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Waffenrichtlinie der EU: Referendum schadet der SVP!

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Das Re­fe­ren­dum wird die Wäh­ler­schaft der SVP im dümms­ten Mo­ment spal­ten, kurz vor den na­tio­na­len Par­la­ments­wah­len!​ Da ein gros­ser Teil der SV­P-Wäh­ler­schaft ab­ge­wan­derte SP-Wäh­ler sind, wird die Ab­stim­mung zur EU-Waf­fen­richt­li­n​ie die So­li­da­rität die­ser Leute zur SVP auf die Probe stel­len.


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43%
(7 Stimmen)
Werner Nabulon sagte Vor 21 Tagen

Herr Alex Schneider,
Wenn, Betonung auf "wenn" ein grosser Teil der SVP WählerInnen abgewanderte SPler sind, dann sind das ganz normale Arbeiter die festgestellt haben, dass die "Cüpli Sozis" die Arbeiter politisch nicht mehr vertreten.

Und wenn ganz einfache Bürger (Bürgerinnen auch aber weniger) Angst haben vor Kriminalität im Alltag, werden sie das genau gleiche tun wie die BürgerInnen in Deutschland, die festgestellt haben, und zwar belegt durch Reale Eingaben, ** Die Bürgerinnen und Bürger ** in Deutschland bewaffnen sich, so gut es legal geht. eben; weil sie Angst haben und der Regierung der Politik nicht mehr trauen.

Und unsere "SP - SVPler" falls es die gibt, werden auch wenn ihnen eine Armee und Dienst leisten stinkt, die Waffen behalten, und sich sicher nicht entwaffnen lassen.
Und die SVPler und Demokraten plus einen Teil der CVPler und FDPler auch nicht.


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44%
(9 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte December 2018

Der Zugang zu halbautomatischen Schusswaffen soll in allen Schengen-Ländern kontrolliert werden. Zu ihnen gehört auch die Schweiz. Die Umsetzung durch den Bundesrat nimmt auf die Tradition des Schweizer Schiesswesens maximal Rücksicht. Sie wurde von den Räten angenommen. Gegen diese sehr moderaten Anpassungen des Schweizer Waffenrechts hat jedoch die SVP das Referendum ergriffen. Sie will das für die Schweiz u. a. im Asylwesen nützliche Schengener Abkommen (das sich nicht mit den EU-Staaten deckt) damit aushebeln. Sie sägt am Ast, auf dem sie sitzt.


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50%
(10 Stimmen)
Hans Knall sagte December 2018

Bevor die EU-Schergen hier erneut in plumpen Propagandaszenarien verharren, wie die Oberlis dieses Forums bereits wieder eifrig vormachen, wäre es an der Zeit, sich mal die EU Waffenrichtlinie anzusehen, welche wir übernehmen müssen, wenn es nach diesen Schweizabschaffern geht. Und wichtig wäre es, die diesbezüglichen „Massnahmen“ des sogenannten „Rahmenvertrages“ zu vergleichen:

Wer Artikel 4 und 5 gelesen hat, hat alle nötigen Informationen zur Beurteilung dieses „Rahmenabkommens“. Der Rest sind nur noch Wiederholungen und Präzisierungen derselben Unterwerfungsartikel:​

"Artikel 4
Grundsatz der einheitlichen Auslegung
1. Zur Erreichung der in Artikel 1 genannten Ziele und im Einklang mit den Grundsätzen des Völkerrechts werden die betreffenden Abkommen und die Rechtsakte der Europäischen Union, auf die Bezug genommen wird, einheitlich ausgelegt und in den Teilen des Binnenmarktes angewandt, an denen die Schweiz teilnimmt.
2. Soweit​ ihre Anwendung Begriffe des Unionsrechts umfasst, sind die Bestimmungen dieses Abkommens sowie die einschlägigen Vereinbarungen und Rechtsakte der Europäischen Union, auf die Bezug genommen wird, gemäss der Rechtsprechung der Europäischen Union auszulegen, vor oder nach der Unterzeichnung des betreffenden Abkommens.

