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Zahlen zur Begrenzungsinititativ​e

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Begrenzungsinitiative​ nötig

Im Jahr 2019 stieg die Zahl der ausländischen Arbeitskräfte dreimal so hoch wie die der Schweizerinnen und Schweizer, während die Jugendarbeitslosigkei​t zunahm. Die arbeitslosen älteren Arbeitskräfte wurden nicht separat ausgewiesen.

 

In der Schweiz waren im vierten Quartal 2019 5,130 Millionen Personen beschäftigt, 0,9% mehr als im gleichen Zeitraum 2018, so die heute vom Bundesamt für Statistik veröffentlichten Daten. In Vollzeitäquivalenten ausgedrückt, betrug die Entwicklung zwischen dem vierten Quartal 2018 und 2019 0,6%.

 

Dieser Anstieg der Zahl der Arbeitnehmer betrifft vor allem Ausländer, denn zwischen dem vierten Quartal 2018 und dem des Jahres 2019 stieg der Anteil der ausländischen Arbeitnehmer um 1,7 % und damit mehr als dreimal so stark wie die Zahl der Schweizer Arbeitnehmer, die um 0,5 % zunahm. Bei den Ausländern war der stärkste Anstieg bei den Grenzgängern (Ausweis G) zu verzeichnen, deren Zahl um +4,5% zunahm, gefolgt von denjenigen, die eine Aufenthaltserlaubnis (Ausweis C: +1,1%) und denjenigen, die eine Aufenthaltserlaubnis (Ausweis B oder L, in der Schweiz seit mindestens 12 Monaten: +0,7%) besitzen. Die Zahl der Erwerbstätigen mit einer befristeten Aufenthaltserlaubnis (Ausweis L, in der Schweiz für weniger als 12 Monate: -4,5%) ging zurück.

 

Was die Arbeitslosigkeit betrifft, so gab es im vierten Quartal 2019 in der Schweiz nach den IAO-Parametern 192.000 Arbeitslose, 34.000 weniger als ein Jahr zuvor. Der Anteil dieser Arbeitslosen an der Erwerbsbevölkerung betrug 3,9 %, das sind weniger als im vierten Quartal 2018 (4,6 %). Doch während die Zahl der Allgemeinbevölkerung zurückging, wuchs die Jugendbevölkerung zwischen dem vierten Quartal 2018 und 2019 von 7,3% auf 7,7%.

 

Eine letzte interessante Tatsache betrifft die Unterbeschäftigung und die Teilzeitarbeit. Im vierten Quartal 2019 waren 1,762 Millionen Arbeitnehmer teilzeitbeschäftigt, was einem Anstieg von +1,4% gegenüber dem gleichen Zeitraum 2018 entspricht. Von diesen waren 346.000 unterbeschäftigt, d.h. sie wollten mehr arbeiten und waren bereit, dies kurzfristig zu tun. Im vierten Quartal 2019 lag die Unterbeschäftigungsqu​ote bei 7,0% der Erwerbsbevölkerung und damit um 0,2% unter der Quote von 7,2% im vierten Quartal 2018.  

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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63%
(24 Stimmen)
Otto Jossi sagte Vor 4 Tagen

SRF schreibt:
Ausländer,​ die in die Schweiz kommen, ziehen erstmal in eine Stadt. Dies lässt sich aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik ableiten, die Raiffeisen Schweiz ausgewertet hat. Auffallend: Nur dank dieser Zuzüge schrumpfen die Städte nicht. Betrachtet man nur die Mieter, die bereits in der Schweiz waren, ziehen diese vermehrt aus den Städten weg. In der Agglomeration und auf dem Land hingegen ist die Binnen-Zuwanderung positiv, hierhin zieht es die ehemaligen Städter.




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31%
(26 Stimmen)
willi mosimann sagte Vor 5 Tagen


Die Zuwanderung ist in erster Linie von der wirtschaftlichen Entwicklung abhängig. Das Abkommen mit der EU über die Personenfreizügigkeit​ trat schon 2002 in Kraft. Aber erst drei Jahre später, als die Konjunktur anzog und die Nachfrage nach ausländischen Arbeitskräften stieg, nahm auch die Einwanderung deutlich zu. Zwischenzeitlich gestoppt wurde der Aufschwung von der Finanzkrise 2008. Doch weil sich die Schweizer Wirtschaft im ­Vergleich zu anderen Ländern schneller davon erholte, stieg auch die Zuwanderung bald wieder an.

