und Lohn von 300'000.-- kassiert, nur um ein bissle zu Reisen, im Ausland gegen die Schweiz zu lobbyieren und versuchen die CH an die EU zu verscherbeln. Dafür kassiert er soviele Steuergelder JÄHRLICH

http://ww​w.aargauerzeitung.ch/​schweiz/der-teuerste-​parlamentarier-169-00​0-franken-spesen-6305​066


Und anstelle der Kritik mit Zulassen von Kontrollen entgegenzuwirken (wie dies sonst ÜBERALL gemacht würde) wehren sich Linke gegen Kontrollen von ihren Spesenausgaben auf Kosten von Steuerzahler.

http​://www.parlament.ch/a​fs/data/d/bericht/200​9/d_bericht_n_k11_0_2​0090418_0_20091106.ht​m

was da alles im verborgenen bleiben soll,kann man nur erahnen. ai ai ai.

Ach ja Stefan erwähnte was von Kriminellen schützen etc.

Dies machen nur die Linken, ja sogar belohnt die Linke Kriminelle noch. Zuerst wehren sich die Linken gegen einen demokratischen Volksentscheid und hilft so KRIMINELLEN im Land zu bleiben. Dann wollen die Linken noch ALLE Kriminellen Ausländer einbürgern. Und falls eine Parteigenossin sich wagt dagegen zu wehren ALLE Kriminellen Ausländer einzubürgern wird sie gemobbt und verjagt.

http://ww​w.blick.ch/news/schwe​iz/zentralschweiz/sp-​mobbt-frau-aus-kommis​sion-id2014620.htm






die Linken welche Kriminelle schützt, in den eigenen Reihen hat http://bazonline.ch/s​chweiz/standard/Eskap​aden-Alkohol-und-Poli​tik-Garbani-vor-Geric​ht/story/22729274 ) und Kriminelle sogar noch belohnt (Einbürgerungen) solche Linke wie in unserem Land müssten mal von der Bundesanwaltschaft und Sicherheitsbehörden überprüft werden ob sie nicht eine Gefahr für die Schweiz darstellen. Auch wenn man an das Lobbyieren im Ausland GEGEN die Schweiz denkt.

Macht mir grosse Angst



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13%
(126 Stimmen)
Robert Mannes sagte August 2013

Es könnte natürlich sein, wie dieser Blog ein Skandal aufgedeckt hat, der seines Gleichen sucht. Ein Steuerbetrug in Milliardenhöhe? Nun gemäss den Verfasser des Blogs zahlen ja ALLE die Sozialhilfe zurück -BIS AUF DIE EINE EINZIGE BÖSE VON DER SVP WELCHE JA DIE EINZIGE BETRÜGERIN WAR (gemäss Autor des Blogs) Aber ansonsten zahlen ja alle ihre bezogene Sozialhilfe zurück.

Würde dann ja heissen die Linken im Parlament und in der Verwaltungsabteilunge​n der Sozialkassen hätte das Volk angelogen, wenn sie von den Löchern in den Kassen redeten und mehr Milliarden, mehr Steuergelder fordern. Und ständig vom Lohn ja auch abgezogen wird. Was ja nicht nötig wäre, wenn die Kassen so üppig gefüllt wären, da Geld immer zurückfliesst, bis auf die eine SVPin aber diesen einen Fall kann man ja verschmerzen.


Da​nn muss man sich jetzt Fragen, liegt dann ein Steuerbetrug der Linken in Milliardenhöhe vor? Haben sich die Linken das Geld in die eigene Tasche gewirtschaftet? Dies lässt die Schlussfolgerung nach dem man den Blog gelesen hat ja erahnen.

Dies muss auf jeden Fall aufgearbeitet werden. Dieser Blog muss ins Parlament und an die Bundesanwaltschaft.

Vielleicht wird der grösste Skandal aller Zeiten mit diesem Blog ins Rollen gebracht. Gut so! Danke


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86%
(135 Stimmen)
Stefan Pfister sagte August 2013

Vielleicht schimpfen SVPler aus mangelndem Wissen über Sozialhilfe-Bezüger. Vielleicht werden auch gezielt solche Kampagnen gefahren, um von wirklich grossen Betrügereien abzulenken. Dieselbe Partei, die über Sozialhilfe-Bezüger schimpft, lanciert eine Initiative, um die Verfolgung von tatsächlichen Gesetzesbrüche (Steuerbetrug und -hinterziehung) zu verhindern oder zumindest zu erschweren.

