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Zweite Gotthardröhre: Ein massiver Sicherheitsgewinn

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Zwischen 2001 und 2012 haben 19 Men­schen ihr Leben im Gott­hard­tun­nel ver­lo­ren. 18 von 19 To­desop­fern sind Fron­tal­kol­li­sio­n​en zu­zu­wei­sen. Diese Un­fall­ur­sa­che kann zukünf­tig mit zwei Tun­nels und einem ein­spu­ri­gen Be­trieb ge­bannt wer­den. Der Bau einer zwei­ten Gott­har­dröhre bringt des­halb vor allem et­was: Einen mas­si­ven Si­cher­heits­ge­winn​.

Es ist unbestritten, dass der bestehende Gotthardtunnel saniert werden muss. Dies wird in Zukunft rund alle vierzig Jahre der Fall sein. Vor dieser Herausforderung wird also jede Generation mindestens einmal stehen. Der Bau einer zweiten Röhre ist auch deshalb langfristig die idealste Lösung. Eine provisorische Verladestation als Alternative wäre nicht nur aufwändig und teuer, sondern müsste auch von künftigen Generationen immer wieder mühsam erstellt werden. Eine solche Verladestation ist zudem mit einem hohen Landverschleiss verbunden und bräuchte auch noch zusätzliche Terminals in Basel und Chiasso.

Und dennoch würden die Kapazitäten nicht ausreichen, um Tausende von wirtschaftsschädliche​n Staustunden zu vermeiden. Massive Verlagerungen, zum Beispiel auf die San Bernardino-Route, mit entsprechenden Verkehrsproblemen wären absehbar. Vor allem würde der Kanton Tessin faktisch über rund 2,5 Jahre vom Rest der Schweiz abgeschnitten, was für zahlreiche Gewerbebetriebe das Todesurteil würde. Das wäre volkswirtschaftlich verantwortungslos und widerstrebt jeglicher gelebter Solidarität in unserem Land.

Die einzig nachhaltige und vernünftige Sanierungsvariante für den Gotthardtunnel ist deshalb der Bau einer zweiten Röhre. Damit vermeiden wir massive Verkehrsprobleme und Verlagerungen während der Bauzeit und sichern uns langfristig die beste Lösung. Die Verfügbarkeit der Verbindung durch den Gotthard wird besser und zuverlässiger, und das Konzept für künftige Sanierungen ist vorgegeben. Vor allem aber erhöhen wir die Sicherheit spürbar, weil mit zwei Röhren ein jeweils einspuriger Betrieb möglich sein wird.

Das ist übrigens auch der Grund, weshalb dieser einspurige Betrieb auch langfristig aufrechterhalten werden wird. Diejenigen, welche eine Kapazitätserweiterung​ befürchten, bzw. herbeireden, müssen zwei Dinge wissen: Erstens würde genau damit der massive Sicherheitsvorteil aufgegeben, worauf kaum jemand Lust haben dürfte. Und zweitens verbietet unsere Verfassung seit der Annahme der Alpeninitiative eine Kapazitätserweiterung​. Alles andere ist reine Angstmacherei und entspricht nicht den Fakten.


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.




50%
(4 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte February 2016

@ Martin Landolt

Mit einer 2. Röhre am Gotthard würde nur gerade je - e i n e - Fahrbahn geöffnet und zum Befahren freigegeben, behauptet diesmal der Bundesrat. Ich muss Ihnen dazu einfach mal "flüstern", NEIN das Schweizer Volk ist noch nicht derart verblödet, dass dies auch nur ein einziger normale Mensch glaubt, denn der Bundesrat - ich würde viel lieber das Gegenteil schreiben. Er hat z.B. vor manchen Abstimmungen zu faustdick "geschummelt", damit das Resultat nach seinem "Gusto" ausgehen würde. ​

Die "Schummeleien" der Bundesräte i.S. Personenfreizügigkeit​​​​​ sind noch zu frisch in aller Gedächtnis wie folgt; BR Deiss, " .....es besteht absolut kein Druck", BR Leuenberger, " .... es besteht gar kein Druck", BR Widmer Schlumpf, " .... wir haben Erfahrung", BR Calmy Rey; sehr aufgebracht und energisch auf eine kritische Frage aus dem Publikum; " .... sie haben doch "Fantasmen", das dürfen sie haben". Alle Bundesräte/Innen zusammen prognosdizierten also damals vor den Wahlen höchstens eine zusätzliche Einwanderung von ca. 8'000 pro Jahr. Die Praxis sah dann aber mit den brutalen, wirklichen 80'000 bis 110'000 - v i e l - gravierender anders aus, nämlich ca. das 10 bis 12 -fache.

Auch für die folgende Abstimmung am 28. Februar 2016 ist in der Eidgenössischen Abstimmungs-Unterlage​​ nichts vom "Bau einer 2. Röhre", der eigentlichen Kern Frage für den Stimmbürger/Innen erwähnt, erst 4. Sätze weiter hinten. Wer nicht soweit liesst, stimmt u.U. ganz falsch ab,

nämlich wie auf dem Stimmzettel verwirrend vermerkt "Sanierung des Gotthard Strassentunnel".

I​m Ausland lachen die Menschen sich ja die "Eingeweide" aus dem Bauch, weil der jetzige Bundesrat dem Schweizer Volk versprechen würde, mit der 2. Röhre - und somit - n e u - v i e r - Spuren - , dann nur deren - z w e i - geöffnet würden.


https://​ww​​​w.facebook.com/z​wei​t​e​.roehre.nein/​vide​os​/1​7021835833​35970​/

https://​​www.youtube.com/watch​​?v=qpnhZJQJY-4#t=25.​3​678

http://www.s​rf.ch/news/schweiz/ab​%E2%80%8Bstimmungen/a​bstimmung%E2%80%8Ben/​2-gotthard-roehre/%E2​%80%8Bgotthard-abstim​mung-d%E2%80%8Bie-vor​lage-ist-ein-sc%E2%80​%8Bhwindel

https:/​/www.youtube.com/watc​h?v%E2%80%8B=qpnhZJQJ​Y-4#t=25.367%E2%80%8B​8



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50%
(6 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte February 2016

Eine zweite Gotthard Röhre, weitere wichtige, sehr sachliche Argumente dagegen;

https://w​ww.youtube.com/watch?​v=qpnhZJQJY-4#t=25.36​78


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50%
(6 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte February 2016

@ Herr M. Landolt, BDP

1. Behörden, Nationalräte und auch der Bundesrat haben Gesetz und Verfassung zu achten und strikte an zu wenden.

2. Somit kommt eine 2. Röhre am Gotthard keinesfalls in Frage, bevor diese BV-Artikel per Volksabtimmung verfassungsrechtlich & verfahrensrechtlich wieder aus der Verfassung gestrichen worden ist. Denn dieser bestimmt, was folgt;

Art. 84 Alpenquerender Transitverkehr*1

1​ Der Bund schützt das Alpengebiet vor den negativen Auswirkungen des Transitverkehrs. Er begrenzt die Belastungen durch den Transitverkehr auf ein Mass, das für Menschen, Tiere und Pflanzen sowie ihre Lebensräume nicht schädlich ist.

