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Warum ich die Einheitskasse ablehne

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Die Befürworter der Ein­heits­kasse stel­len das Schwei­zer Ge­sund­heits­we­sen in ihrer Ar­gu­men­ta­tion als sanierungsbedürftig dar und for­dern des­sen Ver­staat­li­chung. Fakt ist: Die Schweiz verfügt über ein her­vor­ra­gen­des Ge­sund­heits­sys­tem​​​​​​ und über die welt­weit höchste Le­bens­er­war­tung. Die so­ziale Grund­ver­si­che­rung​​​​​​ ist schul­den­frei fi­nan­ziert und ermöglicht uns allen – unabhängig von Alter und Ein­kom­men – den ra­schen Zu­gang zu einer qua­li­ta­tiv sehr guten me­di­zi­ni­schen Ver­sor­gung. Nir­gendwo sonst haben Pa­ti­en­tin­nen und Pa­ti­en­ten ra­scher einen Ter­min beim Haus­arzt, als bei uns.

 

Wir kennen keine Leistungskürzungen 

​Diesen hochstehenden Status Quo setzen wir mit der Einheitskasse leichtfertig aufs Spiel und gefährden unser gut funktionierendes Gesundheitssystem. Der Vergleich mit dem Ausland hinke, wurde mir gesagt. Das sehe ich anders. Ich habe zu lange in Frankreich gelebt, um unser heutiges privat-öffentliches Mischsystem nicht zu bevorzugen. Das Gesundheitssystem funktioniert schlicht und einfach besser in der Schweiz. Wir kennen keine Leistungskürzungen oder unzumutbare Wartefristen wie sie in den verschuldeten Einheitskassensysteme​​​​​​n im Ausland traurige Realität sind.

 

Kein Sparpotential vorhanden – im Gegenteil

Die Initiantinnen und Initianten wollen mit der Initiative die Kosten im Gesundheitswesen senken. Dieses Ziel ist illusorisch, denn die Verwaltungskosten der heutigen Versicherer machen lediglich 5 Prozent der Gesamtkosten aus. Keine staatliche Sozialversicherung hat derart tiefe Verwaltungskosten. In diesem Bereich besteht also kein Sparpotential – ganz im Gegenteil: Bei einer staatlichen Versicherung ohne Konkurrenz und Effizienzdruck dürften die Verwaltungskosten eher ansteigen.

Was mich aber am meisten beschäftigt: Die Kosten für einen allfälligen Systemwechsel würden rund 2 Milliarden Franken betragen. So viel Geld würden wir ausgeben für die Implementierung eines Mammutprojekts, dessen Wirkung unklar, unsicher und höchst fragwürdig ist.

 

Alternat​​​​​ivlos​igkeit – nein danke

Ich gehöre zu denjenigen Versicherten, die ab und zu die Kasse wechseln: Ich tue dies immer dann, wenn ich mit deren Leistung nicht zufrieden bin. Einer Einheitskasse wäre ich alternativlos ausgeliefert. Meine persönlichen Bedürfnisse würden keine Rolle mehr spielen und die Vielfalt an innovativen Versicherungsmodellen​​​​​​ wie sie heute besteht, würde durch die Einheitskasse mit der kantonal einheitlichen Prämie ersetzt.

Lassen wir uns von den Initiantinnen und Initianten also nicht aufs Glatteis führen und lehnen wir diese Initiative ab.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.


60%
(10 Stimmen)
Sacha Bundy sagte September 2014

Es ist schon komisch! Die Gegner der EKK tun so, als ob sie DIE Argumente gegen die Einheitskasse haben. Fakt ist, dass wir nur den Status Quo der jetzigen Situation kennen. Alles andere, dass Prämien höher werden sollen, nichts gespart wird, Schulden angehäuft werden, Prämien Vergünstigungen gestrichen, gleich wie System xxx wird, das alles sich reine BEHAUPTUNGEN. Es gibt keinen Vergleich weder von den bestehenden anderen Sozial-Versicherungen​, noch zum Ausland. Jeder Gegner, der mit "Fakten" kommt ist schlicht ein Plauderi, erst recht wenn es um die Prämien, derenen Vergünstigungen oder Leistungen geht. Das hat nämlich nichts mit der EKK zu tun und ist im KVG geregelt.


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33%
(9 Stimmen)
Herald von Münster sagte September 2014

Einheitskasse: Die bewusst irreführende Propaganda der Gegner

Was die Gegner einer öffentlichen Krankenkasse behaupten und worum es in der Abstimmung wirklich geht (K-Tipp Nr. 14, 03.09.2014):

https​://www.ktipp.ch/artik​el/d/einheitskasse-ei​nheitlich-wird-nur-di​e-praemie/


Deshalb ein überzeugtes JA zur EKK!



