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Wehrpflicht: Auch Österreich debattiert über dieses Thema

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Vor ein paar Wo­chen nahm eine CV­P-­De­le­ga­tion am Jah­res­kon­gress der Europäischen Volks­par­tei, die Mit­te-Rechts-Frak­ti​on im Europäischen Par­la­ment, teil. Dabei stell­ten wir fest, dass die Schweiz oft vor ähnlichen Her­aus­for­de­run­ge​n steht wie un­sere europäischen Nach­barn. Bei­spiels­weise ist die Ab­schaf­fung der Wehr­pflicht auch in Österreich ein Thema.

Ganz besonders fiel uns dies in Gesprächen mit der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) auf. Obwohl Österreich Mitglied der EU ist, sind die Strukturen und die Aufgaben dieses Landes mit denen der Schweiz vergleichbar. Landwirtschaft und Tourismus sind wichtige Themen in der österreichischen Politik, ähnlich wie in der Schweiz. Dies sind sicherlich auch Bereiche, wo wir unsere Positionen austauschen und einander ergänzen können.

Konsultative​ Volksbefragung zur Wehrpflicht

Ein Thema beschäftigt sowohl Österreich als auch die Schweiz ganz besonders; die Bestrebun-gen zur Abschaffung der Wehrpflicht. In Österreich soll die Wehrpflicht ausgesetzt werden. Die ÖVP unter Aussenminister und Vize-Kanzler Michael Spindelegger verlangt nun aber eine Volksbefragung zu diesem Thema. Eine Volksbefragung hat nicht den gleichen Stellenwert wie eine Schweizer Volksinitiative oder ein Referendum, sie ist nur konsultativ. Dennoch wird diese Befragung den Weg der Armee für die Zukunft aufzeigen und wird daher von den Parteien sehr ernst genommen. Das Thema beherrscht zurzeit die Medien und ganz Österreich bereitet sich nun auf diese historische Abstimmung vom 20. Januar 2013 vor. Die Eidgenössische Volksinitiative der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GsoA) zur Abschaffung der Wehrpflicht wird in der Schweiz nächstes Jahr ebenfalls zur Abstimmung kommen.

Einsatz für eine Milizarmee

Beim gemeinsamen Gespräch hat die CVP-Delegation also festgestellt, dass man aus den gleichen Gründen wie die ÖVP-Politiker für eine Milizarmee und gegen die Abschaffung der Wehr-pflicht ist. Die CVP hält an der Milizarmee fest, weil sie die Verankerung der Armee im Volk garantiert. Jedoch muss das Milizsystem den heutigen Gegebenheiten angepasst werden. Die CVP will die Milizarmee zeitgemäss und bedrohungsgerecht reformieren und dabei die politischen Angriffe auf die Armee von Links und Rechts abwehren. Ziel soll es sein, dass die Einsatzbereitschaft und die Ausbildungskosten optimiert werden und je nach Bedarf Durchdiener, Teilzeitsoldaten und Profis eingesetzt werden können.

Konsequenzen​ der Abschaffung der Wehrpflicht

Eine Abschaffung der Wehrpflicht würde unter anderem auch bedeuten, dass Zivildienst und Zivilschutz nicht mehr funktionieren, da sie nur noch freiwillig gemacht werden müssten und sich kaum Leute für ein freiwilliges zusätzliches Engagement melden würden. Eine Berufsarmee ist für die Schweiz ebenfalls keine Option, weil diese nicht bezahlbar ist.

Auch die ÖVP vertritt diese und ähnliche Argumente, welche dank unserem Informationsaustausch​ bereits noch mehr auf die Schweizer Situation angepasst werden konnten. Wir werden auch die Abstimmung im Januar ganz genau mitverfolgen. Eine bessere Vernetzung und Zusammenarbeit mit den europäischen Parteien ist für uns also von Interesse und kann uns bei verschiedenen Themen sehr hilfreich sein.


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

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Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.




