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Was würde eine verfassungsmässige Armee kosten

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Was würde eine ver­fas­sungs­gemässe​​ Armee kosten?

Antwort an Herrn Bruno Zoller betr. seinen Kommentar zu meinem Artikel über General Halder

Diese Frage stellte Herr Bruno Zoller mit etwas anderen Worten in seinem Kommentar zu meinem Beitrag über Hitlers Generalstabschef Halder. (Ich danke für seine positive Bemerkung zum Hauptteil des Artikels). Herr Hans Knall hat die zentralen Antworten dazu schon gegeben. Hier will ich aber etwas ausführlicher werden, weil die Frage an sich unser ganzes Volk interessieren müsste, aber in unserer Wohlstandsdekadenz ist unsere Sicherheit kein Thema mehr. Es ist völlig legitim, das bei uns heute mögliche komfortable Leben zu geniessen. Aber wenn ein Volk nicht mehr wahrhaben will, dass auch das Böse, Brutale, die Gewalt, das rücksichtslose Eigeninteresse Teil der Realität auf der Erde sind, und wenn seine Menschen nicht mehr bereit sind, sich zur Abwehr der daraus entstehenden Gefahren für ihr Land und im Extremfall sogar mit ihrem Leben einzusetzen, hat es seinen Untergang eingeleitet.

Die Schweiz liegt an einer strategisch sehr exponierten Stelle mitten im Gebiet der Nato und verfügt über eine militärisch sehr attraktive Ost-West und alpenüberquerende Verkehrsinfrastruktur​​ und leistungsfähige Wirtschaft. Ein Grund, das Land im Kriegsfall so rasch als möglich zu besetzen. Die Schweiz gibt gegenwärtig 0.76% des BIP für die Landesverteidigung aus und steht damit weltweit an 117. Stelle.

Zum Vergleich: Singapur steht mit seinen 3.52% des BIP an 15. Stelle. Seine Lage zwischen dem Südchinesischen Meer und der Strasse von Malakka ist strategisch ebenso exponiert wie die der Schweiz in Europa. Obschon es einen der weltweit höchsten Lebensstandards hat, ist das Land nicht in die Dekadenz abgerutscht. Seine Bevölkerung beträgt nur rund 2/3 derjenigen der Schweiz und sein winziges Territorium ist nur so gross wie das des Kt. Glarus, (700 km2). Aber es verfügt über 2.1 Mio. Wehrpflichtige, die im Laufe der Jahre 24 Monate Dienst leisten müssen. Seine auf dem Milizsystem beruhende Armee kann innert 1-2 Tagen rund 350‘000 Mann aufbieten, und innert einiger Wochen 1 Million mehr. Sie verfügt über das ganze moderne Arsenal an Waffen (z.B. 2300 Panzerfahrzeuge, schwere Artillerie, Panzer- und Luftabwehr, 130 Kampfflugzeuge,17 Kampfhelikopter, 18 mittlere und zahlreiche kleinere Kriegsschiffe und 6 U-Boote). Sein Militärbudget betrug im letzten Jahr rund 11 Milliarden Franken, mehr als doppelt soviel wie das der Schweiz. (Quelle: Verteidigungsminister​​ium Singapurs).

 

Was heisst Kriegsverhinderung?

I​​n Artikel 58 der Bundesverfassung steht als erste Aufgabe der Armee, die „Kriegsverhinderung“ und „Erhaltung des Friedens“. Erst dann folgt: „sie verteidigt das Land und seine Bevölkerung“ (für den Fall, dass die Kriegsverhinderung doch scheitern und ein Angriff erfolgen sollte). Warum diese Reihenfolge? Weil die damaligen Autoren der Bundesverfassung begriffen hatten, dass nichts teurer ist als ein Krieg, mit seinen hunderttausenden von Toten und Verletzten, einem zerstörten Land und dem wahrscheinlichen Verlust der Souveränität. Es liegt deshalb in seinem Interesse, alles zu unternehmen, um den Einbezug in einen Krieg verhindern zu können. Das sagte auch der Generalstabschef der US Armee, Mark Milley, in seiner sehr realistischen, harten Rede am 4. Oktober 2016: „Die Pein der Vorbereitung ist immer kleiner als der Schmerz der Reue. Vergesst nie, dass die Abschreckung teuer ist…, aber nichts ist teurer als Krieg…“

Würden wir ohne starke Armee im Kriegsfall verschont?