2 Der alpenquerende Gütertransitverkehr von Grenze zu Grenze erfolgt auf der Schiene. Der Bundesrat trifft die notwendigen Massnahmen. Ausnahmen sind nur zulässig, wenn sie unumgänglich sind. Sie müssen durch ein Gesetz näher bestimmt werden.

3 Die Transitstrassen-Kapaz​ität im Alpengebiet darf nicht erhöht werden. Von dieser Beschränkung ausgenommen sind Umfahrungsstrassen, die Ortschaften vom Durchgangsverkehr entlasten.


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40%
(5 Stimmen)
Peter Oberholzer sagte February 2016

Am nächsten Freitag wird die Arena-Sendung beim schweizerischen Fernsehen zu diesem Thema durchgeführt (ein Hinweis darauf schadet bestimmt nicht).

Für mich sind folgende Fragen offen:
Wie sind die vorgesehenen Zeitphasen: Planung, Bauzeit und Sanierung?
Wie funktioniert es mit der Verteilung der Standard-Container auf der Bahn und weiterhin viel Güterverkehr auf der Strasse?
Sind die angegebenen Kosten realistisch?
Wie werden die Kosten getragen, welchen Anteil trägt die Eidgenossenschaft?
Beteiligt sich die EU an den Kosten? Was sind die Vorteile der EU mit dieser zusätzlichen Röhre?

Meine eigene Meinung:
Aus meiner Sicht ist die Zeitstaffelung in Ordnung. Als erstes baute die Schweiz eine Röhre, die mit einigen Nachteilen behaftet ist. Nun bauen wir, sofern die Abstimmung durchkommt, die zweite Röhre vor der Sanierung. Die Öffnung auf vier Spuren wird bis auf Weiteres nicht kommen. Wesentlich ist: Nach einigen Jahren kann der Verkehr umgeleitet werden, so dass keine Sperrung des Gotthardtunnels mehr die Folge jedes grossen Unfalles ist.


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50%
(6 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte February 2016

Ich wünsche mir eine Verladung der LKW auf die Schienen der NEAT, nicht mit einer 2. Röhre eine dumme Konkurrenz zur 24 Milliarden teuren NEAT auf bauen. Der Artikel i.d. Bundesverfassung gilt im übrigen immer noch, auch wenn sich "unsere" Politiker/Innen seit 1994 darum futieren, und jetzt wiederum mit der Zwängerei nochmals einfach "vergessen" wollen.

Mit der 2. Röhre würden die Bundesräte schnell wieder buckeln in Brüssel, sobald diese fertig
wäre, um dann sofort - v i e r - Spuren für den Transit-Verkehr Deutschland - Italien zu deröffnen.

Video;


https://www.youtub​e.com/watch?v=qpnhZJQ​JY-4#t=25.3678


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60%
(5 Stimmen)
Helmut Barner sagte February 2016

Herr Landolt,Sie wären für mich schon ein wenig glaubwürdiger, dass es Ihnen wirklich um Sicherheit geht, wenn Sie und das Parlament die Gefahrgut-Transporte durch den Gotthard völlig verbieten würden! Denn da ist Ihnen und den Mit-Politikern die Sicherheit nicht viel wert. Dass Gefahrengut-Transport​​e nicht in einen Tunnel mit gemischtem Verkehr gehören, leuchtet eigentlich jedem ein. Aber es gibt sie und nicht wenige! Sicherheit, SOFORT machbar, auf, Herr Landolt!


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50%
(6 Stimmen)
Dany Schweizer sagte February 2016

Leider scheint der Link auf das richtig pdf nicht zu funktionieren. Daher hier der vollständig Link, welcher das PDF sofort öffnet.

https://ww​w.google.ch/url?sa=t&​rct=j&q=&esrc=s&sourc​e=web&cd=1&cad=rja&ua​ct=8&ved=0ahUKEwjFwMP​7nNvKAhWFVhQKHUHKDCgQ​FggdMAA&url=http%3A%2​F%2Fwww.bfs.admin.ch%​2Fbfs%2Fportal%2Fde%2​Findex%2Finfothek%2Fl​exikon%2Flex%2F0.Docu​ment.151351.pdf&usg=A​FQjCNHQAN3rMQ_66VaFk4​ghG_pAHwQyiw&sig2=Xho​yUdgnXGP8cpSdNInEUA


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55%
(11 Stimmen)
Helmut Barner sagte January 2016

Herr Landold redet von gewaltigem Sicherheitsgewinn. Nur dumm, dass es gerade Sicherheitsexperten sind, die darauf hinweisen, dass der Mehrverkehr auf der gesamten Nord-Süd-Achse ein Vielfaches an Unfällen generieren wird, wenn es durch die neue Tunnelröhre dazu kommt. Und daran zweifelt eigentlich kein Fachmann.

https://www.faceb​ook.com/zweite.roehre​.nein/videos/17053384​86353813/?pnref=story​
https://www.faceboo​k.com/zweite.roehre.n​ein/videos/1702183583​335970/



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46%
(13 Stimmen)
Werner Nabulon sagte January 2016

Sichere Anbindung

Für mich gilt seit Jahren, ein ganz klares JA zu einer zweiten Röhre.


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75%
(12 Stimmen)
Dany Schweizer sagte January 2016

Argumente Erpressbarkeit

Nun​ da stelle ich hier mal die Frage: Wenn Sie Erpresst werden, haben Sie zwei Möglichkeiten. Entweder man bekämpft diese Erpressung, oder man geht darauf ein und kann davon ausgehen, dass nach der Ersten die Zweite folgt.

Sollte uns die EU tatsächlich versuchen zu erpressen, gibt es nur einen Weg. Den Korrekten. Klar und deutlich erklären, dass man sich nicht erpresen lässt und halt dann mit den Konsequenzen lebt, welche evlt entstehen könnte.

Bin mir aber nicht sicher, ob die EU sich das leisten könnte, wenn die Schweiz sich klar gegen einen solchen Erpressungsversuch stellt und nachweisen kann, dass mit einer solchen korrekten Haltung dann mit Ristriktionen leben müsste.

DIES wäre dann ein Fall für die Menschenrechtskomissi​on, welche nicht zulassen darf, dass ein Volk darunter leiden muss, weil ein Verrein EU das Volk unter Druck setzt mit Einschränkungen oder Ristriktionen.

Abe​r solche Aussagen zeigen mir umso mehr, dass wir in keinem Fall diesem Verrein EU betreten dürfen. Wenn dann Verträge die uns etwas bringen und nicht einfach Pauschalabkommen, welche uns genau solche Denkweisen entwickeln.

