Verankerung der dualen und schulischen Brückenangebote im Bildungsgesetz - nichtformulierte Volksini

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Ziele dieser Vorlage

Die kantonalen Brückenangebote im Bildungsbereich sollen im Gesetz präzisiert und verankert werden.

Was wird geändert?

Im Rahmen der Sparbemühungen des Kantons sollte die Kaufmännische Vorbereitungsschule (KVS), ein Brückenangebot für schulisch schwächere Schüler, abgeschafft werden. Die dagegen eingebrachte Volksinitiative wurde im Landrat angenommen. In Umsetzung dieser Initiative werden die Brückenangebote gesetzlich präziser geregelt. Damit ist die Art der Brückenangebote, die bestehen müssen, gesetzlich verankert.

Argumente dafür

  • Die angenommene Volksinitiative wird umgesetzt. Es wird klar festgelegt, welche Brückenangebote bestehen müssen, darunter auch solche im kaufmännischen Bereich.
  • Die jährlichen Kosten der KVS von Fr. 600'000.-, die nun weiter anfallen, sind nicht übermässig hoch.
  • Neben den schulischen Brückenangeboten (z.B. KVS) werden auch duale, das heisst handwerkliche Brückenangebote verankert.

Argumente dagegen

  • Die Abschaffung der KVS war Teil des Sparpakets von 2011. Es macht keinen Sinn, einzelne Teile dieses Pakets wegen Einzelinteressen wieder herauszubrechen.
  • Fr. 600'000.- pro Jahr sind, angesichts der jährlichen Schülerzahl von 110, eine zu hohe Summe.
  • Durch die gesetzliche Umsetzung wird die Volksinitiative nicht genügend umgesetzt. Das Weiterbestehen der KVS-Standorte Liestal und Reinach wird nicht explizit garantiert.


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