Artikel​ 5
Integration von Rechtsakten
1. Um die Rechtssicherheit und Homogenität der Abkommen zu gewährleisten, stellen die Europäische Union und die Schweiz in Übereinstimmung mit den Bestimmungen von Teil II Kapitel 3 dieses Abkommens sicher, dass die Rechtsakte der Europäischen Union in den betreffenden Bereichen erlassen werden. Die betreffenden Vereinbarungen werden so bald wie möglich nach ihrer Annahme in die entsprechende Vereinbarung einbezogen und stellen, sofern die betreffende Vereinbarung dies vorsieht, die Gleichwertigkeit ihrer Gesetze fest, um sicherzustellen, dass das Ergebnis durch das Rechtssystem der Europäischen Union, auf das verwiesen wird, erreicht wird."


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36%
(11 Stimmen)
Hans Knall sagte December 2018

Alles Lügen und Panikmache der SVP, wurde damals „argumentiert“. Es waren dieselben Protagonisten wie heute bei der Selbstbestimmungsinit​iative. Aber wer nun ehrlich bleiben will, kann feststellen, dass sich die Warnungen erneut allesamt bestätigen.

Aus der Argumentation gegen den Schengenbeitritt 2001:

Mit der neuen Bundesverfassung wurde im Jahr 2000 der Artikel, dass die persönliche Waffe nach der Erfüllung der Dienstpflicht gratis abgegeben wird, gestrichen.
Dass die Waffe immer noch mit nach Hause genommen werden darf ist seither nur noch auf Gesetztesebene geregelt und kann deshalb jederzeit abgeändert werden.
Schengen greift unser freiheitliches Waffenrecht und unser Schützenwesen an!

Erwerb oder Besitz einer Feuerwaffe nur bei „triftigem“ Grund ...
Mit Schengen kommt sowohl unser ausserdienstliches Schiesswesen als auch unsere Schützentradition im Bereich der Jagd-, Sport- und Sammlerwaffen unter massiven Druck. Auch wenn der Bundesrat beteuert, „ausser geringfügigen Auswirkungen“ sei „nichts zu befürchten“, so ist es eine Tatsache, dass fortan Brüssel entscheiden würde, wer eine Waffe für welchen Zweck erwerben und besitzen darf.
Jeder Schweizer Schütze würde nach einem Beitritt der Schweiz zum Schengener Abkommen einen „europäischen Feuerwaffenpass“ benötigen. Die Bedingungen für dessen Erteilung bestimmt Brüssel. Und Brüssel würde entscheiden, ob der angestrebte Waffenerwerb „gerechtfertigt“ ist.

Das Schengener Durchführungsübereink​ommen (SDÜ) von 1985 schreibt folgendes vor:
• Artikel 77: Die Vertragsparteien verpflichten sich, die nationalen Gesetze, Verordnungen und sonstigen Vorschriften über den Erwerb, den Besitz, den Vertrieb und das Überlassen (sprich Erbgang) von Feuerwaffen und Munition den Bestimmungen dieses Kapitels anzupassen.
• Artikel 83: Eine Erlaubnis zum Erwerb und Besitz einer Feuerwaffe (...) darf einer Person nur erteilt werden (...) d) wenn der für den Erwerb oder Besitz einer Feuerwaffe angeführte Grund als triftig anzusehen ist.
• Artikel 89: Die Listen verbotenen, erlaubnispflichtigen und meldepflichtigen Feuerwaffen können geändert oder ergänzt werden, um die technische, wirtschaftliche und sicherheitspolitische​ Entwicklung zu berücksichtigen. Der Exekutivausschuss (neu: Rat) kann die Listen ändern oder ergänzen.
• Artikel 90: Die Vertragsparteien sind befugt, strengere Gesetze und Vorschriften in Bezug auf Feuerwaffen und Munition zu erlassen.