Ich kann nur den Kopf schütteln, wenn ich höre, dass man eine 2. Röhre nicht bauen sollen, weil man dann von der EU erpresst werden könnte. Wollen wir wirklich uns vorschreiben lassen (indirekt) was und wie wir unsere Verkehrspolitik führen? Das täten wir, wenn wir auf solche Argumente sehen.

Argumente für oder gegen eine 2. Röhre gelten für mich nur, wenn sie UNS betreffen. Sollten daraus Entwicklungen entstehen, welche durch das Ausland ausgelöst werden, sind diese zu unterbinden und nicht unserer Verhalten.

Somit sehe ich einem Erpressungsversuch eher gelasen entgegen. Wenn, dann werde ich sofort die Initiative unterschreiben, welche die Aufkündigung des Verkehrsabkommens fordert. Dies auch, wenn nicht endlich der EU erklärt wird, dass wir nicht bereit sind, die ungehinderte Verkehrspolitik zu ertragen.

Wir die Schweiz versuchen mittels Steuern- und Lenkungsabgaben die Mobilität in Grenzen zu halten und es kann doch nicht sein, dass wir die entstehenden "Lücken" einfach durch das Ausland aufgefüllt erhalten. Daraus dann ein Mehrverkehr entsteht, welcher sich noch nicht mal finanziert und erneut nur zu unseren Lasten geht.

Naja - Das sind halt Folgeerscheinungen der sog. PZF und der Bilateralen. Welche man übrigens auch mit Staaten machen kann, wenn diese nicht als Pauschale gelten. Sondern gezielt mit den Einzelstaaten oder gezielt auf ein Bedürfnis was wir haben. Dies war vor den Bilateralen von heute schon der Fall und könnte auch in Zukunft der vernüngtiste und logiste Weg sein.

Soll das nun die Freiheit sein welche ein Schengen die PZF und was auch immer bringen soll? Dass wir gewungen von Andern handeln? Ist das die Freiheit?


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60%
(15 Stimmen)
J. Wolf sagte January 2016

Ein Sicherheitsgewinn?
F​ür die ganze Schweiz?

Soweit die "Argumente" der Tunnelbefürworter. Aber halten diese der Realität stand?

Im Moment ist der Gotthard ja "gefährlich". Uiuiuiii....
Unter anderem "zu gefährlich" für Gefahrentransporte - weshalb Gift- und Gefahrentransporte einen Umweg um die Schweiz machen müssen. Sie nehmen andere Routen wie z.B. den Brenner.

Aber ab ca. 2027 ist die Gotthard-Achse ja sicher. Super-Sicher. Denn dann haben wir zwei Röhren durch den Berg. Richtungsgetrennt! Dann entfällt das Argument, dass es zu gefährlich sei, Schwer- und Gifttransporte durch die Schweiz zu verbieten. Sie dürfen EINMAL raten, welche Route solche Transporte dann auf dem Weg von Hamburg nach Rom nehmen würden.

Und dann dürfen alle Schweizer ganz froh darüber sein, dass wir mit ganz, ganz viel Geld den sichersten Strassentunnel der Welt haben. Wir haben zwar nichts in die Sicherheit in den Agglomerationen, in den Dörfern und den Bahnübergängen getan - aber wir haben stinkende, rollende Bomben die mitten durch Basel, Luzern, Bellinzona und Lugano fahren dürfen.

Ein super Gewinn an Sicherheit, diese zweite Röhre....

Für alle!


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55%
(11 Stimmen)
Thomas Bachmann sagte January 2016

Die 2. Gotthardröhre ist unumgänglich und schon längst überfällig.

Hierzu​ müssen sich die Gegner auch einmal Gedanken zu folgenden Punkten machen:
Die Schweiz hat in den betroffenen Kantonen folgende Eckdaten

Kanton Tessin Bevölkerung von 347'000 Einwohner bei rund 2780km2
Kanton Uri Bevölkerung von 36'000 Einwohner bei rund 1000km2

Wollen wir nun diese 347'000 Einwohner im Kanton Tessin von der restlichen Schweiz für mindestens 900 Tage von der restlichen Schweiz abschneiden? Wollen die Gegner dem Tessin so nahelegen, dass der Rest der Schweiz auf den Tessin verzichten kann und sich dieser Kanton besser Italien anschliesst? Sind sich die Gegner auch bewusst, dass es für den grössten Investor im Kanton Uri absolut unzumutbar sein könnte, wenn das neue Andermatt während 900 Tagen einer Autobahnraststätte gleicht. Übernehmen die Gegner der Vorlage auch die Lohnzahlungen der Angestellten, wenn dieser Investor das Projekt Andermatt einstellt? Inkl. der zu erwartenden Gewinnausfälle dieser Region für die komplette Bauphase und den Wideraufbau des Kurortes?

Diese Fragen kommen nicht von ungefähr.
Man sollte sich auch die Frage gefallen lassen, welche Folgen dies für die komplette Region hat. Der Gotthardpass ist von November – April/Mai gesperrt. => abgeschnittenes Tessin. Wie die Versorgung der Einwohner des Tessins während dieser 900 Tage sichergestellt sein wird, stellt sich in keiner Diskussion. Ob diese während mindestens 900 Tagen über den Schienenverkehr abgewickelt werden kann, sei mal dahingestellt. Die LKW’s lassen sich auf alle Fälle nicht über den Pass umleiten.

Dann haben wir den Sommer. Wie soll der Verkehr im Sommer auf der Gotthardstrecke abgewickelt werden? Sollen die Holländer mit Ihren Campinganhängern über die Passstrasse rollen? Wir haben heute schon auf der Autobahn Staus welche bis 15 Km betragen. Wie wollen Sie dies noch händeln?

Ob nun diese zwei Röhren in der Zukunft wie geplant nur einspurig befahren werden oder zweispurig sollte wirklich kein Thema sein. Gegen das Verkehrsaufkommen gibt es andere Mittel, die eingesetzt werden können um die Europäer um die Schweiz herum zu führen. Was jedoch wiederum zu massiven Wehklagen der Gastronomie führen wird.