Herr Zoller schreibt auch:“…im Hinblick auf das geringe Risiko einer Kriegsbeteiligung der Schweiz“. Er scheint zu glauben, der Entscheid eines Einbezuges in einen Krieg liege bei uns oder die kriegführenden Grossmächte respektierten unser Territorium und Luftraum. Das ist ein fundamentaler Irrtum. Im Krieg geht es für die Kriegsparteien nur um eines: den Sieg, d.h. um Sein oder Nichtsein. Alles wird diesem Ziel untergeordnet. Es gibt keine „weichen“ Gründe, wie z.B. die Respektierung der Neutralität, weil z.B. im internationalen Abkommen (Haager Abkommen) steht, das Territorium der Neutralen sei unverletzlich. Der Neutrale wird nur dann nicht angegriffen, wenn er auch die ihm im gleichen Vertrag auferlegte Pflicht erfüllen kann, jeder Kriegspartei die Benützung seines Territorium falls nötig „gewaltsam zu verwehren“. Würde eine Kriegspartei das unverteidigte Territorium des Neutralen doch respektieren, so wird ihr Gegner es trotzdem sofort übernehmen und damit einen grossen militärischen Vorteil erringen. Schon deshalb wird jede Kriegspartei die Neutralität eines Landes ohne starke Armee missachten und versuchen, unser heute wehrloses Land so rasch als möglich zu besetzen.

 

Im 2. WK wurden fast alle Neutralen besetzt, die Schweiz und Schweden nicht.

Wie jedermann weiss, hat Deutschland im 2. Weltkrieg fast alle neutralen europäischen Staaten überfallen und besetzt. Sie alle waren demoralisiert, nicht bereit zu kämpfen und hatten keine glaubwürdige Armee. Auch Griechenland wurde überfallen, weil sich die Regierung weigerte, sich einem Ultimatum zu unterwerfen und sich statt dessen für den Krieg entschied. Sie wurde noch am gleichen Tag vom stolzen griechischen Volk unterstützt, dass an Massenkundgebungen nur „Nein, Nein, Nein“ („Ochi, ochi, ochi“) skandierte, Nein zur Unterwerfung. Diesen Geist des Widerstandes feiern die Griechen noch heute am 28. Oktober, dem nationalen „Nein-Gedenktag“. Dann leistete dieses bitterarme Volk den Achsenmächten sechs Monate lang Widerstand und verzögerte damit den deutschen Angriff auf Russland derart, dass die Wehrmacht unvorbereitet in den russischen Winter geriet und die erste katastrophale Niederlage des 2. Weltkriegs erlitt.

Was kaum jemand weiss: auch die Alliierten haben neutrale Staaten überfallen. So besetzten sie das neutrale Persien (Iran), um eine sichere Nachschubroute in die Sowjetunion zu haben, sie besetzten das neutrale Island und benützten es als Zwischenstation für den Nachschub aus den USA. Sie zwangen das neutrale Portugal, ihnen zu erlauben, auf den Azoren eine Basis aufzubauen (die immer noch besteht). Sie verminten die Hoheitsgewässer des neutralen Norwegens noch vor dem deutschen Angriff. Die UdSSR überfiel das neutrale Finnland (damals 3 Mio. Einwohner). Dessen sozialdemokratischer Premierminister hatte noch kurz vorher geprahlt, er habe kein Geld für Waffen verschwendet. (Die SPS will die Schweizer Armee sogar abschaffen). Am Tag des Angriffs trat er zurück und 200‘000 finnische Soldaten des einzigen, neben den Briten und Griechen nicht demoralisierten Volkes, oft nur mit privaten Schusswaffen ausgerüstet, leisteten der riesigen Roten Armee mit ihren starken Panzerverbänden, Artillerie und Luftwaffe 4 Monate lang erbitterten Widerstand, unterstützt von viel Schnee und Kälte. Es blieb das einzige von der UdSSR besiegte Land, das nicht in den Sowjetblock gezwungen wurde. Stalin löste sogar die von ihm aus finnischen Kommunisten in Moskau bereits aufgebaute Exilregierung auf und liess Finnland sein demokratisches System. Es musste nur jahrelang eine für die UdSSR freundliche Politik machen.

Im 2.WK prüften alle in Westeuropa militärisch bedeutenden Mächte einen Angriff auf die Schweiz und kamen zu einem negativen Schluss.

Der französische Generalstab prüfte schon 1937 eine Besetzung der Schweiz, um ggf. Deutschland und Italien zuvorzukommen. Auf Grund der von Bundesrat Rudolf Minger veranlassten Aufrüstung und der dadurch ausgelösten Wiedererstarkung kam er zu einem negativen Schluss. Deutschland machte von 1940 bis 1943 mehrere Angriffsstudien. Auch Grossbritannien und Italien hatten die militärischen Möglichkeiten der eigenen und anderen Armeen mit Bezug zur Schweiz geprüft. Alle kamen im jeweiligen Zeitpunkt trotz unserer auch erkannten Schwächen wegen der starken Armee zu negativen Schlüssen. Zudem standen Deutschland mehrmals die in den Plänen vorgesehenen Truppen gar nicht zur Verfügung.

