Kantonsratsbeschluss über den XI. Nachtrag zum Steuergesetz

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Ziel der Vorlage

Referendum gegen den St. Galler Kantonsratsentscheid, dass nur noch maximal 3655 CHF für den Arbeitsweg von den Steuern abgezogen werden können.

Was wird geändert

Bei Annahme der Vorlage tritt der Entscheid des Kantonsrates in Kraft und Personen, die mit dem Auto einen Arbeitsweg von mehr als 25 km pro Tag zurücklegen oder ein 1. Klasse GA besitzen, können ihre Kosten dafür nicht mehr vollständig von den Steuern abziehen. Die 3655 CHF entsprechen dem Preis für ein 2. Klasse GA.

Argumente dafür

  • Der Kanton generiert jährliche Mehreinnahmen von 28 Mio. CHF. Diese Massnahme ist Teil des dringend nötigen Sparpakets.
  • Für ein 2. Klasse GA können immer noch die gesamten Kosten abgezogen werden.
  • Der Bund beschränkt ab 2016 die Fahrkostenabzüge bei der direkten Bundessteuer ebenfalls auf 3‘000 CHF.
  • Der Kanton St. Gallen möchte keine zusätzlichen Anreize zum Pendeln über lange Strecken geben.

Argumente dagegen

  • Die Landbevölkerung wird bei Annahme des Entscheides gegenüber den Stadtbewohnern benachteiligt.
  • Es widerspricht dem Prinzip der Besteuerung nach dem Gesamtreineinkommen. Wer Auslagen hat, um Einkommen zu erzielen, muss diese von den Steuern abziehen können.
  • Personen, die keine Möglichkeit haben den ÖV zu benutzen, werden benachteiligt.
  • Andere Kantone haben keine Beschränkung. Der Kanton St. Gallen wird dadurch steuerlich unattraktiv.


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