Waffen​kategorien gemäss Schengen.Die EU unterscheidet vier Kategorien:
Kat. A: Kriegswaffen und spezielle Munition. Schengen verbietet grundsätzlich den Erwerb solcher Waffen durch Private.
Kat. B: Halbautomatische Waffen, Pistolen und Revolver (darunter fallen auch Sturmgewehr 57 und 90 mit Seriefeuersperre).
K​at. C: Karabiner 31 sowie Jagd- und Sportwaffen
Kat. D: Schlagstöcke, Messer usw. Erwerb bleibt frei.

Konsequenzen​ für die Schweiz.
Neu: Kauf und Verkauf von Waffen der Kat. B unter Privaten nur noch mit einem Waffenerwerbsschein
​Neu: Einführung eines Rechtfertigungsgrunde​s. Für Waffenerwerbsscheine braucht Es ein "glaubhaftes Erwerbsinteresse" (!).
Neu: Waffen der Kat. B nur noch gegen Waffenerwerbsschein.

Neu: Waffen der Kat. C müssen in allen Fällen – auch bei Erbgang ("Karabiner vom Vater...") gemeldet werden (Meldepflicht/Waffenr​egister).
Neu: Nicht nur der Erwerb sondern auch der Besitz wird registriert.
Neu: Einführung des EU-Feuerwaffenpasses.​

All diese Massnahmen verursachen einen gigantischen Bürokratismus. Schengen höhlt das freiheitliche Waffenrecht der Schweizerinnen und Schweizer aus. Zudem ist es die "ideale" Plattform für ein restriktives Waffengesetz, auf das linke und verwandte Kreise sehnlichst warten.
Rechtsanwalt​ Dr. Hans Wüst, Zürich, einer der wenigen verwaltungsunabhängig​en Experten für Waffenrecht in der Schweiz und Verfasser des Standardwerks „Waffenrecht in der Schweiz“ betont: „Mit Schengen gibt die Schweiz ihr waffenrechtliches Selbstbestimmungsrech​t auf und unterwirft sich der EU.“

Schützenverba​nds-Präsident sieht schwarz:
Der frühere Berner Regierungsrat Peter Schmid, Präsident des Schweizerischen Schützenverbandes (bzw. der „Interessengemeinscha​ft Schiessen Schweiz“), wollte von der damals zuständigen Justizministerin, Bundesrätin Ruth Metzler, endlich wissen, welche Auswirkungen ein Schengen-Beitritt für 300'000 Schweizer Schützen hätte (Blick, 10.9.2001).
Schmid wollte Gewähr,
• dass die Armeeangehörigen die persönliche Armeewaffe weiterhin nach Hause nehmen und auch nach der Erfüllung der Dienstpflicht behalten können;
• dass das Schiessen weiterhin als Breitensport betrieben werden kann;
• dass die Schützen keinen administrativen und polizeilichen Schikanen ausgesetzt werden.
Im Bundesamt für Justiz wurde in der Amtszeit von Frau Metzler noch abgewiegelt: „Alles kein Problem.“ Der militärische Bereich werde nicht betroffen. Die Abgabe von Dienstwaffen an Jungschützen, die Aufbewahrung der Waffe zu Hause sowie die Überlassung der Waffe als Eigentum nach der Entlassung aus der Armee seien von Schengen nicht betroffen. (Monique Jametti Greiner, Vizedirektorin im Bundesamt für Justiz, NZZ, 17.12.2002; Blick, 10.9.2001).

