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Strafe bei Burka-Zwang: Viel Glück bei der Anzeige!

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Zum Pro­blem wird die Ge­sichts­ver­hül­lun​g laut BR Som­ma­ru­ga, wo der Zwang und der Druck so gross sind, dass die Frau re­si­gniert und damit auch ihre Chan­cen ver­min­dert, sich in der Ge­sell­schaft und der Ar­beits­welt zu in­te­grie­ren und zu be­haup­ten. «Das kön­nen und wol­len wir nicht ak­zep­tie­ren», be­tonte Som­ma­ru­ga.

Und weiter: «Wer eine Frau nötigt, sich zu verhüllen, überschreitet eine Grenze und soll bestraft werden.» Ein spezieller Tatbestand im Strafgesetz werde deshalb künftig verdeutlichen, dass jeglicher Zwang gegen Frauen verurteilt wird. Es dürfe nicht sein, dass Ehemänner und Väter ihren Frauen und Töchtern vorschrieben, sich zu verhüllen.

Ich wünsche der Ehefrau und der Tochter nach der Anzeige des Ehepartners respektive Vaters bei der Polizei viel Glück.


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.




50%
(8 Stimmen)
Hans Knall sagte January 2020

Von wegen freiwillige Entscheidung beim Kopftuchtragen: Jetzt kann die iranische Schiedsrichterin an der Frauen-Schach-WM nicht mehr in ihre Heimat zurück, weil sie ihr Kopftuch nicht vorschriftsgemäss genug getragen hat. Sie muss nun „Sanktionen“ durch den Mullah-Staat und seine Schergen befürchten.

https:​//www.tagesschau.de/a​usland/schach-wm-kopf​tuch-101.html?fbclid=​IwAR3kapEKHcD7u1QU9km​YMdNYTbyETHBBZlbWTOGL​XNuRqL7BbrlofV241wE


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71%
(14 Stimmen)
Hans Knall sagte December 2019

Bereits mit der heutigen Gesetzgebung ist es einem Mann verboten, seine Frau oder Tochter zum Tragen eines Kopftuchs zu zwingen. Genauso wie es ihm verboten ist, Frau oder Tochter zu zwingen, sich die Haare blond zu färben oder nur mit Minirock aus dem Haus zu gehen.
Um die Unterdrückung von Frauen durch Männer zu ahnden, braucht es also gar kein neues Gesetz. Und es geht bei dieser Initiative auch nicht primär darum.

Die Initiative verlangt die Erweiterung der Verfassung um den Art. 10a, „Verbot der Verhüllung des eigenen Gesichts“.
Dieses Verbot umfasst selbstverständlich auch die Islamische Verschleierung. Fertig.


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73%
(11 Stimmen)
jan eberhart sagte December 2019

Nichts anderes als ein Papiertiger und Arbeitsbeschaffungsma​ssnahme zugunsten von Anwälten und Richtern.

Wenn denn dies die Frau dies als Zwang beschreibt, wird jeder gute Anwalt dies vor Gericht anfechten.

Aus Zuneigung zum Ehemann wird häufig die Aussage zurückgezogen, wie es oft der Fall ist.




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47%
(17 Stimmen)
Werner Nabulon sagte December 2019

Gemäss Menschenrechten ist es verboten, egal Frau oder Mann, Menschen zu zwingen, zu Handlungen zu denen sie nicht bereit sind.
Wenn wir nun diese Frauen Zwingen, entgegen ihren Ansichten, auf die Verhüllung zu verzichten, haben wir wieder ein Problem.


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50%
(20 Stimmen)
Hans Knall sagte December 2019

Die Idee, die männlichen Angehörigen für den Zwang zu bestrafen, den sie ihren Frauen mit dem Kopftuch auferlegen, ist wie wohl richtig vermutet wird, ein unrealistisches Unterfangen.

Die einzige wirksame Methode ist es, die verhüllte Frau zu bestrafen! In Familien in denen die Frau ein rechtloser Besitz des Mannes ist, fällt die Strafe ohnehin auf den Mann zurück.


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73%
(22 Stimmen)
ueli hofer sagte December 2019

Wie soll es bewiesen werden, dass eine Frau gezwungen wird, sich zu verhüllen?
Da weiss Frau Sommaruga kaum eine Antwort.
Das sind leere Floskeln, wenn es nicht generell zum Verbot der Gesichtsverhüllung kommt.
Fasnacht und Theater sollten allerdings ausgeschlossen werden.

