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SRF: Polizist erschiesst Asylsuchenden in Brissago

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Mit solcher Schlagzeile macht das Schweizer Fernsehen Stimmung gegen die Polizei!

 

Wer sich beim Lesen mit der Schlagzeile begnügt stellt fest, typisch Schweizer Polizei! Andere nehmen es einfach zu Kenntnis.

 

Nun, beim Weiterlesen sieht die Sache ganz anders aus. Der Polizist hat anderen Asylanten das Leben gerettet, indem er einen Messerangriff vereitelt hat. Hier der Text:

Laut den Behörden stürmte daraufhin ein dritter Asylsuchender auf die beiden Asylbewerber, welche die Polizisten begleiteten, ein. Der Mann war mit zwei Messern bewaffnet. Zum Schutz der Anwesenden feuerte einer der Polizisten mit seiner Pistole auf den Angreifer, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Dabei wurde der Bewaffnete schwer verletzt.

Trotz sofortiger erster Hilfe durch die Polizisten konnten die herbeigerufenen Sanitäter nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die anderen Beteiligten und die Polizisten wurden nicht verletzt. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.

http://w​​​ww.srf.ch/news/schw​e​i​z/messerangriff-m​it​-t​odesfolge-poliz​ist​-er​schiesst-asyl​such​ende​n-in-brissa​go

 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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50%
(10 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte October 2017

Zum Dessert noch ein leises Schmunzeln: Das Schlusswort zu 10vor10 vom 16.10.2017.
Die Moderatorin sinngemäss:
"Zu Beginn der Sendung ist im Zusammenhang der FPOe mehrmals das Wort "rechtsextrem" gefallen, hierfür möchten wir uns entschuldigen."





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50%
(10 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte October 2017

Noch etwas zur Unausgewogenheit von srf
Zum 50. Jahrestag des Comandante Che Guevara seit dem 2. August 2017:
Vom 6.10.2017 bis 9.10.2017 hat srf sechs Sendungen und Berichte zu Che Guevara veröffentlicht.
Heut​e weiss man, an Guevaras Fingern klebte viel Blut.
In einem Bericht wird dies nur am Rande, in ein oder zwei Sätzen erwähnt.
2 Radiosendungen (Radio srf1), Echo
Diese Berichte und Sendungen sind nicht uninteressant.
Aber es ist ein bisschen viel Heldentum, über dem "Christus mit der Knarre" (Biermann).
Indessen​ sollten die Medien eher darauf bedacht sein, solche „Helden“ zu entmythologisieren.

Ich will damit nicht sagen, dass in Kuba die Revolution falsch gewesen sei – im Gegenteil, sie musste kommen.



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54%
(13 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte October 2017

Noch etwas zum Haar in der Suppe (Text Herr Wolf) und andere, die glauben, dieser Blog sei Haarspalterei oder an den Haaren herbeigezogen usw.

Ich muss Ihnen sagen, ich habe Erfahrungen gemacht, die Sie sich nicht vorstellen können.
Die Not während der Weimarer Republik mit aufkeimender Kaiserreich-Lust.
Na​tionalsozialismus mit entsprechender propagandistischer Bearbeitung der Arbeitnehmerschaft, nach.
Kommunismus – selber denken verboten!
Rehabiliti​erung der KZ-Aufseher und Wissenschaftler, die an den Entwicklungsprogramme​n der Geheimwaffen für die tödlichen Zwangsarbeiten der Häftlinge verantwortlich waren.
Solche Dinge habe ich hautnah miterlebt.
Während des Vietnamkrieges war ich einige Wochen in Hanoi.

Die nach und nach erfolgte Nazifizierung durch die Goebbelsche Propaganda in Oesterreich.
Führte zur Ermordung des österreichischen Kanzlers Dollfuss.
Ergebnis: Der Anschluss der Oesterreicher ans Reich.
Alles ist begleitet worden durch staatlich Medien, vor allem das Radio, und alles hat ganz langsam begonnen.

Ich gehe nicht näher an Details ein. Es gibt genügend Literatur, auch zum Thema Desinformation oder Fake News.




