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WO SCHWEIZ DRAUF STEHT, MUSS SCHWEIZ DRIN SEIN !

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Wer seine Pro­dukte mit dem Schwei­zer­kreuz kenn­zeich­nen will (Bild), muss min­des­tens 80% Schwei­zer Zuta­ten ver­wen­den. Aus­nah­m​​e: Roh­stoffe sol­len nicht mit­ge­rech­net wer­den, wenn sie in der Schweiz tem­porär nicht ver­füg­bar sind oder sich hier nicht in der ge­wünsch­ten Qua­lität pro­du­zie­ren las­sen. Von die­ser kon­tra­pro­duk­ti­ve​​​​​​​​​​​n Klau­sel macht nun die Nah­rungs­mit­tel­in­​​​​​​​​​​​dus­trie regen Ge­brauch. Sie hat beim Bund be­reits 65 (!) sol­che Aus­nah­men beantragt.

ZITAT

Für folgende Rohstoffe wurden Ausnahmen beantragt (Auswahl):

Molkenprot​​​​​​​​​​​eine und Laktose
Eiweiss-, Eigelb- und Volleipulver
Himbeerpü​​​​​​​​​​​ree
Bio Weizen
Industrie-Weiss​​​​​​​​​​​wein für Fertigfondue und Essig
Gewürzgurken und Silberzwiebeln
Himbeer​​​​​​​​​​​püree und -konzentrat
Schwarze Johannisbeer Püree
Käsepulver
Cassis​​​​​​​​​​​- und Himbeersaftkonzentrat​​​​​​​​​​​
Honig
Waffel​n​ für Cornets
Hauchdünne Mandelkaramellplättch​​​​​​​​​​​en

ZITAT ENDE

(blick.ch/news/w​​​​​​​​​irtschaft/imm​e​r​-​m​e​h​r​-​ausna​hm​en​-b​ei​m-​sw​is​​sn​​ess​-ge​set​z-b​a​ld​-​so​-​lo​e​chri​g​-wi​e​-ei​n​-em​m​ent​​a​ler​-i​d53​55​898​​.h​tml​​)

Wo​​ Schweiz drauf steht, muss Schweiz drin sein. Alles andere ist eine Irreführung der Kunden. Der unsinnige Ausnahmeartikel muss deshalb gelöscht werden. Sind Sie auch dieser Meinung?

 

––––––––––​​––––––––––––––––––––​–​––––

20. Januar 2020

Den 4000 Leserinnen* (Männer sind mit gemeint.) bis heute danke ich für ihr Interesse an diesem Thema. Zitiert nach Vimentis: "Anz. Leser 4000".

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31. Mai 2010

Im Unterschied zu anderen Ländern ist es der Schweiz gelungen, die Exportindustrie lebendig zu erhalten, indem sie auf hochwertige Produkte in den Bereichen Chemie, Uhren, Präzisionsinstrumente​​ und Medizintechnik setzt. Sie ist aber auch in interessanten Nischenmärkten, die wir in diesem Dossier über die Schweizer Industrie und deren Innovationen vorstellen, präsent.

swissinfo.ch/ger/doss​​iers/swiss-made

Heut​e hat dieser Blog 5000 Leserinnen*, und alle meine Blogs haben zusammen 314000 Aufrufe erreicht. Das waren im April und im Mai 2020 je über 20000 Aufrufe. Im April und im Mai 2019 gab es nur je 2000 Aufrufe.

–––––​––––––​–––––––––––––––​–––––​––––

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.


8%
(12 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte April 2020

15. April 2020

Wann ein industrielles Produkt als «Swiss made» vermarktet werden darf, ist gesetzlich geregelt: Dafür müssen mindestens 60% der Herstellungskosten in der Schweiz anfallen. Eine Firma in der Schweiz verkauft offenbar chinesische Wärmebild-Kameras als SWISS MADE, welche diesen Anforderungen nicht zu entsprechen scheinen. Die Firma Avestech hat in der Schweiz möglicherweise gar keine Produktionsräume.

