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Warum gibt ein höflicher Muslim einer Frau nicht die Hand?

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Nachdem über die katastrophalen Reaktionen auf meinen und in meinem ersten VIEMTIS-BLOG festgestellt werden konnte, dass mehrheitlich  "Null-Toleranz", in Bezug auf den Islam als politisch korrekte Einstellung im Land zu verorten ist und noch weniger (also ins Negative hineinreichende) Bereitschaft besteht, die Argumentationen der Muslime vorurteilslos "nach-zudenken" – also sich der(en) Logik wenigstens mal anzuvertrauen – sondern vielmehr mit aller intellektueller Gewalt (allerdings vielmehr auch mit weniger wirklich intellektueller) und Verrenkung "gemauert" wird, erscheint es mir nicht unangebracht, einige der ständig geistlos repetierten Stereotype näher anzuschauen und in etwas "vollerem Licht" eingehender darzustellen.


Weder ist es meine Absicht, den Leser zu drängen, diese Darstellungen zu übernehmen, noch ihm einreden zu wollen, dass alle Muslime diese Darstellungen von sich aus ebenfalls in Theorie und/oder Praxis (mit)teilen könn(t)en oder abzustreiten, dass die gehandhabte Praxis einer mehr oder weniger großen Zahl von Muslimen zu ganz anderen Schlussfolgerungen führen müss(t)en.


Meine Absicht ist viel mehr, für Muslime UND Nicht-Muslime darzulegen, dass unter, wenigstens halbwegs ernsthafter Berücksichtigung der Argumentation, bestimmte Handlungen, die ohne entsprechenden korrekten, vernünftig befestigten moralischen "Unterbau" tatsächlich nicht nur deplatziert und unangebracht erscheinen, sondern tatsächlich auch SIND – allerdings mit einer entsprechenden, rational zu begreifenden Ethik unterlegt, sich in POSITIVE Gesinnung und akzeptables Benehmen zu wandeln vermögen … so man die Regeln und Gebote der Akzeptanz, welcher jeder Mensch (egal welcher "politischen oder religiösen Farbe") auch für sich gerne in Anwendung gebracht sähe, auch seinen Mitmenschen (egal welcher "politischen oder religiösen Farbe – und seien sie auch der "ideologische Feind", wie Muslime offenbar hierzulande wahrgenommen werden) ohne "wenn und aber" zugesteht – eine rechtsstaatliche UND christliche Selbstverständlichkei​​​​​t. Darf die erste Frage daher gleich lauten: "Von WEM also, wird das anders wahrgenommen?"

 

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Also zum Thema:

Warum gibt ein höflicher Muslim einer Frau nicht die Hand?

Immer wieder bringen westliche Menschen ihre Befremdung, nein, vielmehr Verachtung gegenüber der Gepflogenheit von Muslimen zum Ausdruck, wenn diese Frauen (resp. Personen des anderen Geschlechts) nicht die Hand zu geben wünschen.

Da die Menschen, egal ob Muslime, Christen, Säkularisten oder andere, eher Traditionen, Vorlieben, Abneigungen, Einschätzung Anderer unreflektiert oder in blinder Nachahmung übernehmen und darin versagen, diese mit dem Geiste einsichtiger Begründung zu erfüllen, will ich ihnen ALLEN hier ein wenig vergessene, aber nichts desto weniger lebendige Argumente in Erinnerung rufen.

 

1.) Wörtliche Begründung – aus dem östlichen Kreis
Einige islamische Rechtsschulen (z.B. die nach Imam Shafi'i) bestimmen, dass die rituelle Reinheit (jener Zustand, in welchem man das islamische Pflichtgebet zu verrichten hat) nach der BERÜHRUNG einer Person des anderen Geschlechts bricht.

Wer dieser Rechtsschule folgt, sich im Zustand ritueller Reinheit befindet, wird als Mann alleine schon aus Bequemlichkeitsgründe​​​​​n die Berührung einer oder durch eine Frau zu vermeiden suchen (und umgekehrt, wird eine Frau die ungewollte Berührung durch einen Mann scheuen - vielleicht aus ökonomischen Gründen ;-)).

