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Was Jesu Wunder bedeuten

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Die bib­li­schen Wun­der-Erzäh­lun­gen​​​​​​​​​​​​ sind be­lieb­ter Stoff für ü­ber­heb­li­che Sa­ti­ren.

 

Zu Unrecht.

 

In den Stoffen stecken tiefe Wahrheiten. Und Erfahrungen des Alltags.

 

 

Die Bibel erzählt viele Geschichten, die den empirischen Erfahrungshorizont sprengen und somit als Wunder gelten. Eine hohe Dichte an Wundererzählungen enthalten die Evangelien. Sie werden durchwegs von Jesus oder an ihm – Jungfrauengeburt und Auferstehung – gewirkt. Die Jünger treiben höchstens "Dämonen" aus oder "heilen" Kranke. Beim Gang auf dem Wasser (Markus 6, 45–52) drängte Jesus die Jünger, mit dem Boot nach Betsaida vorauszufahren. Er nahm sich noch Zeit für das Volk und das Gebet. Als die Jünger sich auf dem See mit dem Gegenwind abmühten, schritt er in den frühen Morgenstunden zu Fuss über den See und wollte sie überholen. Da sie ihn für ein Gespenst hielten, schrien sie auf. Sogleich gab er sich zu erkennen, stieg ins Boot, und der Wind legte sich.

 

17.04.201​9

A​​​​​​​​​​​rt. von Peter Ruch, WW

 

Zu wenig Wein für die Hochzeit

 

Die Wundererzählungen beginnen in der Regel mit einer akuten Notlage, oft mit Krankheit oder Behinderung. Die Not wird auf wunderhafte Weise abgewendet, und der Abschnitt schliesst mit einer Zusammenfassung sowie dem Hinweis auf die Aussergewöhnlichkeit des Ereignisses. Der Erzähler ist nie neutral und schlägt keinerlei skeptische Töne an. Ähnliche Geschichten lassen sich in der jüdischen und hellenistischen Überlieferung finden. In den Evangelien sind die Erzählungen auf Jesus fixiert und charakterisieren ihn als den, der die Macht hat, Unmögliches möglich zu machen. Die Ausgangslage kann auch harmlos sein wie in der Erzählung von der Hochzeit zu Kana (Johannes 2), die von einer blossen Verlegenheit ausgeht: An der Hochzeitsfeier stand zu wenig Wein bereit. Da der Wein als Ausdruck des göttlichen Segens galt, ergab sich für die neue Ehe eine ungünstige Prognose. Jesus löste das Problem, indem er Wasser in Wein verwandelte.

Nach dem Weinwunder glaubten seine Jünger an ihn. Aber die Wunder führen nicht automatisch dazu, dass die Menschen Jesus anerkennen. Der Gang auf dem Wasser schliesst mit der Bemerkung, dass sie «entsetzt und fassungslos» gewesen seien, und dass sie bereits bei der Brotvermehrung «nicht zur Einsicht gekommen» seien (52). Die Frage, wer Jesus ist, wird durch das Wunder nicht gelöst. Vielmehr beantwortet er sie nachher selbst (Kapitel 7 und 14). Man würde erwarten, die Wundererzählungen seien ein ideales Propagandamittel, um Jesus als Messias glaubwürdig zu machen. Er aber will oftmals die Verbreitung dieser Geschichten verhindern. Schon zu Beginn des Markus-Evangeliums, nachdem er einen Aussätzigen geheilt hatte, wies er ihn an: «Sieh, dass du niemandem etwas sagst . . .» Offenbar sollte Jesus für den Evangelisten nicht schon vor der Kreuzigung und Auferstehung als Messias zutage treten. Als die Schriftgelehrten und Pharisäer von ihm ein Zeichen forderten, was er ihnen leicht hätte bieten können, verweigerte er es ihnen. Die Wundergeschichten sagen viel aus über Gottes Wirken in der Welt, sind jedoch kein Instrument, um Gottes oder Jesu Macht zu festigen.