​Tschechiens Gesundheitsminister hat bei dieser Firma Wärmebild-Kameras, die angeblich aus der Schweiz kommen, bestellt. Oppositionspolitiker werfen Vojtech nun vor, er habe die Erzeugnisse heimischer Unternehmen ignoriert. Eine tschechische Firma, die ebenfalls Wärmebildkameras herstellt, klagt, dass sie erst informiert worden sei, als die Schweizer Firma den Zuschlag bereits erhalten habe. Dabei seien tschechischen Produkte um 20% billiger.

Wer steckt hinter der Luzerner Firma? Gegründet wurde Avestech GmbH (!) 2013, die "Firmenadresse" ist eine Villa aus dem 18. Jahrhundert, die auf der Homepage abgebildet ist. An derselben Luzerner Adresse sitzt die internationale Treuhandfirma «Moore Stephens». Ein Partner von «Moore Luzern» ist auch als Zeichnungsberechtigte​r bei Avestech eingetragen. Fragen zu der umstrittenen Kameralieferung oder anderen Geschäftstätigkeiten will der Schweizer nicht beantworten.

Allei​niger Gesellschafter und Geschäftsführer der Avestech ist der Slowake Patrik Uhliarik. Im Interview mit «Denik N» bestätigt Uhliarik seine Funkionen. Es gebe aber im gesamten Unternehmen Personen, die weit, weit über ihm stünden. Das Schweizer Recht ermögliche es solchen Miteigentümern, anonym zu bleiben.

Die Frage, ob denn die von Avestech verkauften Kameras aus China stammten, beantwortet der Geschäftsführer vage: Gehäuse für solche Wärmebildkameras würden nur von zwei Firmen weltweit hergestellt, keine davon sei europäisch. Auch die Sensoren würden nur in den USA oder in China hergestellt. Allerdings stelle Avestech nicht nur Kameras, sondern ein ganzes System zur Verfügung.

Wann ein industrielles Produkt als «Swiss made» vermarktet werden darf, ist gesetzlich geregelt: Dafür müssen mindestens 60 Prozent der Herstellungskosten in der Schweiz anfallen. Avestech-Geschäftsfüh​rer Uhliarik schätzt, dass sich die Kosten des nach Tschechien verkauften Kamera-Pakets zu je 50 Prozent auf die Schweiz und auf China verteilen.

Dennoch​ beharrt er darauf, dass die Systeme, die nun in tschechischen Spitälern installiert werden, aus der Schweiz geliefert und mit Schweizer Hilfe installiert werden. Auf Nachfragen, ob er Schweizer Kunden nennen könne und ob seine Firma Mitarbeiter und eigene Produktionsräume habe, reagiert Uhliarik ziemlich unwirsch.

Nach:
tagesanzei​ger.ch/chinesische-th​ermokameras-als-schwe​izer-produkt-verkauft​-284352706612

Auf der Homepage ist keine Adresse, und die deutsche Version ist fehlerhaft:
https://​avestech.com/?lang=de​

Ich gehe davon aus, dass sich die Staatsanwaltschaft nun um diese Firma kümmert.


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93%
(15 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte January 2020

RUDOLF OBERLI sagte Vor 8 Stunden

20. Januar 2020

Zitiert nach Vimentis hat dieser unscheinbare Blog heute bereits "Anz. Leser 4000", und alle meine Blogs zusammen sind nach Vimentis heute auf "Artikel Aufrufe 234000".

Man muss dazu natürlich sagen, dass jeder Besuch als +1 gezählt wird und der Troll Oberli täglich mehrfach seine Seiten aufsucht.



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6%
(16 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte January 2020

18. Dezember 2019

Darf bei SWISS MADE auch das Schweizerwappen verwendet werden? Im Markenschutzgesetz steht, unter welchen Voraussetzungen ein Produkt oder eine Dienstleistung als „schweizerisch“ bezeichnet werden darf. Wer diese Kriterien erfüllt, darf die Bezeichnung Schweiz ohne Bewilligung benützen und neu auch für Waren und nicht mehr nur Dienstleistungen mit dem blossen Schweizerkreuz versehen. Die Verwendung des Schweizerwappens hingegen bleibt weiterhin dem Staat vorbehalten.