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40%
(10 Stimmen)
J. Wolf sagte October 2017

Wer wie Sie immer das Haar in der Suppe sucht, wird immer eines finden. Denn wenn die Schlagzeile geheissen hätte "Polizist schützt Asylbewerber" würde die Kritik lauten: So macht das Schweizer Fernsehen WERBUNG für die Polizei. Oder was auch immer. Und vermutlich würden Sie sogar in der Meldung "In China fällt ein Sack Reis um" noch Propaganda für ein Freihandelsabkommen wittern....

Wie bei jeder Schlagzeile ist derjenige im Vorteil, der die ganze Meldung liest und nicht nur den Titel. Das gilt übrigens genauso für Schlagzeilen von Tages-Anzeiger, NZZ, BaZ, Weltwoche, WoZ und so weiter!


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40%
(15 Stimmen)
Hans Knall sagte October 2017

Und gleich geht’s weiter in diesem Stil bei SRF.
Die Schlagzeile lautet: „Jeder dritte Schweizer empfindet Ausländer als störend“

https://w​​ww.srf.ch/news/schwe​i​z/zusammenleben-in-​de​r-schweiz-jeder-dr​itt​e-schweizer-empfi​ndet​-auslaender-als-​stoer​end

Liest man etwas genauer was da steht, muss man unweigerlich an eine Propagandawolke der Schweizer-sind-Rassis​​ten-Ideologen denken.

Die Aussagen sind völlig unbrauchbar. So gibt die „Erhebung“ an, es seien unter dem Thema „Zusammenleben“ 3000 Personen Befragt worden. Sie spricht von „Personen in der Schweiz“. Das deutet darauf hin, dass die Gruppe der Befragten, repräsentativ der Einwohnerzusammensetz​​ung, auch aus 25% Ausländern bestehen müsste.

Obschon nirgends ersichtlich wäre, dass die Studie die Befragung getrennt nach Nationalität, Religionsangehörigkei​​t oder Hautfarbe durchgeführt worden ist, switcht die Berichterstattung zwischen „Schweizer stören sich durch die Anwesenheit von als «anders» empfundenen Personen“ und „Insgesamt nimmt mehr als ein Drittel der Einwohnerinnen und Einwohner des Landes die Anwesenheit von als «anders» empfundenen Personen als störend wahr“.

Oder es heisst: „Die Mehrheit findet aber, dass Ausländerinnen und Ausländer mehr Rechte bekommen sollten“ und „knapp ein Drittel der Befragten geben an, in den letzten fünf Jahren aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer Gruppe mindestens einer Form der Diskriminierung ausgesetzt worden zu sein“.

Wie können solche Behauptungen wie im SRF verwendet überhaupt erhoben werden? Aufgrund der Studienanlage ist es gar nicht möglich die gemachten Aussagen irgendwie abzuleiten.

Auch wer sich extra bemüht, die Studie des BfS im Internet herauszusuchen bekommt nur die folgende Auskunft über die Erhebungsmethoden:
„​​Die Erhebung wird im Rahmen der Omnibus-Mehrthemenbef​​ragungen des BFS durchgeführt.
Es handelt sich um eine Stichprobenerhebung bei 3000 Personen. Die Personen werden nach dem Zufallsprinzip aus dem Stichprobenregister SRPH des BFS gezogen. Da die Erhebung auf einer Mixed-Mode-Methode beruht, können die Erhebungsteilnehmende​​n zwischen einem Online-Fragebogen (CAWI) und einer computergestützten telefonischen Befragung (CATI) wählen.
Regionalisie​​rungsgrad: Schweiz und NUTS-2-Grossregionen (Genferseeregion, Espace Mittelland, Nordwestschweiz, Zürich, Ostschweiz, Zentralschweiz, Tessin).
Periodizitä​​t: alle zwei Jahre (ohne Zusatzmodule) jährlich (mit Zusatzmodulen)“


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50%
(14 Stimmen)
Frank Wagner sagte October 2017

Herr Krähenbühl, schlagen Sie mal den Begriff „Confirmation Bias/Bestätigungsfehl​er“ nach. Wir Menschen haben die Tendenz Informationen so auszuwählen oder zu interpretieren das sie unseren Erwartungen entsprechen.