Die letzte Angriffsplanung wurde im Herbst 1944 vom Oberkommando der US Streitkräfte unternommen. An der Moskauer Konferenz hatte Stalin die Westalliierten, die an der deutschen Front in Frankreich stecken geblieben waren, ulimativ aufgefordert, Deutschland aus Frankreich durch die Schweiz anzugreifen. Das US Oberkommando kam zum Schluss, wegen der „kleinen, aber anerkannt effizienten Schweizer Streitkräfte“, die auf ihrem „eigenen Boden kämpfen“ würden und in Anbetracht des „schwierigen Geländes,“ sei ein Erfolg „zweifelhaft“ („doubtful“). Nur im Notfall unternimmt eine Armee einen Angriff, dessen Aussichten sie selber als „zweifelhaft“ beurteilt. (Der Verfasser hat nach jahrelangem Bemühen vom zuständigen US Archiv eine Kopie des Originaltelegramms erhalten, mit dem das US Oberkommando diese Beurteilung der Schweizer Armee an General Eisenhower in Frankreich schickte).

Dauernd, auch im tiefsten Frieden, planen Generalstäbe für alle Möglichkeiten.

Dass die Schweiz ihre Armee praktisch zerschlagen hat, dürfte heute allen für uns bedrohlichen Streitkräften bekannt sein (z.B. USA, Russland). Deren Generalstäbe planen die von ihren Streitkräften bei uns im Kriegsfall zu ergreifenden Massnahmen. Der Feind derjenigen Armee, die uns zuerst angreift, wird sofort auch bei uns eingreifen, damit sein Feind unser Land nicht übernehmen kann. So sind wir gleich zu Beginn eines grossen Krieges in Europa mit einbezogen. Dass wir wehrlos sind, ist heute weltweit bekannt, so wie es bis Ende des 20. Jahrhunderts weltweit bekannt war, dass wir eine sehr starke Armee hatten. Das indische Magazin Business Standard begann einen längeren Artikel am 21.02.2014 über die einst so starke Schweizer Armee mit dem Satz: „Sich über die Schweiz lustig zu machen ist so leicht, dass es fast unsportlich ist.“ Die Medien der Welt, von den USA bis Australien, spotteten damals im Zusammenhang mit dem äthiopischen Flugzeug in unserem Luftraum über die Schweizer Armee. Unser Volk ist sich gar nicht bewusst, was diese negative Veränderung der internationalen Wahrnehmung bedeutet. Weltweit, selbst von einfachen Menschen, wie z.B. Taxichauffeuren in Kenia, wie der Verfasser immer wieder erlebte, wurden wir als „friedlichstes, aber wehrhaftestes Volk“ gesehen, „Ah, die Schweiz, das Land, in dem jeder Mann und jede Frau bereit ist, für die Freiheit und Unabhängigkeit zu kämpfen“, rief vor bald 20 Jahren ein chinesischer Banknachbar in der U-Bahn in Beijing aus, als er auf seine Frage erfuhr, der Verfasser sei Schweizer. Dagegen fragte 2015 bei dessem letzten Chinaaufenthalt ein langjähriger chinesischer Bekannter, Direktor eines der modernsten und grössten Konzerne des Landes, beim gemeinsamen Nachtessen ganz unvermittelt: „Warum hat das reichste Land der Welt seine Armee abgeschafft?“

Wird die Schweiz von den Grossmächten noch als neutral wahrgenommen?

Seit mehr als 20 Jahren ist die Schweiz Mitglied bei der Partnerschaft für den Frieden (PdF) der Nato. Ein geniale Wortschöpfung von PR-Beratern, sogenannten Spin Doctors, die die Bedeutung der Worte in ihr Gegenteil umdrehen. 2016 ist sie auch noch der Interoperabilitätspla​​ttform der Nato beigetreten. Diese dient dem Einüben des gemeinsam geführten Krieges, der Anpassung der Organisationen, Ausrüstung, Grade, Terminologie etc. Schweizer Truppen nehmen immer wieder an Manövern von Nato-Mitgliedstaaten teil, z.B. in Polen. Im Kosovo helfen Schweizer Truppen unter Nato-Kommando bei der Aufrechterhaltung der Sicherheit mit. Kosovo gehörte vorher zu Serbien, das von den USA völkerrechtswidrig mit einer massiven Bombenkampagne gezwungen wurde, Kosovo abzutreten. Wahrscheinlich war für die USA der wahre Grund des Krieges ihre Absicht, im Kosovo eine der grössten, gegen Russland gerichteten Auslandbasen für ihre Streitkräfte zu errichten. Heute existiert diese dort unter dem Namen Camp Bondsteel. Serbien hätte dem nie zugestimmt.

