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Was Grundsätzliches zur AHV

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Ich möchte den Abstimmungskampf nutzen, um mal etwas Grundsätzliches zur AHV zu sagen, vor allem zur nervigen Giesskannen-Diskussio​​n.
 
Ein grosser Vorteil der AHV ist ihre Stabilität. Im Gegensatz zur Pensionskasse und Privatvorsorge ist die AHV NICHT vom Glücksspiel an der Börse abhängig. Es verdienen keine Banken und Versicherungen mit, es fliesst kein Geld in Form von Boni in private Taschen, sondern das einbezahlte Geld landet ohne Umwege bei den Rentnern.
 
Der andere grosse Vorteil ist die Solidarität. Bei der Einzahlung gibt es keine Obergrenze, wohl aber bei der Auszahlung. Und AHV kriegt jeder, im Gegensatz zu Pensionskasse, die Teilzeitarbeitende ausschliesst, und zur dritten Säule, für die man auch erst das Geld haben muss.
 
Zur "Giesskanne": Ja, alle zahlen in die AHV ein, und ja, alle bekommen AHV. Und genau das ist ja das Gute daran. Weil jeder AHV bekommt, muss sich niemand dafür schämen. Vergleichen wir das System mal mit der Sozialhilfe. Sozialhilfe bekommt nur, wer wirklich darauf angewiesen ist. Wollen Sie, dass die Rentendiskussion künftig so aussieht wie die Sozialhilfediskussion​​? Dass auf den Rentnern herumgehackt wird wie auf den Sozialhilfebezügern? Dass Steuersenkungen mi Rentenkürzungen bezahlt werden wie heute mit Kürzungen bei der Sozialhilfe (und bei der Prämiensenkung)? Ich höre die Diskussionen schon: "Viele 70-Jährige können durchaus noch arbeiten. Sie brauchen nur Anreiz in Form von halb so hohen Renten." Eine Horrorvorstellung.
 

Wer mit Giesskannen-Argumente​​n hausieren geht, der ist nicht nur gegen die aktuelle Reform. Der ist gegen das System AHV an sich. 
 
 

Kommentare von Lesern zum Artikel

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100%
(3 Stimmen)
jan eberhart sagte Vor 12 Tagen

DIe Gewerkschaften haben ihre Position klar gemacht.

Das Rentenalter 65 für Frauen sei vom Tisch. Wenn überhaupt, müssten die Renten erhöht werden.

Damit dürfte klar sein: eine FDP-Rentenreform dürfte im jeden Fall von links und von den Gewerkschaften bekämpft werden.


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57%
(7 Stimmen)
Emil Huber sagte Vor 22 Tagen

Hier mal ein Link, der etwa zeigt wie es mit der Automatisierung läuft:

https://www​​.blick.ch/news/wirts​c​haft/coop-eroeffnet​-n​eue-superfabrik-in​-pr​atteln-bl-50-tonn​en-s​choggi-in-24-stu​nden-​id7514787.html


Wie​ man sieht, läuft grösstenteils alles vollautomatisch ab, diese Fabrik erwirtschaftet Millionen.
Wie bekommt die AHV nun ihren Anteil, der zu ca. 80% nur auf die Löhne ausgerichtet ist, wenn in der Fabrik nur noch eine Handvoll arbeitet? Automatisierung & Digitalisierung werden zunehmen, bis jetzt konnte ich noch keine Lösung von den Politikern hören. Stattdessen sucht man alleine bei der angeblichen Überalterung nach Ursachen.



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33%
(9 Stimmen)
Georg Bender sagte October 2017


Es ist doch eindeutig: Ich beschreibe die Denkfehler. Mache die Regierenden und Ökonomen darauf aufmerksam.

Es ist für mich nur logisch, dass diese Spezies, Angst um ihre Gehalt und Wichtigkeit haben müssen, würde das System dem Geldsystem angepasst.

Was ich jedoch nicht verstehen kann? Warum lässt die Bevölkerung so viel Dummheit zu?

Beispiel Rentenreform 2020.
Denkfehler folgerichtig erkennen?
Woher und wie fliesst das Geld bei Vollautomatisierung der Bedürfnisabdeckung der Menschen?