Gegen das befürchtete, gesteigerte Verkehrsaufkommen könnte eine erhöhte Verkehrsabgabe für ausländische Fahrzeuge erhoben werden. Vorbild Italien, Österreich und Deutschland
Anbei ein kleiner Denkanstoss:

Autob​ahnvignette Schweiz 26.50 € all Inklusive für 12 Monate
Autobahnvigne​tte Österreich 7.60 € 10 Tage gültig (ohne Passstrassen & Tunnel)
Autobahnvign​ette Deutschland variabel,​ je nach Umweltbelastung
Auto​bahnvignette Italien variabel, je nach Umweltbelastung und Gebiet (Besitzer)
Mont Blanc Tunnel 31.90 € 1 Durchfahrt
Grossgloc​kner 28.00 € 1 Durchfahrt

http://​www.focus.de/auto/rat​geber/unterwegs/tid-6​919/alpentransit_aid_​67559.html
http://ww​w.reise-nach-italien.​de/autobahngebuehren.​html
http://www.reis​e-nach-italien.de/aut​obahngebuehren.html
http://www.frankreich​-info.de/service/reis​einformationen/maut

Das gleiche Modell lässt sich auch in der Schweiz anwenden und entspricht vorgelebtem EU Recht. Wenn unsere Politiker sich mal für Einnahmen ausserhalb der Schweiz interessieren würden, hätte unsere Verkehrsministerin längst auch solche Abgaben für die ausländischen Fahrzeuge eingeführt. Was die Budgetdebatten für Strassen- und Schienenunterhalt der Schweiz, erheblich verkürzen würde, da das Geld vorhanden ist und nicht nur den Schweizer Fahrzeugführern aus den Rippen geschnitten wird. Bis heute muss der Schweizer Bürger mit seinen Abgaben die kompletten Auslagen aus diesem Bereich finanzieren. Die ausländischen Fahrzeuge lässt man vergleichsweise Gratis unsere Infrastrukturen benützen. Es ist wohl klar, dass sehr viele LKW’s durch die Schweiz fahren, wenn diese in der Schweiz vergleichsweise gratis unterwegs sind.

Hier ist unbedingt eine Anpassung nach internationalem Vorbild nötig. In Deutschland erhalten die Bürger sei Einführung dieser Abgaben eine Reduktion bei der Strassenverkehrssteue​r. Sprich die eingeführte Belastung gilt nur für ausländische Fahrzeuge. In Österreich verhält es sich gleich.

Ferner kann man ausländische LKW’s weiterhin im Tropfensystem durch die Schweiz lassen. Warteraum ausserhalb der Schweiz. Oder die LKW’s verladen auf die Bahn, was jedoch für die SBB ein Problem bringen könnte.

WAS BRINGT EINE 2. RÖHRE
Dies wird die GPS und SP freuen, weniger Abgasbelastung. Da weniger Stau. Klimaziel werden vielleicht erreicht, ohne dass die Swiss ein 2. Mal Groundet und sämtliche E-Bike eingestampft und die Heizungen im Winter abgedreht werden.

Weniger Verkehrstote da ein doppelseitig befahrbarer Autobahntunnel immer mit einem massiv erhöhten Risiko verbunden ist. (Sekundenschlaf, Unsicherheit, usw.)

Selbsttragen​des Strassenverkehrsnetz,​ da durch erhöhte Einnahmen bei den ausländischen Fahrzeugen endlich unser Strassennetz mitfinanziert würde. Hätte eventuell zur Folge, dass die Strafsteuern auf Treibstoff, Oel, Lebensmittel, MWST, usw. gesenkt werden könnten, was Eigentlich der SP zu gut kommen würde, da man endlich wieder einmal etwas für den eigenen Bürger machen könnte und nicht nur mit der geschwelten Brust im Ausland auftritt, wenn die Schweiz wieder soziale Projekte mit unseren Steuergeldern unterstützt.

Schlu​ssendlich kann davon ausgegangen werden, dass mit einer 2. Gotthardröhre und erhöhten Einnahmen nach EU Vorgabe eine Win / Win Situation entstehen könnte.



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43%
(14 Stimmen)
Helmut Barner sagte January 2016

Eine zweite Röhre mit ihren neuen Spuren macht die Schweiz erpressbar. Seltsam, da weibeln die Betonköpfe in den bürgerlichen Parteien dafür, obwohl sie ansonsten stets angeben, gegen die EU zu sein!
https://www.faceboo​k.com/zweite.roehre.n​ein/videos/1702183583​335970/


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60%
(10 Stimmen)
rodolphe weibel sagte January 2016

Herr Landolt, Sie schreiben: Die einzig nachhaltige und vernünftige Sanierungsvariante für den Gotthardtunnel ist deshalb der Bau einer zweiten Röhre. Das stimmt. Aber ich empfehle doch, die Vorlage des Bundesrates abzulehenen. Die 2. Röhre existiert schon: der historische Bahntunnel. Der Basistunnel wird ihn trocken legen, er entspricht den heutigen Sicherheitsnormen nicht. Ich schlage vor, ihn in einer 2. Autobahröhre umzuwandeln: ihn außer Betrieb setzen, sein Profil erweitern, ihn mit einem Sicherheitsstollen versehen und einer modernen Lüftung ausstatten, ihn in einen Straßentunnel umbauen: das Ganze für 800 Millionen. Anschliessend den heutigen Straßentunnel sanieren: 600 Millionen. Gesamtkosten 1,4 Milliarden, um zwei vollständige Autobahnröhren zu erhalten.

In Airolo wurden die Plattformen der Autobahn und der Eisenbahn im Abstand von 200 Metern ausgeführt. Eine bescheidene Ausstattung ist folglich ausreichend, um den Verkehr der Fahrzeuge von dem heutigen Straßentunnel auf den umgebauten Eisenbahntunnel umzuleiten. In Göschenen kreuzen sich mit 20 m Höhenunterschied die beiden Tunnel etwa einigen hundert Metern weit von den Portalen, so dass die Umleitung von einem zum anderen einfach ist.

Der Arbeitsaufwand ist in keiner Weise mit dem Bau eines neuen Tunnels vergleichbar. Ab der Inbetriebnahme des Basistunnels ist der Scheiteltunnel über seine gesamte Länge für Maschinen zugänglich, die für seinen Umbau erforderlich sind; die Aushubarbeiten sind gering (660’000 m3, 2'200'000 für eine neue Röhre) die Umwelteinflüsse ebenfalls, die Unternehmung ist nicht mit technischen Schwierigkeiten verbunden und wird kaum auf geologische Hindernisse stoßen, die Kosten sind beherrschbar, die Ausführungsfristen kurz (zwei bis drei Jahren), da die Ausführung nicht vom Fortschritt von nur zwei Angriffspunkten abhängt (8.5 bis 15 Jahren, laut ASTRA), also ohne teure Überbrückungsmassnahm​en (200 Mio).

Die Lösung des Bundesrates braucht viel mehr Zeit als die anderen. Wenn sie abgelehnt wird, wird noch Zeit bleiben, um eine gescheite Lösung zu finden. Sie kostet 2,8 Milliarden. Die Meine erbringt dieselben Vorteile, allerdings für die Hälfte der Kosten, nur 1,4 Milliarden.

