Einheitsinitiative «Energiewende – St. Gallen kann es!»

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Ziele der Vorlage

Zur Förderung von erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz soll der

Kanton St. Gallen jährlich 50 Millionen Franken ausgeben.

Was wird geändert?

Der Kanton St. Gallen soll jährlich mindestens 1% seiner Ausgaben zur Förderung von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz einsetzen. Das wären 50 Millionen Franken pro Jahr. Heute gibt der Kanton jährlich rund 2.7 Millionen Franken zu diesem Zweck aus. Zu der Erhöhung der kantonalen Mittel würde der Bund zusätzlich 15 bis 25 Millionen Franken sprechen. Finanziert werden die Ausgaben durch kantonale Beteiligungen an Energiegesellschaften und aus dem allgemeinen Haushalt.

Argumente dafür

  • Die 50 Millionen Franken sind notwendig, um rasch auf saubere SG Energie umzusteigen. Der Gegenvorschlag spricht nicht genügend Mittel, um dieses Ziel innerhalb der gesetzten Frist zu erreichen.
  • Durch die zusätzlichen Mittel werden Arbeitsplätze im eigenen Kanton geschaffen. Die Wertschöpfung bleibt erhalten.
  • Je rascher die Produktion von erneuerbaren Energien gesteigert werden kann, desto schneller ist der Kanton St. Gallen unabhängiger und sicherer in seiner Energieversorgung.

Argumente dagegen

  • Mehrausgaben von 50 Millionen Franken sind nicht vereinbar mit dem kantonalen Finanzhaushalt.
  • Eine Überfinanzierung setzt falsche Anreize und hilft nicht, die erneuerbaren Energien effizient zu fördern. Langfristig müssten weitere Mittel gesprochen werden, damit diese Energien günstig bleiben. Der Gegenvorschlag löst das Problem nachhaltiger.
  • Erneuerbare Energien sind noch immer ineffizient und von saisonalen Bedingungen abhängig. Das Geld soll in günstigere und unabhängigere Energieerzeuger investiert werden.


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