Am 16./17. Oktober 2016 fand in Zürich auf Einladung des Bundesrates eine grosse Nato-Tagung mit 100 höchsten Offizieren vom Nato-Kommando, allen Mitgliederstaaten und der Schweiz statt. Das VBS veröffentlichte erst am Tag des Konferenzbeginns ein kurzes Communiqué darüber und die grossen Schweizer Medien (NZZ etc.) meldeten es nicht – wohl auf Wunsch des Bundesrates. Das Volk sollte nichts davon erfahren.

Dieses immer engere Heranrücken der Schweiz an die NATO wird von den nicht zum westlichen Lager gehörenden Staaten wahrgenommen. Die chinesische Zeitung der kommunistischen Partei GLOBAL TIMES schrieb schon am 26.02.2013, die PdF (und andere NATO Konstrukte) seien Mittel, um die strategischen Interessen der USA weltweit durchzusetzen. Als Deutschland im 2. WK bereits seinen Höhepunkt überschritten hatte, prüfte es vorausschauend, ob eine Besetzung der Schweiz nötig sei, um zu verhindern, dass sie auf der Seite der Alliierten Deutschland angreife, also ihr Neutralität aufgebe. Der planende General kam zum Schluss, in der Schweiz denke niemand „an solche absurden Pläne“, noch dürften der Schweiz überhaupt solche Absichten, „wie bewaffneter Einfall in ein fremdes Land usw. unterschoben werden“. In einem nächsten Krieg werden die Parteien nicht mehr mit der strikten Neutralität der Schweiz rechnen und die militärischen Konsequenzen ziehen.

Ist ein Krieg heute noch denkbar – und dazu noch bald?

Obschon wir fast täglich am Fernsehen die schrecklichen Bilder heute laufender Kriege sehen, nehmen das die meisten Zuschauer zu hause so auf, wie einen brutalen Krimi oder Abenteuerfilm, die sichere Gruselgefühle auslösen. Dann entspannt man sich im bequemen Sessel wieder und nimmt einen Schluck Wein. Die Zuschauer haben das Gefühl, das alles finde ja nur auf dem Bildschirm statt und habe mit der Wirklichkeit nichts zu tun. Und dann reden sie sich noch ein, bei uns wäre so etwas ohnehin undenkbar. Schliesslich greifen sie zum glänzenden Ferienprospekt und informieren sich über Bali und die Malediven.

Die oben erwähnten regionalen Kriege können jederzeit zu einem grösseren Konflikt werden, falls dort die Grossmächte auf der Seite verschiedener Parteien eingreifen. Wie wir erfahren haben, erwägen die USA und Israel einen Krieg gegen den Iran, das seinerseits von Russland unterstützt wird.

Am 4. Januar 2019 sagte der chinesische Staatspräsident Xi Jinping an der Tagung der Zentralen Militärkommission „Die Welt ist mit einer Periode fundamentaler Veränderungen konfrontiert, wie sie seit hundert Jahren nicht mehr gesehen wurden“.(Quelle: Xinhua, 5.01.19). Damit wies er darauf hin, dass wir uns in einer Zeit befinden, in der eine neue Weltordnung entsteht. Ohne hier in Details gehen, dazu nur soviel:

Amerika will die global führende Macht bleiben, koste es was es wolle. Es betreibt, grösstenteils um den eurasischen Kontinent herum fast 900 Militärbasen. Es hat sein Militärbudget von 2015 bis 2019 von 496 auf 716 Milliarden $ erhöht.

Russland will international wieder anerkannt werden und fühlt sich durch die von den USA/NATO an seiner Westgrenze aufgebaute militärische Präsenz bedroht. Es hat mehrfach angekündigt, diese Bedrohung notfalls militärisch zu beseitigen. Dazu dürfte es bald bereit sein, da es nach seiner demütigenden Abweisung durch den Westen nach dem Untergang der UdSSR, vor rund 15 Jahren angefangen hat, aufzurüsten und militärisch immer mehr mit China zusammenzuarbeiten.