Schütz​enpräsident Peter Schmid mag nicht daran glauben. Wenn er mitbekomme, was sich in Deutschland punkto Verschärfungen im Waffenrecht abspiele, dann sehe er schwarz:
„Die deutschen Kameraden warnen uns eindringlich. Seid um Gottes Willen vorsichtig!“ (Blick, 10.9.2001)
„Deutsche​ Schützen warnen Schweizer vor Schengen: Lasst euch nicht entwaffnen!“ (Blick, 11.9.2001)
„Schengen​ stellt das Waffenrecht auf den Kopf.“ (Pro Tell, Gesellschaft für ein freiheitliches Waffenrecht)

Josef​ Ambacher, Präsident des Deutschen Schützenbundes, warnt die Schweizer Schützen nachdrücklich vor Schengen. Schengen verlangt, dass Waffentrag-Bewilligun​gen nur noch auf Zeit erteilt werden. In der Deutschen Praxis hat dies bewirkt, dass viele Schützen, die ihre Waffe nicht häufig brauchen, ihr Waffentragrecht verlieren. Würde die gleiche Bestimmung auf die Schweiz angewandt, könnten gegen 250'000 ehemalige Wehrmänner und Besitzer von Armee-Waffen das Recht auf freien Waffenbesitz verlieren. (Schweizerzeit , 2.11.2001)

Mit dem Verlust des Rechts auf Besitz der persönlichen Waffe würde unser ausserdienstliches Schiesswesen im Kern getroffen.
Wir akzeptieren keinen „europäischen Feuerwaffenpass“. Unser freiheitliches Waffenrecht und unsere Schützentradition sind mit Schengen in Gefahr. Wehret den Anfängen. Darum: Schengen Nein!



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29%
(14 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte December 2018

"(...) so ist es eine Tatsache, dass fortan Brüssel entscheiden würde, wer eine Waffe für welchen Zweck erwerben und besitzen darf.
Jeder Schweizer Schütze würde nach einem Beitritt der Schweiz zum Schengener Abkommen einen „europäischen Feuerwaffenpass“ benötigen."

Dass die EU für Schweizer Schützen Waffenerwerbsscheine ausstellen würde, ist ist keine Tatsache, Herr Knall, sondern eine Fehlinformation. Das besorgen natürlich wie bisher die Schweizer Behörden. Diese Kontrolle der Waffentragenden ist im Rahmen der Terrorprävention des Schengener Abkommens notwendig und für die Schweizer Schützen zumutbar.


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50%
(8 Stimmen)
Walter Wobmann sagte December 2018

So ein Quatsch, Hr. Oberli, die EU will ja geradezu ihre Bürger und Bürgerinnen wehrlos machen und den Waffenerwerb verunmöglichen. Die "Terrorprävention" ist ein lügenhafter Vorwand und bewirkt genau das Gegenteil dessen, was es vorgibt, zu sein.
Den unbescholtenen EU-Bürgern wird verunmöglicht, eine Waffe zu erwerben. Dadurch sind sie noch mehr den Attacken der Djihad-Terroristen ausgeliefert.

Die Terroristen a la Chérif Chekatt gehen NICHT in ein Waffengeschäft, um sich eine Waffe für Terroranschläge zu besorgen. Er beschafft sich die Waffen entweder auf dem Schwarzmarkt oder bekommt diese über diffuse Kanäle von Gesinnungs-Freunden über Konsulate und Botschaften von radikalislamischen Staaten, welche seit Jahren die Djihadisten heimlich unterstützen.

Von daher kann man KEINESWEGS von einer "notwendigen Terrorprävention" sprechen. Es geht hier um ein Entwaffnungsdiktat der EU gegenüber dem unbescholtenen Schweizerbürger, der dann genauso wie die EU-Bürger waffenlos und wehrlos gemacht wird.

Die Schweiz hat hier gottlob eine andere Tradition und hat mehr Vertrauen zu den unbescholtenen Bürgerinnen und Bürgern unseres Landes.


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25%
(8 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte December 2018

"Den unbescholtenen EU-Bürgern wird verunmöglicht, eine Waffe zu erwerben. Dadurch sind sie noch mehr den Attacken der Djihad-Terroristen ausgeliefert."

