Einheitsinitiative „Ja zum Ausstieg aus dem Harmos-Konkordat“

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Ziel der Vorlage

Das Bildungsniveau der Schüler an den Volksschulen soll verbessert werden.

Was wird geändert

Die interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule (Harmos-Konkordat) soll die kantonalen obligatorischen Schulen (Kindergarten, Primarschule und Sekundarstufe 1) vereinheitlichen. Es soll zudem die Qualität und Durchlässigkeit des Schulsystems sichern und Hindernisse bei interkantonalen Schulwechseln abbauen. Bei Annahme der Initiative wird der Kantonsrat verpflichtet, das Harmos-Konkordat auf den nächstmöglichen Termin zu kündigen.

Argumente dafür

  • Harmos ist gescheitert. Über die Hälfte der deutschsprachigen Kantone, insbesondere die Nachbarkantone, machen nicht mit.
  • Harmlos bringt keine Vorteile, aber grosse Nachteile. Insbesondere sind die Volksschulen durch Harmos grundsätzlich an den schädlichen Lehrplan 21 gebunden.
  • Das Harmos-Konkordat schreibt zwingend zwei Fremdsprachen in der Primarschule vor. Damit werden viele Schüler überfordert.

Argumente dagegen

  • Die Eckwerte des Schulwesens müssen auch nach einem Austritt gemäss Bundesverfassung mit den anderen Kantonen abgestimmt werden.
  • Ein Ausstieg aus dem Konkordat nur wenige Jahre nach dem Beitritt löst in der Volksschule unnötige Verunsicherung aus.
  • Die Optimierung des Fremdsprachenunterrichts ist geplant und auch bei einem Verbleib im Harmos-Konkordat problemlos möglich.


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