Änderung des Bildungsgesetzes vom 24.9.2015; «Einführung Lehrplan 21»

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Ziele dieser Vorlage

Der Landrat soll für die Genehmigung des vom Bildungsrat beschlossenen Lehrplans 21 zuständig sein.

Was wird geändert?

Die Initiative verlangt, dass nicht nur der Bildungsrat (14 Personen) sondern zusätzlich auch der Landrat (90 Personen) über die Einführung des Lehrplans 21 entscheidet. In der Primarstufe gilt er bereits, müsste bei Annahme der Änderung aber vom Landrat noch nachträglich genehmigt werden. Auf Sekundarstufe I wird bis zur Genehmigung der bisherige Lehrplan weiterverwendet. Der Landrat entscheidet somit über den Zeitpunkt der Einführung des Lehrplan 21 auf der Sekundarstufe. Für die Ausarbeitung des Lehrplans 21 bleibt weiterhin der Bildungsrat zuständig.

Argumente dafür

  • Einführung des Lehrplans 21 mitreden können. Ein Lehrplan ist zu einseitig, wenn nur Fachexperten über die Zukunft der Volksschule diskutieren. Daher soll der Landrat als Vertreter der Bevölkerung darüber entscheiden.
  • Dem Landrat wird der vom Bildungsrat beschlossene Lehrplan 21 vorgelegt. Der Bildungsrat verliert somit keine Entscheidungskompetenz.

Argumente dagegen

  • Zukünftige Entscheidungen werden unnötig hinausgezögert, wenn der Landrat jede Lehrplanänderung genehmigen muss.
  • Der Bildungsrat besteht aus Experten, welche über viel mehr Fachwissen als die Mitglieder des Landrates verfügen. Zudem gehört der Lehrplan 21 ins Aufgabengebiet des Bildungsrates. Der Landrat soll sich ausserhalb seines Kompetenzbereiches nicht einmischen.


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