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43%
(7 Stimmen)
Dany Schweizer sagte September 2014

Warum eine EKK?

Jetzt sind 61 gewinnorientierte Firmen am Tisch und wollen ihre Position verbessern. Und lediglich ein Beamter (unser Vertreter) sitzt auf der Gegenseite der zudem noch Ärzte, Spitäler im Nacken hat. So kann dieses System nur zu Gunsten einer gewinnorientierten Firma laufen.

Bei der EKK sitzt der Leistungserbringer und der Bezüger am Tisch und wir die Zahlenden haben Zugriff auf die EKK, heute sind wir lediglich die Zahler ohne Mitspracherecht.

H​​​err BR Berset: Ich habe die „Schnauze“ voll von den ewigen Versprechungen, die erst dann abgegeben werden, wenn man Sie unter Druck setzt. So kann ich grad eine EKK bezahlen, und Sie dann als VOLK und Prämienzahler unter Druck setzen und muss nicht noch sog. „Gewinnneutrale“ Firmen dazwischen haben die mit Tricks unsere Prämien einsacken ohne Leistung zu erbringen.

Es ist genug – Sie stecken in der Sackgasse mit Ihrem System – Ja zur EKK – Neustart!!!


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54%
(13 Stimmen)
Daniel West sagte September 2014

Nun, Sie mögen die Einheitskasse ablehnen, dagegen ist nichts zu sagen.

Die Argumentation ist trotzdem nicht griffig. Unsichere Wirkung der Initiative hier, hinkende Vergleiche mit Frankreich da - und dann das Argument mit der Wahl)freiheit...

J​a klar, niemand kann in die Zukunft sehen. Aber es gibt sicher ein paar Punkte im hier und jetzt, vor denen man meiner Meinung nach nicht die Augen verschliessen sollte:

1. Verwaltung
Es kann mir niemand stichhaltig erklären, warum es 61 Kassen für unsere kleine Schweiz braucht mit je einem eigenen Verwaltungsapparat. Das soll alles "nicht viel kosten"?? 61 verschiedene Internet-Auftritte, Werbe-Etats und Verwaltungsräte, die an keine Vergütungsobergrenzen​ gebunden sind.

2. Wechsel-Kosten
Ein Versicherter kann wechseln - und tut es auch. Und jeder Wechsel ist für 2 Kassen mit administrativen Kosten verbunden.

3. Wahlfreiheit
Schön und gut wenn Sie Frau Schmid-Federer eine Kasse wegen ihrer persönlichen Unzufriedenheit mit "der Leistung" Ihrer Kasse wechseln - aber ich würde behaupten, die Mehrheit wechselt wegen einer günstigeren Prämie zu einer anderen Kasse. Und warum kann diese eine tiefere Prämie anbieten? Weil sie "zufällig" von hohen Behandlungskosten eine Zeit lang "durch Glück" verschont blieb!
Eine echte Wahlfreiheit sieht so aus, dass eine Versicherung ihre Leistungen wählen kann und ein Kunde sich für genau so ein Paket entscheiden kann. Jetzt sind die Leistungen vorgeschrieben (Grundversicherung) und nur durch Pseudo-Wettbewerb um bessere Risiken kommen unterschiedliche Prämien zustande.

Ich finde, das kanns halt auch nicht sein. Entweder Leistungszwang weg oder einheitliche Grundversicherung her.


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75%
(12 Stimmen)
peter frei sagte September 2014

Unser KK-System ist ein Milliarden-Geschäft darum wehren sich alle mit Hand und Fuss. Aber auf dem Buckel der Kranken ein Geschäft zu machen ist unmenschlich. Was die Privatisierung gebracht hat, sehen wir deutlich bei der Post und Telefonanbieter.
Es gibt einige Angebote die dürfen/sollten nicht Privatisiert werden:

POST
Tele​fonie
Wasser
Strom

SBB
Strassen



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47%
(17 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte September 2014

1. Das bestehende System muss sicher noch verbessert werden, dabei ist die freie Wahl der Kassenpflichtigen sicher ein guter Animator.

2. Alles über einen Kamm zu scheren, hat noch nie Effizienz gebracht, im Gegenteil, wie ja der Kommunismus wohl zur Genüge allen vernünftigen Menschen bewiesen hat. Eine technische Rationalisierung könnte ich mir zwar vorstellen, doch würde dies wieder durch die Trägheit & Bedienungsmentalität der "Verwalter" einer Einheitskasse, sofort wettgemaht.