C​hina will in Asien und dem Grossteil des Pazifiks die führende Macht sein und fordert die Souveränität über das Südchinesische Meer, die wichtigste Wasserstrasse der Welt. Weiter hat es formell mitgeteilt, dass jeder Versuch Taiwans, von China unabhängig zu werden, ein Kriegsgrund wäre. Es hat bereits angefangen, mit seinen schweren Luft- und Seekampfmitteln bedrohlich nahe an Taiwan heranzugehen. Dieses kann mit der Unterstützung der USA rechnen. China verfügt über die weltweit grössten Steitkräfte und modernisiert sie gegenwärtig, mit Schwergewicht auf der Flotte. (Die chinesischen Streitkräfte unterstehen direkt der Kommunistischen Partei). Im Pazifik hat es bereits die zweitgrösste U-Bootflotte. Es hat gegen die US Flugzeugträger Mittelstreckenrakten entwickelt, die das Ende der Träger einläuten könnten (von der US Flotte „Carrier killers“ genannt). Im indischen Ozeans verfügt es schon über zwei Häfen (Gwardar in Pakistan am Eingang zum persischen Golf und Hanbantota in Sri Lanka) und im Roten Meer mit Djibouti über einen Stützpunkt. Dazu ist es der Haupteigentümer des Hafens Piräeus, des grössten Hafens Europas. Ausser mit Russland hat China mit allen seinen Nachbarn Territorialstreitigke​​iten und führte in der jüngeren Vergangen mit Indien und Vietnam mehrere Grenzkriege. Bei seine Truppenbesuch vor wenigen Monaten forderte Staatspräsident Xi Jinping sehr deutlich „Kriegsvorbereitungen​​“, wobei er besonders forderte, gegen die „Freiheit der Meere“ vorzugehen, die von den von ihm namentlich genannten Westmächten immer wieder vor Ort getestet wird.

Indien, mit einer Bevölkerung von 1,350 Millionen, wirtschaftlich und militärisch im 2. Rang, fühlt sich durch China (1‘400 Millionen) bedroht, das zudem noch mit seinem Erzfeind Pakistan eng zusammenarbeitet. Im Nordwesten Indiens hat Pakistan ein von Indien beanspruchtes Gebiet an China abgetreten und um den Siachen-Gletscher stehen sich bis auf 6400 Meter Höhe indische und pakistanische Streitkräfte von je 100‘000 Mann gegenüber, unterstützt von starker Artillerie. Die gelegentlichen Scharmützel finden nur noch selten den Weg in die Weltpresse. An der Nordost-Grenze Indiens liegt der 84‘000 km2 grosse Teilstaat Arunachal Pradesh, den China als Süd-Tibet beansprucht. Indien hat dort deshalb starke Truppen stationiert. Es scheint sich an die USA anlehnen zu wollen.

Auch China, Indien und Pakistan sind Atommächte und verfügen über die verschiedenen Trägersysteme. Der Konflikt um das Südchinesische Meer, die Taiwan-Frage, der immer weitere militärische Aufbau der USA/NATO an Russlands Westgrenze, die chinesisch-indischen und seine anderen Grenzkonflikte, die Feindschaft zwischen dem von China unterstützten Pakistan und Indien, die regionalen Konflikte im Mittleren Osten, die Spannungen um Iran, und andere, hier nicht genannte Spannungsherde, könnten sehr rasch zu einem grösseren Krieg führen, in den auch Europa einbezogen würde. Dass könnte sehr rasch gehen. Der Schweizer Luftraum würde sofort von den US und den Nato-Staaten benützt, was unsere Armee nicht verhindern kann, wie das ja bereits heute jährlich tausendfach stattfinden soll. Russland würde das nicht annehmen und könnte ganz legal bei uns intervenieren.

Das Bild des künftigen Krieges.

Im künftigen Krieg steht den Grossmächten ein riesiges Arsenal an Mitteln zur Verfügung. Alle bekannten konventionellen Mittel, aber weiter entwickelt – weitreichender, präziser, zerstörerischer, resistenter - zusammengefasst in hochmobilen Verbänden, (einschliesslich der neu geschaffenen russischen Panzerarmee.) Auf den Weltmeeren stehen sich hochmoderne Flotten, teils atomar angetrieben und bewaffnet, einschliesslich grosser U-Bootflotten gegenüber. Russland soll über Unterwasserdrohnen verfügen, die autonom durch Weltmeere fahren und mit starken Atomsprengköpfen vor der feindlichen Küste gewaltige Tsunamis auslösen können. Dazu kommen schlagkräftige Luftwaffen und Helikopterkampfverbän​​de und sehr präzise, weitreichende wirkungsvolle Luftabwehrmittel. Daneben bestehen hoch-spezialisierte, vom Umfang her kleine Spezialkräfte, die zusammen mit elektronischen und anderen Mittel und raffiniert verteilten falschen Nachrichten, wichtige staatliche oder grosse private Organisationen lahmlegen oder in die falsche Richtung lenken können.

