Abstimmungen, Initiativen > Kanton ZH,

Unsere Kinder haben keine Alternative - der Verkehr schon!

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

Der A4-­Zu­brin­ger Ob­fel­den/Ot­ten­bac​h ist ein sinn­vol­les und schlan­kes Pro­jekt, das die Dorfbevölkerung und die Schul­kin­der in den bei­den Zürcher Dörfern vom Durch­gangs- und Schwer­ver­kehr auf lange Sicht ent­las­tet.

Weshalb? Weil der Verkehr zur Autobahn A4 auf eine geeignete Zubringerstrecke verlagert wird. Die Entlastung der Dörfer ist dank verschiedenen verkehrsberuhigenden Massnahmen (u.a. Tempo 30) sichergestellt. Von der wiedergewonnenen Lebensqualität auf den Dorfstrassen von Obfelden und Ottenbach profitieren nicht nur die über 800 Schulkinder, sondern auch der öffentliche Verkehr. Er bleibt nicht mehr – wie heute so oft zu Stosszeiten – im Stau stecken, sondern erhält endlich wieder Priorität. 

Wichtig zu wissen: Die sensible Reusslandschaft bei Ottenbach wird in keiner Art und Weise „zerstört“. Die Zubringerstrasse führt um das geschützte Flachmoor Bibelaas herum und der Kanton investiert rund zwei Millionen Franken für umfassende Umweltschutz- und Aufwertungsmassnahmen​.

Übrigens würden die 40 Millionen Franken, die der Kanton Zürich für den A4-Zubringer bezahlt, bei einem Nein nicht für „andere wichtige Bereiche“ zur Verfügung stehen. Der Grund: Auch bei einem Nein fallen Kosten von 20-30 Millionen Franken an für zwingende Verbesserungsmassnahm​en (Lärmschutz, Ausbau Ortsdurchfahrten, etc.). Das Geld wäre also trotzdem weg, nur würden die Verkehrsprobleme in den Dörfern nicht gelöst, sondern nur noch vergrössert.

Stimmen​ Sie deshalb JA zum Autobahnzubringer A4 Obfelden/Ottenbach am 23. September.

Weitere Infos: www.sicherer-schulweg​.ch


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.




20%
(5 Stimmen)
Heinz Mahler sagte September 2012

Ich halte es schon etwas für seltsam wenn mit der Sicherheit des Schulweg argumentiert wird. Wenn Obfelden schon auch so baut und viele Zuzüger bekommt, so sollte die Gemeinde auch schauen das sichere Schulwege erstellt werden und das die Hauptstrasse als Schulweg nicht sicher ist, hat eigentlich nur wenig mit dem Verkehr zu tun. Es liegt einfach daran das die Gemeinde nicht vorausschauend plant und eben Fuss/Fahrradwege baut wenn Wohnsilos hingestellt werden. Was das Wegenetz betrifft besteht dort dringender Handlungsbedarf, ob mit oder ohne Umfahrung.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



25%
(24 Stimmen)
Heinz Mahler sagte July 2012

Ich habe ja schon Verständnis für das Begehren, aber warum fahren die Obfelder und Ottenbacher anderen Leuten mit dem Auto am Haus vorbei !? Ist das dann etwas anderes ?
Gute Anbindung an Autobahn und kein Verkehr ist eben schlecht realisierbar. Bessere ÖV Verbindungen Richtung Zürich kostet eben auch und weder Obfelder, Ottenbächler noch die Argauer wollen oder können ein brauchbares ÖV finanzieren.
Obfelden hat einen hohen Mehrwert mit dem Autobahnanschluss. Noch mehr Strassenbau wegen egoistischen Obfelder braucht es sicher nicht.



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



44%
(9 Stimmen)
Werner Nabulon sagte June 2012

Erschüttert muss ich lesen, dass im Knonaueramt dem Säuliamt die Uhren wirklich abders ticken.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



77%
(44 Stimmen)
Thomas Zehnder sagte June 2012

Lieber Hans
Warum sollen die Obfelder Kinder, die der Strasse. e n t l a n g Laufen müssen, es nicht besser haben, als die Affoltemer, und bald auch meine Kinder?


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



50%
(76 Stimmen)
Hans Läubli sagte June 2012

Zitat aus der Weisung des Regierungsrates zum Objektkredit für den Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach:

«Im Bereich von Ottenbach verläuft der Autobahnzubringer beim Fabrikareal Haas im BLN-Objekt Nr 1305 Reusslandschaft und damit in einem für den Landschaftsschutz sehr sensiblen Bereich»(BLN = Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung) und «aus naturschutzrechtliche​r Sicht bestehen jedoch weiterhin Zweifel, ob die ungeschmälerte Erhaltung des Flachmoors nach Art. 4 der Flachmoorverordnung vom 7. September 1994 (SR 451.33) und die nach Art. 6 des Bundesgesetzes vom 1. Juli 1966 über den Natur- und Heimatschutz (NHG, SR 51) grösstmögliche Schonung sichergestellt sind.»

Lügt der Regierungsrat?????


