Kantonale Initiative «Kinder und Eltern» für familienergänzende Betreuungsstrukturen

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Ziel der Vorlage

Das Angebot an familienergänzenden Betreuungsstrukturen für Kindern bis zum Abschluss der Oberstufe soll ausgebaut und neu organisiert werden.

Was wird geändert

Die Gemeinden sind dafür verantwortlich, dass es genügend Betreuungsangebote (z.B. Mittagstisch oder Tagesstätte) für Kinder gibt. Diese werden das ganze Jahr von Montag bis Freitag von 7 bis 18 Uhr angeboten. Die Eltern haben Anspruch auf Beiträge aus der öffentlichen Hand, damit sie sich die Betreuungsangebote leisten können. Diese werden je nach Einkommen und Vermögen der Familie angepasst.

Argumente dafür

  • Viele Eltern möchten oder müssen nach der Geburt ihrer Kinder wieder arbeiten. Sie sind auf genügend Betreuungsplätze ohne lange Wartefristen angewiesen.
  • Kinder von Eltern mit tiefem Einkommen und Bildung sind schulisch oft schwächer. Sie sollen durch die Betreuung besser integriert werden, was die Chancengleichheit erhöht.
  • Die Betreuungsstrukturen ermöglichen mehr Eltern, Beruf und Familie zu vereinen, was die Sozialkosten verringert und die Steuererträge erhöht.

Argumente dagegen

  • Die Initiative enthält zu viele Detailregelungen. Diese schränken die Gemeinden zu sehr ein und nehmen keine Rücksicht auf bereits vorhandene Angebote oder berücksichtigen diese nicht mehr (z.B. Tagesfamilien für Schulkinder). So kann ein unnötiges Überangebot entstehen.
  • Die Mehrkosten für die Gemeinden und den Kanton sind zu hoch.
  • Die Vorlage ist unnötig. Die Gemeinden arbeiten bereits daran, die Betreuung auszubauen. Man würde sie mit dieser Initiative nur in diesem Prozess stören.


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