 

Segen für Kirche und Theologie

 

Nach den verheerenden Konfessionskriegen im 16. und 17. Jahrhundert waren die Kirchen derart diskreditiert, dass die Aufklärung ihre Inhalte demontierte und bei den Wundern ansetzte. Wunder wurden in den Bereich des Aberglaubens verwiesen. David Hume schuf eine bis heute beliebte Assoziationskette: Wunder – Fiktion – Aberglaube – Angst – Unbildung – soziale Unterschicht. Die Demontage war letztlich ein Segen für Kirche und Theologie, denn sie waren gezwungen, die Wundergeschichten, die in der Bibel immerhin eine Schlüsselstellung einnehmen, neu zu deuten. Auch wenn ihnen reale Ereignisse zugrunde liegen mögen, sind es keine Tatsachenrapporte. Vielmehr verdichten sie Erfahrungen und vermengen sie mit Deutungen.

 

Der Nachwelt Mut machen

 

Dass Ehen trotz ungünstigen Voraussetzungen jahrzehntelang gelingen können, liegt daran, dass Gewöhnliches in Aussergewöhnliches – Wasser in Wein – verwandelt wird.

 

Das ist eine millionenfache Erfahrung. Hinzu kommt dann die Deutung, dass Gottes schöpferische Kraft wirksam sei, und dass er auch an neugeschlossenen Ehen auf diese Weise wirken werde.

 

Dass Kranke und Behinderte ein erfülltes Leben führen, ist ebenfalls massenweise belegt. Dazu leisten neben der inneren Einstellung der Betroffenen auch Medizin, Technik und Umgebung wesentliche Beiträge. Warum sollte das nicht als Wunder gelten?

 

Ein anderes Beispiel war dieser Tage am Radio zu hören: 25 Jahre nach dem Völkermord in Ruanda ist es möglich, dass mehrfache Mörder mit Angehörigen ihrer Opfer, also Hutu mit Tutsi, friedlich in einem Dorf zusammenleben. Hier ist Unmögliches möglich geworden. Solche Versöhnung und Heilung geschehen zu allen Zeiten – in unzähligen Facetten. Daraus Wundererzählungen zu weben (lat. texere, frz. tisser), ist keine abergläubische Missachtung der Realität, sondern ein Versuch, der Nachwelt mit «Texten» Mut zu machen. Walter Benjamin wies vor Jahrzehnten auf den Unterschied zwischen Information und Erzählung hin. Die Erzähler schöpfen aus Erfahrungen, die von Mund zu Mund gehen und bei denen mancher Mund seine eigenen Spuren hinterlassen hat – wie der Töpfer am Topf. Sogar Märchen vermitteln tiefgreifende Wahrheiten, ungeachtet der Tatsache, dass weder Tiere sprechen können noch Zwerge existieren.

 

 

 

Sch​​​​​​​​​​​​lussfolger​u​n​g​e​n​

 

1​.​ ​​ Ich halte es für glaubwürdiger, dass Jesus Christus mit absoluter Sicherheit niemals gegen GOTTES Natur- resp. Schöpfungsgesetze verstösst. Somit ist auch eine jungfräuliche" Geburt durch Maria von Jesus NCIHT erfolgt, gar nicht notwendig. Denn SEX alleine ist ja göttlichen Ursprungs, weil LEBEN damit hervorbringend, es bedeutet. Darum sind gleichgeschlechtliche​​​​​​​​​​​​ Paare davon schöpfungsgemäss ausgeschlossen, weil es gegen die Natur ist, was jeder Mensch begreifen kann. Das Gegenteil davon ist Menschen versklaven (analogie in den Juden in Agypten), heute z.B. im globalen Turbo-Kapitalismus. In der Finalität bedeutet dies eine etwas andere Art von Knechtschaft, wo das Volk auch verarmt, verhungert, also selbst der TOD lauert. Begrifflich steht für den Tod Luzifer, für das Leben Gott. 

 

2.  SEX von Weib und Mann mit beidseitigem seelischem Verschmelzen (sie werden sein ein Fleisch), bedeutet erst die wahre LIEBE, was auch die EHE bedeutet, erst ausmacht. Folgerichtig sind:

 

3.  SEX ohne seelische, empathische LIEBE bedeutet analog das "WASSER". Das "Wunder" z.B. als Jesus über das Wasser geht, symbolisiert einfach dass Jesus geistig über der Materie stand, das wird in diesem materiellen Bild ausgedrückt, weil wir Menschen - noch besser die Kinder - Bilder besser begreifen (greifen) können.