Die Möglichkeit, auch nichtlandwirtschaftli​​che geografische Angaben (z.B. „Genève“ für Uhren) in ein neues Register und gestützt darauf als geografische Marke einzutragen, erlaubt es den interessierten Branchen jedoch, einen offiziellen Schutztitel in der Schweiz zu erhalten. Das vereinfacht die künftige Erlangung und Durchsetzung des Schutzes insbesondere auch im Ausland deutlich.

Nach:
h​​ttps://www.ige.ch/de​/​recht-und-politik/i​mm​aterialgueterrecht​-na​tional/herkunftsa​ngab​en/herkunftsanga​be-sc​hweiz.html

Die geschützten Fahnen und Wappen sind hier abgebildet:
https://​www.admin.ch/opc/de/c​lassified-compilation​/20091656/index.html


Die Fahne oben im Blog darf also so nicht verwendet werden. Wie soll nun aber das erlaubte Kreuz aussehen?


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6%
(18 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte January 2020

12. Januar 2020

Ausstellung Ornaris 2020 in Zürich:

"Das Swiss-Made-Signet holt den «Swissness Trend» an die Fachmesse. Das Label erleichtert den Fachbesuchern die Suche nach Schweizer Produkten. Ein Produkt wird als Swiss Made deklariert, wenn 60% der Produktionskosten in der Schweiz anfallen.

Die Swiss-Made-Aussteller​​ werden in zwei Kategorien eingeteilt:

100% Swiss Made
Alle Produkte am Stand sind Swiss Made

50% Swiss Made
Mindestens 50% der Produkte am Stand sind Swiss Made

Die Kennzeichnung basiert auf den Angaben der Aussteller (Selbstdeklaration)."​​

https://www.orna​r​is.ch/orn-de/die-me​ss​e/ueber-die-ornari​s-b​e.aspx

"50% Swiss Made" – Diese Einteilungskategorie der ausgestellten Produkte sorgt für Missverständnisse.


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6%
(18 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte January 2020

2. Juni 2019

Eine Firma in Japan hat ein Milchprodukt, das in Japan hergestellt worden ist, und auf dessen Verpackung das Schweizerkreuz und die Bezeichnung «Swiss Caramel Cafe Latte» angebracht war, verkauft. Nach der Intervention der Schweizer Botschaft verzichtete das Unternehmen darauf, die täuschende Bezeichnung und das Schweizerkreuz weiter zu verwenden.

https:/​/www.ige.ch/de/etwas-​schuetzen/herkunftsan​gaben/grundlegendes/m​issbrauchsbekaempfung​/die-aufgabe-des-ige.​html?key=1-1


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10%
(21 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte May 2019

2018 konnten zum zweiten Mal in Folge 100 neue Unternehmen gewonnen werden, die ihre Produkte und Dienstleistungen mit «swiss made» auszeichnen. Anfang 2019 sind es nun offenbar mehr als 600 Träger mit mehr als 700 Produkten.

swissma​desoftware.org/news/2​019/jahresrueckblick-​2019-10-jahre-swiss-m​ade-software.html


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60%
(10 Stimmen)
Roland Marquis sagte March 2017

Herr Oberli

Was mich da interessiert. Sind Schweizer Uhren auch von diesem Gesetz betroffen?

Ich denke da vor allem an Smartwatches.


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19%
(21 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte February 2017

m Dezember 2'016 verloren 80 Nestlé-Produkte das Schweizer Kreuz, so Senf und Mayonnaise.

http:/​​/www.handelszeitung.​c​h/unternehmen/viele​-n​estle-produkte-ver​lie​ren-schweizer-kre​uz-1​270519



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19%
(21 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte February 2017

Gerne nochmals: Die Bedingungen für die Führung des Armbrustzeichens müssen nicht alle Produzenten erfüllen, sondern nur die relativ wenigen freiwilligen Mitglieder des privaten Vereins "SWISS LABEL, Gesellschaft zur Promotion von Schweizer Produkten und Dienstleistungen mit dem Armbrustzeichen".