Ich sehe ein Burkaverbot eher als Vermummungsverbot.
W​​eniger zum Schutz der Burkaträgerin.
In unserem Kulturkreis sollte man wissen, wer dahinter versteckt ist.
Ich persönlich möchte wissen, mit wem ich spreche.
Und die Ordnungshüter sowieso.


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69%
(16 Stimmen)
Brian Bader sagte December 2019

««Wer eine Frau nötigt, sich zu verhüllen, überschreitet eine Grenze und soll bestraft werden.» Ein spezieller Tatbestand im Strafgesetz werde deshalb künftig verdeutlichen, dass jeglicher Zwang gegen Frauen verurteilt wird.»

Das war letztes Jahr, Herr Schneider. Neu heisst es:

«Keine Strafbestimmung zu Zwang
Ursprünglich wollte er explizit im Gesetz verankern, dass es strafbar ist, jemanden zur Verhüllung des Gesichts zu zwingen. Tätern sollte eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe drohen. Davon will der Bundesrat nun absehen. Jemanden zu zwingen, das Gesicht zu verhüllen, sei mit dem Tatbestand der Nötigung bereits heute strafbar, hält er fest.»
https://www.h​tr.ch/story/parlament​-entscheidet-ueber-bu​rka-initiative-und-ge​genvorschlag-23070.ht​ml



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54%
(13 Stimmen)
Ernst Jacob sagte December 2019

Man kann es natürlich auch von einer anderen Seite betrachten, so quasi als göttliches Gebot, die Männer nicht mit den eigenen Reizen zu Handlungen zu bewegen, die einer Frau nicht gebühren. Aber das versteht natürlich nur, wer eine Ahnung davon hat, wie Männer funktionieren, also zumindest 'normale' Männer, wie ich einer bin.

Aber unsere Kultur sieht das wohl etwas anders, auch wenn ja auch in unserer Bibel steht, 'du sollst nicht begehren..." . Und die bei uns gelebte Realität sieht ja auch ganz anders aus, wie nuttiger Eine daherkommt, desto grösser ist ihre Chance, von allen begehrt zu werden. Und die Frauen investieren ganze Vermögen, um zumindest so zu scheinen, möglichst ein ganzes Leben lang. Jung sein, und äusserlich möglichst jung scheinen, ist der bei uns geträumte Traum, auch wenn wahrscheinlich ein Grossteil unserer Frauen das nur tut, um vor Allem bei anderen Frauen möglichst viel Neid und Missgunst zu wecken.

Aber einer Kultur etwas gesetzlich zu verbieten, ist ein sehr gefährliches Unterfangen, dessen sollte man sich im Klaren sein. Es kann zwar einige Jahrzehnte lang funktionieren, ist aber letztlich nur eine Frage der Zeit, und der politischen Mehrheiten. Man kann es zudem auch erkennen, in Äthiopien zum Beispiel. Der Staatschef hat zwar jetzt den Friedens-Nobelpreis empfangen, weil er mit Eriträa zwar Frieden geschlossen hat, aber im eigenen Vielvölkerstaat sich zunehmend mit Problemen konfrontiert wird. Und genau das Gleiche könnte auch uns passieren, nur weil wir wohl glauben, es würden sich alle Kulturen irgendwann der Unseren anpassen, was aber mit Sicherheit nicht geschehen wird. Schon deshalb nicht, weil wir selber ja gar keine Kultur mehr haben, die den Namen verdient.

Es dürfte daher noch interessant werden, wie es in 50 Jahren bei uns wohl aussieht. Zum Glück muss ich es selber nicht mehr erleben, denn so ganz friedlich wird es wohl nicht mehr sein.


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64%
(14 Stimmen)
jürg wolfensperger sagte December 2019

Trotzdem darf es vom Staat nicht auch noch "toleriert" werden!Jede Frau soll wissen,dass sie auch ohne Verschleierung nach draussen gehen darf..!!Es gibt auch bei den Muselmanen jedwelche Ehemänner,die das auch nicht so streng handhaben..! Immerhin sollte man so diesen gemässigten Moslems entgegen kommen,und den Frauen auch Hilfe anbieten können...!!


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100%
(15 Stimmen)
Georg Stamm sagte December 2019

In der Tat, eine Frau, die zur Verhüllung von einem männlichen Familienmitglied gezwungen wird, muss vermutlich fast lebensmüde sein wenn sie dieses anzeigt. Macht es jemand anderes aus dem Umfeld, ist ihre Situation nicht viel besser, denn der Mann vermutet sofort ein Komplott. Eine diffizile Situation. Das Anti-Burkazwangs-Gese​tz ist gut gemeint, bringt den Betroffenen aber kaum etwas. Oder es bleibt toter Buchstabe wie manche anderen Gesetze auch.


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