Änderung des Schulgesetzes (Abschaffung des Berufswahljahrs) vom 13. September 2016

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Ziele dieser Vorlage

Das Berufswahljahr soll per Schuljahr 2017/18 abgeschafft werden, um die kantonalen Ausgaben zu senken und den Kanton so zu entlasten.

Was wird geändert?

Bei Annahme der Vorlage wird im letzten Oberstufenjahr das Berufswahljahr nicht mehr als Alternative zu den Bezirks-, Sekundar- oder Realschulen angeboten. Die Schülerinnen und Schüler verbleiben in der bisherigen Klasse. Es müssen deshalb keine zusätzlichen Abteilungen gebildet werden.

Argumente dafür

  • Durch die Abschaffung werden weniger Stellen benötigt und so 2017 Personalkosten in Höhe von 0.5 Millionen und ab 2018 1.2 Millionen Franken eingespart.
  • Das Angebot wird nur noch in Baden, Muri und Rheinfelden angeboten. Es wurde dieses Schuljahr noch von 50 Schülerinnen und Schülern gewählt.
  • Den Schülerinnen und Schülern wird bereits im normalen Schulunterricht genügend Unterstützung für die Berufswahl geboten. Zudem gibt es weiterhin das Werkjahr und das 10. Schuljahr.

Argumente dagegen

  • Das Berufswahljahr gibt den Schülerinnen und Schülern genügend Zeit, sich intensiv mit sich und der Berufswahl auseinanderzusetzen.
  • Gerade schwächeren und unentschlossenen Schülerinnen und Schülern hilft das Berufswahljahr, noch eine passende Berufslehre zu finden.
  • Durch den Unterschied zum sonstigen Schulunterricht erhöht es die Motivation der Schülerinnen und Schüler für das letzte Jahr.


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