​​​​"Eine der Voraussetzungen für die Verwendung des Ursprungssiegels ist, dass der schweizerische Wertanteil mindestens 70 Prozent bei den Industrieprodukten, 90 Prozent bei Lebensmitteln und 100 Prozent bei der Landwirtschaft (Swiss-Garantie-Produ​​​​kte) betragen muss."

https://de.​​​​wikipedia.org/wiki​/​S​w​iss_Label

Di​e Berechtigung zur Führung des Armbrustzeichens wird nur vereinsintern kontrolliert.

Für die staatliche Übernahme der strengeren Bedingungen des Armbrustzeichens für die Produkte mit dem Schweizer Kreuz gibt es keine politische Mehrheit.

Wie könnte man eine politische Mehrheit für die staatliche Einführung dieser strengeren Vorschriften erreichen, liebe Leserin, lieber Leser?



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10%
(21 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte February 2017

10. Januar 2017

Seit dem 1. Januar 2017 gilt das neue "Swissness-Gesetz" (amtssprachlich: Markenschutzverordnun​​g). Neu müssen bei industriellen Produkten mindestens 60 % der Herstellungskosten in der Schweiz anfallen.

"Das neue Swissness-Gesetz sieht vor, dass das Schweizer Kreuz nicht nur – wie bisher – für Schweizer Dienstleistungen, sondern auch für industrielle Produkte verwendet werden darf. Die Regeln verlangen, dass mindestens 60 Prozent der Herstellungskosten in der Schweiz anfallen müssen, bisher lag die Grenze bei 50 Prozent. Auch wesentliche Fabrikationsschritte müssen hierzulande erfolgen, damit mit Swiss made geworben werden darf. Bei Lebensmitteln müssen 80 Prozent der Rohstoffe aus der Schweiz stammen sowie wichtige Verarbeitungsschritte​​ im Land erfolgen. Das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum (IGE) wacht über die Einhaltung des neuen Markenschutzgesetzes.​​"

http://www.tagb​l​attzuerich.ch/aktue​ll​/lifestyle/lifesty​le-​detail/article/so​-vie​l-schweiz-muss-d​rin-s​ein-damit-schwe​iz-dra​ufstehen-darf.​html

​Ein zögerlicher Schritt in die richtige Richtung. Welche Voraussetzungen müssten Ihrer Ansicht nach Schweizer Produkte erfüllen, liebe Leserin, lieber Leser?



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17%
(23 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte December 2016

In der chinesischen Handelsplattform Aliexpress werden unter anderem Kofferschlösser mit einem Schweizer Kreuz angeboten, die offenbar in China hergestellt werden.

https://de​.aliexpress.com/w/who​lesale-swiss-cross-lu​ggage.html

Kunden warnen im Internet vor Geschäften mit Aliexpress.


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9%
(22 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte November 2016


Die Verordnung über die Verwendung der Herkunftsangabe Schweiz für Lebensmittel schlägt nun eine für Konsumentinnen und Konsumenten einigermassen verlässliche Regelung vor: Dort, wo Schweiz drauf steht, soll Schweiz drin sein. Ein Lebensmittel muss 80% Schweizer Rohstoffe enthalten, damit es als Schweizer Produkt gelten kann.

Nach der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) hat das Ganze jedoch noch ein paar Haken:

"So soll Quellwasser auch berechnet werden dürfen – mit diesem Wasser, das nichts Exklusive an sich hat, wird der Swissness-Gedanke jedoch buchstäblich verwässert. So könnte eine Fertigsuppe als Schweizer Suppe daherkommen, ohne dass eine einzige Zutat ausser Wasser aus der Schweiz kommt. Für die SKS ist klar, dass Wasser inklusive Quellwasser aus den Berechnungen ausgeklammert werden muss. Immerhin 40 Prozent des Schweizer Wassers ist Quellwasser.
(...)
​​Vollständig in Kraft treten soll das Gesetz erst auf Anfang 2019. Das dauert viel zu lange. Die SKS verlangt, dass das Gesetz ab Anfang 2017 greift. Lageraufbrauchfristen​​ von zwei Jahren, wie sie jetzt vorgesehen sind, machen bei Lebensmitteln keinen Sinn."