 

4.  SEX mit seelischer (und körperlicher) Verschmelzung von WEIB und MANN (Verlässlichkeit, Verbindlichkeit & Treue) ganz einfach schöpfungsgemäss dann der "WEIN" symbolisiert. Dieser EHE sollten auch Kinder als Frucht dieser LIEBE entspringen, ansonsten stirbt die Menschheit in EUROPA aus. Jedoch völlig kulturfremde Menschen - ausserhalb unserer christlich-abendländi​​​​schen Kultur - einfach in Massen importieren, ist keine gute Lösung. Zum natürlichen Gegensatz von männlich und weiblich käme dann noch der Gegensatz der unseren fremden, anderen Kultur hinzu, wo doch die Unterschiede zwischen Mann und Frau schon genügend Probleme bieten. Zuzüger müssten auch eine absolut erforderliche TOLERANZ gegenüber unserer Kultur mitbringen, also sich nicht einfach von uns abschotten, ansonsten könnten es der Probleme schnell zu viel werden. Es ist eben wie bei allem, eimmer eine Frage des Masshalten. Jesus Christus lehrte: "Dein Nächster ist dein Bruder und deine Schwester". Das bringt aber nicht viel erfolgversprechendes,​​​​ wenn die von unserer Grossbetrieben und der "Asylindustrie" mehrheitlich Importierten unsere Ihnen erst einmal entgegengebrachte überaus grosse Toleranz gar nicht zu schätzen wissen. Respektlose Straftaten wie Lügen, wie z.B. um eine Sozialrente, Sozialgelder, ein Aufenthaltsrecht leichter zu bekommen, sollten unterbleiben. Dann Vergewaltigungen, und unsere Kirchauf der Tagesordnung, geht gar nicht. 

Kirchenschändungen in frankreich:

https://w​​​ww.epochtimes.de/po​l​i​tik/europa/kirche​ns​ch​aendungen-in-fr​ank​rei​ch-nehmen-zu-​angr​eife​r-wollen-da​s-her​z-des​-katholis​chen-g​lauben​s-attac​kieren-​a283741​1.htm​l

 

Gena​u darum sei zuerst gründlich jede Person auf seine wirklichen Absichten und Gründe überprüft, erst bei einem positiven Resultat, lasse sich ein derart Geprüfter, sich friedlich nieder, ist so auch herzlich willkommen als gleichwertiges Glied unserer Gesellschaftsordnung.​​​​ Meiner Meinung wäre dringend notwendig, dass ALLE aus fremden fundamentalistischen Kulturen eigenhändig schriftlich - vor Erteilung einer Aufenthaltsbewilligun​​​g - sich verpflichten, dass sie unsere Rechte unserer direkt demokratischen Kultur, sowie unsere Bundesverfassung als bedingungslos massgebend akzeptieren. Wer trotzdem kriminell wird, dagegen strafrechtlich verurteilt wird, kann dann konsequent zum verlassen unseres Landes verurteilt werden, so wie es die Stimmbürger mehrheitlich ja bereits entschieden haben Kraft unsere Bundesverfassung.

Im Markusevangelium gibt es eine Geschichte, in der Maria mitsamt der Verwandschaft Jesus nach Hause holen will, weil sie denken er ist verrückt."

"Das Volk sass um ihn. Und sie sprachen zu ihm:

Siehe, deine Mutter und deine Brüder und deine Schwestern draussen fragen nach dir. Und er antwortete ihnen und sprach:

Wer ist meine Mutter und meine Brüder?

Und er sah ringsum auf die, die um ihn im Kreise sassen, und sprach: Siehe, das ist meine Mutter und das sind meine Brüder! Denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter." Markus 3,35

 

 

Nach dem Weinwunder glaubten die Jünger an ihn.

 

 

 

​​​

Kommentare von Lesern zum Artikel

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50%
(6 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte Vor 29 Tagen

Jesus Christus - Immanuel Kant:

Was bedeutet diese Aussage von Kant?

Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt:

"Der gestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir"

Der gestirnte Himmel über mir: Man muss wissen, dass Kant sich ursprünglich mit Naturwissenschaft beschäftigt hat, bevor er zur Philosophie kam. "Der gestirnte Himmel" über mir ist als ein Symbol zu sehen für die unbegreifliche Ordnung der Natur, ihre Gesetze, die zu erforschen man zur Zeit Kants erst richtig begonnen hat (Hume, Newton). Es geht hier um die uns erfahrbare Welt mit den erkennbaren Regelmässigkeiten, die wir nachvollziehen, indem wir "Gesetze" herausfinden und formulieren. Heraus kommt ein gewisser Determinismus.

Das​ moralische Gesetz in mir - gemeint ist der kategorische Imperativ (bitte googeln) - hat etwas mit den "Innenbeziehungen" zwischen den Menschen zu tun, die auch nicht beliebig sind. Aber im Gegensatz zum Determinismus der Naturgesetze gibt es im Zwischenmenschlichen das unbegreifliche Phänomen der menschlichen Freiheit.

Wie aber aus freier Entscheidung mittels der Vernunft ein geregeltes Miteinander entsteht, ist für Kant ein genauso grosses Wunder wie die Welt der Naturgesetze.



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43%
(7 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte Vor 29 Tagen

Maria und Jesus: Eine komplizierte Mutter-Sohn-Beziehung​?

Jesuskind, Maria und Josef - die Heilige Familie ist gar nicht so heil. Schliesslich hat Josef ein Kuckuckskind in der Krippe liegen und auch das Verhältnis zwischen Mutter und Sohn ist nicht immer harmonisch.

Die Beziehung zwischen Mutter und Sohn sei etwas ganz Besonderes, sagen viele. Und es gibt nicht wenige Ratgeber, die Mütter davor warnen, Söhne den Töchtern vorzuziehen, die Jungen mehr zu verwöhnen, als die Töchter. Frei nach dem Motto: Achtung Muttersöhnchen! Die berühmteste Mutter-Sohn-Beziehung​ der Menschheitsgeschichte​ ist wohl die zwischen Maria und Jesus.

"Es ist eine nicht unproblematische Beziehung", sagt der evangelische Theologe Torsten Jantsch im Hinblick auf das Verhältnis von Maria und Jesus in der Bibel. Er hat sich intensiv mit dem Neuen Testament befasst. Neben der Weihnachtsgeschichte im Lukasevangelium, in der Maria als Glaubensvorbild dargestellt wird, gäbe es Texte, die auf eine komplizierte Beziehung zwischen Mutter und Sohn hindeuten: "Im Markusevangelium gibt es eine Geschichte, in der Maria mitsamt der Verwandschaft Jesus nach Hause holen will, weil sie denken er ist verrückt."


"Das Volk sass um ihn. Und sie sprachen zu ihm:

Siehe, deine Mutter und deine Brüder und deine Schwestern draussen fragen nach dir. Und er antwortete ihnen und sprach:

Wer ist meine Mutter und meine Brüder?

Und er sah ringsum auf die, die um ihn im Kreise sassen, und sprach: Siehe, das ist meine Mutter und das sind meine Brüder! Denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter." Markus 3,35

Aus diesem Text könne man herauslesen, dass Jesus einen Bruch gegenüber seinen Eltern, seiner Mutter vorgenommen hat. Ein Bruch, der auch in einer anderen Geschichte im Johannesevangelium angedeutet wird, so Jantsch: "Jesus sagt zu Maria: 'meine Stunde ist noch nicht gekommen, Frau' - eine schroffe Abweisung. Also, Jesus ist kein Muttersöhnchen,

sondern jemand, DER SEINEN EIGENEN WEG GEHEN MUSS."




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67%
(9 Stimmen)
Brian Bader sagte Vor 31 Tagen

«Als die Jünger sich auf dem See mit dem Gegenwind abmühten, schritt er in den frühen Morgenstunden zu Fuss über den See und wollte sie überholen. Da sie ihn für ein Gespenst hielten, schrien sie auf. Sogleich gab er sich zu erkennen, stieg ins Boot, und der Wind legte sich.»