Die Lösung des Bundesrates kann und muss abgelehnt werden.
https://site​s.google.com/site/got​hardscheiteltunnel/me​moire


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42%
(12 Stimmen)
Hubert Kirrmann sagte January 2016

Der Sicherheitsgewinn durch die getrennten Röhren wird mehr als vernichtet durch den zusätzlichen Verkehr, den den Ausbau anzieht (ganz abgesehen von den Toten beim Tunnelbau). Falls die 2. Röhre gebaut wird, wird sicher Herr Landold sein Argument von heute vergessen und für die Oeffnung aller vier Spuren plädieren, obwohl der Sicherheitsgewinn dann noch negativer wird.
Den Befürwortern sind die billigen Lastwagenfahrten von Herrn Giezendanner wichtiger als die Sicherheit.


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Antworten auf diesen Beitrag

57%
(7 Stimmen)
Dany Schweizer sagte January 2016

Woher nehmen Sie die Kenntnis, dass mehr Verkehr entsteht, weil es eine 2. Röhre gibt? Können Sie das belegen? Ist Ihnen bewusst, dass der Mehrverkehr so oder so kommt? Nicht wegen der 2. Röhre sondern wegen Ihnen, mir UNS allen. Unsere Mobîlität steigt massiv und somit auch der Verkehr am Gotthard. Egal ob mit oder ohne 2. Röhre.

Ihre Aussage ist reine Spekulation, welche nicht bewiesen oder auch nachträglich nicht nachgewiesen werden kann.

PS: Ganz abgesehen, von den Toten, welche wir zu verzeichnen haben, dank fehlender Verkehrstrennung oder fehlendem Pannenstreifen.

Au​ch Ihnen - Es ist falsch den LKW hier speziell zu erwähnen. Der Individualverkehr und die PW's machen den grössten Teil aus, welcher durch die Röhren fahren.

Und zu Ihrer Information... Herr Giezendanner hat eine Bahnverlad und seine Fahrten ins Tessin durch den LKW machen vermutlich kaum die Km-Leistung welche Sie alleine im Jahr mit Ihrem PW auf den Strassen fahren.

Reine Boulvard-Presse-Argum​entation, welche Sie hier schreiben.


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29%
(7 Stimmen)
Hubert Kirrmann sagte January 2016

@Dany Schweizer: Herr Giezendanner sagte: "mit der 2. Röhre gehören die Staus der Geschichte". Wenn Staus verschwinden, werden Leute, die bisher mit der Bahn oder gar nicht gefahren sind, die Gotthardstrecke fahren. Durch die zeitliche Verkürzung wird die Strecke attraktiver und Mehrverkehr anziehen. Nein, der Mehrverkehr ist nicht naturgegeben: der Ausbau der Strassen erzeugt ihn - Bequemlichkeit bewegt der Mensch. Nach Auskunft des BFU führt ein Ansteig des Verkehrs von 3% des Verkehrs bereits zu weniger Sicherheit im Tunnel.
Auf welchem Niveau soll ihrer Meinung nach der Verkehr aufhören zu wachsen? Beim doppelten, dreifachen, zehnfachen des heutigen Wertes? Der Kanton AG redet bereits von einer 4. Bareggröhre - 12 Jahre nach dem Bau der dritten. Wann hört dies auf?
Wegen LKWs: warum ihre Meinung nach fahren die EU Lastwagen durch den Brenner, wenn die Strecke durch den Gotthard kürzer ist? Die Lastwagenfirmen fahren halt dort, wo es schneller und billiger ist. Sind sie dafür, dass man die LSVA erhöht, um dies zu verhindern ?
Ihre Unterstellungen gehören nicht zu einer sachlichen Diskussion.


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57%
(7 Stimmen)
Dany Schweizer sagte January 2016

Herr Kirrmann

" Wenn Staus verschwinden, werden Leute, die bisher mit der Bahn oder gar nicht gefahren sind, die Gotthardstrecke fahren."

Woher nehmen Sie diese Kenntnis? Auch nur aufgrund Annahmen. Es ist aber klar, dass Menschen, welche heute den ÖV nutzen, dies nicht für solche Strecken ändern werden. Dies würde auch ich nicht. Und Sie denken ja wohl nicht, das Transporteure wie Herr Giezendanner seinen Bahnverlad (selber finanziert) nun weniger nutzt, weil er dadurch mehr Fahrer und Fahrzeuge einsetzen müsste?

"Nach Auskunft des BFU führt ein Ansteig des Verkehrs von 3% des Verkehrs bereits zu weniger Sicherheit im Tunnel. "

Eine reine Annahme, welche man auch beim Baregg schon erstellt hat und sich nicht bewahrheitet hat. Es ist jedoch heute bewiesen, dass seit der Barett mehrere Spuren aufweist, weniger Unfälle und weniger Staus an diesem Punkt entstehen.

"Auf welchem Niveau soll ihrer Meinung nach der Verkehr aufhören zu wachsen? Beim doppelten, dreifachen, zehnfachen des heutigen Wertes?"

Es ist nicht meine Aussage, dass ich ein Niveau definieren werde oder möchten, sondern die Tatsache, dass auch wenn Sie mit Gotthard eine Verhinderungspolitk betreiben, der Verkehr nicht weniger wird. Dieser steigt nicht aufgrund der einfacheren Durchfahrt, sondern weil der gesamte Verkehr ansteigt.

Denken Sie tatsächlich, dass wenn das Tropfsystem nicht mehr besteht ein LKW dann spezieller durch den Gotthard fährt? Scheinbar kennen Sie die Logistik nicht, der ist es grundsätzlich egal, ob ein Fahrer 2 Stunden im Tropfsystem steht, denn der Km zählt und nicht der stehende Fahrer, welcher gleich viel Lohn hat ob er nun 2 Stunden früher am Ziel ankommt. Die wenigsten Fahrer fahren im Stundenlohn, sondern im Monatslohn. Da ist es den Speditionen egal ob er Zeitverlust hat. Aber es ist ihnen nicht egal, welche Km-Leistung er macht. Somit wird auch heute der kürzeste Weg gefahren und nicht der Schnellste oder Angenehmste für den Fahrer.

Sie vergessen, dass auf diese Strecken es keine grosse Rolle spielt, ob ein Transport nun 2 oder 3 Std früher ankommt. Es sind Tagesterminfuhren und nicht Stundenterminfuhren.


Wie Ihnen bekannt sein sollte, ist es nicht so einfach die LSVA zu erhöhen, dies muss mit der EU abgeglichen werden durch das Verkehrsabkommen. Scheinbar haben Sie auch da wenig oder keine Kenntnis, wie die LSVA berechnet oder auf welchen Faktoren diese Bezug nimmt. Es ist nicht nur ein Betrag per Tonne/km oder Bezug auf den Euro-Wert des Fahrzeuges, sondern aufgrund einer zusätzlichen Gruppeneinteilung. Um dies in der Auswirkung zu verstehen, dürfen Sie sich bitte selber in das System LSVA einarbeiten, damit Sie nicht hier erneut solche Aussagen tätigen.