Ich bin der Meinung, dass mindestens Regierende und Ökonomen die korrekte Antwort geistig verkraften können, oder doch nicht?

In den gleichen Kontext gehört die einfältige Frage der genannten Spezies, Medien, Bildungsverantwortlic​he und Bevölkerung:
Wie wird das Bedingungslose Grundeinkommen "finanziert"?

Selb​st die Initianten, wie beim Vollgeld, verstehen die Auswirkung des Geldsystems nicht!




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64%
(11 Stimmen)
Werner Nabulon sagte September 2017

Eine Richtige AHV Kasse würde ausreichen, ohne BVG Obligatorium.
Finanziert durch Lohnprozente plus Mehrwertsteuer %


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40%
(10 Stimmen)
Georg Bender sagte September 2017

Die Schlacht scheint geschlagen.

Nun wird wieder von den Politikern und Medien belogen und betrogen (Offizialstraftatbest​and) Der AHV-Fonds nimmt ab, nur wenn der Rückfluss, wie derzeit konzipiert, nicht zurückfliesst. Gewinner = Wirtschaft. Nicht wegen der Zunahme der Rentnern (Konsumenten)!

Das​ Pflichtsparen ist im Gegenwert der Arbeit/Leistung einkalkuliert und wird über die Preise der Produkte oder Leistung umgesetzt.

Wann endlich steigt das Begreifen der Zusammenhänge?
Ökono​men, Politiker, Medien und Bevölkerung:
Lösung der folgenden Aufgabe:: Auswirkung einer Bruttolohnsenkung infolge Automatisierung (Erwerbsausfall) von 1 Milliarde auf die Hälfte, sowohl auf die Sozialsysteme und auf die Kaufkraft für die Wirtschaft?

Die Rückflussabwicklung über das Erwerbseinkommen ist seit jeher falsch, weil die Wirtschaftsleistung ist nicht abhängig von der Anzahl der Erwerbstätigen! Auch das Renteneintrittsalter und Demografie (die Jungen zahlen für die Alten = woher soll das Geld als Beitrag fliessen? Vom Himmel?) hat keinen Einfluss auf die Wirtschaftsleistung.







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56%
(9 Stimmen)
jan eberhart sagte September 2017

Was für ein Schildbürgerstreich.


Bisher war es möglich, Guthaben aus der 2. und 3. Säule getrennt und gestaffelt zu beziehen. Nun soll dies nur noch einmal und alle Guthaben auf einmal möglich sein (bei Annahme der Reform).

Ist das die Belohnung dafür, dass man über Jahrzente Geld für das Alter angespart hat? Das man nicht das Geld verprasst hat und nun Ergänzungsleistungen bezieht?

Ich denke, SP/Grüne ist die private Vorsorge sowieso ein Dorn im Auge und man wäre für einen Topf, der allein Steuerfinanziert ist. Weil das scheinbar sozial gerechter wäre.


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88%
(8 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte September 2017

Bei der 3 Säule sind sie ja mehr oder weniger frei sofern sie mehrere Konten haben. Zumindest hat mir die Bank geraten, ab Fr. 50'000.00 ein neues zu eröffnen um später gestaffelt zu beziehen.

Bei der 2 Säule sehe ich schwarz für einen Kapitalbezug bei Annahme der 2020, der Bundesrat hat ja schon im letzten Jahr verkündet, die Kapitalbezugsmöglichk​eiten weiter zu begrenzen bzw. zu verunmöglichen.
Dies ist ein weitere Grund für ein NEIN,,,


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25%
(8 Stimmen)
Urs Scheiwiller sagte September 2017

Herr Eberhart, Sie sollten sich besser orientieren, bevor Sie in die Tasten greifen.


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29%
(7 Stimmen)
Georg Bender sagte September 2017

Herr Willi Frischknecht

Die Staffelung ist im Tarif einkalkuliert, wie alle Rabatte!

Das Pflichtsparen ist im Gegenwert der Arbeit/Leistung einkalkuliert und wird über die Preise der Produkte oder Leistung umgesetzt.

Wann endlich steigt das Begreifen der Zusammenhänge?

Wer das Spiel nicht mitspielt, ist Verlierer. Brot und Spiele eben.