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62%
(13 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte October 2017

Herr Knall
Sie und Herr Jossi sehen das Problem, das ich anspreche glasklar - was ich von den Herren Müller, Wagner und Eberhart leider nicht sagen könnte. Warum wohl? Das sind doch alles intelligente Leute!
Sind jene etwas gar stark ideologisiert? Können diese nicht erkennen, dass es gute Polizei braucht, die uns u.U. mal beschützen müssen? Oder wissen oder vermuten sie am Ende, wer oder was für eine Organisation hinter solchen Kampagnen stecken?



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59%
(17 Stimmen)
Hans Knall sagte October 2017

Diese Art von Schlagzeilenberichter​stattung durch das Staatsfernsehen, das sich rühmt einen „Service Public“ mit seriöser Information zu vermitteln, ist ein Sonderbeispiel für die hinterhältige Mainstream-Manipulati​onstechnik gegen das Volk, welche hier nur zufälligerweise so offensichtlich zutage tritt.

Wie war das doch gleich mit dem Aufschrei bei „Kosovaren schlitzen Schweizer auf“? Das war doch auch die Wahrheit, oder nicht? Und darunter stand auch ein Text, der den Fall genauer umschrieb, oder nicht?

Zudem war das SVP-Inserat damals klar als Abstimmungswerbung gekennzeichnet, während das gebührenfinanzierte SRF diese reisserische Demagogie als seriöse „Information“ verkaufen will.
Mit der Skandalisierung des Inserats gegen die Masseneinwanderung, wurden seither propagandistisch alle als Rassisten beschimpft, die der Initiative zustimmen wollten und zugestimmt haben.

Heute wird von offizieller Seite mit Propagandamitteln gegen jegliche Einschränkung der ausufernden Ansprüche von Asylanten oder Flüchtlingen intrigiert,welche für die Gegenseite verboten sind, ja sogar bundesgerichtlich bestraft werden.

Wo bleibt jetzt der Aufschrei?


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45%
(11 Stimmen)
jan eberhart sagte October 2017

Gegen Titel ist doch nichts einzuwenden. Wer immer nur die Schlagzeilen liest ist selber schuld.

Das wäre der typische Boulevard-Journalismu​s a la Blick/20 min: MIt reissserischen Titeln und Artikeln will man möglichst viele Leser anlocken.

Im übrigen ist Tamedia/20 min vom Bundesgericht bereits zweimal offiziell verurteilt worden und diverse Artikel persönlichkeitsverlet​zend eingestuft. Dazu soll geprüft werden, ob eine Medienkampagne gefahren wurde.

Auch die Rundschau bekam bereits Schelte vom Bundesgericht.

Im übrigen wird man nun eine Untersuchung durchführen und die Schweiz ist nicht der wilde Westen.


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40%
(15 Stimmen)
Frank Wagner sagte October 2017

Was für eine Schlagzeile stellen Sie sich vor?

Die Schlagzeile stimmt, und sie wertet überhaupt nicht. Dort steht nicht "Polizist ermordet Asylsuchenden" oder ähnliches, das wäre ein anderes Thema.

Wer sich mit dem Lesen von Schlagzeilen begnügt ist selber schuld. Eine Schlagzeile kann und soll auch nicht alle Informationen vermitteln, dazu hat es den Artikeltext.




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64%
(14 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte October 2017

Herr Müller
Wieso wiederholen Sie, was im Text steht? Es ist ja klar, dass die Sache untersucht wird, und das ist doch auch richtig so!

Was ich mit meinem Posting sagen will, ist die journalistische Glanzleistung, welche die reisserische Schlagzeile veranschaulicht. Und die bereits einen schiesswütigen Polizisten hinter dem Drama vermuten lässt.

Wer den Text nicht zu Ende liest, zieht falsche Schlüsse und das ist m.E. nicht gut – aber vielleicht gewollt.



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60%
(15 Stimmen)
Alex Müller sagte October 2017

Waffeneinsatz bei Schweizer Polizeicorps kommt nicht oft vor. Und wenn die Polizei zur Waffe greifen muss, wird der Vorgang automatisch von Staatsanwaltschaft nachuntersucht. In diesem Sinne ist das Machtmonopol des Staates demokratisch abgesichert.



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