Kantonsratsbeschluss über einen Sonderkredit für die IT-Bildungsoffensive

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Ziele der Vorlage

Während acht Jahren soll ein Sonderkredit von 75 Mio. CHF in eine kantonale IT-Bildungsoffensive fliessen.

Was wird geändert?

Mit der IT-Bildungsoffensive sollen Massnahmen ergriffen werden, um die schulische Bildung im Bereich Informationstechnik voranzutreiben. Vor allem an den Hochschulen sollen Fachkräfte ausgebildet werden. Auch in der Berufsbildung und in den Volks- und Mittelschulen soll der digitale Unterricht getestet werden. Zudem soll eine Plattform zur Vermittlung von Praktikumsplätze in IT-Firmen entstehen.

Die Massnahmen sollen über den Sonderkredit finanziert werden. Das Volk stimmt ab, ob es diesen Kredit und damit die IT-Bildungsoffensive annehmen möchte.

Argumente dafür

  • Mit den Massnahmen soll die Bildung an die gesellschaftlichen und technischen Entwicklungen, namentlich an die Digitalisierung angepasst werden.
  • Der Kanton St. Gallen möchte in der Bildung im Vergleich mit anderen Kantonen nicht nur aufholen, er möchte Vorreiter sein im Bereich der IT-Bildung.
  • Der Wirtschaftsstandort St. Gallen kann durch kompetente Fachkräfte aufgewertet werden. So sollen mehr Unternehmen in St. Gallen tätig werden.

Argumente dagegen

  • Die Massnahmen und Kosten werden nicht präzise genug definiert. Es wird lediglich abgestimmt, ob der 75-Mio.-Kredit genehmigt werden soll oder nicht. Die vorgesehenen Massnahmen und Verteilung der Mittel sind nicht verbindlich vorgegeben.
  • Die Wirksamkeit der Massnahmen ist nicht garantiert. Es müsste eine Möglichkeit der Wirksamkeitskontrolle eingeführt werden.
  • Folgekosten werden jährlich das jeweilige Budget des Kantons belasten.


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