https://www​​.konsumentenschutz.c​h​/themen/lebensmitte​lk​ennzeichnung/swiss​nes​s-die-tuecken-lie​gen-​im-detail/

Ic​h bin auch der Meinung, dass es wirklich keinen Grund gibt, das In-Kraft-Treten der Regelung weiterhin zu verschleppen. Welche Gründe gibt es für Sie, die Regelung sofort, auf den 1. Januar 2017, einzuführen?


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5%
(22 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte October 2016

Auf "On-Schuhen" in Geschäften ennet der Grenze prangt neben dem Aufdruck "Swiss Engineering" ein rotes Fähnchen mit weissem Kreuz. Bei uns in der Schweiz kann man nur On-Modelle kaufen, die ein schwarzes Fähnchen tragen – oder keins. Die Folge: Viele Schweizer/innen kaufen die Laufschuhe in Deutschland. Grund für diese Fahnenflucht sind die Swissness»-Regeln. Sie verbieten, das Schweizerkreuz in der Schweiz auf Produkten anzubringen. Laut Felix Addor, Stellvertretender Direktor des Eidgenössischen Instituts für Geistiges Eigentum ist auch das schwarz-weisse Fähnchen auf Schweizer On-Schuhen nicht erlaubt. Es sei nichts anderes "als die Wiedergabe des farbigen Schweizerkreuzes mittels Schwarzweiss-Kopierma​​schine".

Um eine Täuschung der Kunden zu vermeiden, müssten diese Schuhe im In- und Ausland korrekt mit der Herkunftsbezeichnung "Made in Vietnam – Swiss Engeneering" bezeichnet sein – ohne Schweizerfähnchen.



(blick.ch/news/wi​rts​chaft/wer-turnsch​uhe-​mit-rotem-faehnc​hen-w​ill-muss-ins-au​sland-​das-kreuz-mit-​der-swi​ssness-id5612​218.html​)


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5%
(21 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte October 2016

Offenbar darf Schweizer Kreuz auf Produkten überhaupt nicht angebracht werden, um sie als "Schweizer Produkte" zu kennzeichnen – jedenfalls nicht in der offiziellen Darstellung, wie sie oben abgebildet ist..

"Das​ Bundesgesetz zum Schutz öffentlicher Wappen und anderer öffentlicher Zeichen verbietet es ausdrücklich, das Schweizerkreuz zu geschäftlichen Zwecken auf Erzeugnissen oder auf deren Verpackung anzubringen. Dieses Verbot ist absolut und gilt sowohl für in der Schweiz als auch für im Ausland hergestellte Produkte (vgl. jedoch Frage 3). Es ist also unzulässig, das Schweizerkreuz auf Lebensmitteln anzubringen, auch wenn diese tatsächlich aus der Schweiz kommen."

(ige.ch/h​​erkunftsangaben/swis​s​ness/haeufige-frage​n/​swissness-geltende​s-r​echt.html#c29049)​



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10%
(21 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte October 2016

Ein Beispiel: "Industrie-Weiss​​​​​​​wein für Fertigfondue" soll als eine der vielen Ausnahmen nicht zu mindestens 80% aus Schweizer Wein bestehen müssen, damit das Fondue als "Schweizer Produkt" bezeichnet und mit dem "Schweizer Kreuz" versehen werden darf.

Wenn diese Ausnahme erlaubt wird, gehe ich beim Kauf irrtümlich davon aus, dass da natürlich Schweizer Käse und ein süffiger Waadtländer drin sind, nicht "Industrie-Weisswein"​​ aus dem Ausland.

Auch mit der Bewilligung der anderen Ausnahmen würde man die Kunden verarschen.


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