" Der Kanton AG redet bereits von einer 4. Bareggröhre"

Warum​ wohl? Nicht wegen dem Mehrverkehr, welcher problemlos heute durch den Baregg geführt werden kann oder könnte, sondern wegen der Streckeaufteilung. Zwei Röhren führen Richtung ZH und nur Eine Richtung BE. Dass dies zu Problemen führen kann oder wird in Spitzenzeiten, war beim Bau der Dritten schon klar. Zudem ist eine Röhre Richtung ZH nur oder Bedingt eine Durchgangsröhre, sondern eine Ausfahrtsröhre.

Es​ ist keine Unterstellung, sondern eine Feststellung, dass Sie auch wie die Boulvardpresse mit Arguementen hier aufwarten, welches zu dem üblichen Feindbild LKW führt, was gut und gerne immer als Prügelknabe verwendet wird.

Bitte konsultieren Sie zuerst die Imatrikulationszahlen​ der Fahrzeuge, vielleicht erkennen Sie dann, dass die Imatrikulierung der PKW's um ein vielfaches zugenommen hat, welche bei den LKW's jedoch in der Schweiz stagniert oder nur geringfügig verändert wurde.

PS: Hätte man das Verkehrsabkommen mit der EU nicht unterschrieben, könnte man ausländische Durchfahrten mit Gebühren belasten, damit diese umgeleitet würden auf andere Routen. Was aber meines Erachtens ein sehr unfaires Verhalten ist, denn wenn wir den Verkehr nicht wollen, dann sollten wir nicht Verhindern um dies zu Erreichen, sondern Lösungen des nicht Entstehens entwickel.

Oder hätten Sie Freude, wenn sich Österreich gleich verhalten würde, den Brenner durch Verhinderung unattraktiv machen würde, dieser Verkehr dann bei uns auftaucht? Scheint mir nicht ein faires Globalverständnis zu sein.



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43%
(7 Stimmen)
Hubert Kirrmann sagte January 2016

@Dany Schweizer: sie bestreiten also, dass der Ausbau der Infrastruktur zu Mehrverkehr führt. Was haben Sie aus dem Baregg gelernt (10% Zunahme in 2 JAhre)? Was haben Sie aus dem Ausbau der S-Bahn gelernt? Ich finde Herr Giezendanner vernünftig, dass er ein Verladeterminal betreibt, der Bezug zum Strassentunnel fehlt mir hier. Dann zum "Feindbild": Lastwagen sind nützlich, als Feinverteiler unerlässlich, aber für europaweite Strecken sollen die Güter auf die Bahn. Man soll keine Fahrer aus der Turkei zu Stundenlohn von 12 Fr, die 20 Stunden am Steuer von unterdotierten Lastwagen durch den Gotthardtunnel schicken. So, und wenn man berücksichtigt, dass der Gotthardtunnel zu mehr als 50% von Freizeitfahrten befahren wird, geben wir das Geld aus, damit die Nordeuropäer billig und schnell nach Italien kommen. Was hat Uri von der Autobahn, ausser Abgase und Lärm ?


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43%
(7 Stimmen)
Dany Schweizer sagte January 2016

Herr Kirrmann

Ich erkläre es Ihnen gerne erneut:

NICHT die Infratrukturveränderu​ng ergibt Mehrverkehr, dieser ist vorhanden oder wird mit oder ohne so kommen.

Die Zunahme am Baregg ist nicht aufgrund des Ausbaus neu dazu gekommen, sondern weil die Strecke Bern-St.Gallen eine Zunahme von rund 10% hat, lediglich die Umweltmehrbelastung durch die vorherigen Staus sind entfallen.

Wenn Sie keinen Bezug von Terminal, Verlad und einem Strassentunnel erkennen können, scheint es mir, dass Ihnen nicht dieser Bezug fehlt, sondern das Wissen über den Strassentransport. So hätten Sie auch Kenntnis, dass grösstenteils verderbliche Güter in Europa auf der Strasse erfolgen, da die Bahn zu lange unterwegs ist und die Waren dabei verderben oder Schaden nehmen.

Es ist heute schon so, dass N^nichtverderbliche Güter meist nur noch auf der Strasse sind, wenn dies durch Zeitprobleme nicht anders lösbar ist. Aber wie schon geschrieben, bitte informieren Sie sich erst "besser" über den Güterverkehr und erzählen Sie hier nicht einfach Boulvardpresse-Berich​te nach, welche Sie mal irgenwo gelesen haben. Ich denke, Sie sollten weniger die Deutschen TV-Sender sich ansehen, welche von Kontrollen berichte, die teilweise über 5 Jahre zurück liegen und über Jahre zusammen gezogen werden, damit es eine 30min Reportage gibt.

Wenn Sie keine Fahrer (welche übrigens KEINE 12 Fr. haben) auf unseren Strassen möchten, setzen Sie sich ein für die Kündigung des Verkehrsabkommens. Dieses besagt, dass wir keine Diskriminierung von EU-Mitgliedern machen dürfen, oder deren Einschränkung mittels Maut, Mehrsteuer oder eben Lohndumpingsperren usw. Es ist übrigens auch ein Falschbild Ihrerseits, dass solche Fahrer 20 Std am Steuer sitzen würden. In GANZ Europa gilt die ARV1, welche bei uns Landesweit und am Zoll bei Einfahrt ausgelesen und kontroliert werden. Da heute KEINE FZ mehr in die Schweiz einfahren dürfen, ohne einen Digitalschreiber ist dies sehr einfach am Zoll per Stick auszulesen, was auch regelmässig gemacht wird. Auch hier scheinen Sie einfach nur das Nachzuerzählen, was die Bouvardpresse so als Aufhänger nimmt. Sicher - Schwarze Schafe gibt es überall und wird es auch immer geben, dürften aber heute in der Schweiz einen sehr kleinen Teil ausmachen (sicherlich unter 0,1%)

So und desshalb ist es falsch immer über Transit zu sprechen und LKWs. Bitte konsultieren Sie aber zuerst die effektiven Zahlen, welche oder wer durch den Gotthard fährt. Dies sind auch nicht zum grossen Teil die Nordeuropäer. Welche aber auch unter dem Schutz des Verkehrsabkommens nicht "blockiert" werden können.

Ergo - Nicht Verhinderungspolitik durch Stau, welcher eben z.B. die Urner durch die Emissionen ertragen müssen, sondern durch grossräumige Unattraktivität schon VOR der Landesgrenze könnte eine Lösung sein.

Welche aber, das erkläre ich Ihnen nun erneut, gegenüber Andern nicht fair ist, an welche Stellen Sie den Verkehr einfach umleiten möchten. Sollten Sie an diesen Orten wohnen, würden sie sich auch gegen dieses Wehren.