3. BR-Berset hat ja bereits wieder für 2015 einen saftigen Aufschlag der Prämien angekündigt, was auch Niemanden mehr überraschen sollte, holt doch die SP 45'000 Wirtschaftsflüchtling​e jährlich i.d. Schweiz - gut das fünffache wie der EU-Durchschnitt - die grossmehrheitlich Leistungen in Anspruch nehmen, ohne Prämien zu bezahlen. Auch dies verteuert die Prämien zusätzlich. Das schlimmste aber ist, dass die wirklich echten Flüchtlinge, gemäss der UNO-Konvention für Flüchtlinge - so zunehmend in Verruf geraten, es nicht mehr genügend Platz hat für sie.

4. Die leeren Versprechungen von Frau Dreyfuss von "Kostensenkungen" werden auch noch viele in Erinnerung haben - ja genau das Gegenteil ist eingetreten. Barbara Schmid hat gute Gründe genannt, eine Einheitskasse abzulehnen.

5. Hier fair weitere Argumente für oder gegen;

http://www.​nzz.ch/schweiz/wie-vi​el-aendert-sich-mit-e​inem-systemwechsel-1.​18365672?extcid=Newsl​etter_19082014_Top-Ne​ws_am_Morgen


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44%
(16 Stimmen)
Lars von Lima sagte September 2014

Herr Swiss,

Zitat:

'​​...Und wer schon mal Buchhaltungen geführt hat, weiss wie die Zahlen verschoben werden mittels Koststellen, dass es schlussendlich passt...'

Herr Swiss, das ist nun vollkommen daneben und hat mit der EKK Diskussion nichts zu tun. Sie unteschieben hier den KVG Kassen glatt kriminelles Verhalten. Und das beleuchtet Ihre sonstigen Aussagen in einem komischen Licht. Weiter:

'..Man weiss ja nicht mal genau, ob wir dann einen Teil dieser Prämien irgendwo auf einer Steuerinsel wieder finden würden, wenn man das kontrollieren könnte..'

Wer so argumentiert, sollte sich aber überhaupt nicht auf eine staatliche EKK einlassen, denn man könnte mit Fug und Recht nämlich gegenüber einer staatlichen EKK genau dasselbe behaupten, nur mit etwas anderen Willkürverschiebungsm​​öglichkeiten.

Hie​r​ nur eine Überlegung, sollte die EKK kommen:

- die heute von den Kantonen versteckt in Budgets geleisteten Zahlungen für Gesundheitskosten im Asylbereich (vor Jahren wurde allein im Kanton Zürich vn CHF 30 mio. gesprochen, neue Zahlen sind mir nicht bekannt)

- und für Menschen, die angeblich ihre Prämie nicht mehr bezahlen (wollen), im Kanton Luzern wurde kürzlich von 5600 Fällen gesrpochen,

werden​ sofort an die EKK verschoben, mit jeder Garantie.

Erklären​ Sie mir doch bitte, wer DAS kontrollieren wird?

Die Kantone und Städte haben auch nur eine Stossrichtung: sich von Kosten zu verabschieden, also Budgets zu entlasten.

Das werden wir alles via Prämien berappen dürfen, mit jeder Garantie, im Sinne eine aufgeblähten 'Service Public', der dann auch noch via Umlageverfahren (noch undurchsichtiger) und Energiekosten 'gefüttert' werden wird.

Auch ich kann Ihr Misstrauen nachvollziehen. Es müsste eigentlich zu einem überzeugten NEIN zur diesem EKK Schmarren führen.

Nein zu dieser Kostenexplosionstretm​ine der scheinheiligen Art.



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35%
(17 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte September 2014

Herr Narr, informieren Sie sich bitte richtig, statt hier, wie die Initianten, wilde Lügen zu verbreiten!!!!

Die​ Krankenkassen machen keinen Rappen Gewinn mit der Grundversicherung, dass ist ihnen vom Gesetz her nämlich untersagt!!! Informieren Sie sich, bevor Sie Behauptunhgen ohne AHnd und Fuss unters Volk bringen. Sie sind ja auch irgendwo Grundversichert, fragen Sie da nach!


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41%
(17 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte September 2014

Wir haben hergott nochmal eines der besten Gesundheissysteme der Welt! Wieso um alles inder Welt, müssen die Linken, dass nun auch noch bodigen?! Mit schamloser Augenwischerei und Halbwahrheiten, führen sie ihre Wähler, sozial schwache Familien, die ja auf die ach so soziale SP bauen, direkt ins Verderben. Ginge es dabei nicht um so etwas existenzilles wie unser Gesundheistsystem, könnts mir ja nur recht sein! Ev. wacht die Schweizer Bevölkerung ja endlich auf, wenn dann nach der Abstimmung die traurige Wahrheit zum vorschein kommt, aber dann ist es leider zu spät! Also, aufwachen und nicht nur blind glauben, was in der Zeitung steht! Selber denken, dann ligt es doch auf der Hand, wohin das führen würde!


