Mehr Qualität im Unterricht dank kleinerer Klassen (Klas-sengrössen-Initiative)

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Ziele der Vorlage

Die Qualitätsanforderungen an die Volksschulen sollen wieder erfüllt werden können.

Was wird geändert

Zurzeit gilt eine Obergrenze von 25 Schüler/innen in einer Volksschulklasse. Wenn diese Zahl voraussichtlich für längere Zeit um mehr als drei Schüler/innen überschritten wird, werden zusätzliche Halbklassenlektionen oder Teamteaching eingerichtet oder die Klasse wird geteilt.

Neu beträgt die maximale Anzahl in einer Klasse 20 Schülerinnen und Schüler. Wenn die Schülerzahl 20 überschreitet, werden sofort Entlastungsmassnahmen ergriffen.

Argumente dafür

  • Moderne Unterrichtsformen und grosse Heterogenität der Schulklassen erfordern einen höheren zeitlichen Aufwand für die einzelnen Schüler/innen.
  • Schulqualität hängt weitgehend von konzentriertem Lernen ab. Je mehr Schüler es hat, desto schwieriger ist es, sich zu konzentrieren.
  • Es sind nur kleine Anpassungen der Infrastruktur notwendig.
  • Die Kosten liegen unter 100 Millionen und Investitionen in Bildung lohnen sich immer.
  • Es gibt zu wenige Lehrer, weil der Beruf unattraktiv ist. Durch diese Initiative wird der Beruf attraktiver.

Argumente dagegen

  • Die meisten Klassen entsprechen bereits der geforderten Grösse. Der Gegenvorschlag sieht 100 zusätzliche Vollzeitstellen vor, damit da geholfen wird, wo es auch nötig ist.
  • Die starre Höchstzahl führt zur Umteilung einzelner Schüler/innen in andere Schulen und zu jährlicher Neubildung der Klassen.
  • Es entsteht zusätzlicher Raumbedarf und somit erhebliche Kosten für die Gemeinden.
  • Die Mehrkosten für neue Klassen betragen 120 Millionen.
  • Es sind 1350 zusätzliche Lehrer nötig, die augrund des Lehrermangels wohl nicht gefunden werden.


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