Bedeutet dies nun, wie - ich wage es - einseitig (um nicht das Wort "einfältig" zu gebrauchen) denkende Menschen (Muslime natürlich nicht ausgenommen) nun annehmen, dass Frauen unrein wären (oder reziprok, die Männer unrein wären ... bricht doch auch der Frauen rituelle Reinheit durch die Berührung eines fremden Mannes), da ja – so die abfällige Begründung – deren Berührung den Zustand der (nicht vergessen!; "rituellen") Reinheit bricht?

In früherer Zeit, in der man weniger freizügig in Wort und Tat in der Öffentlichkeit miteinander umging, stand das Wort "eine Frau berühren", für … "mit einer Frau Geschlechtsverkehr pflegen" und wenn ich mich nicht täusche, galt dies auch für den Ausdruck "und Adam erkannte seine Frau". Etwa gleiches bedeutet der Ausdruck: "eine Frau (in Lust) ansehen".

In diesem Zusammenhang verweise ich auf den Ausspruch Jesu (a.s.) in Matthäus 5:28. Schlagt mal selber nach, Ihr Wissbegierigen.

Wer sich also an diese wörtliche, althergebrachte Wortbedeutung hält (und dagegen gibt es eigentlich in einem freien Land nichts einzuwenden) – vermeidet die Berührung, vor allem fremder - Menschen des anderen Geschlechts in aller Glaubenstreue.

Glaub​​​​​enstreue ist eine Sache, keine schlechte – doch ein Glaube ohne Imaan (Verinnerlichung der Glaubensinhalte) bleibt eben ein leeres Ritual, welches man ohne Verstand befolgt und welches daher auch ohne Verständnis betrachtet und kritisiert wird – und somit wird aus etwas Gutem, eben etwas doch nicht so Gutes … daher wollen wir uns mit dieser Erklärung nicht begnügen und fortfahren.

 

2.) Physiologische Begründung – aus allgemein menschlicher Sicht

Da ich wohl für Andere sprechen kann, doch lieber dies für mich selbst will, möchte ich Euch davon erzählen, welch ungemein aufregendes Erlebnis es für mich war, als ich im Alter von etwa 12 – der Zeit im Leben eines Jungen, in der er sich so richtig bewusst und willentlich auf den Weg ins Leben eines Erwachsenen macht – das erste Mal, nach langen und häufigen Momenten des Zögerns, durchlebter Schüchternheit und endlichem Folgen instinktiven Drängens, die Hand eines Mädchens berührte. Welch wonniges Gefühl, nein Schauer verschiedenster Gefühle durchzogen mein Gemüt. Und unter uns gesagt – ich brauche Euch wohl nicht noch explizit zu erklären, wohin, zu welchem Ziel dies instinktive Drängen mich wohl letztlich führte und ich mich auch gerne dahin führen (um nicht zu sagen verführen) ließ! (Lest nach in der Bibel Genesis 1:28 wenn Ihr es nicht wisst.)

Daher ist – oder eher – sollte es eigentlich JEDEM halbwegs noch in natürlichen Bahnen denkenden Menschen VÖLLIG klar sein, dass die ERSTE, selbst zarteste Berührung von, füreinander attraktiv wirkendem Männlichen und Weiblichen, Mann und Frau, von Frau und Mann in Richtung gegenseitiger Erfüllung weisen mag – so die entsprechende Bereitschaft natürlicher Veranlagung nachzugeben, vorhanden ist - und Ihr dürft mir getrost glauben: bei halbwegs normalen Menschen IST sie vorhanden!

Das Wissen um diese ursprünglichen, natürlichen Zusammenhänge lässt den bewussten Muslim, welcher sich nicht mit leerer Nachahmung des traditionellen Ritus begnügt, in bewusster Zurückhaltung die Berührung mit dem anderen Geschlecht – HOCHACHTUNGSVOLL (in der wahren, umfänglichen Bedeutung dieses Wortes) und nicht in ABWERTUNG vermeiden!