1) "Quatsch" ist beleidigend, Herr Wobmann, und Sie sitzen da selbst im Glashaus.

2) Der verlangte Waffenerwerbsschein ermöglicht erst die Kontrolle der Unbescholtenheit und dadurch den Erwerb einer Schusswaffe, so den Sportschützen.

3) Die vorgeschriebene sichere Aufbewahrung der Schusswaffe sieht das Schiessen auf allfällige Terroristen, etc, natürlich nicht vor, auch nicht die Bildung von Milizen.




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0%
(2 Stimmen)
Walter Wobmann sagte Vor 16 Tagen

Ein Waffenerwerbsschein wird jetzt schon verlangt. Aber die jetzige Schweizer Kontrolle passt den EU-Bürokraten nicht, denn sie wollen mehr und vor Allem wollen sie den Personenkreis noch mehr einengen! Dies würde auch anständige Bürgerinnen und Bürger betreffen, die jetzt schon eine Waffe legal haben.
Ich sehe darin KEINEN Sinn, Hr. Oberli!

Es geht der EU ganz klar um Entwaffnung der unbescholtenen Bürgerinnen und Bürger und damit sie den Djihadterroristen ausgeliefert sind.

Diese EU will nämlich auch, dass sich die Bürger im EU- Einflussbereich nicht mehr selbst schützen dürfen. Das ist die Krux dieser Volksfeindlichen Elite.

Ich denke aber, im Gegensatz zu Ihnen, Hr. Oberli durchaus ein realistisches Szenario; wenn durch Masseneinwanderung von Muslimen diese dann selbst Milizen formieren und ihre Waffen von Konsulaten aus Muslimländern bekommen, durchaus eine Möglichkeit, dass sich dann wehrhafte Bürgerinnen und Bürger zu Bürgerwehren zusammenschliessen, weil dann nämlich eine bereits abgespeckte Armee nicht mehr in der Lage ist, den Djihadterror im Zaume zu halten.

Und diese "ultima Ratio Abwehr" für freie Bürger sollte man nicht verunmöglichen, Hr. Oberli, es sei denn, Sie wollen aus Europa Djihadstaaten machen. --
Und genau das vermute ich bei Ihnen schon lange.


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33%
(3 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte Vor 16 Tagen

"Dies würde auch anständige Bürgerinnen und Bürger betreffen, die jetzt schon eine Waffe legal haben.
Ich sehe darin KEINEN Sinn, Hr. Oberli! Es geht der EU ganz klar um Entwaffnung der unbescholtenen Bürgerinnen (...)"

Es geht um die Anmeldung der Schusswaffen im Schengenraum; das gehört zur gemeinsamen Fahndung nach Verbrechern. Die Anmeldung ermöglicht erst eine Triage in "unbescholten" und allenfalls nicht geeignet, eine Waffe zu besitzen. Und wenn diese "anständigen Bürger" dann in Ihrem Sinn, Herr Wobmann, Milizen gegen wen auch immer bilden sollten, könnten sie so sehr schnell entwaffnet werden.


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56%
(9 Stimmen)
Simon Matt sagte December 2018

Studie warnt: Ohne Schengen und Dublin wird’s teuer für die Schweiz.

Draussen herrscht eisige Kälte und es erstaunt nicht, wenn der eine oder die andere unter uns am liebsten spontan die Koffer packen und an einen warmen Ort reisen möchte. Und das ist auch problemlos möglich. Denn unsere Reisefreiheit ist eine der wichtigsten Errungenschaften der europäischen Integration und dem Schengen-Abkommen zu verdanken. Daneben sorgt Schengen/Dublin auch für die innere Sicherheit von uns allen, indem die Schweiz und die EU gemeinsam grenzüberschreitende Probleme wie Kriminalität, Terrorismus oder das Schleppertum lösen können. Aber auch unsere exportierende Wirtschaft profitiert. Mit dem Schengen- und Dublin-Abkommen ist ein diskriminierungsfreie​r Zutritt zum europäischen Markt gewährleistet. Die Liste mit allen Vorteilen könnte an dieser Stelle noch problemlos weitergeführt werden…