71%
(7 Stimmen)
Werner Nabulon sagte January 2013

Abschaffung der Allgemeinen Wehrpflicht in Österreich,
Liest man noch Internet Berichte und Umfragen vom 2012, kommt man zur Überzeugung, dass in Österreich die Allgemeine Wehrpflicht fallen wird. Da wird suggestiert dass gemäss Umfragen etwa 60% für die Abschaffung wären. Ähnliches versucht man ja in der Schweiz von der GSOA, oder diesen Netten Mitteparteien.
Gestern, 20 Januar 2013 wurde nun darüber abgestimmt.
Das Ergebnis für die Armee Gegner ist niederschmetternd, 59,8% haben für das bestehende System abgestimmt. Etwa die Hälfte der 6.3Millionen Stimmberechtigten gaben ihre Stimme ab.
Das Ergebnis des Referendums ist jedoch rechtlich für die Regierung nicht bindend. Das zum Thema, Österreich und die Demokratie.
Erkenntnis:
Erst einmal muss man feststellen, in den Medien mit diesen angeblichen Meinungsumfragen sehr vorsichtig Umgegangen werden muss.
Zweitens muss man feststellen, dass Demokratie und Abstimmen in Österreich, also Volksbefragungen, nicht den gleichen Stellenwert hat wie in der Schweiz.
Hört man jeweils Stimmen aus Österreich von Politikerinnen und Politiker, zum Thema, Volk, oder der Weg eines Landes in der EU, muss man weiter feststellen, die Bevölkerung in Österreich würde, könnten sie dies, womöglich häufig anders Abstimmen wie sich das die Landes Regierung einbildet.
Weiter muss man feststellen, dass dieses Thema, das Ergebnis in Österreich nicht wirklich ein Thema der Schweizer Medien ist, welches Wert wäre, einen Tag nach der Abstimmung weiter thematisiert zu werden. Lieber spekuliert man auch hier mit angeblichen Meinungsumfragen.



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64%
(14 Stimmen)
J. Nyffeler sagte January 2013

Die Wehrpflicht ist nie verkehrt
So lernen die Jungs in der RS wenigstens auch was Disziplin ist und Ordnung im Privatleben zu halten.



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48%
(21 Stimmen)
Roland Steiner sagte December 2012

Die Allgemeine Wehrpflicht hat viel zur gesellschaftlichen Entwicklung in der Schweiz beigetragen. Jeder Mann musste zum Wohle der Schweiz und somit der Gesellschaft einen Beitrag leisten. Diese schweizerische Gesellschaft war und ist auch heute noch erfolgreich und kann sich im politischen Umfeld der Weltengesellschaft recht gut behaupten. Und dies, obwohl wir ein kleines Land sind.

Somit finde ich es nicht richtig, dass die Wehrpflicht abgeschafft wird. Da sich die Situation in der Schweiz aber über die letzten Jahre geändert hat, muss über eine Umgestaltung nachgedacht werden.

Somit hier mein Vorschlag: Jeder Bewohner (Mann, Frau, Schweizer, Ausländer) der Schweiz muss z.B. 1/2 Jahr zum Wohle der Gesellschaft tätig sein. Es gibt viele Bereiche in denen solche Leute sinnvoll eingesetzt werden können (z.B. im Bereich der Altenpflege sehe ich eine grosse Möglichkeit). Der Wehrdienst wäre natürlich nur den schweizer Bürgern vorbehalten.
Dieser Dienst an der Allgemeinheit würde aucgh ein grosser Beitrag zur Integration von Ausländern beitragen und diesen die Idee Schweiz näherbringen. Auch würde die Akzeptanz bei den Schweizern zunehmen, da auch Ausländer ihren Beitrag leisten müssen.





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22%
(27 Stimmen)
David Mayer sagte December 2012

Allgemeiner Gesellschaftsdienst einführen.


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44%
(32 Stimmen)
Heinz Mahler sagte December 2012

