Volksinitiative “Für den geordneten Ausstieg aus der Atomenergie (Atomausstiegsinitiative)”

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Ziel der Vorlage

Durch ein Bauverbot und eine Maximallaufzeit für bestehende AKW soll die Bevölkerung vor möglichen AKW-Katastrophen geschützt werden.

Was wird geändert

Für bestehende AKW gilt eine maximale Laufzeit von 45 Jahren, danach müssen sie vom Netz gehen. Eine Sonderregelung gilt für Beznau I, welches bereits ein Jahr nach Annahme der Initiative vom Netz genommen werden soll. Zudem verbietet die Initiative, den Bau neuer Atomkraftwerke in der Schweiz.

Argumente dafür

  • Der geordnete Atomausstieg sorge für Sicherheit und schütze die Heimat.
  • Die Energiestrategie 2050 habe eine zentrale Lücke, nämlich die Regelung der schrittweisen Abkehr von der Atomenergie. Der geordnete Atomausstieg garantiere eine gestaffelte Ausserbetriebnahme der existierenden AKW bis 2029.
  • Die Schweiz sei technologisch bestens positioniert, um eine Energiewende durchzuführen: Der geordnete Atomausstieg sei machbar.

Argumente dagegen

  • Die AKW-Betreiber müssten für Ihre ausfallenden Einnahmen entschädigt werden, da diese bei der Inbetriebnahme der Kraftwerke keine festgelegte Maximallaufzeit gekannt hätten.
  • Abgesehen von dieser Maximallaufzeit entspreche die vom Bundesrat vorgeschlagene „Energiestrategie 2050“ allen Forderungen der Initianten.
  • Es sei noch nicht genügend erneuerbare Energie vorhanden um schon Ende 2017 erste Atomkraftwerke vom Netz zu nehmen.


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