In Hochachtung vor der Macht und Gewalt des Natürlichen und universeller Schöpfungskraft. In Hochachtung vor der selbstbestimmten Souveränität jedes Individuums.

 

3.) Historische, gesellschaftliche Begründung - aus westlichem Kreis

Es ist noch nicht allzu lange her, da war man sich, zumindest in den gebildeten Kreisen des Abendlandes, noch dessen bewusst, dass der "sanfte Mann", der Gentleman, der wohlerzogene Kavalier, niemals es gewagt hätte, seine fordernde Hand der noblen, verehrten Dame hinzustrecken und sie solcherart vereinnahmend, gewissermaßen zu "zwingen", sich "in seine Hand zu begeben" – sie sich ihm "ergeben und Untertan zu machen" oder sich der erniedrigenden Gefahr der ablehnenden Zurückweisung auszusetzen.

Der Edelmann wusste sich und sein hehres Verlangen wohl zu zügeln und wartete selbst ergeben, dass SIE, das geliebte WESEN, ihm ihre Hand aus freien Stücken reichte und sie ihm zum gehauchten Kuss darbot und derart auf ihre wohlwollende Geneigtheit hinwies!

Dies ist wahrhaft höfisches (ein Wort von welchem sich das Wort "Höflichkeit" ableitet) Betragen. (Habt Ihr vergessen, woher der MINNEDIENST denn stammt?)

Und selbst dann – war es nicht die blanke Hautdas Organ der Sinnlichkeit – welches man an- und ineinander schmiegte, sondern der zusätzliche Schutz des feinen Handschuhs bewahrte gebührenden An- und Abstand.

Mein Verhalten als glaubenstreuer Muslim, im Wissen um diese Zusammenhänge ist also folgendes:

Niemals (obgleich manchmal eingefleischter Reflex dies \"niemals\" durchaus relativiert) versuche ich durch aktives Handhinstrecken, eine fremden Frau zur – und sei dies in den allermeisten Fällen eine unbewusste - Einwilligung zu erster intimer Berührung zu veranlassen (nur sinnlich abgestumpftes Volk vermag in solcher Berührung keine Intimität zu verorten)!

Doch streckte mir eine Frau ihre Hand zum Gruße hin, gebietet es meine Höflichkeit und Ritterlichkeit, diese nicht zurückzuweisen, sondern sie in Verantwortung und gebotener Zurückhaltung sanft zu ergreifen – um somit vor Gott und der Welt in Denken, Empfinden und Tun zu bekunden, dass sicher sie "in gute Hände" sich begab, isA!

 

Dies mag der Erläuterungen nun genug sein. Nehme jeder davon was er/sie/es verträgt und lasse die Uneinsichtigen in Ruhe und in Frieden – wie der Auftrag von (Eurem und) meinem Herren in Wahrheit an uns allesamt lautet.

Und möge Er, der GEWALTIG MÄCHTIGE uns für unser blindes Folgen, wie auch für die Weigerung unseren Verstand zu gebrauchen belohnen – denn Er ist der GERECHTE, der VERGEBENDE.


Links zur aktuellen Diskussion 4/2016: 

https://hane​l​​islam.com/2016/04/​04​/​haendedruck-spal​tet​-s​chweizer/ und

https://hanelisla​m​​.com/2016/04/03/ha​en​d​edruck-spaltet-s​chw​ei​zer-muslime/ 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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20%
(5 Stimmen)
Hans Knall sagte November 2016

Der Fall der An Nur-Moschee in Winterthur, wo Imame geduldet werden, die zum Mord aufrufen, zeigt exemplarisch welche Wirkung solche Institutionen auf die Muslime ausüben.

Das generelle Verbieten islamischer Infrastrukturen in der Schweiz ist die wirksamste Methode, dieser menschenverachtenden Ideologie einen Riegel zu schieben.


