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Überbrückungsrente: Instrument gegen die Begrenzungsini!

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Überbrückungsrente für 60-jäh­rige Aus­ge­steu­erte statt So­zi­al­hil­fe: Das wird teuer und ist kontraproduktiv.

Das wird teuer und unterläuft die Bemühungen um Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen für Ältere. Natürlich wird der primäre Arbeitsmarkt für Ältere immer prekärer. Die Überbrückungsrente ist aber ein falscher Anreiz für die Arbeitgeber, ältere Arbeitnehmende nicht einzustellen oder zu entlassen. Wenn nichts mehr hilft, gibt es immer noch genügend sinnvolle Arbeit, auch für diese älteren Arbeitskräfte im öffentlichen Bereich (Gesundheitswesen, Bildung, Natur- und Landschaftsschutz, Umweltschutz). Dafür muss ein sekundärer Arbeitsmarkt aufgebaut und mit öffentlichen Mitteln unterstützt werden. Das ist volkswirtschaftlich sinnvoller als ein bedingungsloses Einkommen ohne Gegenleistung in Form einer Überbrückungsrente.

D​ie Überbrückungsrente ist ein Zückerchen im Kampf gegen die vom Mainstream gefürchtete Begrenzungsinitiative​. Man merkt die Absicht, und man ist verstimmt. 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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40%
(5 Stimmen)
Otto Jossi sagte Vor 29 Tagen

Ueberbrückungsrente, ich bin hin und her gerissen. Ich kenne viele ältere Menschen die arbeitslos und dann ausgesteuert sind. Sie stehen vor der Pension, die Pensionskasse gibt es nicht mehr, es ist jetzt ein Freizügigkeitskonto. In die 3. Säule können sie sicher nicht mehr einzahlen. Was besteht ihnen vor:
a) Rentenalter wird erhöht,
b) Keine Chance auf dem Arbeitsmarkt
c) es ist möglich, dass durch fehlende Beitragszeit auch die AHV Auszahlung sinkt.
d) Da sie gespart haben und ein kleines Eigenheim kauften, gibt es keine EL
Ich glaube nicht, dass eine Ueberbrückungsrente die Probleme löst. Eigentlich sollte die Wirtschaft hier einschreiten, zum Beispiel
Mindestens 15% Arbeitskräfte über 55, sonst Abgabe an jene die über 30% ältere Menschen beschäftigen.
1% des Umsatzes ( ab 1 Million Umsatz ) an Geldtopf Altersversicherungen


Der Inländervorrang muss genauer überprüft werden.
Eigenheimbes​​itzer müssen EL erhalten, wenn der Wert der Liegenschaft unter 700000, bei einem allfälligen Verkauf muss die EL verrechnet werden können.
Wir müssen eigenständige bessere Lösungen finden. Früher waren Grossbetriebe in Familienhand und diese schätzten ihre Mitarbeiter, es wurden sogar Häuser für die gebaut. (Bally Schönenwerd, Jenni Glarus, usw) Seit die Gewerkschaften eingegriffen haben und dem Staat vieles zuschieben, fühlen sich Betriebe befreit.



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27%
(15 Stimmen)
Alex Schneider sagte February 2020

Die Überbrückungsrente suggeriert, es gebe keine bezahlbare Arbeit mehr für Ältere. Dies wird mit der mangelnden Produktivität der Älteren begründet. Die Produktivität kann am Mehrwert pro Beschäftigten gemessen werden. Dieser ist abhängig vom Preis des Produktes und der Preis wiederum wird entscheidend durch die Kosten bestimmt. Ein Teil der Kosten sind eben die Löhne. Die statistisch gemessene Produktivität pro Beschäftigten ist also in gewissen Bereichen gerade deshalb niedrig, weil die Löhne es sind. So entsteht eine Abwärtsspirale, die die Verteilungsrelation zwischen Gewinnen und Arbeitseinkommen immer stärker zugunsten der ersteren verschiebt. Minimallöhne können diese Abwärtsspirale verhindern.

Wenn Minimallöhne nicht durchgesetzt werden können und wir trotzdem vermeiden wollen, dass Arbeitskräfte zu Dumpinglöhnen beschäftigt werden, um den Unternehmensgewinn zu steigern, muss der Staat solche Unternehmen einem sekundären Arbeitsmarkt zurechnen und kontrollieren, wenn er Lohnzuschüsse via Sozialhilfe bezahlt.

Wenn Minimallöhne und Lohnzuschüsse für wertschöpfungsschwach​e Betriebe für eine existenzsichernde Beschäftigung eines älteren Mitarbeitenden nicht reichen, muss der Staat einen eigenständigen sekundären Arbeitsmarkt für sinnvolle Arbeiten im öffentlichen Bereich aufbauen.