Wenn die Gesetzesbrecher Anzug und Krawatte tragen, geht die sonst so harte SVP auf Kuschelkurs.

Inter​essant ist auch, dass die Finma die Verstösse, die sie aufdeckt, gar nicht veröffentlichen darf. Wenn man sich anschaut, von wem die Mehrheit im Parlament bezahlt wird, kann man 1 und 1 zusammenzählen:

ht​tp://www.tagesschau.s​f.tv/Nachrichten/Arch​iv/2008/10/26/Schweiz​/CVP-FDP-und-SVP-von-​Banken-geschmiert

​Zusammengefasst scheint das Programm so zu laufen: lasst uns die Wut der Kleinen auf die noch Kleineren lenken, damit die schwarzen Schafe unter den Grossen unbehelligt ihren Geschäften nachgehen können.



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88%
(139 Stimmen)
Sägesser Barbara sagte August 2013

@Frau Aufdenblatten. Lassen Sie sich nicht unterkriegen. Der Ton hier ist manchmal sehr rau und hat meines Erachtens nichts mehr mit inhaltlicher Qualität zu tun. Zudem achten einige Menschen leider nur auf Links/Rechts, ohne jedoch das Ganze zu sehen und reagieren entsprechend empfindlich. Einige Kommentare (nicht nur hier) sind wirklich beängstigend und können entsprechend/resp. angeblich falsch verstanden werden. Was man Ihrem Blog noch anfügen könnte ist, dass in stabilen Konkubinaten die Partner dazu verdonnert werden könnten einen Anteil mitzufinanzieren (z.B. wenn einer ja Zeit hat um den Haushalt zu schmeissen)....


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17%
(153 Stimmen)
Robert Mannes sagte August 2013

Es ist schon erstaunlich. Schreibt doch Blog-Verfasser ständig wie dumm alle sind welche es anders sehen. Man sei sogar nicht in der Lage es zu verstehen und andere primitive Beleidigungen.

Abe​r ist dann nicht im Stande, EINFACHSTE Fragen zu beantworten, Unklarheiten zu beseitigen.


Nein​ Kommt dafür in Farbe Rot, Blau mit Links von Einzelbeispielen und suggeriert wie Einzelbeispiele Beweise sind für ALLE Vorfälle. Komisch, dass kritisiert er doch sonst bei der SVP.


Wieder heisst es wie diese Sozialhilfe zurückgezahlt wird. Was natürlich absurd ist. Bedauerlicherweise sind ECHTE Bedürftige oft für immer auf Sozialhilfe angewiesen oder nicht in der Lage -auch wenn sie keine Sozialhilfe mehr beziehen- dies zurückzuzahlen. Teils weil sie gerade genug Einkünfte haben um den täglichen Bedarf zu begleichen, teils weil sie die Sozialhilfeämter betrügen, weil sie es eben nicht zurückzahlen bereit sind.

Das sind nur mal Fakten. Und Einzelbeispiele, Beleidigungen und nicht beantworten zentraler Fragen ändern da nichts


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84%
(148 Stimmen)
Jeannine Aufdenblatten sagte August 2013

Viele Kommentatoren sind offensichtlich nicht in der Lage zu verstehen dass schweizweit geregelt ist dass Sozialhilfe zurückgezahlt werden muss. Da Sozialhilfe ein Kredit ist.Mir unverständlich dass vor allem SVPler damit Mühe haben diesen nicht komplexen Sachverhalt zu verstehen.
Hier das Sozialhilfegesetz Basel
.............. Rückerstattung aufgrund wirtschaftlicher Verhältnisse
1 Die unterstützte Person ist verpflichtet, bezogene Unterstützungen in dem Umfang zurückzuerstatten, als es ihre wirtschaftlichen Verhältnisse insbesondere aufgrund von Erbschaft, Schenkung oder erheblichen Einkünften erlauben und die Rückerstattung nicht unbillig ist............
http​://www.baselland.ch/8​50-0-htm.288283.0.htm​l


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