BR Mau­rer will die Wehr­pflicht bei­be­hal­ten und hat zu der er­folg­rei­chen Ein­rei­chung der Gsoa In­itia­tive "Ja für Auf­he­bung der Wehr­pflicht" eine Mit­tei­lung verfasst.
http://www​.news.admin.ch/messag​e/index.html?lang=de&​msg-id=45974
Ich bin der Meinung die aufgezwungene Wehrpflicht bei Jungen Menschen welche meist in einer Ausbildung sind oder Berufliche Karriere einschlagen gehörte schon lange revidiert.
Auf Alpwiesen Schafe hüten und in der RS sinnlosen Schikanen ausgesetzt zu sein gehört sicher nicht zu der Pflicht eines Bürgers, dazu WK oft sinnleeres herumsitzen bedeutet.
Auch sind dienstpflichtige Männer bei der Jobsuche benachteiligt da nicht jeder Arbeitgeber sich Absenzen leisten kann. Auch ist es eine Ungerechtigkeit das nur Männer Dienst leisten müssen.
Eine Revision der Wehrpflicht ist überfällig, zu oft hindert der Dienst einem guten Start in eine Berufliche Kariere und Rekrutenschüler landen während oder nach der RS beim Sozialamt oder müssen bei Hotel Mamma um Asyl bitten.
Dienstpflich​t sollten auch für Arbeitslose, nach erfolgtem einstieg in einen Beruf, nach abgeschlossener Weiterbildung, den Frauen, sowie ausländischen Staatsbürger ermöglicht werden.
Auf Freiwilligkeit basiertem Wehrdienst lassen sich wesentlich mehr Dienstbereite finden die motiviert sind. Das würde auch der Effizienz der Ausbildungskurse, fachlichem Wissen der Dienstbereite und dem Auftrag der Swiss Army dienen.


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41%
(44 Stimmen)
* * sagte December 2012

Was die Österreicher machen ist mir Egal, es war uns auch Egal als Österreich "Heim ins Reich" ging.

Wir gehen useren Weg, da hat auch die Partei des Vatikans nichts zu entscheiden!


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46%
(41 Stimmen)
Rolli Anderegg sagte December 2012

Was innerhalb unserer Armee so alles passiert...

Herr Grollmann vom linken Rand hat auf vimentis mehrmals behauptet, dass die Schweizer Armee ein Problem mit Rechtsextremismus hätte. Wie sieht es aber mit dem islamischen Fundamentalismus aus??

http://www.b​lick.ch/news/schweiz/​westschweiz/schweizer​-fuesilier-in-haft-id​2134052.html

Herr Grollamann scheint hier auf dem linken Auge blind zu sein!!



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25%
(40 Stimmen)
Rolli Anderegg sagte December 2012

" Wehrpflicht: Auch Österreich debattiert über dieses Thema " Frau Glanzmann guckt da wohl auch FPÖ-TV.


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57%
(61 Stimmen)
Beat Eichelberger sagte December 2012

Sehr schön dass auch die CVP zur Wehrpflicht steht. Nur schade wagt sich kein Politiker ans heisse Eisen und nennt die wichtigsten Gründe für eine bewaffnete Miliz. Nur eine Milizarmee, mit im Volk verteilten Waffen notabene, kann nicht gegen das eigene Volk eingesetzt werden und zum Spielball der politisch gerade an der Macht wirkenden "Elite" werden. Nur eine bewaffnete Milizarmee kann sich vor Unterdrückung der Obirgkeit wehren. So altbacken und unvorstellbar diese Argumente auf berufsbetroffene wirken mögen, die Geschichte lehrte uns immer wieder dass es so ist. Darum wählte die Schweiz dieses Modell. Darum stand bis in die 90er Jahre das Recht auf Waffenbesitz in der Bundesverfassung. Leider wurde dieses Recht mit fadenscheinigen Argumenten aus der Verfassung gekippt. Ein stehendes Berufsheer wird irgendwann gefährlich, ob in naher oder sehr ferner Zukunft spielt keine Rolle.


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48%
(46 Stimmen)
Karl Müller sagte December 2012

Was ist wenn wir ins Visier einer Terrorgruppe geraten? Die alle paar Wochen irgendwo eine Bombe zündet?

Wer kennt die Zukunft? Wer kann garantieren, dass uns in 20 Jahren nicht doch ein konventioneller Krieg droht?

Mit einigen 10'000 Soldaten, lässt sich die Schweiz nicht verteidigen. Das genügt nicht einmal für die Bewachung der wichtigsten Objekte (Kraftwerke, Brücken, Tunnel, Vorräte, ...).

Was bleibt also im Ernstfall?
Soldaten ausbilden! Aber das dauert!
Was bleibt sonst noch?
Die Soldaten a.D. reaktivieren.
Dann sind in 10 Jahren die Jüngsten 30.
Dann sind in 20 Jahren die Jüngsten 40.
Dann sind in 30 Jahren die Jüngsten 50.
Dann sind in 40 Jahren die Jüngsten 60.