Zusätzlich zu diesen „konventionellen Mitteln“ kommen neu entwickelte bzw. immer noch in Entwicklung befindliche Waffen dazu. Hier seien einige erwähnt: der NEMP (Nuclear eletromagnetic pulse), der die elektrischen Geräte ganzer Kontinenten lahmlegen kann; Cyberwaffen, die die elektronische und elektrische Kommunikation und Geräte blockieren können. Laut Bundesrat noch die einzige grössere Waffe, die gegen die Schweiz eingesetzt werden könnte, zusammen mit einigen kleinen Spezialtruppen, dagegen kämen andere, z.B. schwere terrestrische Mittel kaum mehr zum Einsatz. (Eine erstaunlich enge Sicht.) Prompt Global Strike Waffen, mit normalerweise konventionellen Sprengköpfen. Sie sollen innert einer Stunde ab Abschuss in den USA irgendwo auf der Erde ein Punktziel zerstören können; Weltraumwaffen zur punktgenauen Aufklärung, Zielzuweisen, Steuerung von Flugkörpern, Kommunikation, Bekämpfung feindlicher Weltraumwaffen, Bekämpfung von Zielen auf anderen Kontinenten, sowie Waffen, die von der Erde aus solche Ziele bekämpfen; Energie- und Strahlenwaffen (noch nicht fertig entwickelt), bün-deln Laser-, Licht- und gegebenenfalls andere Strahlen, um auf grosse Distanz Punktziele zu zerstören; Hyperschallwaffen, die ein vielfaches schneller (bis 27 mal) als der Schall sind, laut Meldungen aus Russland sogar Umwege um Abwehrwaffen machen können und mit bisherigen Abwehrmitteln nicht bekämpft werden können; Drohnen und andere unbemannte Flugkörper; Biologische und chemische Waffen; Atomwaffen.

In seiner grossen, bereits erwähnten Rede vom 4.10.2016 hat der Generalstabschef der US Armee, Mark Milley, das künftige Kriegsbild beschrieben, wie es die USA sehen. Dabei rief er zur Bescheidenheit auf, denn niemand könne wirklich die Zukunft genau voraussagen.

Das Kriegsbild

  • Die Verbindung der künstlichen Intelligenz mit allen anderen Veränderungen der menschlichen Gesellschaft werde zur fundamentalsten Veränderung des Krieges in der ganzen menschlichen Geschichte führen.
  • Der künftige Krieg werde tödlicher sein als alle Kriege seit dem 2. Weltkrieg.
  • Die von den grossen Staaten entwickelten Cybermittel werden sehr ernste, grossflächige Konsequenzen für die Wirtschaft und das Militär gegnerischer Staaten haben.
  • Das die Gesellschaft durchdringende Internet könne militärische Entscheidungs-findung​​en und Operationen behindern oder unterstützen
  • Die Tödlichkeit und Verbreitung präziser Munition habe eine neue Qualität angenommen und könne sogar den teuersten und entwickelsten Flugzeugen den Luftraum verwehren.
  • Die potentiellen Feinde hätten die Fähigkeit, die elektronischen Mittel und die Kommunikation der US Streitkräfte auszuschalten, sogar zum Oberkommando und dem Weissen Haus. Die Truppen müssten wieder lernen, sich mit Karte und Kompass zurecht zu finden und in völliger Isolation ohne jegliche drahtlose Kommunikation zu kämpfen.
  • Die Omnipräsenz von Sensoren führe zu einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit, entdeckt zu werden und die Präzision heutiger Waffen zur Gewissheit, dann getroffen zu werden. „Wer länger als 2-3 Stunden am gleichen Ort ist, ist tot“.
  • Das Schlachtfeld werde nicht mehr linear und zusammenhängend sein. Die Kampfzonen werden weit auseinander liegen und zwischen den eigenen Verbänden werden grosse Lücken bestehen oder sich feindliche Verbände befinden. Vom Feind eingeschlossen zu sein, werde zu Norm.
  • Selbst das bisherige Markenzeichen der US Streitkräfte, vor dem Angriff der Bodentruppen den Feind mit massiven Luftangriffen weitgehend zu zerschlagen, könne nicht mehr aufrecht erhalten werden. Sehr oft müssten die Bodentruppen den Feind im von ihm gehaltenen Gebiet schlagen und seine Luftabwehr ausschalten, bevor die US Luftwaffe eingreifen könne.
  • Alle Truppen müssen sehr leistungsfähige Luftabwehrmittel für alle Distanzen haben, um ihrem Luftraum selber verteidigen zu können.
  • Die Verbände müssten hochmobil und relativ klein sein und selber über sämtliche Feuermittel, auch weitreichende, verfügen. Auf dem Schlachtfeld müssten sie sich weit auseinandergezogen verschieben, für den Kampf ganz schnell und kurz zusammenziehen und sich dann sofort wieder verteilen, sonst würden sie vernichtet.
  • Nachschub​​ aufs Gefechtsfeld sei nur noch mit roboterisierten oder automatisch gesteuerten Fahrzeugen möglich, soll nicht die gesamte Mannschaft der Konvois geopfert werden.
  • Der bisherige Komfort auf dem Gefechtsfeld (Mahlzeiten, Unterkunft, Duschen) könne nicht mehr aufrechterhalten werden (In der Schweiz geht die Verpflegung der Truppen anscheinend immer mehr in Richtung einer völlig kriegsuntauglichen Verpflegung à la carte).
  • Nachschub über das Meer in Regionen im Krieg sei nicht mehr möglich. Deshalb müssten Waffen, Munition und Ausrüstung vorher dorthin verlegt und eingelagert werden (Vor einiger Zeit konnte man im Internet eine nicht bestätige Nachricht lesen, wobei die USA gegenwärtig grössere Mengen an Rüstungs- und Ausrüstungsgütern nach Europa bringen und in nicht benützten Kavernen in Norwegen einlagern).
  • Der künftige Krieg werde hauptsächlich in den Städten geführt und sei für die  US Streitkräfte Neuland.