Es gibt nur eine sinnvolle Lösung: Die Mobilität so regulieren, dass es zu vernünftigen Mengen kommt. Der Individualverkehr sich auf Nötiges reduziert. Eher wieder regionale Events genutzt werden. Auslandeinkäufe mit Privat-Auto durch Strafzölle belegt werden


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33%
(6 Stimmen)
Helmut Barner sagte January 2016

Umweltbelastungen im Stau wäre zu begegnen, indem man LKWs und PWs mit laufenden Motoren büsst! Aber es gibt doch sicher keine LKW-Fahrer, die ihre Motoren im Stau stehend laufen lassen! Das glaub ich nicht. So rücksichtslose LKW-Fahrer gibt es doch nicht!


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50%
(6 Stimmen)
Hubert Kirrmann sagte January 2016

@Herr Barner, und doch: der Motor lässt man läufen, damit die Klimaanlage funktionniert. Ich habe sogar Chauffeurs gesehen, die bei offenem Fenster die Klimaanlage laufen liessen. Dabei rede ich von Kühlwagen gar nicht - diese müssen den Motor dauern laufen lassen. Haben Sie mal auf einer Raststätte die Nacht im LKW-Teil verbracht?


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25%
(4 Stimmen)
Dany Schweizer sagte January 2016

Auch wieder falsch informiert. Herr Kirrmann

Wer im int. Transport tätig ist, muss heute zwingend eine Standklimaanlage besitzen, ansonsten wird er auf allen Rastplätzen verwiesen.

Zu Ihrer Sichtung: Klar und ich habe ein Cabriofahrer gesehen, welcher die Klimananlage laufen hatte... Warum ich das weiss? Weil sein FZ im Stand eine Wasserlache unter dem FZ produziert hat, welche eindeutig vom Entfeuchter der Klimaanlage war. Wäre es Kühlwasser gewesen hätte es eine Färbung.

Naja - Herr Kirrmann - Für die Dummheit Einzelner kann ich ja nicht die Mehrheit verurteilen, was Sie hier aber propagandistisch versuchen.


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50%
(4 Stimmen)
Helmut Barner sagte January 2016

Aber lieber Herr Schweizer. Bestätigen Sie doch bitte immerhin, dass die furchtbare Abgasbelastung im Stau dadurch entsteht, dass LKWs und PKWs ihre Motoren laufen lassen. Wenn sie sie abschalten, entsteht kein Abgas. Die Belastung sänke auch an den paar Ferien-Tagen, an denen ein echter Stau entstehen kann. Und Herr Schweizer, wie ist das denn bei den täglichen Staus in Zürich, St. Gallen, Bern, Biel.......? Entsteht da auch Abgas? Oder nur am Gotthard? Und könnte man mit den Gotthard-Milliarden da nicht mehr erreichen? Mol, mol!


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25%
(4 Stimmen)
Dany Schweizer sagte January 2016

Herr Barner

Ich habe es Ihnen zwar in einem anderen Blog schon erklärt.

1. Abgase entstehen beim laufen der Motoren, Stau bedeutet aber nicht Stillstand und somit auch nicht abgestellte Motoren. Fahrzeuge welche jedoch ungehindert rollen verursachen weniger Abgase in Bezug zur Wegstrecke.

2. Wie Sie selber erkennen stellen wir fest, dass in der ganzen Schweiz überall immerr mehr Staus entstehen. Warum wohl? Weil wir den rollenden Verkehr daran hindern zu rollen. Und weil unsere Mobilität einfach zu hoch ist für unser Verkehrsnetz in heutiger Form.

Aber wir können es nicht verhindern, dass es immer mehr Verkehr gibt, indem wir immer mehr Blockieren oder Verhindern, das zeigt eben genau Ihre Aussage. Der Verkehr wird trotz allen Staus immer mehr.

Wir können Verkehr nur verhindern in der Menge der Nutzung und Masse. Aber dies muss bezogen auf ein nationales Konzept passieren und wird nie zu einer gemeinsamen Lösung gelangen solange wir in Verbindung mit der EU sind, welche kein Interesse an unseren Konzepten hat, weil diese mit grösseren Landreserven immer noch massivst Möglichkeiten schaffen können um die Kapazität zu erhöhen.

Zudem ist eine EU ein Wirtschaftsinteressie​rter Verband und nicht ökologisch. Es dürfte auch sehr schwer werden dieses ökologiedenken in einer EU umzusetzen. Aber wir in der Schweiz könnten das schrittweise tun. Und somit vielen Staaten aufzeigen, dass in keinster Weise eine Einschränkung entstehen muss, wenn die Mobiliät reduziert, umgelagert oder Kostenneuverteilt wird.

Was mit unserer heutigen Verkehrspolitik passiert ist lediglich, dass wir gezwungen sind, immer mehr und breitere Strassen zu bauen, welche nicht wir nutzen, sondern viele die nichts oder nur wenig dazu beitragen.

Ohne Verkehrsabkommen wäre es denkbar einfach auch der Italienischen Politik zu erklären, dass wir selbstverständlich die Güter über die Alpen führen, aber nur über die Bahn, welche als Transit durch unsere Schweiz geführt werden. Aber heute dürfen wir das nicht und müssen uns eben *erpressen" lassen mit dem Mehrverkehr welcher so produziert wird, darüber zu diskutieren ob es eine Erweiterung geben könnte oder nicht.

Nun werden vermutlich die EU-Befürworter wieder aufschreien, wenn ich hier klar definiere, dass wir mit einem globalisierten Markt und freien Zugängen inkl. PFZ uns schlussendlich nur schaden. Dieser Schaden werden wir aber erst viel später erfahren, denn heute sehen wir nur die Vorteile. Langfristig werden wir mit Nachteilen nur so überschüttet und dann wird es zu spät sein, oder wenn die EU-Staaten es dann auch erkannt haben welche Probleme sie sich eingehandelt haben, werden wir mit diesen den Müll wieder ausbaden müssen.

Wir als kleine Schweiz könnten sehr wohl gute Konzepte umsetzen, für eine sinnvolle Mobilität, welch auch den Privatnutzen nicht einschränken müsste. Aber als Schweiz in Verbindung mit der EU wird das nicht möglich sein, dazu ist die EU zu Wirtschaftsdenkend und schert sich in keinster Weise um Umwelt, welche in der Schweiz noch als zu schützendes Gut gilt.


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75%
(4 Stimmen)
Hubert Kirrmann sagte January 2016

Den Zyklus "mehr Verkehr" und "mehr Strassen" kann man nur brechen mit einer Reduktion der Mobilität, entweder freiwillig, durch höhere Kosten oder durch Kontingenten, nicht indem man mehr Strassen baut, obwohl wir die Mittel dazu haben.
Unser Glück lässt sich nicht messen in Kilometer pro Jahr, auch nicht in Megawattstunden pro Jahr, wohl eher unser Unglück. Darum sollten wir mal Pause machen beim Strassenausbau, obwohl die Kassen voll sind. Wir drehen zwar jeden Rappen um in den Projekten, fragen uns aber nicht, ob das Projekt sinnvoll ist. Wie wär's, wenn man das Geld in eine nachhaltigen Energiepolitik investieren würde ?