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60%
(5 Stimmen)
Hans Knall sagte September 2017

Ihr Krypto-Geploder ist die totale Nullaussage, Herr Bender. Eine Analyse:

Die Staffelung: Damit ist offensichtlich der von Herrn Frischknecht erwähnte gestaffelte Bezug der Pensionskassengelder gemeint.

Der Tarif: Es ist anzunehmen, dass damit der Steuersatz gemeint ist.

Die Rabatte: Ein Rabatt ist ein Nachlass vom Listenpreis und wird eigentlich sinnvollerweise nur bei Produktepreisen verwendet. Ihr Satz sagt aber aus, die Staffelung sei ein Rabatt.

Das Pflichtsparen: Es muss sich um den Sparteil in der Pensionskasse handeln, denn sonst gibt es nirgends eine Sparpflicht.

Der Gegenwert der Arbeit/Leistung: In diesem Zusammenhang kann man davon ausgehen, dass Sie ganz einfach den Lohn meinen.

Die Umsetzung des Pflichtsparens über die Preise der Produkte: Geht es hier um die Binsenwahrheit, dass der Preis eines Produkts unter anderem auch die Personalkosten für dessen Herstellung einrechnet?


Ihr Text heisst also:

• Die gestaffelte Auszahlung der Pensionskassengelder hat einen tieferen Maximalsteuersatz zur Folge als jener der erhoben würde, wenn die Gelder als Gesamtbetrag bezogen würden.

• Die staatlich vorgeschriebenen Sparbeiträge in die Pensionskassen sind Bestandteil der Löhne, die ihrerseits wiederum Bestandteil der in den Produktpreisen enthaltenen Herstellungskosten sind.

 Na und? Das hat ja niemand bestritten.

Trotzdem zahlen die Bürger die Steuern und alles was sie sonst noch bezahlen müssen mit Geld, welches sie erst dann erhalten, wenn sie eine Leistung erbracht oder ein Produkt hergestellt haben. Nicht vorher.

Und da ist der Punkt, wo Ihr ewiges Geleier ins Leere läuft.


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25%
(4 Stimmen)
Georg Bender sagte September 2017

Herr Hand Knall

Die Sprache muss nur verstanden werden? Sie haben meinen Text nur teilweise verstanden.

Korrek​tur: Die gestaffelte Auszahlung der 3. Säule (PK Gelder kann man nicht gestaffelt beziehen!) hat einen tieferen Steuersatz zur Folge welcher jedoch höher liegt, als wenn man den Betrag nur einmalig beziehen könnte (eskomptieren heisst das Spiel). Wer also die offerierte Möglichkeit nicht ausnützt (bei allen Optimierungsspielen),​ leistet einen höheren Rückfluss. Als Anlageberater sollten Sie eigentlich die Spielformen verstehen? Mich unterstützen würde nützen und nicht ins Leere schreiben?

Alle Leistungen (auch die zugeordnete Staatsquote) sind im Endpreis einkalkuliert, warum diese Aufzählung!

Wir sind eben keine Zahler, sondern wir tauschen unsere Arbeit/Leistung, welche mit Geld aufgewogen ist. Im Endeffekt sind wir Gelddrehscheibe! Die Einnahmen enstehen eben aus den Ausgaben, weil das Geld aus Schulden (Ausgaben) entsteht! Begriffen?

Auch die Steuern (höhere Personalkosten) sind im Gegenwert der Arbeit einkalkuliert. Der Staat braucht keine Steuern um das Gemeinwohl abzudecken. Er ordnet den Rückfluss an, um die Geldmenge zu optimieren (Inflation).

Der Rückfluss über den Erwerb könnte zwischen Wirtschaft (Endverbrauch oder Nutzung und Staat abgewickelt werden. Der frei verfügbare Lohnanteil würde sich nicht verändern, aber das Lügenspiel Renteneintrittsalter,​ Demografie und Abnahme des AHV-Fonds wäre beendet.

Den Ökonomen aller Schattierungen, Politiker, Gewerkschafter und Medien hätten ein wichtiges Spielzeug weniger! Auch die Lüge von Junge finanzieren die Alten wäre beendet.

Wie lauten aber die Diskussionen? Der Betrug (eine Offizialdelikt) wird fortgesetzt.