Im Auftrag des Parlaments hat der Bundesrat nun eine Studie veröffentlicht, welche die volkswirtschaftlichen​ und finanziellen Auswirkungen der Schengen-Assoziierung​ der Schweiz aufzeigt. Die darin ausgewiesenen Fakten sprechen für sich: Ein Wegfall der beiden Abkommen hätte negative Folgen für die zukünftige Wirtschaftsentwicklun​g und wäre mit Mehrkosten für den Staat verbunden:

1. 2030 würde das Bruttoinlandprodukt je nach Szenario 1,65 bis 3,7% tiefer ausfallen. Das wäre für die Schweiz ein jährlicher Einkommensverlust zwischen 4,7 und 10,7 Milliarden Franken. Das Pro-Kopf-Einkommen würde um 700 bis zu 1'600 Schweizer Franken zurückgehen.

2. Die Schweiz müsste mit einer verstärkten Zuwanderung von Grenzgängern rechnen.

3. Im Asylbereich würden Mehrkosten in der Höhe von rund 220 Millionen Franken pro Jahr anfallen. Zudem wäre mit weiteren Mehrkosten im dreistelligen Millionenbereich aufgrund von zusätzlichen Zweitgesuchen von Personen zu rechnen, deren Gesuche im Dublin-Raum abgelehnt wurden.

4. Um den Wegfall der Schengen-Instrumente wie bspw. dem Informationssystem SIS zu kompensieren, müssten alternative Massnahmen im Bereich der inneren Sicherheit mit Kosten von bis zu 500 Millionen Franken pro Jahr ergriffen werden.

Auch die Tourismusbranche Schweiz wäre stark negativ betroffen: Ausländische und für unser Land zunehmend wichtige Touristen wie beispielsweise Chinesen, Inder oder Brasilianer müssten ohne das Schengen-Abkommen ein Extra-Visum für die Einreise in die Schweiz beantragen. Das bedeutet nicht nur viel Bürokratie-Aufwand, sondern wäre auch mit hohen Mehrkosten verbunden. Es ist fraglich, wer diesen Zusatzaufwand noch in Kauf nehmen würde – denn Berge und schöne Skigebiete gibt es bekanntlich nicht nur in der Schweiz.

Die Ergebnisse der Studie zeigen also: Der volkswirtschaftliche Nutzen übersteigt die durch die Teilnahme entstandenen Kosten um Milliarden. Trotzdem gibt es nach wie vor kritische Stimmen, welche die Abkommen auflösen möchten. Eine ernsthafte Gefahr stellt ein allfälliges Referendum der Waffenlobby gegen die Verschärfung des Waffenrechts in der Schweiz dar. Sollte es zu einer Annahme kommen, könnte Schengen/Dublin schon bald hinfällig werden – mit den entsprechenden Konsequenzen.

http​s://www.europapolitik​.ch/de/geschichten#/s​tory=500


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50%
(10 Stimmen)
Ernst Jacob sagte December 2018

> Da ein gros­ser Teil der SV­P-Wäh­ler­schaft ab­ge­wan­derte SP-Wäh­ler sind

na, dann wäre aber das eher der Teil der SP gewesen, der selber wenig oder
kein Interesse an Politik im Allgemeinen hat, und sich daher ja dort ansiedelt,
wo man zumindest für sich selbst möglichst davon profitieren kann.