Die Schweiz, falls sie je nochmals eine Armee aufbaut, muss eine andere Strategie verfolgen als die USA. Das stark strukturierte Gelände, die dichte Überbauung, die zu erwartende Zerstörung von Brücken und Strassen, die feindliche Luftüberlegenheit verunmöglichen eine solche Kriegführung. Weiter kann sich die Schweiz auch keine völlig mobile, gepanzerte Armee, mit entsprechender Luftwaffe und Luftabwehr in genügender Grösse leisten.

Die Antwort könnte die „Nagelbrett“-Armee sein, wie sie von der Gruppe Giardino skizziert wurde. Hier einige Stichworte des Konzeptes: Extrem dezentralisierte, kleine, gehärte Stellungen mit Besatzungen von 2-5 Mann (um die Verluste niedrig zu halten), mit je einer sehr wirkungsvollen Waffe aller Art: Boden-Boden, Boden-Luft, Panzerabwehr. Die Stellungen müssen sich gegenseitig mit Feuer unterstützen können. Zusätzlich 3 mechanisierte Brigaden, jede aus 3 Panzer- und 6 Mechanisier- ten Infanterie-Bataillone​​n plus Unterstützungstruppen​​ (Luftabwehr, Genie, Sanität, usw.) und Artillerie bestehend. Diese bewegen sich zwischen den „Nägeln“ hindurch, um durchgebrochene oder luftgelandete Gegner zu bekämpfen. Unabdingbar ist eine starke Luftwaffe und Luftabwehr aller Reichweiten, sonst wird jede Bewegung unmöglich.

Eine solche Armee könnte den zeitlichen und materiellen Aufwand und besonders die Verluste für die Kriegsparteien zu aufwendig machen, um die Schweiz in den Krieg einzubeziehen.

Aber das Problem bleibt!

Seit rund 20 Jahren wurde unsere einst so hoch geachtete Armee derart umfassend und nachhaltig zerschlagen, dass mindestens 15 Jahr notwendig wären, sie wieder aufzubauen. Bis dann ist ein Krieg möglicherweise schon lange vorbei. Falls im Volk ein radikales Umdenken stattfände – eine Illusion – liesse sich wie vor dem 2. Weltkrieg durch Bundesrat Minger, durch Sofortmassnahmen vielleicht noch eine Stärke erreichen, die es für fremde Mächte in den meisten Fällen nicht attraktiv genug macht, unser Land einzubeziehen. Diese Sofortmassnahmen würden sehr grosse Mittel erfordern, z.B. 20 Milliarden Franken. (Im Zeitalter negativer Zinsen liesse sich das leicht finanzieren). Je schneller man einen solchen Entscheid fällte, desto mehr erfahrene Offiziere, UOF und Soldaten stünden noch zur Verfügung, um neue Verbände aufzubauen. Gleichzeitig müsste eine massive Aufrüstung stattfinden und viele andere, höchste wichtige Anlagen nach neuem Konzept wieder aufgebaut werden.

Die Leser sind wohl mit dem Verfasser einig: Mit unserem heutigen Volk ist das unmöglich. Dafür werden wir im nächsten, ziemlich wahrscheinlichen Krieg miteinbezogen. Immerhin haben wir dann das Privileg zu lernen, wieviel teurer und schmerzlicher ein Krieg ist, als ihn zu verhindern. Und niemand hat dann das Recht, zu jammern und zu klagen, denn wir haben es ja so gewollt.

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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50%
(8 Stimmen)
ueli hofer sagte Vor 25 Tagen

Besten Dank für Ihren hervorragenden Text, Herr Frick!
Ein wenig nachblättern in der Geschichte tut allen gut.

Ganz besonders den Geldkreislauferklärer​n, die glauben,
dass sie über der Sache stehen, und dass man mit dem Verstehen,
der Geldschöpfung aus dem Nichts, ewiger Friede gesichert sei....


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50%
(8 Stimmen)
jan eberhart sagte Vor 27 Tagen

Wer verteidigt die Schweiz, wenn nicht mal das heutige sehr niedrige Friedensniveau nur mit Mühe gehalten werden kann?