Nun, ich bin ein Atheist (weder Christ, Moslem, Buddhist noch sonst etwas), Herr Hottinger. Ich glaube nicht an solche Wunder, die Jesus angeblich vollbrachte. Jeder kennt die Überlieferung, nach der Jesus in der Lage war, über das Wasser zu gehen. Ihr Zitat stammt aus Markus 6, 45–52, eine andere Überlieferung im Matthäus 14, 22-33 erzählt es ähnlich, aber in einer anderen Version.

Jesus überzeugte seinen Jünger Simon Kephas (lat. Petrus), über Wasser zu ihm zu kommen, worauf dieser es vertrauensvoll versuchte und tatsächlich ebenso auf dem Wasser laufen konnte – bis er Angst bekam, worauf er sofort zu sinken begann. Jesus rettete ihn jedoch und sagte etwas tadelnd zu ihm: «Du Kleingläubiger warum hast du gezweifelt?» Diese Geschichte beschreibt die unmittelbaren «äusseren» Folgen eines Umschwenkens im Bewusstsein vom Vertrauen zum Zweifel und zeigt, dass Jesus die Fähigkeit, Wunder zu tun, niemals für sich allein beanspruchte, sondern ganz klar machte, dass im Prinzip jeder die Wahl dazu hat.

https://www.biblese​rver.com/text/EU/Matt​h%C3%A4us14%2C22-33

Man mag an der Authentizität der Berichte über die von Jesus vollbrachten Wunder zweifeln, da die Geschichten immerhin fast 2000 Jahre alt sind, einer weniger rationalistischen Kultur als unserer entstammen und zudem durch mehrere Überlieferungs- und Übersetzungsschritte verzerrt sind. Was allerdings im Westen vielen nicht bekannt ist, ist die Tatsache, dass Wunder dieses Kalibers auch heutzutage vorkommen. Wer sich für Beispiele interessiert und zugleich einen lebendigen Einblick in eine Kultur gewinnen möchte, in der Wunder noch einen angemessenen Platz haben, dem empfehle ich das Buch «Autobiographie eines Jogi» von Paramhansa Yogananda.

Yogananda (1893-1952) gilt als eine der bedeutendsten spirituellen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts und trug seine Reisen in den Westen und sein Buch wohl mehr als jeder andere dazu bei, die Spiritualität Indiens dem Abendland näherzubringen. Wer die in seinem Buch beschriebenen Erlebnisse nicht gleich als Hirngespenst abtut, erkennt schnell, dass Jesus’ biblische Wunder weit weniger einzigartig sind, als das heutige Christentum mit seinem Absolutheitsanspruch seine Anhänger glauben machen möchte.

Dass waschechte Wunder offenbar in Indien häufiger auftreten als im Westen, ist kein Wunder - in einem Glaubenssystem, in dem machtvolle göttliche Kräfte einen viel grösseren Raum einnehmen als im mechanisch geprägten Weltbild des Abendlandes, richtet sich natürlich auch das Bewusstsein vieler Individuen viel stärker auf die Möglichkeit aus, dass solche Kräfte tatsächlich im Alltag wirken. Entsprechend häufiger geschieht dies dann auch in der dadurch erzeugten Realität.

Es gibt übrigens (umstrittene) Hinweise darauf, dass Jesus einen grossen Teil seines Lebens (von dem ja ein sehr kurzer Zeitraum in den Evangelien dokumentiert ist) in Indien verbrachte und dort möglicherweise seine Fähigkeiten erlernte. Wie jeden Yogi war auch ihm klar, dass jedem Menschen der Weg der «Gottesverwirklichung​» offensteht, den er selbst in vollendeter Form vorlebte - falls man daran glaubt.

https://armin-risi.​ch/Artikel/Theologie/​Ging-Jesus-nach-Indie​n.php



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36%
(14 Stimmen)
Daniel Peter sagte April 2019

Ich bin nicht Christ und will mich daher nicht in Diskussionen betreffend deren Glaubensbuch einlassen. Allerdings kann es nicht sein, dass Homosexualität gegen die Natur ist, sonst gäbe es sie nicht. Und wenn der Schöpfer sie nicht wollte gäbe es sie wohl auch nicht, wenn ich Ihre Religion richtig verstanden habe.