Ab 2014 zeigte der Trend dann auf einmal nach unten. Während sich die Wirtschaftslage in der EU verbesserte, stagnierte sie in der Schweiz. Vor allem aber belastete die Aufhebung des Euromindestkurses 2015 die Konjunktur in der Schweiz stark und drückte auf die Nachfrage nach Arbeitskräften aus dem Ausland.
Erst 2017 setzte eine wirtschaftliche Erholung von der Frankenstärke ein. Im vergangenen Jahr nahm die Zuwanderung deshalb wieder leicht zu. Der Wanderungssaldo (Einwanderung minus Auswanderung) betrug rund 54’700 Personen, was einer Zunahme von 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprach.

2019 setzt sich diese Entwicklung Stand jetzt fort, wie die aktuellsten Zahlen des Staatssekretariats für Migration (SEM) zeigen. Zwischen Januar und November wanderten gut 131’000 Ausländer in die Schweiz ein und 73’000 aus. Der Wanderungssaldo ist damit schon jetzt fast gleich hoch wie im Vorjahr.



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74%
(23 Stimmen)
Jürg Wolfensperger sagte Vor 5 Tagen

Wird wohl ein Indiz dafür sein,dass mehr und mehr auch kleine und mittlere Unternehmen,wie im Tessin,mit samt EU-Personal in die CH "zügeln",da die gesetzlichen Vorgaben in Sachen Kündigung und Sozial-Abgaben hier eher attraktiver sind,und somit das Produzieren ebenso!
Ich denke,dass auch dieser Vorteil nach einer Unterschrift und der Anbindung an die EU leicht verzögert wohl nicht mehr sein wird.Dazu können dann polnische,tschechisch​e usf. tüchtige,intelligente​ Leute hier um Aufträge buhlen mit Personal das dort für 500 bis 900 Euro angestellt ist.Wie dann noch CH-Unternehmen zu Aufträgen kommen sollen,ist mir ein Rätsel.Die Begrenzungs-Ini will eben gerade diese Freiheit zurück haben,um solches zu verhindern.Aber selbstverständlich wird nun erst mal getrickst und gelogen und verdreht,und am Schluss haben alle das Gefühl,zwischen "Pest und Cholera" zu wählen.Entweder sagen die Stimmbürger JA zur Begrenzungs-Ini...!..​oder sie müssen nachher sowieso zu allem nuuur noch JA sagen.


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18%
(17 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 5 Tagen

Wenn der sinnlos flexibilisierte Arbeitsmarkt (Mobilität erhöhen) nicht adäquat mit Bewerberinnen und Bewerber aus der Schweiz, abgedeckt werden kann, so müssen es eben ausländische Kräfte richten.

Die einzige Frage welche man sich in diesem Kontext stellen muss, heisst: Welche Bedürfnisse werden mit dem Arbeitsmarkt abgedeckt?
Das Geld als Promotion der Leistung oder Anspruch (Grundsicherung) ist vorhanden und kann leicht an die Begünstigten umgelegt werden.
Es gilt einfach den Werkzeugkasten Saldenmechanik endlich bedienen zu können, denn es gilt die Sektoren auszugleichen, damit der Dominoeffekt vermieden werden kann.
Die Arbeit als Umlage (Rückfluss = nicht bezahlen) für die anteeiligen Wirtschaftseinnahmen aus den Staats-, Sozial- und Gesundheitsausgaben ist als veritable Irreführung des Geistes, zu begreifen.

Die Bedürfnisse werden seit einigen Jahren mit Müll, also Überproduktion als Beschäftigungstherapi​e, abgedeckt. Da kommen Sie noch mit der einfältigen Unterbeschäftigungsqu​ote!
Symbiose zwischen unendlich möglicher Geldschöpfung aus dem Nichts zum Gemeinwohl und endliche Ressourcen der Erde, herstellen, ein Verdikt welche nicht im Denkvermögen schlummert, Herr Jossi?


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