Diese​r Betrug funktioniert nur, weil die Dummheit der Regierenden auf die Dummheit der Bevölkerung trifft. Die Judikative in tiefster Agonie.

Ich weiss man will die Wahrheit nicht hören, weil es sich ja um Belehrungen handelt?

Welches Geleier läuft ins leere?

Buch- oder Internetempfehlung: "Die sieben unschuldigen, aber tödlichen Betrügereien der Wirtschaftspolitik" von Warren Mosler, 2017, Lola Books Berlin, ISBN 978-3-944203-21-8





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33%
(3 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte September 2017

Also wenn Sie schon korrigieren wollen, dann bitte richtig.
Die 3 Säule hat nichts mit der PK zu tun.

1. Säule (staatliche Vorsorge, AHV / IV)
2. Säule (berufliche Vorsorge, BVG) Pensionskasse
3. Säule (freiwilliges, privates Sparen und Versichern)




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25%
(4 Stimmen)
Georg Bender sagte September 2017

Herr Willi Frischknecht

Ich weiss nicht, wen Sie meinen?

Herr Knall schreibt von PK, ich habe ihn diesbezüglich korrigiert.

Die Säule 3A können sich nur Besserverdienende leisten (Sparanteil in ihrem Lohn). Woher stammt der Sparanteil im Lohn eigentlich (Geldmenge = Bankkredite bestehend oder erhöht)? Die Aufbewahrung führt zu Krisen nicht die Schöpfung.

Das Steuernettoersparnis (Bildung und Bezug) aus dieser Lenkung wird wahrscheinlich in anderen Tarifen (höhere Einkommen) eskomptiert (schlaue Lenkung?). Die Staffelung hat auch ein Zinsverlust zur Folge, welche ebenfalls in die Rechnung einbezogen werden muss. Bei der heutigen 0% Zinslandschaft natürlich ohne Auswirkung.

Zuerst​ wurde die Splittung durch Addition korrigiert (Steuerkorrektur), später musste die Splittung musste bei verschiedenen Institutionen erfolgen, noch später wurde diese Pflicht aufgehoben und mit max. 3 Konten begrenzt. Es sind eben Brot und Spiele.

Wo ich jedoch meinen Fokus lege, ist der Betrug und das Nichtverstehen der Auswirkung beim Rückfluss der Staats- und Sozialausgaben! Zuerst ausgeben dann einnehmen.

Dieses Verstehen würde die Gesellschaft verändern, weil der Betrug nicht mehr möglich wäre?



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67%
(3 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte September 2017

>Korrek​tur: Die gestaffelte Auszahlung der 3. Säule (PK Gelder kann man nicht gestaffelt beziehen!)> Auf diese Aussage.


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0%
(3 Stimmen)
Georg Bender sagte September 2017

Herr Frischknecht

Herr Knall: "Die Staffelung: Damit ist offensichtlich der von Herrn Frischknecht erwähnte gestaffelte Bezug der Pensionskassengelder gemeint."

Meine Korrektur. PK Gelder kann man nicht gestaffelt beziehen.

Sie meinten die 3. Säule. Was ist an meiner Korrektur falsch?

Meinen Fokus "Betrug" können Sie nachvollziehen?




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67%
(3 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte September 2017

Sie schreiben bei der 3 Säule von PK nicht ich. Die PK gehört zur 2 Säule.
Aber lassen wir es....



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0%
(3 Stimmen)
Georg Bender sagte September 2017

Herr Willi Frischknecht

Hans Knall schreibt von gestaffelten PK-Bezügen nicht ich.

Darum habe ich ihn korrigiert und auf die 3. Säule hingewiesen.

Aber lassen wir es....., der Fokus Betrug gilt es beseitigen, welche die Gesellschaft völlig verändern würde.

Im Produkt oder Leistung steckt das Geldvolumen (sämtliche Kosten/Erträge enthalten).

Warum wird aber das Spiel für den Rückfluss der Staats- und Sozialausgaben über das Erwerbseinkommen zelebriert. Um die Menschen zu betrügen.

Wissen ist Macht!



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100%
(3 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte September 2017

Ok wenn man es dann zwei drei mal gelesen hat versteht man ihre Aussage. Soweit haben sie recht.


