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Verbindliche Quoten sind zwingend

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Der Bun­des­rat hat heute die Bot­schaft zur Mo­der­ni­sie­rung des Ak­ti­en­rechts ver­ab­schie­det. Unter an­de­rem schlägt er vor, den Frau­en­an­teil in Ver­wal­tungs­räten und Ge­schäfts­lei­tun­ge​n gros­ser, bör­sen­ko­tier­ter Ge­sell­schaf­ten bei min­des­tens 30 bzw. 20 Pro­zent fest­zu­le­gen. Wer­den diese Mi­ni­mal­werte nicht ein­ge­hal­ten, soll die Ak­ti­en­ge­sell­scha​ft ver­pflich­tet wer­den, im Ver­gütungs­be­richt die Gründe an­zu­ge­ben und Mass­nah­men zur Ver­bes­se­rung dar­zu­le­gen. Damit die Min­dest­quote Wirk­lich­keit wird, braucht es aus Sicht der Grü­nen je­doch grif­fige Sank­tio­nen für jene, die den Min­de­stan­teil Frauen nicht er­fül­len.

Die bessere Vertretung von Frauen in den Führungsetagen von Unternehmungen ist ein altes Anliegen der Grünen. Jahrelang wollte der Bundesrat nichts von einer verbindlichen Regelung wissen. Doch langsam kommt Bewegung in die Sache und er macht heute kleine Schritte. In Basel-Stadt wurde 2014 aufgrund von Vorstössen vom Grünen Bündnis eine Geschlechterquote für öffentliche Unternehmungen vom Volk angenommen.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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25%
(4 Stimmen)
Karlos Gutier sagte Vor 21 Tagen

Unter an­de­rem schlägt er vor, den Frau­en­an­teil in Ver­wal­tungs­räten und Ge­schäfts­lei­tun­ge​​n gros­ser, bör­sen­ko­tier­ter Ge­sell­schaf­ten bei min­des­tens 30 bzw. 20 Pro­zent fest­zu­le­gen.

Ei​ne ganze Zunft arbeitsloser Gender-Experten schöpft gerade neue Hoffnung. Wenn die Nummer durchkommt, sind sie auf Jahrzehnte mit Jobs versorgt, in denen sie nichts anderes tun können, als uns allen gehörig auf die Nerven zu gehen. Eine Arbeitsbeschaffungsma​ssnahme, wie sie das Land schon lange nicht mehr gesehen hat.

Natürlich alles für die Frau, die Gleichberechtigung und sicher ist das Ganze auch noch klimaneutral. Noch ist nicht geklärt, ob auch Transfrauen unter die 30 Prozent fallen dürfen, oder Männer, die sich ganz gendersensibel auf ihre weibliche Seite besinnen und dies mit femininer Kleidung unterstreichen. Kann aber auch sein, dass es noch einen Gebärmuttercheck geben wird. Wir wollen ja nicht riskieren, dass sich die Herren mit unlauteren Mitteln auf die Frauenparkplätze der Führungsetagen einschleichen.

htt​p://www.focus.de/poli​tik/experten/bkelle/g​astbeitrag-bleibt-mir​-weg-mit-eurer-quote_​id_7196368.html


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83%
(6 Stimmen)
Karlos Gutier sagte April 2017

Es klingt wie ein schlechter Scherz, ist aber keiner: Ausgerechnet Saudi- Arabien ist jetzt von der UNO zum globalen Wächter der Frauenrechte ernannt worden. In einer geheimen Wahl bekam das arabische Land, in dem Frauen und Mädchen systematisch unterdrückt werden, den Vorsitz der UN- Kommission für die Rechtsstellung der Frau. Das sei, wie wenn man einen Brandstifter zum Chef der Feuerwehr macht, kritisieren Menschenrechtsaktivis​ten die Entscheidung der Vereinten Nationen.


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25%
(8 Stimmen)
Karlos Gutier sagte March 2017

Verbindliche Quoten sind zwingend

- sind eben nicht Zwingend -- sind abzulehnen !


