Kantonsratsbeschluss über die Erneuerung und Erweiterung des Spitals Linth

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Ziele der Vorlage

Durch Erweiterungen und Neubauten sollen die St. Galler Spitäler auch für die nächste Generation eine gute Spitalversorgung sicherstellen.

Was wird geändert

Der Kanton St. Gallen gewährt gesamthaft einen Kredit von 930 Mio CHF zur Erweiterung und Erneuerung verschiedener Spitäler im Kanton. Betroffen sind: Das Kantonsspital St. Gallen, das Ostschweizer Kinderspital, sowie die Spitalstandorte Altstätten, Grabs, Linth und Wattwil.

Der Kredit für die 2. Etappe der Erweiterung und Neubauten für das Spital Linth beläuft sich auf 98 Mio CHF. Davon werden rund 70 Mio CHF wertvermehrend investiert und verzinst. Dies bedeutet, das Spital zahlt dem Kanton eine jährliche Entschädigung für die Nutzung der Spitalgebäude. Weil der Wert der Immobilie durch die Investitionen steigt, muss das Spital Linth eine höhere Entschädigung für die Nutzung der Spitalgebäude zahlen.

Argumente dafür

  • Mehrere kleinere Spitäler ermöglichen eine wohnortnahe und im Notfall schnelle Behandlung.
  • Das Spital Linth ist wichtig für die öffentliche Gesundheitsversorgung der Region. Wird nicht investiert, müssen Patienten nach St. Gallen oder in andere Kantone ausweichen.

Argumente dagegen

  • Kleinspitäler sind nicht rentabel. Wegen des eingeschränkten medizinischen Angebots sind sie für Patienten und Personal unattraktiv.
  • Mit dem Ausbau einzelner Spitäler liegt kein Gesamtkonzept vor, das alle Spitäler des Kantons berücksichtigt.


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