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50%
(4 Stimmen)
Hans Knall sagte November 2016

Es kommt schon ziemlich schräg rüber, Herr Hanel, wenn Muslime nun ihre Abneigung gegen hiesige Gepflogenheiten mit dem Zitieren des Neuen Testamentes begründen wollen. Ihre Bibelexegese will sogar belegen, dass Leute einander nur die Hand geben würden, um danach unbeherrscht und lüstern übereinander herzufallen.

Wicht​ig ist zu verstehen, dass sich am beispielhaften Verweigern des in unseren Breitengraden üblichen Begrüssungsbrauchs des Händeschüttelns die ganze Haltung der meist eingewanderten Muslime gegenüber unserer Kultur aufzeigt. Die einheimischen, konvertierten Muslime gehen sogar so weit, ihr angestammtes Verhalten (nicht nur das Höflichkeitsverhalten​) zu verleugnen und ihre Abneigung gegenüber ihren danach als Ungläubige bezeichneten Mitbürgern zu manifestieren, indem sie sich wie Araber kleiden und verhalten. Das selbstverleugnerische​ Araber-sein-Wollen ist übrigens nicht nur ein Phänomen von Schweizer Konvertiten, sondern gilt für sämtliche Muslime weltweit.

Solange sich die Muslime hinter den ihrer Ansicht nach übergeordneten Koranforderungen verstecken und sich so als berechtigt empfinden wollen, sämtlichen Nichtmuslimen ihre Sicht der Dinge aufzuzwingen, gibt es für Christen und andere Nicht-Islamisten keinen anderen Weg sich zu behaupten, als den Islam als Ganzes aus ihren Zivilisationen auszuschliessen.

G​äbe es hierzulande keine Islamische Infrastruktur (Moscheen, Vereine, Dachorganisationen, Imame, Islamische Wohngebiete oder Familienverbände usw), so wäre die Verteidigung unserer Freiheit und unserer Zivilisationskultur vor dieser hassgetriebenen Ideologie ein Leichtes.

Toleranz kann keinesfalls bedeuten, Intoleranz zu tolerieren. Auch für noch so brave Christen nicht…


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67%
(3 Stimmen)
Kurt Nünlist sagte November 2016

Es geht um Schulkinder die dem Lehrer/in die Hand nicht geben wollen. Also die Person die für die Erziehung und Bildung zuständig ist.


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78%
(9 Stimmen)
Dany Schweizer sagte April 2016

Tönt ja alles schön und gut.

Wenn ich Jemandem meine Hand hinhalte und so bekunde, dass ich eine Begrüssung in dieser Form wünsche, dies in der Region oder Land auch zum üblichen Verhalten gehört, mein Wertempfinden der Person gegenüber so hoch ist, dass ich eine Handbegrüssung wünsche, ist es respektslos mir eine solche zu verweigern, nur weil man dies aufgrund eines Glaubens aus einer anderen Region so als üblich hält.

Wer in eine Region geht, in der eine Handlungsweise üblich und erwünscht ist, dann habe ich mich als "Zuzüger" daran zu halten. Tue ich das nicht bin ich Respektslos der Region und Menschen gegenüber.

Legen wir diese Gedanken doch mal in unser nahes Umfeld. Wir wohnen in einem Haus mit einer anzahl von Bewohnern. Diese haben die Regel, dass man sich wäscht und pflegt. Zieht nun ein Bewohner ein, der "stinkt", kann es doch nicht sein, dass sich nun alle einfach daran gewöhnen sollen, weil dieser Eine nun erwartet, dass man ihn in solcher Weise akzeptiert oder respektiert. (man kann das auch mit Lärm, Waschraumnutzung usw. betrachten)

Will oder möchte dies Person also sich integrieren, heisst das nicht, dass ALLE ANDERN sich nun damit fügen sollen, was sich "eingespielt" hat, sondern diese Person welche dazu kommt passt sich den "Gepflogenheiten" in dieser Gruppe Menschen an, oder muss und darf sich nicht wundern, wenn er nicht integriert oder sogar "abgeleht" wird.