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0%
(2 Stimmen)
Georg Bender sagte September 2017

Herr Frischknecht

Ich habe gemeint, mich klar ausgedrückt zu haben. Missverständnisse kann man beheben, was uns nun gelungen ist. Danke!

Man kann die Antwort so formulieren, wie man das Gesagte verstanden hat. Daraus ergibt sich die Chance, korrigierend einzugreifen.

Unse​r Dialog ist ein wunderbares Beispiel, wie es eben ablaufen solltn, um Wissen zu erlangen. Unterschiedliche Meinungen, sind 2 Standpunkte aber noch keine Übereinstimmung.

E​ine Bewertung ohne Dialog ist m.E. schwach.




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40%
(5 Stimmen)
Stefan Pfister sagte September 2017

"Ich denke, SP/Grüne ist die private Vorsorge sowieso ein Dorn im Auge und man wäre für einen Topf, der allein Steuerfinanziert ist. Weil das scheinbar sozial gerechter wäre. "

Die AHV ist auf jeden Fall sozial gerechter als die Pensionskasse. Aber SP/Grüne haben im Parlament ja nicht die Mehrheit, und FDP und SVP wollen, dass Banken und Versicherungen an der Altersvorsorge mitverdienen.

Privatversorge verbieten kann und will niemand. Das Problem ist nur, dass Privatvorsorge für den Niedriglohnarbeiter sehr viel schwieriger ist als für den Goldküsten-Milliardär​. Und dass es deshalb eine AHV braucht, die ihren verfassungsmässigen Auftrag endlich erfüllt. Das macht sie heute nicht, sonst bräuchte es keine Ergänzungsleistungen.​


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80%
(5 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte September 2017

Das ein Goldküsten-Milliardär​ noch eine spezielle 2 und 3 Säule braucht bezweifele ich. Aber immerhin verdankt die AHV die Finanzierung dem Hochlohn Bereich, ansonsten gäbe es diese schon längst nicht mehr.
Auch über den Sinn oder Unsinn von Ergänzungsleistungen könnte man streiten, sind doch oft auch Leute betroffen die das Geld mit offenen Händen raus gehauen haben.



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62%
(13 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte September 2017

Die "nervige Giesskannen Diskussion" kommt eigentlich nur darum, weil die AHV (obligatorische 1 Säule) mit der BVG (nur für einen Teil der Bevölkerung obligatorischen 2 Säule vermischt) wird.
Diese zwei Säulen sind strikte zu trennen, zudem wurde einmal mehr verpasst die BVG Sätze anzugleichen.

Altersvorsorge 2020
Altersgutschrif​tensätze
2017 25-34 Jahre : 7 % Altersvorsorge 2020 neu 7 %
2017 35-44 Jahre : 10 % Altersvorsorge 2020 neu 11 %
2017 45-54 Jahre : 15 % Altersvorsorge 2020 neu 16 %
2017 55-65 Jahre : 18 % Altersvorsorge 2020 neu 18 %

Was bei der Einführung zum Angleichen der Altersguthaben bei der Pensionierung gedacht war, ist heute einer der wichtigsten Gründe warum man ab 45 Jahre immer schlechtere Jobaussichten hat.

Dazu kommt die Erhöhung der Mehrwertsteuer

•0,​6 Prozentpunkte für die AHV
•0,3 in 2018 durch Übertrag der IV-Zusatzfinanzierung​ auf die AHV
•0,3 in 2021 durch proportionale Erhöhung der Mehrwertsteuersätze

Da bleibt nur eine Antwort, zurück an den Absender.



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50%
(10 Stimmen)
Thomas Ramseier sagte September 2017

Lieber Herr Binder
Wie meistens von Ihnen für den Laien zu kompliziert formuliert und zusätzlich mit unleserlichen Satzkonstruktionen.
Kurze einfache Sätze wären verständlicher. Gerade weil das Geldsystem so kompliziert ist wäre das nötig.
Aber im Grundsatz stimme ich Ihnen zu.


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62%
(13 Stimmen)
Martin Bracher sagte September 2017

Wer seine Pension erst mit 70 haben will soll ruhig, am Sonntag Ja stimmen!

