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Zum Fall Bundesanwalt Lauber

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Zum Fall Bundesanwalt Lauber

 

Die Auseinandersetzungen um Bundesanwalt Mi-

chael Lauber verkommen für mein Gefühl langsam

zu einer skandalträchtigen Affäre. Sie erinnern zu-

nehmend an die ungerechtfertigte Hetzjagd gegen

Jean-Louis Jeanmaire.

In beiden Fällen wird ein Bauernopfer benötigt und

kreiert. Jeanmaire fiel amerikanischem Druck und

Lauber fällt der Aufsichtsbehörde über die Bundes-

anwaltschaft (AB-BA) zum Opfer.

In beiden Fällen spielen Behörden, Gerichte und

die Medien eine vernebelnde Rolle. Und in beiden

Fällen werden unzählige Mutmassungen und for-

maljuristisches Geplänkel ohne harte Tatsachen

verbreitet.​

Es mag sein, dass der Bundesanwalt durch har-

sches und flexibles Vorgehen Menschen gekränkt

hat. Das erklärt aber nicht, warum ein Gericht den

Bundesanwalt der Lüge bezichtigt zu einem Tref-

fen, an das und zu dessen Inhalt sich mehrere Per-

sonen nicht erinnern.

Es wird anklagend geschossen ohne zuzuhören

und ohne jeden Hinweis auf positive Aspekte wie

Unbestechlichkeit​ und Linie halten.

Mir stellt sich die Frage, was das Volk will:

Einen Bundesanwalt, der auch mit unkonventionel-

len Mitteln Erfolge erzielt oder einen Bundesan-

walt, der im formaljuristischen Netz erfolglos gefan-

gen bleibt.

 

August 2020

 

 


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