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53%
(17 Stimmen)
Karlos Gutier sagte January 2017

Ich bin für eine Frauenquote in Homo-Ehen, pro Ehe eine Frau, ein echt grünes Anliegen !

:-) :-) :-)


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36%
(11 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte January 2017

Die sozialdemokratische Regierung Portugals beschloss am 5. Januar 2017 ein Gesetz, wonach der Frauenanteil in Verwaltungsräten börsenkotierter Unternehmen bis 2020 auf ein Drittel steigen muss. Staatliche Unternehmen sollen die Quote bereits 2018 erfüllen.

Laut einer Untersuchung der konservativen Vorgängerregierung beträgt der Frauenanteil in Verwaltungsräten börsennotierter Firmen in Portugal derzeit nur 9,7 Prozent – im europäischen Durchschnitt sind es 16,6 Prozent.

http://ww​w.luzernerzeitung.ch/​nachrichten/wirtschaf​t/Portugals-Regierung​-beschliesst-Frauenqu​ote-fuer-Verwaltungsr​aete;art46442,937792


Wie die Quoten kontrolliert und durchgesetzt werden, steht nicht im Gesetz.



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33%
(9 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte January 2017

So gesehen fusst auch die "Umsetzung" der MEI auf einer Art Quote: Wenn ein Inländer oder eine Inländerin gleich gut qualifiziert ist wie ein Ausländer oder eine Ausländerin, muss diese Person vorgezogen werden.

Bei solche Quoten wird aber kein Mindestanteil vorgeschrieben.


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60%
(15 Stimmen)
Hans Knall sagte January 2017

Einmal mehr zeigen Sie, wie Ihre, Herr Oberli, Gutmenschenverblendun​g zu völlig verqueren Verlautbarungen führt.

Die Behauptung, dernach Inländer bei gleicher Qualifikation Ausländern vorgezogen werden müssten ist eine krasse Lüge. Damit soll der Eindruck erweckt werden, die vom Parlament und Bundesrat zusammengeschusterte Nichtumsetzung der Verfassungsbestimmung​en über die Einwanderung hätte auch nur die geringste Wirkung zugunsten der Schweiz.

"SP, FDP, Grüne, GLP und BDP verhalfen der Lösung zum Durchbruch. CVP und SVP versuchten bis zuletzt, der Vorlage ihren Stempel aufzudrücken. Unter anderem wollten sie die Massnahmen auf inländische Stellensuchende beschränken. Die Mehrheit blieb aber bei der geltenden Regel, dass sich auch Grenzgänger und stellensuchende EU-Bürger bei der Arbeitsvermittlung anmelden können.

Kern der Umsetzung ist eine Art Arbeitslosen-Vorrang.​ In Berufsgruppen, Tätigkeitsbereichen und Wirtschaftsregionen, in denen die Arbeitslosigkeit über dem Durchschnitt liegt, müssen Arbeitgeber offene Stellen den Arbeitsämtern melden. Dort stehen die Inserate während einer gewissen Zeit ausschliesslich den gemeldeten Stellensuchenden zur Verfügung. Die Arbeitsvermittlung stellt den Arbeitgebern zudem die Unterlagen von passenden Bewerbern zu. Diese müssen geeignete Kandidaten zu einem Bewerbungsgespräch oder einer Eignungsabklärung einladen." (http://www.20min.ch/​schweiz/news/story/23​263631)

Bei Ihrer manischen Vielbehaupterei sollten Sie nicht vergessen bei der Wahrheit zu bleiben...


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70%
(20 Stimmen)
Ernst Jacob sagte December 2016

Quoten vor Qualität, wohl die dümmste aller Möglichkeiten, in einem zunehmend härter werdenden internationalem Umfeld wettbewerbsfähig zu bleiben. Aber wie sollte sowas jemand Grünes oder Rotes verstehen können, die träumen ja immer noch vom Paradies auf Erden.



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56%
(16 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte December 2016

Ein gut gemeinter Rat von frau zu Frau....