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57%
(14 Stimmen)
Jörg Matter sagte September 2014

Ja, empfehlenswerte Ablehnung! Weil die Einheitskasse wäre ausser Konkurrenz der Grundleistung und am Grundprämie viel teuer! So wird sich an der kantonale Subventionen an der tiefe Einkommenlohn oder IV-Rentenbezügern höher viel bezahlen...


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55%
(22 Stimmen)
Hansrudi Narr sagte August 2014

Dies Einheitskasse hätte man schon bei der ersten Abstimmung einführen sollen denn die Krankenkassen verdienen sich dumm und dämmlich an allen. Aber leider können die Politiker und nur sand in die augen streuen und uns anlügen nur denken Sie das wir nicht rechnen können. Gemäss frau Schmid Federer haben die Kassen nur 5 % beteiligung an den Kosten. Ich behaupte das da einfach eine null vergessen wurde, nach der 5.
Zweitens Frage ich Frau Schmid Federer warum ist jedes Jahr zum Jahreswechsel eine so grosse Umwerbung des Kunden ob einfach oder privat versichert da, glaubt da noch irgend jemand das kein Geld verdient wird auf kosten des Gesundheitswesen.

​WACHT MAL ENDLICH AUF UND GLAUBT NICHTS MEHR WAS AUS DEN MUNDEN DER POLITIKER KOMMMT.



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30%
(23 Stimmen)
Lars von Lima sagte August 2014

Die Ausgangslage ist genau dieselbe, wie beim Mindestlohn. Die angeblich Betroffenen 330'000 Personen sind nie belegt worden. Sie waren schlicht eine linke Erfindung, wie sich nach der Abstimmung lapidar herausstellte.

Und​ die genau gleiche Situation stellt sich bei der EKK Morphologie. Keine Konzepte, Wunschdenken bis in die Clouds.

Es gibt in ganze Europa keine EKK. Ablehnen dieses Konstrukt!


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48%
(21 Stimmen)
Felix Kneubühl sagte August 2014

Die Begründungen der Befürworter dieser Einheitskasse zeigen dies schon deutlich. Die Versicherten würden besser versorgt, heisst es aus grüner und roter Sicht. Wo sind die Erfahrungswerte? Es gibt keine. Mit dieser Einheitskasse werden Risiken frei gesetzt, die nicht kalkulierbar sind. Die Begründungen, dass die Prämien sinken werden, sind jetzt schon vom Tisch. Auch auf staatlicher Seite glaube ich kaum, dass eine Effizienzsteigerung in der Verwaltung vor zu finden wäre. Bei der Einheitskasse gibt es keine Verantwortung mehr, die die heutigen Krankenkassen schon haben. Die privaten Anbieter der Krankenkassen, sind nur durch das Obligatorium begünstigt, jedoch in weiteren Punkten, wie bei den wirtschaftstrategisch​en Bereichen in Finanzfragen ist die Einheitskasse gar nicht vorbereitet. Diese Kosten werden dem Prämienzahler als Erstes belastet ohne dass der Leistungserbringer überhaupt den Patienten einen Dienst erweisen kann. Auf einen solchen Milliardenumbau können wir getrost verzichten. Die grössten Gewinne machen die heutigen Krankenkassen nur mit den Zusatzversicherungen und den Halbprivat-, Privatversicherten. Die Grundversicherung wirft keine sonderlichen Gewinne für die einzelnen Unternehmen ab, weil sonst würden die Prämien nicht kontinuierlich steigen.


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48%
(27 Stimmen)
karl suter sagte August 2014

Herzlichen Dank Frau Schmid für Ihren Beitrag.

Endlich wieder einmal klare Worte von einer CVP-Politikerin. BR-Dreifuss hat uns im Gesundheitswesen ein faules "EI ins Nest" gelegt, welches immer noch nach "übers Ohr hauen" stinkt. Die Folgekosten berappen wir immer noch und dazu noch die Gesundheit-Kosten der massenweise in die Schweiz importierten wirtschafts-Flüchtlin​ge. Diese können auf Kosten der Schweizer-Prämienzahl​er sich gesundheitlich, inkl. Zahnreparaturen, gesund pflegen lassen.

Also ein klares NEIN am 28. September zur Einheitskasse!


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50%
(26 Stimmen)
Lars von Lima sagte August 2014

Bin mit Ihnen auch einverstanden. Der Unsinn muss abgelehnt werden. Allerdings sind die Hausaufgaben des bestehenden KVG mehr als dringend, vor allem, wenn man bedenkt, mit welchen Aufschläge per 2015 BR Berset rechnet....


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