Auch Unternehmen wären aufgefordert, mehr Verständnis für Militärpflichtige zu haben.

Heutzutage bringt es nichts mehr, Offizier in der Armee zu sein, im Gegensatz zu früheren Zeiten wo dies Anerkennung fand.



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64%
(11 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 28 Tagen

Einen Funken Hoffnung habe ich in die neue VBS-Vorsteherin Amherd gesetzt. Als vom üblichen Filz noch nicht Durchwucherte hätte sie die Chance, in erster Linie die personelle Armeeführung so zu gestalten, dass zumindest dort der Wille zur Auftragserfüllung unserer Armee die Grundlage der weiteren Entwicklung bildet.

Aber wie man inzwischen vorgeführt bekommt, lässt sie sich bereits vom bisherigen Armeechef umgarnen, der ihr zuliebe dafür sogar seinen eigenen Offizieren in den Rücken fällt. (Waffenrecht)
Da wird wohl wieder nichts.


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60%
(10 Stimmen)
beb rofa sagte Vor 28 Tagen

Herr Frick
ich bewundere Ihre militärischen Kenntnisse. Irgenwie habe ich die Befürchtung, dass Ihre Kriegsbilder nicht ganz der gegenwärtigen Realität entsprechen.
Es kann sein, dass eine Armee eine abschreckende Wirkung hat. Aber was passiert wenn diese Abschreckung nicht mehr greift. Die Bevölkerung will vor allem eines: überleben und eine Zukunft haben.
Hilft da eine Nagelbrett-Armee? Für die Hoffnung auf eine Zukunft nach dem Krieg braucht es eine Zukunftstrategie, eine glaubwürdige starke politische Führung und eine informierte, gebildete, mentalstarke Bevölkerung. Das alles ist bei uns nicht vorhanden. Von den Medien werden wir täglich von Falschinformationen und Halbwahrheiten zugemüllt. Unsere Schulen bieten Computerkurse statt Bildung an. Die Wirtschaft zahlt Millionen mafiöse Schutzgeld-Bussen an eine Grossmacht und die Politiker reden von "freundschaftlichen Beziehungen". Es wird uns vorgeschrieben, mit welchen Ländern wir Handelsbeziehungen haben dürfen. Bald wird uns vorgeschrieben, von wo wir das Erdgas zu beziehen haben. Vielleicht werden wir bald unsere Steuern nach Washington bezahlen und unsere Politiker werden immer noch von "freundschaftlichen Beziehungen" lafern. Kurz gesagt: wir sind schon mitten in einem Medien- und Wirtschaftkrieg und niemand hat eine Abwehrstrategie.

http://analitik.de/



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56%
(9 Stimmen)
Bruno Zoller sagte Vor 28 Tagen

Besten Dank für Ihre sehr ausführliche Antwort.


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73%
(15 Stimmen)
Alex Müller sagte Vor 29 Tagen


Danke, Herr Frick, für den umfassenden Überblick über die strategisch Weltlage.
Umso mehr gibt mir zu denken, dass gerade der Westen sich nach aussen diplomatisch nicht sehr einheitlich zeigt. Der konfuse aussenpolitische Stil der Trump-Aera ist verunsichert die Welt im Sinne von Handel, Diplomatie und Verträgen. Seine Ideen halten jeweils nicht sehr lange. Die Verlierer sind eher die Europäer. Die "moralischen" Gewinner sind im Moment China und Russland. Auch wenn die beiden Länder alles andere als demokratische Strukturen aufweisen.
Vielleicht​ wäre es gut, wenn Frau BR Amherd Ihren Bericht zu lesen bekäme. Sie ist wahrlich nicht zu beneiden, wenn es darum geht, die Schweizer Armee sinnvoll zu stärken. Aber das Schweizer Volk muss ihr auch folgen, wenn sie dann Rüstungsvorlagen erarbeitet hat.



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21%
(14 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 29 Tagen

Ein sehr langer Kommentar, wenn der Nenner eigentlich sehr klein ist!
Grundsätzlich ist eine weltweit gesetzliche Verordnung, dass es keine Rüstungsindustrie geben darf, die sicherste Variante zur Verhinderung eines Krieges.

Da die Evolution des menschlichen Verstandes, das JAGEN nicht überwinden konnte, bleibt die Bewaffnung resp. Entwicklung der Spielzeuge der Mannes.

Nun schon damals wurde das Geld aus dem Nichts geschöpft. Wie damals gilt die Anerkennung der Schöpfung als Zahlungsmittel!

Im​ Einklang mit dem Verstehen (Verstand) des Geldsystems, sollte demnach jedes Land aufrüsten, damit die Währungen Pari stehen! Damit verbunden ist auch die ausgeglichene Kampfesstärke!
Es fehlt wie immer, kein Geld nur der Verstand.
Also spielen lassen!


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