Abstimmungen, Initiativen > National,

Volkswahl ist Volkswohl

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

Es ist in un­se­rem di­rekt­de­mo­kra­ti­​schen Land die nor­malste Sache der Welt, dass das Volk seine po­li­ti­schen Ver­tre­ter wählt – und zwar di­rekt. Das ist in den Ge­mein­den so, und das ist in den Kan­to­nen so. Und es bewährt sich! Diese Wahlen sind trans­pa­rent, fair und sie führen zu einer bes­se­ren Kon­trolle der Macht. Warum sol­len die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger aus­ge­rech­net auf der höchsten Ebe­ne, bei der Wahl des Bun­des­ra­tes, kein Mit­spra­che­recht ha­ben? Das ist nicht nach­voll­zieh­bar. Ich mache die Er­fah­rung: Ein vom Volk gewählter Re­gie­rungs­rat ist po­li­tisch stärker ver­an­kert und le­gi­ti­miert. Sein Rückhalt ist grösser. Gleich­zei­tig ist er in sei­ner Ar­beit nie­mand an­de­rem als der Bevölkerung sei­nes Kan­tons ver­pflich­tet. Die­ser Bevölkerung muss er spätestens am Ende der Le­gis­la­tur Re­chen­schaft ab­le­gen.

Die Nachteile des heutigen Systems der Bundesratswahlen sind offensichtlich. Oft geht es bei diesen Wahlen nicht darum, die geeignetste Person auszulesen. Vielmehr sind bei der Wahl durch das Parlament oft Intrigen und Geheimabsprachen im Spiel. Das schwächt die Stabilität unseres Landes, einer der zentralen Wettbewerbsvorteile. Eine Volkswahl des Bundesrates verpflichtet die eidgenössische Politik stärker auf Volksentscheide, sie verstärkt die Durchsetzung von Volksmehrheiten. Ich bin überzeugt, dass die Volkswahl die Bundesratspolitik volksnäher macht und den Bundesrat als Gremium und als Behörde stärkt. Kurz: Volkswahl ist Volkswohl! Das bestätigt meine persönliche Erfahrung, das bestätigen die Erfahrungen in den Kantonen, und das bestätigen diverse Bundesratswahlen in der Vergangenheit.

 Feli​x Müri, Nationalrat SVP

Emmenbrücke


Kommentare von Lesern zum Artikel

[ Neuen Kommentar verfassen ]



56%
(9 Stimmen)
Weber Jean Thomas sagte November 2015

Den Blog von Felix Müri als "aktuell" zu führen, grenzt an böse Ignoranz.
Einfach zur Erinnerung; Das Verdikt ist deutlich: Die Volkswahl des Bundesrates hat im Volk selbst keine Chance gehabt. 76,3 Prozent der Stimmberechtigten lehnten die Volksintiative ab. 1'549'800 sagten Nein und lediglich 480'400 legten ein Ja in die Urne.In keinem Kanton gab es ein Ja.
Alte oder nicht aktuelle Blogs sind zu streichen, sie sind lediglich Platzräuber.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



60%
(10 Stimmen)
Siswis Disrada sagte September 2015

Warum keine direkte Wahl des Bundesrates? Das ist ganz einfach nachvollziehbar.

E​ine Volkswahl des Bundesrates würde amerikanische Verhältnisse schaffen. Es würden diejenigen gewählt, die das meiste Geld für Werbung haben. Also Reiche! Normalbürger hätten keine Chance mehr. Die Politik wäre noch mehr eine Politik der Reichen für Reiche als es jetzt schon der Fall ist. Woher dieses Geld kommt, wär dann das nächste Thema.

Warum blockiert die SVP eigentlich jede Initiative, die die Parteienfinanzierung offenlegen soll? Es würde doch schon genügen, wenn nur gewerbliche Spender ab einer bestimmten Summe aufwärts offengelegt werden müssten. Private Kleinspender dürften weiterhin anonym bleiben.

Dann könnte man sehen, welche Parteien von Industrien und Wirtschaft und welche wirklich vom Volk unterstützt werden. Gibt es einen vernünftigen und logischen Grund der gegen solche Transparenz spricht?

ps: Ich war immer parteilos und werde es auch immer bleiben.




Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

0%
(7 Stimmen)
EVA Einstein-Pestalozzi sagte September 2015

Wer die Wahl hat hat die Qual. in diesem Jahr ist die Qual besonders gross. es hängen viele schöne Köpfe - Namen die kaum einer kennt,, und schöne Worte ohne verpflichtenden Inhalt..
Volkswahl ist Volkswohl ? und wie ist das mit dem Gemeindwohl von Land und allen Leuten
Solange die hochwohlgeborene Volkswahl freiwillig bleit und jeder machen kann was er will.. sehe ich wenig Volkswohl dabei...
Denn Wer Rechte hat steht in Pflicht . Recht ohne Pflicht gibt es nicht.
Freiheit aber Verpflichtet.. alle zusammen am selben Strickt aber verdichtet geteilte Macht ist harmonisiert gedacht..
Schweizer Volks - Partei -- als erste mit dabei denn nur zusammen sind wir stark...
Wollen wir denn nicht sein ein einzig einig Volks von Brüdern und Schwestern , nicht beugen unser Knie vor dem Tyrann des Geldes..
Schweizer-Armbruts-​ Qualiät hat was integriert - ganz macht heilt..!
Ausgrenzung - Ausschaffung aber ist Ursache Ursprung gelicher Gewalt auch strategisch struktureller !
Freiheit verpflichtet.. eigensinnig eigenwillig eigenverantwortlich
ich denke. wähle und bestimme mit also bin ich SOUVERÄN höchste Hoheit im direktdemokratischreg​ierten&organisierten Rechtsstaat Schweiz.





Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



48%
(25 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte May 2013

Als Parteiloser interessiert mich nicht, aus welcher politischen Ecke ein Vorschlag kommt, sonder ob ich es als gut
& richtig betrachten kann. Dies trifft ohne jeden Zweifel auf die Bundesratswahlen durch das Volk zu, denn was an
Winkelzügen und Intrigen die letzten paar Wahlen gebracht haben, spottet jeglicher Demokratie, ist vor allem ein
sehr negatives Beispiel von Mopping für unsere jüngere Generation. Auch halte ich persönlich die BR Sommaruga und
Widmer-Schlumpf für nicht im Interesse unseres Landes und unseres Volkes (nicht) handelnde, indem z.B. BR
Sommaruga die vom Volke gutgeheissene Auschaffungsinitiativ​e von kriminellen Ausländer, rechtsstaatlich verurteilte Kriminelle, einfach in ihrer Schublade versenkt, jedenfalls bis Heute nicht umsetzte, obwohl die 1. Dringlichkeitsstufe
​angebracht wäre, nämlich zum Schutze der Schweizer & Schweizerinnen und der anständigen Ausländer in diesem
Lande.

Darum ist jetzt eine Volkswahl des Bundesrates dringend notwendig, insbesondere bei keiner oder schlechter Leistung müssen diese durch eine Mehrheit des Volkes zwingend abgewählt werden können, zum Wohle unseres freiheitlichen, demokratischen Rechtsstaates.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

54%
(39 Stimmen)
Alex Müller sagte May 2013

Nein, ich möchte nicht, dass der Vereinigte Bundesversammlung sich aus der Verantwortung stehlen kann, einen Bundesrat zu suchen und zur Wahl vorzuschlagen. Der Vergleich mit dem Gemeinderat hinkt. In der Gemeinde kennt man die Personen. Es werden darum auch Parteilose gewählt. Aber z.b. einem Walliser oder Bündner Bürger zuzumuten, einen Bundesratskandidaten aus Solothurn oder Thurgau wählen zu müssen, ist keine "Stärkung" der Demokratie sondern eher eine "Zufallsdemokratie"​.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

60%
(45 Stimmen)
Rahel Brandenberger sagte May 2013

Ich finde es so schon schwierig, Menschen zu wählen, die man meistens kaum kennt. Mit der Wahl der National - und Ständeräte sprechen wir diesen Menschen eine Kompetenz und ein Vertrauen zu, dass sie ihr Geschäft und somit auch die Wahlen der Bundesräte im Interesse der Schweiz ausführen. Deshalb bin ich eher nicht für die Direktwahl der Bundesräte.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 1

Neuen Kommentar verfassen

Sie müssen als User, Newsletter-Abonnent oder Gönner von Vimentis oder bei Facebook registriert sein, um auf diese Seite zugreifen zu können. Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich kostenlos:

Auf Vimentis direkt einloggen..
 
 ... oder mit Ihrem Facebook-Account
 
E-Mailadresse:
Passwort:

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?