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Wer heute unter 40 ist...

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... wie die Zeit ver­geht, in der Tat...

Wie ich gerade publiziert habe:

"Wer heute 40 Jahre oder jünger ist, kann sich nicht mehr daran erinnern,

wie absolut verschissen das Leben unter dem Kommunismus war. Kommen

daher die zunehmenden Sprüche von den wenigen Reichen, den vielen

Armen, den working poor u.s.w.?"

 

Dazu noch ein kleiner Aufsatz von mir:

 

http://texte​pollert.wordpress.com​/2012/05/16/mai2012/


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.




29%
(7 Stimmen)
Inge Votava sagte October 2013

Herr Pollert
Was wollen Sie uns mit Ihrem Beitrag sagen? Der Kommunismus ist gescheitert, niemand wünscht ihn zurück. Die neoliberale Wirtschafts- und Finanzpolitik ist ein Auslaufmodell. Können wir zu einer sozialen Marktwirtschaft zurückkehren? Oder müssen wir für die Zukunft ganz neue Modelle finden?


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80%
(5 Stimmen)
Achim H. Pollert sagte October 2013

Das wesentliche Problem der parlamentarischen Staaten Europas liegt darin, dass die die politischen Verantwortungsträger zwar den Keynesianismus inszenierten, jedoch das wichtigste Gebot von Keynes völlig ignorierten. Deswegen ist das, was wir in den vergangenen 15 Jahren erlebt haben, kein Neokapitalismus, sondern einfach nur die Handlungsunfähigkeit der grossen Staaten EU-Europas, weil sie kein Geld mehr haben. Die sind alle pleite, müssten aber Zeug bezahlen... haben das Geld dafür aber schon lange fortgeschafft. Die Rückkehr in EU-Europa zu einem tragfähigen Sozialstaat bestünde im zügigen Schuldenabbau und einer scharfen Ausgabenkontrolle (und zwar nicht zuvorderst bei den Sozialausgaben, sondern bei all den Schildbürgerstreichen​, die die sich so leisten).

Hängen Sie mir bitte nicht das Image des rechtsstehenden Primitivlings an.

http://textepo​llert.wordpress.com/2​010/11/29/achim-h-pol​lert-gegen-den-strom/​


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50%
(2 Stimmen)
Inge Votava sagte October 2013

Herr Pollert
Vielen Dank für Ihre Erläuterungen. Mir war bis jetzt nur Milton Friedman, bzw. die negative Einkommenssteuer, die er von Juliet Rhys-William übernommen hatte und die eine Art Vorgänger des BGE's ist, bekannt. John Maynard Keynes kannte ich nur im Zusammenhang mit der Bloomsbury Group, mit deren Mitglieder er zeitweise in einer Art Wohngemeinschaft gelebt hatte. Ich bin immer sehr froh, wenn ich Neues dazulernen kann. In den Keynesianismus muss ich mich noch einlesen.


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25%
(4 Stimmen)
Inge Votava sagte October 2013

Herr Gerber
Ich freue mich, dass ich hier auf Vimentis nicht alleine das BGE vertreten muss, fühlte mich schon ganz einsam. Aber Spass beiseite. Auch in der EU läuft z.Zt. eine Initiative für die Einführung des BGE. Innert Jahresfrist müssen 1 Million Unterschriften gesammelt werden. Das sollte bei den sozialen Missständen, die in der EU herrschen, locker machbar sein. Zwar hat in der EU eine Initiative nicht denselben Stellenwert wie bei uns, ich denke aber, dass es sich Brüssel kaum leisten können wird, den Wunsch von 1 Million seiner Einwohner zu ignorieren. Ein BGE in der EU würde den Immigrationsdruck bei uns sehr vermindern.


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40%
(10 Stimmen)
Mirosch Gerber sagte October 2013

Das bedingungslose Grundeinkommen BGE ist ein interessantes Modell. Und wer das Konzept mal genau studiert hat, wird feststellen, dass es sich in keiner Weise um kommunistische Denkweisen handelt, sogar um das genaue Gegenteil. Es geht beim BGE nur um eine radikal-revolutionäre​ Vereinfachung der heutigen Verteilmechanismen. Das BGE haben wir defacto heute schon, sie haben einfach viele Namen wie IV, Sozialgeld, AHV, Ergänzungsleistungen,​ ALV usw
Wer heute nicht arbeiten will, wird einen Weg finden, einen dieser Leistungsträger zu aktivieren. Sicher mühsam aber letztendlich erfolgreich. Um mit dem Nachteil dass ein riesiger Verwaltungsmoloch immense Kosten aufwirft, welche keinen Volkswirtschaftlichen​ Endnutzen darstellt.
Beim BGE geht es vorallem um die Lösung wie wir auf die demografischen Entwicklungen der nächsten 50 Jahre reagieren. Rein statistisch ist ein Kollaps der AHV schon in den nächsten 30 Jahren vorprogrammiert. So müsste es von höchstem Interesse sein, die ausgetretenen Pfade zu verlassen, und neue Wege nach Rom zu suchen...

Das grösste Problem dürfte heute nicht die Finanzierung sein, sondern die Abgrenzung gegenüber Europa und dem Rest der Welt.


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