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SVP & CVP gegen die Randregionen

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Am Diens­tag tagte die Fi­nanz­kom­mis­sion des Na­tio­nal­ra­tes. Sie hätte flan­kie­rende Mass­nah­men zu­guns­ten der Ex­port­wirt­schaft und des Tou­ris­mus be­schlies­sen können und müssen.

Mit 13 zu 12 Stimmen lehnte sie jede Hilfe für die betroffenen Branchen und Regionen ab. Das heisst jede Hilfe für die Oberwalliser Wirtschaft.

Dieses Resultat haben wir einer Allianz von SVP und CVP zu verdanken. Beide Parteien wollen nichts machen.

Am Dienstag machte die Nationalbank endlich einen kleinen Schritt in Richtung von SP und Gewerkschaften. Sie wird neu einen Kurs von 1.20 Franken garantieren. Notwendig sind aber 1.40 Franken.

Bei 1.40 Franken verlieren die Gastrobetriebe von Grächen kein Geld mehr. Bei 1.40 Franken müssen die Angestellten und Arbeiter der Lonza nicht mehr länger gratis arbeiten.

Bei 1.50 Franken pro Euro gab es keine Inflation. Wenn der Euro wieder 1.40 wert ist, gibt es erst recht keine Inflation. Wer mit diesem Gespenst droht, will nichts machen gegen die Währungsspekulanten.


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.




100%
(2 Stimmen)
Urs Gassmann sagte September 2011

Zu behaupten, die Nationalbank hätte ihren Schritt in Richtung
SP und Gewerkschaften getan, soll aussagen, nur die letzteren
hätten die Remedur gefordert. Beim geforderten Kurs von 1.40
wäre die Inflationsgefahr beträchtlich.

Die Macht der Spekulanten wird hier überbewertet, denn ihre
Wirkung bewegt sich innerhalb einer ziemlich beschränkten
Spannweite. Sie haben weit weniger Schuld an der
Aufwertung des Frankens als die nicht auf Spekulation
ausgerichteten Anleger, die sich aus dem Euro flüchten wollen.

Herr Harald Jenk schiesst den Vogel ab, wenn er vorschlägt,
jetzt „vorbehaltlos den Beitritt zum Euro und zur EU zu
prüfen“.



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50%
(2 Stimmen)
Adrian Wüthrich sagte September 2011

Wäre Hans Grunder, BDP-Präsident und Nationalrat, bis am Sitzungende geblieben, wäre das Resultat dank dem Stichentscheid der Finanzkommissionspräs​identin Nationalrätin Margret Kiener Nellen anders herausgekommen. Grunder aber zog es vor in Filippo Leuteneggers Wahlarena zu gehen... Hoffe, das Nationalratsplenum korrigiere den Entscheid. Die Fiko des Ständerats hat das Paket ja angenommen. Die Tourismus-Regionen sollten also die Hilfe erhalten.


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22%
(9 Stimmen)
Harald Jenk sagte September 2011

Die Nationalbank hat ja mittlerweile die Anbindung des Schweizer Franken an den Euro beschlossen mit ungewissen Auswirkungen. Anstatt die Schweizer Arbeitsplätze auch in Zukunft unüberlegt dem Währungsrisiko auszusetzen, sollte man jetzt endlich wieder vorbehaltlos den Beitritt zum Euro und zur EU prüfen.


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