Das heisst schon bald: Aus dem Altersheim direkt an die Front.
Und die Jungen schauen zu, weil sie nicht gelernt haben sich zu verteidigen!

Da ist mir die Aufrechterhaltung der Militärdienstpflicht schon lieber.

Das soll nun jedoch nicht heissen, dass ich den desolaten Zustand der Armee billige. In diesem Bereich besteht massiver Handlungsbedarf!
Pro​ Jahrzehnt wurden und werden knapp 50 Milliarden verlocht!
Das Gebastel der letzten 20 Jahre muss endlich ein Ende haben!!!


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26%
(69 Stimmen)
Stefan Pfister sagte December 2012

Guten Tag Frau Glanzmann,

Sie haben leicht reden. Sie mussten ja weder ins Militär noch Strafe fürs Nichtgehen zahlen.

Meine Meinung in dieser Frage ist klar. Die einzige legale Zwangsarbeit (Wehrpflicht) soll aufgehoben werden. Bei Polizei und Feuerwehr gibt es auch keine Dienstpflicht, und es funktioniert trotzdem.

Ob Miliz- oder Berufsheer ist mir persönlich wurscht, solange die Männer genauso die freie Wahl haben wie heute die Frauen, ob sie ins Militär wollen oder nicht.

Ausserdem: wenn die Bevölkerung nur halb so militärfreundlich ist wie der Nationalrat, werden sich genug Freiwillige finden. Müssen ja nicht nur 20-30 jährige sein.


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36%
(33 Stimmen)
Rolli Anderegg sagte December 2012

"Bei Polizei und Feuerwehr gibt es auch keine Dienstpflicht, und es funktioniert trotzdem ".

Herr Pfister, erzählen sie nicht so einen Unsinn über etwas, von dem Sie keine Ahnung haben. In der Schweiz gibt es an den meisten Orten eine Dienstpflicht für die Feuerwehr:

http://​gemeindeflims.ch/go/F​euerwehr3

http://w​ww.firefighters-wante​d.ch/index.php?id=die​nstpflicht

http://​www.ch.ch/private/001​08/00113/00324/00417/​index.html?lang=de


Die Polizei funktioniert meines Erachtens nicht, weil schon Bürgerwehren gegen Kriminelle aufgezogen werden und die Leute sich unsicher fühlen.

Wenn Sie keine Armee wollen, oder nur eine Berufsarmee, dann müssen Sie die Verfassung ändern. So lange das aber nicht der Fall ist ( was 1987 vom Volk abgelehnt wurde), so lange gilt die derzeitige Regelung. Und diese ist halt auf eine Armee und ein Milizsystem ausgelegt.


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7%
(29 Stimmen)
Christoph Zwahlen sagte December 2012

Empfehlenswerter Kommentar bezüglich Wehrpflicht/Armee/Pol​izei:

http://arsli​bertatis.com/schlecht​e-argumente-des-bunde​srates-fuer-die-beibe​haltung-der-wehrpflic​ht/


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32%
(28 Stimmen)
Heinz Mahler sagte December 2012

Es ist nun mal nicht mehr Zeitgemäss das Bürger für alles Bezahlen, dauernd abgezockt werden und die Politiker das richtig finden. (weil es uns ja so gut geht)
Armeedienst ist Dienstleistenden (Leineigene der Staatsmacht) in dieser Form nicht zumutbar.


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37%
(30 Stimmen)
Stefan Pfister sagte December 2012

Herr ANderegg,

danke für die Info bzgl Feuerwehr. Ich lerne gerne dazu; wenn Sie wollen, dass Ihre Botschaft ankommt, empfehle ich aber einen weniger feindseligen Ton.

Eine Zwangs-Feuerwehr ist besser als gar keine. Aber eine Feuerwehr, deren Mitglieder den Beruf freiwillig gewählt haben, ist besser als eine Zwangs-Feuerwehr. Nur schon deshalb, weil die Feuerwehrleute dann motivierter und routinierter sind. Im Ernstfall sollen besser Profis ran und keine zwangsverpflichteten Laien.

Mir graut übrigens bei dem Gedanken, dass Privatleute anfangen, Polizei zu spielen. Die echte Polizei mag das auch nicht, und zwar aus gutem Grund. Der Staat hat das Gewaltmonopol, Selbstjustiz ist verboten.

