Änderung des Gesetzes betreffend die Handänderungssteu-er

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Ziele der Vorlage

Durch die Abschaffung der Handänderungssteuer sollen Eigenheimbesitzer finanziell entlastet werden.

Was wird geändert?

Bisher muss man bei einem Grundstückkauf eine Handänderungssteuer bezahlen. Diese beträgt in der Regel 1,8 Prozent des Kaufpreises. Die Änderung des Gesetzes sieht vor, dass neu der Erwerb von Wohneigentum weniger stark besteuert wird. Um von der Befreiung profitieren zu können, muss es sich um selbstbewohntes Wohneigentum handeln. Zudem werden nur die ersten 800‘000 CHF nicht mehr besteuert.

Argumente dafür

  • Die Unter- und Mittelschicht werden finanziell entlastet, ohne dass der Kanton zu stark geschädigt wird. Das Prinzip der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit gilt, da teure Häuser weiterhin der Steuer unterliegen.
  • Defizite in der Kantonskasse sind keine Rechtfertigung, um eine unzeitgemässe Steuer zu erhalten.
  • Es macht Sinn, Eigenheimbesitzer gegenüber anderen Grundstückbesitzern zu bevorzugen.

Argumente dagegen

  • Der Kanton kann es sich zurzeit nicht leisten, Steuerausfälle in der Höhe von 17 bis 25 Millionen CHF in Kauf zu nehmen. Da dieser bereits jetzt schon einem grossen Spardruck unterliegt.
  • Die Änderung kommt nur denjenigen zu gute, die es sich leisten können, während der Rest der Bevölkerung gezwungen ist zu sparen.
  • Der Kanton soll das Geld besser für Bildung und Soziales ausgeben, als die Reichen zu unterstützen.


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