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25%
(4 Stimmen)
Dany Schweizer sagte January 2016

Hier gebe ich Ihnen Recht Herr Kirrmann

Es ist nicht möglich mittels Verhinderung die Menge zu reduzieren, sondern mittels Verhinderung der Entstehung. Und das sind nun leider nun mal wir, wir ALLE. Mittels Konsum, Freizeit und was auch immer. Gefördert durch Wirtschaft, welche an dieser Mobilität interessiert ist und davon lebt.

Sie stellen es aber immer noch so dar, wie es mehr Strassen gäbe mit dem Bau einer 2. Röhre. Das ist nun einmal unkorrekt oder unterstellt unserer "Verfassung", dass sie vorsätzlich das Volk belügen würde. Auch das ist nicht korrekt.

Es geht im Bau einer 2. Röhre nicht darum um zu messen über km oder sonst was, sondern über die Sanierung der Bestehenden und der damit verbundenen Möglichkeit eine sinnvolle "Erweiterung" (im Sinne des Durchmessers) zu erstellen, dass damit gleich nebst der Sanierung auch der neuste Stand der Sicherheit erstellt werden kann. Welchen nun einmal einen Pannenstreifen vorsieht, oder in einem Brandfall ein Ausweichen und Verlassen der Röhre möglich wird.

Wenn Ihnen diese Sicherheit nichts oder zuwenig Wert ist, stimmen Sie einfach nein. Mir pers. ist diese Sicherheit mehr Wert als das Misstrauen, dass man diesen Pannenstreifen als weitere Fahrspur nutzen könnte.

Was übrigens noch nicht mal statthaft wäre. Nach einer Sanierung würde der Gotthard neu eingestuft auf Sicherheit. Dazu gehört auch ein Pannenstreifen. Welcher nach Bau nicht einfach wieder umfunktioniert werden darf, um darauf Fahrzeuge verkehren zu lassen.

Bsp: Wenn man in Ihrer Wohnung/Haus die elektrischen Leitungen vermisst, diese durch dickere Kabel ersetzt, damit sie der nötigen Sicherheit entsprechen, ist es unzulässig, die nun gewonnene Sicherheit einfach dazu zu benützen, um mehr Leistung aus dem Kabel zu beziehen.

Täten Sie das, stellt dies eine Verletzung der vorgeschriebenen Sicherheitsdefinition​ dar. Sollten Sie es trotzdem tun und es kommt zum Brand, werden Sie Schadenersatzpflichti​g, oder die Versicherung wird Sie sicher mit einem Regress belegen.

Erneut: Mir ist die Sicherheit welche mit breiterer Röhre erstellt werden kann, dieses Projekt Wert. Wenn Sie es nicht so sehen, steht es Ihnen frei gegen eine solche abzustimmen. Die Mehrheit der Stimmbürger wird es somit erklären.

NB: Es ist etwas vermessen zu erklären, dass man sich nicht frage bei neuen Pojekten. Sie scheinen zu vergessen, dass in den meisten Fällen das Volk ja oder nein sagt und somit definiert ob man es als Sinnvoll oder nicht betrachtet.

Abschl​iessend: Es ist in der Tat so, dass wir eine zu hohe Mobilität haben und diese nur mittels Umlagerung von Kosten neu ausrichten können. Leider in Verhinderung durch das Verkehrsabkommen, welches uns vieles unterbindet. Und wenn Sie nun Ihre Aussage tatsächlich ernst meinen, müssten Sie erkennen, dass alle Argumente welche Sie bisher gegen die 2. Röhre gebracht haben, sich somit auflösen.

Denn nicht die 2. Röhre ist das Problem sondern der Mehrverkehr welcher mit oder ohne entstehen wird. Es wird Ihnen vermutlich auch nicht gelingen, hier zu belegen, wieviel Mehr es gäbe mit oder ohne. Fakt bleibt aber es wird mehr geben, ausser wir finden einen Weg die Blockaden der EU zu umgehen, damit wir eine sinnvolle Mobilität entwickeln können, ohne den Einfluss, welchen man uns mittels Verkehrabkommen aufzwingt.


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60%
(5 Stimmen)
Hubert Kirrmann sagte January 2016

@Dany Schweizer: ich würde gerne dem Bau der 2. Röhre zustimmen, wenn die Befürworter sagen würden "Wir bürgen dafür, dass der Verkehr nach Oeffnung der 2. Röhre nicht ansteigt". Das hat bisher keine(r) gesagt.
Sie wissen aber genau, dass die Sicherheit des Tunnels und die Sanierung nur Abstimmungsargumente sind, um künftig mehr Lastwagen durch die Alpen durchzubringen und am lukrativen Tunnelbau zu verdienen. Sie wissen genau, dass die Wirtschaftlichkeit der NEAT dadurch sinken würde. Sie wären die Ersten, die im Parlement das "Scheitern des NEAT Verladsystems" ankreiden werden, und die volle Freigabe der Strasse ohne LSVA verlangen, sowie den Ausbau der ganzen Strecke von Basel bis Chiasso, denn die Staus werden anderswo auftreten. Sie wissen genau, dass dadurch die Urner Bevölkerung mehr Immissionen als durch die Staus heute ertragen würde.
Natürlich werden sie sagen: der Verkehr nimmt sowieso zu, es ist nichts zu machen, als der Nachfrage hinterzuhinken. Und die Urner sind selber Schuld, dass sie dort wohnen, ihre Gemeinden sind sowieso subventionniert. Ja, einige müssen leider fürs Gesamtwohl dran glauben. Das ist "Realpolitik".
Während die Oesterreicher am Brenner verzweifelt versuchen, die Lastwagenflut einzudämmen, öffnen die Schweizer die Pforte ohne Not, die EU soll ja wissen, dass die Schweizer alles für sie macht, weil sie nicht dabei sind.
Und Herr Schweizer, Sie haben Recht, ich kann dies alles nicht belegen, Sie auch nicht. Sie machen mit, weil technisch die 2. Röhre Sinn macht, und erklären sich hilflos dem Rattenschwanz gegenüber.
Aber eben, es ist immer leichter, den schreienden Kindern nachzugeben, als sie zu erziehen.


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50%
(4 Stimmen)
Helmut Barner sagte January 2016

https://www.facebook.​com/zweite.roehre.nei​n/videos/170533848635​3813/?pnref=story

​Ganz klar, DER hat das auch gemerkt! Mehr Röhren gibt mehr Verkehr! Wer LKW- und Blechlawinen anlocken will, soll ja stimmen. Wer denkt, sagt NEIN!


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67%
(3 Stimmen)
Helmut Barner sagte January 2016

Unsere Zukunft, wenn es nach denen geht, die immer mehr Verkehr wollen und fördern! Flüssiger Verkehr auf vielen Spuren.....

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