Ich pers. finde es Respektslos, wenn man gültige oder übliche Formen in einer Region nicht respektiert, in welche man sich begibt. Wenn ich eine Kirch betrete, in welcher es üblich ist, dass man die Schuhe auszieht, dann tue ich das und stelle mich nicht einfach Quer, weil ich das nicht möchte, oder glaube ich würde dadurch Fusspilz bekommen. So gibt es nur zwei Varianten für mich in solcher Situation. Ich füge mich dieser Regel oder verzichte auf den Besuch dieses Raums


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55%
(11 Stimmen)
Sägesser Barbara sagte April 2016

Wenn ein Kind nicht die Hand schütteln will, sollte man es nicht dazu nötigen. Auch ich wollte nicht immer die Hand geben, wenn ich z.B. sauer auf jenen Menschen war. Allerdings sollte man keine Parallelgesellschaft masslos wachsen lassen und die eigene Kultur erhalten und pflegen -> wir müssen uns also auch anstrengen und unsere Kultur selber leben und nicht zu vieles von anderen übernehmen. Was die Religion etc. anbelangt, so kann man hier noch einiges über das Händeschütteln lesen: http://www.islamquest​.net/de/archive/quest​ion/fa574 (die Antwort auf diese Frage: In England kommen wir in Behörden, am Arbeitsplatz oder auch im Krankenhaus, im Umgang mit dem Patienten und auch anderswo oftmals in eine Situation, in der sich Mann und Frau, die einander naa-mahram sind, normalerweise die Hand geben. Wie müssen wir uns verhalten, wenn uns eine Naa-Mahram – zum Willkommensgruß, zur Bestätigung oder zum Abschied die Hand geben möchte? Antwort: Das, was Sie in ihrer Frage erörtern, ist sicherlich kein Fall, der die Sonderregelung notwendig macht, weswegen Sie gut daran tun, zum Handgeben einen Handschuh oder ein Tuch zu nutzen, um einer unerlaubten Handlung aus dem Wege zu gehen. P.S. Bedeutung von Naa-Mahram kann man hier nachlesen: http://www.eslam.de/b​egriffe/m/mahram-verw​andte.htm


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50%
(10 Stimmen)
Bruno Zoller sagte April 2016

Ich bin bei diesem Thema etwas hin und hergerissen.
Einerse​its plädiere ich für Toleranz gegenüber Gläubigen / Andersgläubigen. Damit meine ich dass es den Lehrer nicht schmerzt wenn ihm von einer Schülerin nicht die Hand gegeben wird. Für die Schülerin wäre es jedoch vermutlich sehr unangenehm die Hand des Lehrers zu berühren (weil sie so erzogen wurde).

Andererseits muss man sich auch vor Augen führen, dass es in Westeuropa eine Sache des Anstands, der Freundlichkeit und des Respekts ist, dem Lehrer die Hand zu geben. Dieser ist eine Respektsperson, welche den Schülern unter anderem eben diesen lehrt und somit auch von ihnen einfordern kann / muss.
Da die Toleranz von beiden Seiten (von Muslimen sowie von Nicht- Muslimen) kommen muss, muss die Muslima auch bereit sein, einen Schritt auf den Nichtmuslim und dessen Weltanschauung zuzugehen.

Es ist ein schwieriges Thema und ich weiss noch nicht so recht was ich von dieser neuen Regel in der Therwiler Sekundarschule halten soll...


