Kantonsratsbeschluss über einen Sonderkredit zur Finanzierung von Machbarkeitsstudie und Bewerbungsd

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Ziel dieser Vorlage

Die Machbarkeit einer 7. Schweizer Landesausstellung in der Region Bodensee-Ostschweiz soll mithilfe von 5 Millionen Franken abgeklärt werden.

Was wird geändert?

Die Kantone St. Gallen, Thurgau und Appenzell Ausserrhoden haben 2011 gemeinsam mit Vorabklärungen für eine Landesausstellung im Raum Bodensee-Ostschweiz begonnen. Die Projektidee, deren Durchführbarkeit und die Kosten müssen nun genauer definiert werden. Die konkreten Ergebnisse der Studie sollen 2019 in den drei Kantonen zur Abstimmung kommen. Bei Annahme wird dem Bund ein Bewerbungsdossier unterbreitet.

Argumente dafür

  • Die Machbarkeitsstudie verringert finanzielle Risiken und ermöglicht eine vorausschauende, detaillierte Planung des Anlasses.
  • Landesausstellungen gehören zur Schweizer Tradition. Bisher fand jedoch keine in der Region Bodensee-Ostschweiz statt.
  • Die Expo02 besuchten über 10 Millionen Personen. Die Wirtschaft profitiert davon längerfristig und ein Engagement könnte Inputs für innovative Zukunftsprojekte bringen.
  • Die drei grössten betroffenen Kantone beteiligen sich an den Kosten (SG 57%, TG 34%, AR 9%).

Argumente dagegen

  • Die Studie beinhaltet nur die Planungskosten. Bei der Durchführung entstehen weitere Kosten. Die Expo02 kostete rund 2 Milliarden Franken.
  • Lehnt das Volk die Durchführung der Expo ab, ist das Geld unnötig ausgegeben worden. Der Entscheid der Stimmbürger müsste zuerst erfolgen.
  • Der Kanton muss bereits sparen. Die Expo2027 könnte daher zu Steuererhöhungen führen.
  • Der Kanton Appenzell Innerrhoden liegt mitten in der Region, beteiligt sich jedoch vorerst nicht an den Abklärungen.


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