Volksinitiative „zum Schutz von Menschen, Tieren und Umwelt vor privaten Feuerwerken“

Unterthemen:

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Ziel der Vorlage

Die negativen Auswirkungen von Feuerwerk sollen vermindert werden.

Was wird geändert

Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern der Kategorie 2 bis 4 wird im ganzen Kanton Aargau verboten. Weiterhin erlaubt ist das Abbrennen von Feuerwerk der Kategorie 1 (Feuerwerk mit sehr geringem Gefährdungspotential) ohne Knallkörper am 1. August zwischen 21:00 und 24:00 Uhr. Der Regierungsrat kann Ausnahmen von dieser Regel für besondere öffentliche Anlässe genehmigen.

Argumente dafür

  • Schutz von Menschen, die lärmempfindlich sind oder auf Schadstoffe in der Luft sensibel reagieren.
  • Schutz der Umwelt vor hoher Feinstaubbelastung und vor Belastung von Böden und Gewässern mit Schwermetallen.
  • Schutz der Tiere, die mit Angst, Panik und Flucht auf Feuerwerk reagieren können.
  • Mit der Initiative werden Brände, Unfälle und Todesfälle vorgebeugt.
  • Im Voraus angekündigte Feuerwerke von Städten oder Gemeinden sind weiterhin zugelassen.

Argumente dagegen

  • Der Regierungsrat kann den Handel mit Feuerwerk bereits auf Anlässe beschränken und gewisse Feuerwerkskörper verbieten.
  • Die Gemeinden können das Abbrennen von Feuerwerk bereits in den Polizeireglementen bestimmen.
  • Die negativen Folgen von Feuerwerk sind im Vergleich zu anderen Umweltbelastungsquellen klein.
  • Es werden viele Verstösse erwartet, was zu viel Mehrarbeit für die Gemeinden führt.
  • Feuerwerk an speziellen Anlässen hat eine lange Tradition. Ein Verbot ist ein gesellschaftlicher Verlust.


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