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0%
(11 Stimmen)
Muhammad Hanel sagte April 2016

Nun denn - nun wisst Ihr, oder vielleicht doch nicht, WARUM es Euch und/oder uns in der Schweiz interessiert ...oder gemäß den MAINSTREAM-MEDIENMACH​​​ERN zu interessieren hat, warum Muslime keine Fremden anderen Geschlechts berühren möchten.

http://​​​hanelislam.com/2016/​​0​4/03/haendedruck-sp​​al​tet-schweizer-mus​l​ime​/

https://www.​goog​​le.ch/search?cli​ent​=o​pera&q=Arena+Is​la​m+An​gst+vor+dem+Is​l​am&sou​rceid=opera&i​​e=UTF-8&​oe=UTF-8

​​am-«Arena​»: Alle auf den Blancho und dann läuft der Moslem-Präsident voll ins Messer
watson
Das eigentliche Thema der Sendung, nämlich, ob man vor dem Islam in der Schweiz Angst haben muss, hakten die Protagonisten relativ rasch ab.

https://www.go​​​ogle.com/url?rct=j&​s​a​=t&url=http://www​.w​at​son.ch/Schweiz/​Med​ien​/817302834-Is​lam-​%25C​2%25ABArena​%25C2​%25BB​--Alle-au​f-den-​Blanch​o-und-d​ann-l%2​5C3%25A​4uft-​der-Mosl​em-Pr%25​C3%​25A4siden​t-voll-in​s​-Messer-&c​t=ga&cd=CA​​EYACoTODYw​ODczODExM​jU​xNzgzNTQw​NzIZNjIy​Y2E3​NmUxYTM4​OTNlODp​jaDpkZ​TpDSA&u​sg=AFQ​jCNFVKkV​ybW0OT​pC32c​LaB0FKzoJb​Eg

TV-Kritik zur Islam-Arena: Die Frage nach der Angst blieb auf der Strecke - kath.ch (Pressemitteilung)
G​​​anzer Artikel

Basler Zeitung
Umstrittene Regel in Therwil BL: Muslimische Schüler müssen Lehrerin nicht die Hand geben
BLICK.CH
http​​​s://www.google.com/​u​r​l?rct=j&sa=t&url=​ht​tp​://www.blick.ch​/ne​ws/​schweiz/basel​/wei​l-es​-islam-verb​oten-​ist-m​uslimisch​e-schu​eler-m​uessen-​lehreri​n-nicht​-die-​hand-geb​en-id487​466​6.html&ct​=ga&cd=CA​E​YASoTODYwO​DczODExMjU​​xNzgzNTQwN​zIZNjIyY2​E3​NmUxYTM4O​TNlODpja​DpkZ​TpDSA&us​g=AFQjC​NH7OY4​15QPt63​0vzgyN​mhkws9wh​zA

Denn im Islam gilt gemäss Rechtsschulen, dass ein Mann nur seine Ehefrau berühren darf. Nach Informationen der Zeitung «Schweiz am Sonntag» ...
Muslimische Schüler dürfen Lehrerin Händedruck verweigern - Tages-Anzeiger Online


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62%
(26 Stimmen)
Werner Nabulon sagte August 2012

Herr Muhammad Hanel,

Ich weiss nicht, ob es mich hier in Europa, speziell in der Schweiz interessieren sollte, warum angeblich eine Muslima einem Mann nicht die Hand reicht. Gut, jene Muslima Frauen wie Männer die ich kenne, haben ja auch keine Probleme mit dem Bart rasieren, haben keine Probleme mit sich als Frau verhüllen, oder und so weiter und so fort.

Das sind ganz normale Menschen, wo möglich halt nicht als Gläubig, sprich fundamental oder sehr Gläubig, zu bezeichnen.

Wenn die Ihre Texte lesen heisst es schnell einmal, genau auf solche Muslime könnten sie verzichten, das seien genau jene die alles im Namen eines Glaubens durcheinander brächten.

Übrigens​ bin ich der Ansicht, dass es an Ihnen liegt, sich hier anzupassen. Und jene die Konvertiert sind, sich auf einmal so komisch verhalten, die kann ich persönlich eh nicht mehr ernst nehmen. Die erweisen niemandem einen Gefallen. Weder sich selber noch ihrem Glauben.