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47%
(15 Stimmen)
Emil Huber sagte February 2020

"Das wird teuer und ist kontraproduktiv."
De​n Beitrag habe ich doch schon mal hier gesehen?
Ja was kommt den günstiger, Sozialhilfe, Überbrückungsrente oder "sekundärer" Arbeitsmarkt?
Letzte​ndlich braucht es in der Schweiz für jeden, egal woher er das Geld bekommt, ein gewisses Einkommen um in der Schweiz einigermaßen dem hiesigen Lebensstandard nach Leben zu dürfen.

Es geht wieder einmal mehr um reine Kostenverschiebung alla SVP, die dann als Allheilmittel - Lösung präsentiert wird.
Es soll um die 60 auch gesundheitlich angeschlagene Leute geben, die keine Firma mehr beschäftigen will, die ALV aber trotzdem Bewerbungen verlangt und die IV keine Rente entrichten will, da nicht krank genug und gespart werden will.

Auch die Begrenzungsinitiative​ ist kein Allheilmittel denn Stellen können und werden auch in günstigere Länder verlagert werden. Auch die für die fortschreitende Automatisierung und Digitalisierung ist sie kein Rezept.
Das Problem ist doch mal vom Geld abgesehen das:

«Eine Wirtschaftselite kontrolliert die Schweiz»
Stöhlker zitiert alt Bundesrat Kaspar Villiger: «Die hundert grössten Schweizer Firmen sind unter ausländischer Kontrolle.» Dies gelte auch für viele kleinere Firmen: «Wo Schweiz drauf stand, war immer weniger Schweiz drin.»

Der Industrielle Thomas Schmidheiny habe es «unwiderstehlich» formuliert: «Warum soll ich für einen Schweizer Ingenieur 140'000 Franken zahlen, wenn ein englischer nur 80'000 und ein indischer nur 40'000 Franken kostet?»

https://w​ww.infosperber.ch/Ges​ellschaft/Stohlker-Ei​ne-Wirtschaftselite-k​ontrolliert-die-Schwe​iz






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33%
(15 Stimmen)
Georg Bender sagte February 2020

Stoppt endlich den Spieltrieb der Regierenden, ermöglicht von den einfältigen Ökonomen und gedeckt von der Justiz! Die Gesetzbücher müssten überarbeitet werden, denn die Gesetze basieren auf der Geldbetrugslehrmeinun​g der Fakultät Ökonomie, wonach Geld aus Guthaben entsteht, ohne erklären zu können, wie denn die Guthaben entstehen! Wir bringen kein Geld auf die Bank und die Bank kann die geschöpften Kundenguthaben nicht für sich verwenden.
Das Bankensystem ist gesetzlich zur Schöpfung beauftragt und muss die Geldzirkulation sicherstellen. Nicht mehr und nicht weniger. Die Organisation wird nicht im Einklang mit dem Sinn der Geldschöpfung umgesetzt.

Auch diese Spielform ist nur eine Symptombekämpfung. Das Geldsystem ermöglicht, vorausgesetzt die Bedürfnisse werden abgedeckt, eine Rente (Grundsicherung) sofort ab Geburt! Keine Steuer- sondern eine Personalnummer!

Hanau hat eine Vorgeschichte von antrainiertem Wissen von fehlendem Geld und gleichzeitigem Diebstahl (Sozialsystem) der "Neuankömmlinge". Wer ist für die Gehirnwäsche mit dem Zahler Virus eigentlich verantwortlich? Richtig der Staat im Diktat der Wirtschaft, gedeckt von der Justiz.

Wir tauschen zur Bedürfnisabdeckung, die gegenseitigen Leistungen mit dem zugeordneten Geld als Promotion der Leistung oder Anspruch.



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50%
(14 Stimmen)
Sägesser Barbara sagte February 2020

Was mir nicht aufgeht ist, dass der zweite Arbeitsmarkt einer Überbrückungsrente vorgezogen werden soll. Wird doch die Last auch dem Staat übertragen und benötigt auch Aufwand. Also ein weiteres Zückerchen für Arbeitgeber, denn der Staat schaut? Denn unter Zweiter Arbeitsmarkt versteht man im arbeitssoziologischen​ Sinn alle nicht-erwerblichen oder mit reduziertem Lohn entgoltenen, berufsgleichen oder -ähnlichen Funktionen, die in den meisten Fällen außerhalb der eigenen vier Wände ausgeübt und praktisch immer von einer institutionellen Trägerschaft organisiert werden, unabhängig davon, ob diese dafür vom Staat, den Kirchen oder von Stiftungen o. ä. subventioniert werden oder nicht. In der Allgemeinheit ist vor allem der staatlich subventionierte Zweite Arbeitsmarkt bekannt. Der sogenannte Zweite Arbeitsmarkt ist in den meisten Fällen kein Markt, auf dem Angebot und Nachfrage aufeinandertreffen. Er ist daher trotz der ähnlichen Namensgebung kein Arbeitsmarkt, sondern eine Beschäftigung, die nicht in der Wirtschaft, sondern in der Sozialarbeit Bedeutung hat. https://de.wikipedia.​org/wiki/Zweiter_Arbe​itsmarkt


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