So jemanden will kein Mann (und auch keine normale Frau) im Team haben, geschweige denn ihm/ihr vorgesetzt!

https:​//auns.ch/nachhilfe-f​uer-meinungsunterdrue​cker/#comment-49701

das richt sicher nicht nur mir zu sehr nach hinterlistige Intrigentante, die andere Meinungen nicht gelten lassen kann und mit linksautonomen Kravallbrüdern unter der selben Decke kuschelt.

Igitigit​!!! Jemand wie Ihnen, würde ich keine Sekunde auch nur im Ansatz trauen! Denn spätestens wenn man Ihnen nicht nach der Gesinnung redet, zeigen Sie Ihr wahres Gesicht....

Aber selbstverständlich nicht Face to Face sondern via Twitter und Co. Wie Staatsmännisch und professionell in der Sache! Darüber täuscht leider auch keine Quote hinweg....





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61%
(23 Stimmen)
beb rofa sagte December 2016

Das Nächste wäre dann wohl ein Quote für Schwule, eine für Lesben, eine für Porschefahrer und eine für Hundehalter. Ich habe gar nichts gegen mehr Frauen im Kader. Aber bitte Frauen und nicht Machtmenschen, die Macho-Männern nacheifern.


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68%
(25 Stimmen)
Louis Blanchot sagte December 2016

Frau Nationalrätin Regula Ritz

Frauen Quoten was für ein Blödsinn, Sorry haben diese Frauen denn kein grösseres Selbstvertrauen, nämlich dass man es auch als Frau genauso wie auch Mann, es natürlich selbständig zu etwas bringen kann. Wenn das Schule machen würden, hätten wir bald so fachlich unfähige Frauen wie z.B. die Bundesrätin in Bern, die den Steuerzahler jährlich Milliarden kostet für die 80 % Scheinasylanten. Sie arbeitet nicht wirklich im Dienste unseres Landes, meine Meinung.

Diese Debatte dient den Politikern/I​nnen doch nur einmal mehr sich einmal mehr profilieren zu wollen, das ist aber nichts, ausser heisser Luft.

Oder wollen Sie jetzt wie die SP auch noch zur Planwirtschaft zurück ?


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60%
(25 Stimmen)
Bernhard Ecklin sagte December 2016

Eigentlich ganz schön unverschämt, werte Frau Rytz, was Sie da fordern, aber natürlich typisch für Etatistinnen wie Sie und die beiden Bundesräte Sommaruga und Burkhalter.

Sich medienwirksam laufend für den von anderen erarbeiteten Wohlstand sich zu schämen vorgeben, diesen aber gerne zur Verteilung an die eigene politische Klientel einfordern und sich bequem einrichten im Gesinnungsrichterstuh​l, gouvernantenhaft bestimmend, dass irgendetwas "zwingend" sei, natürlich auf Kosten der Arbeitsplätzeschaffen​den im Lande.

Es sei Ihnen ins Reinheft diktiert, dass bei uns, werte Frau Rytz, wohlbestallte Legislativpolitiker nicht bestimmen, was die Leute zu tun haben, oder nicht.

Was haben Sie sich mit Ihrer Meinung in das Geschäft von Firmen einzumischen, für die Sie persönlich NULL Verantwortung tragen?

Fremde Arbeitslose grosszügig auf Kosten unserer 50+ ins Land holen, das aber macht Ihnen ganz offensichtlich keine Mühe, sich damit brüsten, diese würden integriert, wegschauen bei den Problemen der Frauen dieser als Asylanten bezeichneten Migranten auch das fällt wohl einfacher, vor allem solange wie diese Frauen den Schweizer Pass noch nicht haben, den Leute wie Sie aber gerne auf dem Verwaltungsweg noch grosszügiger als heute verteilen wollen, damit sie wen wohl wählen?

Die Menschen haben ein feines Gespür für Politiker, die gerne lau baden, d.h. die Konsequenzen ihrer Ueberzeugungen prinzipiell von andern bezahlen lassen und vor allem eines im Sinne haben: Ihre Macht auf Kosten ihres Souveräns zu mehren!

So gesehen, liebe Frau Rytz, surfen Sie durchaus gekonnt auf dem Berner Zeitgeist, der dem Schlauen den Vorzug vor dem Malocher gibt, den Gewitzten höher schätzt als den Ernsthaften, das Ohr lieber den Palavernden statt den Arbeitern an der Basis leiht.