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80%
(15 Stimmen)
* * sagte July 2012

Muslime geben sehr wohl einer Frau die Hand, das habe ich in den Städten in Saudi Arabien sowie in Iemen gesehen. Die Frau war blond und unverschleiert!

Di​e Frauen in diesen Ländern sagen auch, dass sie auch mehr Rechte einfordern und es nur eine Frage der Zeit sei. Viele der Frauen haben westliche Kleider unter ihrem Schwarzen Zwangskleid an, viele sogar Mini-Röcke.


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72%
(36 Stimmen)
Heinz Mahler sagte July 2012

Für mich ist das nicht geben der Hand gar kein Problem. Sei es aus (für mich allerdings nur schwer nachvollziehbaren) "religiösen Gründen" weder aus einer Indoktrination hervorgegangener Zwangsneurose.
Einem Kranken Menschen kann man ja auch nicht den Vorwurf machen weil er krank ist, genau sowenig wie jemandem den Vorwurf gemacht werden kann wenn er nicht weis wie man sich im jeweiligen Land verhält wo wahrscheinlich er/sie zugewandert ist. Für mich ist das ein Vorteil, da ich nicht in Psychologie ausgebildet bin und ich dem Menschen vermutlich nicht helfen kann signalisiert mir die Person das sie nichts mit mir zu tun haben will und nur viel Konfliktpotential bietet. Gleiches gilt auch bei Trägern von religiösen Kopfbedeckungen.

I​ch frage mich aber ob diese Menschen genau so Tolerant sind wenn ich z.b. mit nacktem Oberkörper in die Moschee/Synagoge gehen würde und meinen Bierbauch zur schau stelle.


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63%
(38 Stimmen)
Daniel Ryder sagte July 2012

Wenn es einen Gott gäbe, wäre er nicht so wie er in der Bibel, Tora oder Koran usw. dargestellt wird!

Ich glaube, dass noch viel mehr Christen aus der Kirche austreten würden, wäre da nicht noch immer Reste der Religiösen Indoktrination in uns vorhanden. Vieleicht aber ist es auch nur die Angst, kein Platz im Himmlische Paradies zu erhalten die sie davon abhält!


Evolutio​n, Weiter Entwicklung, Anpassung, Lernfähigkeit, dank diesen Eigenschaften entstand der Moderne Mensch. Der Westen hat sich positiv im Umgang unter Menschen entwickelt. Hingegen herrscht im Morgenland immer noch Kriegerische, Diktatorische und Religiöse Verbrechen am Menschen!

Die Orthodoxen Juden bilden in der Schweiz eine Parallel Gemeinschaft. Wir leben miteinander mit oder ohne Akzeptanz. . Die ganze Tora gilt im orthodoxen Judentum als maßgebendes Wort Gottes. Die Tora ist für uns Christen und " ungläubige" um das Wort aus dem Koran zu zitieren nicht feindlich gedrillt. Das orthodoxe Judentum ist durch die Halacha in der Lage, auf Änderungen zu reagieren, ohne die Gesetzgebung selbst zu ändern.

Der Koran, und nur der Koran, auch wenn wir viele Muslime, Islamisten friedliche Leute, Gläubige Läute die uns kein Haar krümmen wollen, ja sogar vor dem Koran in den Westen flüchten, ist der Hauptgrund weshalb wir für diesen radikalen Glauben kein Verständnis haben können!

Ihr Versuch und Schönrederei Herr Hanel, die Vernebelung und Auslegungen ihrerseits kann die Tatsache, dass ein kern besteht, ein totalitärer Kern der den Koran über alles setzen will, nicht vertuschen. Auch wenn uns glaubhaft gemacht wird, dass es so nicht ist wie es ist, dem stelle ich die feigen und Hinterhältigen taten der Extremisten gegenüber mit den Worten, so lange der Koran ist wie er ist, werden Extremisten Gewalt und Terror auf anders Gläubigen und ungläubigen ausüben!