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Antworten auf diesen Beitrag



78%
(23 Stimmen)
Philipp Schweiger sagte June 2012

Der Regierungsrat lügt nicht, denn er hat
a) in keiner Form von Zerstörung gesprochen. Ich glaube, dieses Wort passt eher in einen boulevardesken Argumentationstil oder zu Ereignissen wie in der Emilia Romagna...

b) Es ist Aufgabe des Regierungsrates, eine objektive Abwägung aller vorhandenen Interessen vorzunehmen. Bei dieser Abwägung kommt der Regierungsrat zum Schluss:
"Das Projekt wurde hier in mehreren Etappen bezüglich Linienführung, Höhenlage, Umgebungsgestaltung und Ausbaugeschwindigkeit​ optimiert, sodass die ursprünglich vorhandenen Konflikte mit dem Landschafts- und dem Moorschutz wesentlich entschärft werden konnte."

Mit umfassenden Aufwertungsmassnahmen​ von rund 2 Mio. Franken werden mit Amphibienweihern, Riedmulden und renaturierten Bächen neue Lebensräume für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt geschaffen. Der Umweltverträglichkeit​sbericht hält fest, dass diese Aufwertungsmassnahmen​ die geplanten Eingriffe um die Naturschutzzone herum mehr als wettmachen. Oder kurz: Aus einer Sandbank wird endlich wieder ein schützenswertes Flachmoor.

Aus diesem Grund ist der Regierung- und Kantonsrat auch für den A4-Zubringer.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

75%
(4 Stimmen)
Veronika Jack sagte September 2012

Schauen Sie sich doch mal den folgenden Film auf Youtube an: http://www.youtube.co​m/watch?v=U4ToAgfyp1I​. Ich denke, Sie können noch etwa über Naurschutz lernen...


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 1




54%
(91 Stimmen)
Hans Läubli sagte June 2012

In Affoltern führt der Schulweg von etwa 95% der Schülerinnen und –schüler über eine stark befahrene Kantonsstrasse. Jahrelang wurde mit Eingaben aus der Bevölkerung für eine Passerelle über die Zürichstrasse gerungen, die vor der Eröffnung der A4, eine Aufkommen von rund 18‘000 Motorfahrzeugen pro Tag auswies. Die Passerelle wurde an Gemeindeversammlungen​ mal angenommen, mal abgelehnt und scheitertete schliesslich an den Kosten. Mittlerweilen ist der Verkehr infolge der Eröffnung der A4 merklich zurück gegangen. Nicht aber die Gefahr für die Schülerinnen und Schüler, denn es ist nicht so, dass auf einer weniger stark befahrenen Strasse, vorsichtiger oder langsamer gefahren wird. Eher das Gegenteil ist der Fall.

In Obfelden muss etwa die Hälfte der Schülerinnen und Schüler die Kantonsstrasse queren. Das Verkehrsaufkommen ist hier mit rund 8‘500 Fahrzeugen täglich nicht übermässig hoch. Die Gemeindebehörden und ein Teil der Bevölkerung fürchten aber eine massive Verkehrszunahme aus dem Aargau infolge der A4 und kämpfen nun, mit der Begründung der Schulwegsicherheit für einen 65 Millionen schweren Autobahnzubringer,der​ ein national geschütztes Natur- und Landschaftsschutzgebi​et zersören, das Problem jedoch in keiner Art und Weise lösen würde.

Zudem hat der Weiler Bickwil, durch welchen diese Umfahrung führen soll, infolge starker Inversionslage schon heute die höchsten Luftverschmutzung im Bezirk, die natürlich noch stark zunehmen und Grenzwerte in untolerierbarem Mass überschreiten würde.

Dabei wäre die Lösung hier wie dort ganz einfach mit einer Temporeduktion lösbar. Es ist erwiesen, dass mit Temporeduktionen die Unfallgefahr massiv sinkt, die Luftbelastung zurückgeht und der Verkehr sich verflüssigt und dadurch die Immissionen abnehmen. Werden von den Gemeindebehörden aber Massnahmen auf Kantonsstrasse gefordert, wird praktisch immer darauf verwiesen, dass nicht die Gemeinde, sondern eben der Kanton zuständig sei, und dass Temporeduktionen auf Kantonsstrassen nicht möglich seien.

Es gibt kein Gesetz, das verbietet, auf Kantonsstrassen Temporeduktionen oder ähnliche Massnahmen zur Verkehrssicherheit und der Reduktion der Immissionen einzuführen. Es gibt auch schon Kantonsstrassen, auf welchen solche bereits umgesetzt sind. Mit einem Postulat, das von Grünen, CVP und GLP eingereicht wurde, wird der Regierungsrat aufegefordert gemeinsam mit den Gemeinden Wege zu suchen um Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Bevölkerung vor unnötigen Verkehrsimmissionen zu schützen. Wenn die Kantonsräte der FdP und der SVP solche Anleigen unterstützen, und die Gemeindebehörden endlich ewas unternehmen, und beim sich beim Kanton für eine Temporeduktion einsetzen würden, wäre das Problem längst gelöst.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 1