Jeder der hingegen rechnen kann, leider gehört Stefan Pfister ja nicht dazu, wird diesen AHV-Murks ablehnen und auf eine vernünftige Reform warten!



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75%
(12 Stimmen)
Karlos Gutier sagte September 2017

Ein Artikel in der Rentenreformvorlage, über die das Schweizer Volk am 24. September abstimmt, sorgt für Wirrwarr: «Die Vorsorgeeinrichtung kann ein von diesem Referenzalter abweichendes reglementarisches Referenzalter vorsehen; dieses darf höchstens fünf Jahre tiefer oder fünf Jahre höher liegen.» So steht es in der Vorlage unter Artikel 13.

Das bedeutet, dass das Pensionsalter 65 zwar für die AHV gilt, nicht aber für die Pensionskassen. Diese könnten sich theoretisch das Recht nehmen, die vollen Leistungen erst fünf Jahre nach dem Erreichen des Pensionsalters – also mit 70 – auszuzahlen.



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57%
(14 Stimmen)
Karlos Gutier sagte September 2017

Wenn ich mit Arbeitskollegen und Bekannten rede sagen alle das sie 2x Nein schreiben.

Nimmt mich wunder wer da Ja stimmt, so wie ich es sehe kommt ein 2xNEIN.


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53%
(17 Stimmen)
Hans Knall sagte September 2017

Was Sie da „zur AHV sagen“, Herr Pfister, hat was grundsätzlich Hypokritisches.

Mi​t „damit sich niemand schämen muss“ rechtfertigen Sie das kostentreibende Verschleudern von erzwungenen Umlagegeldern per als „Solidarität“ verbrämter Giesskanne.

Andererseits werden Sie und die ganze linksversiffte Sozialindustrie nie müde, immer wieder neue Bedürftigen-Opfer aus der Retorte zu ziehen um sich bei deren Pflicht-Betreuung gesundstossen zu können.


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20%
(15 Stimmen)
Hermann Scheuber sagte September 2017

Mit einem Nein ist das Problem nicht gelöst und geht automatisch in die nächsten Runden. Wenn doch das Volk so einfach für eine Energiesteuer zu gewinnen war, warum denn nicht auch noch für eine kleine MW-Steuer, die ja vor allem diejenigen bezahlen, die unbedingt noch mehr Konsum haben wollen. Die Alten sind ja einigermassen eingedeckt und brauchen nicht mehr so viel, sondern sind von der Wegwerfsteuer geplagt.


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62%
(13 Stimmen)
Karlos Gutier sagte September 2017

Hr. Pfister sagt:
Es verdienen keine Banken und Versicherungen mit, es fliesst kein Geld in Form von Boni in private Taschen, sondern das einbezahlte Geld landet ohne Umwege bei den Rentnern.
----------​------------

Frage​: Wo sind dann Bitte schön die 500 Millionen die der AHV-Fond vor ca. über einem Jahr verloren hat ?
Da Geld sich nicht auflöst sondern den Besitzer wechselt muss es ja irgendwo oder irgendwer jetzt bunkern. Der AHV-Fond verliert regelmässig Geld, dass mit Sicherheit bei Banken, Versicherungen usw. landet und Bonis generiert.

Und wenn der Bund so viel Geld in die PK's einschiessen würde wie er in die AHV bezahlt, alles Steuergelder, würden die PK's auch Blühen.





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67%
(15 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte September 2017

Herr Pfister
Schön, dass Sie wieder dabei sind. Ehrlich, denn Sie sind ein fairer Mitstreiter. Als Kapitalist ohne Vermögen bin ich zwar eher selten derselben Meinung wie Sie. Dennoch schätze ich stets Ihre Stellungnahmen.

Nu​n, wenn ich Schweizer wäre, könnte ich einem solchen Deal unmöglich zustimmen. Es geht doch nicht an, dass sich Eidgenossen mit 70 Franken ködern lassen – dies verbunden mit einer Erhöhung der Mehrwertsteuer. Das heisst, dass die Schweizer dann für jedes Produkt mehr bezahlen muss, als es wert hat. Ist das sinnvoll? Volkswirtschaftlich ein Blödsinn. Da freuen sich die Verkäufer des täglichen Bedarfs „ennet“ der Grenze…



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