Ich bin auch überzeugt, dass Gebildete, Fortschrittliche und Moderne Menschen nicht zum Islam Konvertieren, ausser sie hätten einen nutzen. Das kann der Liebe wegen oder Wirtschaftliche gründe, oder dieselben Gründe haben wie jene die in eine Sekte beitreten.

Kürzlic​h habe ich eine Sendung verfolg, in der es um die Beschneidung der Knaben ging. Schlussendlich fragte ich mich, Weshalb sollt ein Gott ein wesen erschaffen, das am Achten Tage beschnitten werden soll. Die Frage stellte ich mir, nach der Aussage des Rabbi, das die Kinder keine Schmerzen hätten und es die Beschneidung mit acht Tage auch nicht realisieren können . Also, so kann es auch kein Opfer sein und weder sinn noch Zweck haben. Kann sein das es Jesus gegeben hat, dass es Gott gibt was ich auch hoffe, auch wenn es Nutzniesserischen Hintergrund hat, das gebe ich gerne zu! Aber das was wir an Gläubigen Lehren auf dieser Welt vorfinden, sind von Menschen Hand geschrieben und dienen rein einer Art Macht und kontrollier Instrument mit Wirtschaftlichem Hintergrund!
Glauben​ kann gut sein, er hat Präventiven Charakter und hat auch mich schon vor taten bewahrt, manchmal aber auch nicht ;) Mein Grundsatz lautet dennoch, was du selber nicht willst erfahren, füge auch keinem anderen zu! Ja, ab und zu spreche ich mit Gott mit meinem Gott. ;))



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66%
(50 Stimmen)
Daniel Ryder sagte July 2012



Herr Hanel,

es ist ja alles schön und gut Umschrieben! Aber Herr Hanel, der Westliche Mensch geht mit der Zeit. Den Edelmann in Ehren, im Westen aber, haben sich die Frauen neu Orientiert, Frauen wollen oder müssen Arbeiten, Studieren, Gleichberechtigung eben. Dabei hätten solche Rituale keinen Platz! Dies soll nicht heissen Kavalier sein, sei Tabu, ganz im Gegenteil. Ich Persönlich geniesse zum Richtigen und Angebrachten Moment in vollen Zügen ein Gentleman zu sein, Zeichen der Wertschätzung eben, dass es selbstverständlich auch zu Pflegen gilt unter Freunden, Arbeitskollegen und Geschäftspartner. Nun leben wir aber nicht in einer heilen Welt, wir sind es heute gewohnt Klartext zu sprechen, sei es am Arbeitsplatz oder zu Hause und somit leben wir in einer Gefühleswelt, in der wir uns zu rechtfinden müssen ja dadurch sogar angeregt werden Selbstkritisch zu sein und vielleicht Ansichten zu überdenken. Es ist eben ein miteinander!

Hinge​gen Verweigeren Ihre Rituale jegliche Harmonie. Es ist geradezu schmerzhaft sehen zu müssen, wie Frauen nicht Begrüsst noch ein Hauch von Anstand oder zuvorkommen erfahren. Es scheint so, als ob Frau ein Gegenstand sei!

Ich war schon auf Hochzeit eingeladen, die Braut durfte weder essen noch Sprechen. Da sie so den Schwiegereltern Respekt Zollt. Die Frauen Bedienten uns, sie selber durften zum Schluss noch essen was übrig war!

Sie unterstellen uns dass wir eine falsche Meinung haben, Tatsache aber ist, dass unsere Wahrnehmung unsere Meinung spiegelt! Ich bin der Meinung, dass man uns von Ihrer Glaubensgemeinschaf suggerieren will das alles gar nicht so ist wie es aussieht, man Betreibt Imagepflege mit den Zweck, Ihren glauben Salonfähig zu machen. Ich bin auch durch Ihres Verhalten der Meinung das sie uns den Koran im Sack verkaufen wollen. Der Koran ist nun mal so geschrieben und solange der Koran so bleibt wie er ist....... naja, gute Nacht dann!!!


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