Grossratsbeschluss betreffend Ratschlag Ozeanium und die entsprechenden baurechtlichen Anpassungen

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Ziele der Vorlage

Damit der Zoo Basel ein Grossaquarium (Ozeanium) auf dem Heuwaage-Areal bauen kann, braucht es baurechtliche Änderungen.

Was wird geändert?

Für den Bau eines Grossaquariums wird der Zonen- sowie Bebauungsplan des Heuwaage-Areals im Stadtzentrum angepasst. Faktisch wird damit entschieden, ob der Zoo Basel das Ozeanium bauen kann. Die Bau- und Betriebskosten werden vom Zoo beziehungsweise von Spendern getragen. Der Kanton Basel gewährt allerdings einen günstigen Baurechtszins.

Argumente dafür

  • Mit der Wissensvermittlung im Rahmen des Aquariumsbesuchs, wird die Bevölkerung für die globale Gefährdung der Ozeane und ihren Einfluss darauf sensibilisiert.
  • Das bildungs- und forschungsorientierte Ozeanium wäre überregional Einzigartig und einem allfälligen, rein kommerziellen Projekt vorzuziehen. Zudem erfüllt die Haltung der Tiere die Branchenüblichen Standards.
  • Der Neubau bietet eine wichtige Weiterentwicklungsmöglichkeit für den Zoo Basel.
  • Da weder Bau noch Betrieb vom Kanton finanziert werden, wird der Steuerzahler mit dem Projekt nicht belastet.

Argumente dagegen

  • Das Konzept eines Aquariums ist veraltet und führt bei der Bevölkerung nicht zu einem rücksichtsvollerem Umgang mit der Natur.
  • Der Transport der Tiere und die Haltung führt zu Tierleid und der Wildfang schwächt die lokalen Ökosysteme welche eigentlich geschützt werden sollen. Der Betrieb braucht zudem viel Energie.
  • In der weiteren Umgebung gibt es bereits Grossaquarien und wenn das Ozeanium nicht kostendeckend betrieben werden kann, müsste der Steuerzahler möglicherweise das Defizit decken.
  • Die zusätzlichen Besucher verursachen Mehrverkehr. Dieser ist bisher nicht geregelt und könnte zu Verkehrsproblemen führen.


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