Abstimmung 12.02.2017: Die erleichterte Einbürge- rung von Personen der dritten Ausländergeneration

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Ziele dieser Vorlage

Die Einbürgerung von Personen der dritten Ausländergeneration soll zukünftig mit tieferen Hürden und weniger Aufwänden verbunden sein.

Was wird geändert?

Personen der dritten Ausländergeneration, welche bis anhin den ordentlichen Einbürgerungsprozess durchlaufen müssen, sollen unter gewissen Voraussetzungen einen Antrag auf die erleichterte Einbürgerung stellen können.

Argumente dafür

  • Ausländische Personen, deren Eltern und Grosseltern in der Schweiz leben und lebten, haben meist einen stärkeren Bezug zur Schweiz als zu ihrem Heimatland.
  • Der Schweizerpass wird nicht automatisch, sondern nur auf Antrag vergeben. Somit wird weiterhin ein ausreichendes Mass an Integration sichergestellt.
  • Die Altersgrenze von 25 Jahren verhindert, dass der Militärdienst umgangen werden kann.

Argumente dagegen

  • Die Vorlage missachtet den Willen der Stände, welche schon in einer vergangenen Abstimmung bestätigt haben, dass die Einbürgerung der dritten Ausländergeneration Sache der Kantone bleiben soll.
  • Aufgrund der tieferen Einbürgerungshürden wird faktisch ein Einbürgerungsautomatismus eingeführt.
  • Es besteht Zweifel an der praktischen Umsetzbarkeit, da das Auffinden benötigter Dokumente, bezüglich Eltern und Grosseltern, teilweise schwierig bis unmöglich sein dürfte.


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Abstimmung 12.02.2017: Die erleichterte Einbürge- rung von Personen der dritten Ausländergeneration / January 2017



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