Die Basis, Frau Rytz, das sind nicht die geistig-uniformierten​ HSG-Absolventinnen, die auch mal gerne Verwaltungsrat sein möchten, sondern die Frauen in Beruf, Alltag und Familie, ganz besonders die Frauen aus sog. "Kulturen" wo sie als Besitz des Mannes gesehen und behandelt werden.

Wenn es Ihnen ernst ist mit Ihren Anliegen, dann packen Sie doch dort an, wo es weh tut, wo Einsatz aber sinnvoll ist und Wirkung zeigt...auch wenn es nicht Ihre Wähler betrifft.


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69%
(26 Stimmen)
jan eberhart sagte December 2016

Ich würde ohne Umwege ein Veto gegen zwingende Quoten festlegen.

Gleichberechtigun​g kann nicht durch Zwang erreicht werden. Es ist nicht Aufgabe des Staates zu bestimmen, wenn privatwirtschaftliche​ Unternehmen einstellen oder nicht. Bei öffentlichen Unternehmen mag das ein andere Sache ist, da hier der Staat der Eigentümer ist.

Der Staat soll sich nur so wenig wie möglich in die Privatwirtschaft einmischen, für Regeln die zum Schutze der Allgemeinheit, Arbeitnehmer oder Umwelt zwingend nötig sind.




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58%
(26 Stimmen)
Jakob Speiser sagte December 2016

Es ist traurig sehen und hören zu müssen, wie stark der dekadierende Abwärtstrend unserer Rätinnen und Räte (das Abstimmungsmehr) in Bund und Kantonen sich beschleunigt. Esoterisch angehauchte, von jeglicher Eigenverantwortung entbundene, Schnellschwätzerinnen​ (vorab der Grünen) und - schwätzer (SP) bestimmen heutzutage die Debatte, und alle andern, die selbst schon ohne Staatsabhängigkeit arebietn mussten, kuscheln einbfach hinterher.
Man wundert sich, wie lange das noch gehen kann, nicht mehr sehr lange.


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52%
(23 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte December 2016

Ausserdem dürfte so eine Frauenquote, gegen die Grundrechte der EU Bürger verstossen! Oder gilt die dann auch erst ab 10% Arbeitslosenquote in den Teppichetagen?! Und nur für Inländer bzw, Schwiezer Bürgerinnen oder sind EU Bürgerinnen die es aus eignem Antrieb mit Leistung nicht so weit bringen auch zu berücksichtigen? Und was ist mit den armen Burkaträgerinnen ohne soziale Kontakte und Kenntnisse der Landessprache, denen müssen wir den Einstieg auch noch erleichtern und ganz zu schweigen, die 35000 "vorläufig aufgenommen" Wirtschafs-Flüchtling​e, die, Herr Stefan Pfister (Grüne) so gerne, den polnischen Erntehelfern vorziehen würde, die 365 Tage im Jahr bei uns Trauben zwicken....

Aber an der Basis, da dürfen wir uns selber Metzgen, Männlein wie Weiblein!

Auch ich, komme mir zuweilen vor wie das "Mami vom Dienst", und frag mich was man sich wohl dabei denkt, wenn er darauf hinweist, dass die Kaffeemaschine im Fall kein Wasser mehr hat, weiss er wirklich nicht wie man den Wasserhahn öffnet?! Nee, er hat schlicht Besseres zu tun, denn für Sowas sind schliesslich wir Frauenda....

Kann man so sehen, als Mann! Muss Frau deshalb, aber noch lange nicht auch so sehen! Wenn Sie es tut, tut sie das freiwillig und dann nutzen ihr auch keine Quoten was, sie wird auch im VR die jenige sein, die den Herren den Kaffee servieren darf. Denn Führungspositionen braucht es nun mal Führungsqualitäten und keine zurückhaltende Unterwürfigkeit, um zu gefallen! Denn es geht dabei def. nicht um einen Beliebtheistwettberwe​rb oder wer den besten Latte macht...


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