Über die Vorteile der Aufhebung der Wehrpflicht:
http://​www.vimentis.ch/d/dia​log/readarticle/argum​ente-fuer-eine-freiwi​llige-miliz-armee/


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48%
(29 Stimmen)
Stefan Pfister sagte December 2012

"Warum die echte Polizei in Teilen nicht mehr ihrem Auftrag nachzukommen vermag, Herr Pfister, müsste man mal die Grünen nur schon in der Stadt Zürich fragen."

Bitte Fakten bringen. Ihre Argumentation ist: "da iost ein Grüner am Ruder, also kann es nur schief gehen."

Fakt ist aber, dass die Polizei unter Daniel Leupi am ersten Mai für Ordnung gesorgt hat, was gar nicht so einfach ist, wie Sie wissen. Gute Arbeit, wie ich finde.

Jetzt sind Sie dran: was macht Leupi Ihrer Meinung nach falsch? Und warum soll das Auswirkungen auf die ganze Schweiz haben?


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54%
(28 Stimmen)
Stefan Pfister sagte December 2012

Sie haben immer noch keine Fakten genannt. Offenbar gibt es keine. Sie mögen einfach die Grünen nicht und sehen einen grünen Polizeivorsteher per definition als Versager, unabhängig von seiner tatsächlichen Leistung..

"DASS die Plizei am 1. Mai für Ordnung sorgt, muss nicht speziell erwähnt werden, DAS ist nämlichen Leupis und deren Job."

Klar ist es ihr Job für Ordnung zu sorgen. Dass das am ersten Mai aber tatsächlich FUNKTIONIERT, ist alles andere als selbstverständlich. Unter Leupis Vorgängerin funktionierte es nicht besonders gut...


Ich verabschiede mich aus der Diskussion mit Ihnen. Sie ist nicht zielführend.


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67%
(21 Stimmen)
Heinz Mahler sagte December 2012

Zitat R.Selk
"Herr Mahler, Rollstuhl gefällig? Wird über die IV finanziert. Ist auch nicht mehr für die Nichtroller zumutbar?! "
Das ist ein grosser Irrtum der Rollstuhl würde von der IV bezahlt, sollte eigentlich aber es ist nicht so. Es besteht für Hilfsmittel eine Kostenlimite welche bei dieser Sparpolitik abstruser wird. Ein Individuell angepasster Rollstuhl um bestmöglich den Altag zu meistern kostet schnell mal 8000-10000Franken.
Wer einen Rollstuhl braucht wird den zum grossen Teil selber bezahlen müssen sollte er sich nicht mit einem TV Möbel mit rädchen begnügen können.



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49%
(39 Stimmen)
Heinz Mahler sagte December 2012

Würde man erst darüber diskutieren wie die Milizarmee heute zu gestallten ist, inklusive Abbau der Benachteiligungen der Dienstleistenden, Leerläufe und Schlendrian. Dienstpflicht für Frauen. Sowie Aufstockung der Finazmittel. Dann würde sich die Diskussion ob Freiwillig oder nicht erledigen.
Es ist klar ersichtlich das eine moderat ausgebaute und funktionierende Armee wesentlich mehr kostet als heute. Die Flieger nicht mal eingerechnet.
Es ist so oder so zu wenig Geld da, allerdings könnte man auch Arbeitslose, Asylanten und Rentner dienst leisten lassen. Dies würde die Kasse entlasten.


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75%
(48 Stimmen)
Ida Glanzmann-Hunkeler sagte December 2012

Umliegende Länder wie Deutschland zeigen, dass eine Freiwilligenarmee keine Chance hat und wir innert Kürze eine Berufsarmee, die dann einiges mehr kosten würde, auf die Beine stellen müssten. Ich bin überzeugt, dass die Wirtschaft dann bei den Arbeitnehmenden ebenso selektiv auslesen würde und jemand, der Dienst bei der Armee leistet, benachteiligt würde.


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29%
(41 Stimmen)
Alex Schneider sagte December 2012

Die Freiwilligenarmee könnte für spezifische Berufsausbildungen genutzt und so für viele Junge attraktiv gemacht werden. Was könnte nicht alles mit den heutigen Armeemitteln erreicht werden!


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