Die evangelisch-reformier​te Kirche ist da ja liberal, dass die katholische Kirche einer kirchlichen Trauung nicht zustimmt, sei aus meiner Sicht ihr überlassen. Ich bin ein Verfechter einer laizistischen Gesellschaft und fordere daher nur die zivilrechtliche Ehe für alle. Der Segen irgendwelcher Religionsgemeinschaft​en brauchen wir nicht.

Jeder soll glauben was er will, ganz im Sinne der Religionsfreiheit. Solange ich keine der Glaubenslehren übernehmen muss.


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36%
(11 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte April 2019

Bitte nur SACHLICHE Beiträge zum hier eigentlichen Blog-Thema: "Was Jesu Wunder bedeuten" in Zukunft hier einstellen.

Zum Teil sind diese ja sehr sachlich und ich bin begeistert ob dem grossen Wissen einiger Vimentis-Forumsteilne​​​hmer. Leider sind aber auch Beiträge rein zur Provokation dabei, sogar unterste Schublade. Ich frage mich dann, warum man nicht sachlich schreiben kann ? Natürlich haben nicht alle die gleiche Meinung. Dies darf und muss ja auch so sein in einem Forum. Es scheint mir aber, dass hier wahnsinnig viele Emotionen im Spiel sind. Warum? Was auch immer es ist, benehmt Euch doch wie Erwachsene mit Anstand und Respekt voreinander und überdenkt, warum ihr häufig so gefrustet seid. Ich finde es höchst bedenklich, wenn in einem solchen wichtigen Forum wie Vimentis die reine PROVOKATION und NEGATIVITÄT ein solches Übermass annimmt. Voraussetzung für einen ehrlichen Umgang miteinander ist im Minimum auch eineeigenes V-Profil.

Trolle die unablässig gegenüber Forums-Teilnehmern Gift & Galle verspritzen sind folgerichtig zukünftig zu isolieren, denn sie sind aktiv auf Vimentis mit dem einzigen Zweck,

UNFRIEDEN ZU STIFTEN, EINE SACHLICHE DISKUSSION UNTER DEN VIMENTIS-FORUMSTEILNE​​​​​HMERN AKTIV ZU VERHINDERN.

Nach Judith Donath ist das Trollen für den Autor ein diabolisch böses Spiel, in welchem das einzige Ziel, die Provokation von möglichst erbosten, unsachlichen Antworten ist.

Vielen​​ Dank für das Verständnis


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45%
(11 Stimmen)
Helmut Barner sagte April 2019

Ja, und erst noch das Gleichnis vom barmherzigen Samariter! Was wollte er wohl damit sagen und wird von den rechten Bösmenschen und Trollen bis heute nicht verstanden?


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50%
(12 Stimmen)
Ernst Jacob sagte April 2019

> Würde Jesus im HEUTE leben, würde er die Betrügereien der Politik im Zusammenhang mit dem Geldsystem beseitigen!

OOPS, hier liegt offenbar ein grosser Irrtum vor, Jesus predigte nämlich das genaue Gegenteil. Er nahm es ja sogar auf sich, für seine Ueberzeugung, und für das Gute im Menschen, gewaltlos und ohne Widerstand zu sterben.

Einen Zustand zu akzeptieren, ohne aufzubegehren, das war sein Motto, die linke Backe hinzuhalten, wenn's auf die Rechte eins gibt, war sein Credo.

Aber Tatsache ist, und bleibt auch, dass es Jesus offenbar dann auch im Himmel nicht gelang, seinen Vater davon zu überzeugen, der Menschheit das Paradies zurückzugeben. Auch wenn er doch mit seinem eigenen Tod für die Erbschuld bezahlen wollte, mit welcher sein Vater die Menschheit für ihr Verhalten und Sein auf ewig bestrafte.

Es wäre vielleicht wirklich besser gewesen, wenn es nie ein altes Testament gegeben hätte. Und bis heute streitet man sich ja darüber, was alles noch irgendwie und irgendwo geschrieben wurde, aber dann trotzdem nie publiziert. Und man vergisst auch sehr gern, wieviele Leute über viele Jahrhunderte davon profitierten, dass die christliche Kirche ihre Gläubigen so fest im Griff hatten. Bis dato, man höre und lese nur, was so Alles im Zusammenhang mit dem Bischofsjob in Chur zusammenhängt, grad gestern Abend kam im Radio eine Sendung darüber.