Aber soweit sind wir noch nicht, denn auch den Unterprivilegierten im Land geht
es ja noch verhältnismässig gut. Und soweit vorauszudenken war diese Clientele
ja noch nie, in der Vergangenheit wenigstens, um wohl selber schon langsam zu
erkennen, dass die Europa-Befürworter|in​nen der linken Seite das Grab am schaufeln
sind, welches dann zumindest für die bestimmt ist, aus deren Reihen die Linken
im Land ja erst entstanden.

Aber die massgebenden Leute der roten Partei sind zwischenzeitlich längst dem
Establishment angehörig, und die sind sind auch im Klaren, dass mit den zukünftigen
Geringve​rdienern im Land sowieso keine Politik mehr zu machen ist. Insbesondere
auch darum, weil sich ja viele Nicht-Bürger|innen dieses Landes darunter befinden,
also Leute, die erst einmal an die politische Macht kommen werden, wenn die heutigen
Politiker|i​nnen der linken Seite längst schon politisch ausgemustert sein werden.

Also schaut man besser für sich selber, solange es noch funzt. Und labert über die
Lohnsicherung, im vereinigten Europa, und Regeln, die nach ein paar Jahren dann
schon wieder abgeschafft werden müssen, weil irgend jemand von Europ.Gerichtshof
Re​cht bekommt.

Zumindest​, wenn nicht plötzlich sehr viel mehr Linke wieder zu ganz Rechten werden,
wie früher auch schon mal. Es wäre zwar nicht wünschenswert, wird sich aber trotzdem
wohl nicht vermeiden lassen, wenn/weil Alternativen fehlen.

Auf jeden Fall wird es noch lustig, in einer Zeit, wo's täglich zwar mehr Probleme gibt,
die Politik aber eigentlich seit vielen Jahren schon nichts mehr produziert, was uns
wirklich und real auch nur einen einzigen Schritt mehr weiterbrachte.

Abe​r daran sind ja auch nur die Rechten schuld. Nehme ich wenigstens an. jemand
muss es ja sein, und rechts ist immer gut dafür.


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30%
(10 Stimmen)
jan eberhart sagte December 2018

Es mag Unterschriftsgeber die nur unterschreiben weil es gegen Schengen zielt, aber das Hauptziel ist die Waffengesetzgebung, die beschlossen wurde.

Insofern wäre ein Nein nicht automatisch das Ende von Schengen, weil dann die Politik mit der EU schauen müsste.


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50%
(12 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte December 2018

"Da ein gros­ser Teil der SV­P-Wäh­ler­schaft ab­ge­wan­derte SP-Wäh­ler sind, wird die Ab­stim­mung zur EU-Waf­fen­richt­li­n​​ie die So­li­da­rität die­ser Leute zur SVP auf die Probe stel­len."

Das ist mir neu, Herr Schneider, diese Masseneinwanderung bei der SVP. Haben sie belegte Zahlen?


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54%
(13 Stimmen)
Urs Gassmann sagte December 2018

Es ist die Interessengemeinschaf​t Schiessen Schweiz (IGS), die sich gezwungen sah, das Referendum
gegen das Schengener Diktat zu ergreifen:
https://eu-diktat-n​ein.ch/referendum-waf​fenrecht/
Im Referendumskomitee sitzen zwar zahlreiche SVP-Politiker, aber auch solche der Lega, der CVP und des Jungfreisinns. Referendumsträger der IGS sind u.a. zahlreiche Schiessverbände sowie ProTell, Jagd Schweiz und der Schweiz Unteroffiziersverband​ (SUOV). Die offizielle SVP Schweiz unterstützt das Referendum bloss, in ihrer Webseite wird es aber nicht einmal erwähnt. Ich komme nun nicht darauf, weshalb aus welchem Grunde auch immer die Wählerschaft der SVP gespalten würde, denn die SVP wird wohl kaum als jenen Verband erwähnt, von dem das Referendum kommt. Nach der Abstimmung wird es nicht heissen können, die SVP hätte erneut einen Sieg oder eine Schlappe erfahren




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