Es geht auch in den Kirchen um Macht, Einfluss, und Geld. Es sind alles erdliche Vereine, und auch geführt von Menschen, für Welche ein Gott in Wirklichkeit vielleicht nicht einmal eine Rolle spielt. Wie anders wäre es sonst möglich, was in den Kirchen in den vergangenen Jahrhunderten so alles abging, und nie auch nur ein einzelner Gott irgendwo eingegriffen hätte...

Und käme ein ein Jesus morgen irgendwo auf die Welt, wäre er wohl nur noch Einer der Vielen, die von sich behaupten, mit einem real existierenden Gott etwas zu tun zu haben. Dabei liegt doch genau hier der elementare Unterschied, es ist nur ein Glaube, den wir zu glauben haben, und mit erdlicher Wirklichkeit hat sowas nur zu tun, und könnte nur auch funktionieren, wenn dieser Glaube mit staatlichen Gesetzen und Gewalt dann auch durchgesetzt wird.

Es hat ja, mehr oder weniger zumindest, Jahrhunderte lang so funktioniert. Und die Mächtigen und Reichen waren auch immer Teil davon, denn ohne sie wäre es ja auch nicht durchzusetzen möglich gewesen.

Ich bin daher nicht mehr so sicher, welcher Gott wohl der wirklich Richtige sei. Zumindest nicht unter den realen Bedingungen, unter welchen wir leben. Als Büsser tauge ich ja eher nicht, und schon gar nicht, um für etwas zu büssen, was ich dem zu verdanken habe, der die Menschheit schuf. Hätte er sich nämlich nämlich nocht vertan, mit der Programmierung, wäre das Ganze ja auch gar nie passiert. Und zumindest nicht derart schlecht.

Aber dafür auch noch büssen zu müssen, auf immer und ewig, und um Gnade und Erbarmen zu winseln, ist doch wirklich mehr, als man von einem gnädigen und väterlichen Gott erwarten können sollte. Zumindest die wirklich GUTEN Menschen, denn die verdienen es doch wirklich nicht. Und wäre wohl Jesus nicht am Kreuz gestorben, sondern einfach wie andere Leute, wer weiss, was denn aus dem modernen christlichen Glauben geworden wäre. Es gälten ja auch immer noch die 10 Gebote, und Anderes mehr, was mit der sogenannt 'modernen' Zeit sowieso länger schon gar nicht mehr vereinbar ist.

Deshalb ja auch das Puff mit dem Bischofssitz von Chur. Wer auch immer ihn übernimmt, auch er wird an der Realität letztlich scheitern. Schon Derer wegen, die den Glauben so umschreiben möchten, dass Alles, was Gott ja offenbar verboten hatte, dann endlich so umgeschrieben wird, dass es auch möglichst Allen wieder passt.

Daher, Auge um Auge, Zahn um Zahn, war mir irgendwie immer schon viel sympathischer, irgendwie. Es entspricht ja auch viel eher den menschlichen Realitäten, und verspricht uns nicht eine Welt, die die Guten sowieso erst geniessen dürfen, wenn sie tot sind. Mit Ausnahme der Reichen und Mächtigen vielleicht, aber für die galten ja sowieso immer schon andere Regeln und Gesetze.

Glaube mag zwar gut sein, aber Wissen ist Macht. Das war immer schon so, und wird auch immer so bleiben. Und Jesus lehrte uns, es so zu akzeptieren, aber sicher nicht, es zu bekämpfen. So viel sollte man mindestens davon verstehen, wenn man schon von Jesus als Vorbild spricht.

Glaube ich wenigstens ....


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53%
(15 Stimmen)
Georg Bender sagte April 2019

Würde Jesus im HEUTE leben, würde er die Betrügereien der Politik im Zusammenhang mit dem Geldsystem beseitigen!

Sie und die Daumen nach unten Drücker zitieren Jesus, aber können ihn nicht begreifen!


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