Volksinitiative zur Abschaffung der Sonderjagd (Sonderjagdinitiative)

Unterthemen:

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Ziele der Vorlage

Ziel dieser Vorlage ist die Abschaffung der Sonderjagd.

Was wird geändert

Die Initiative will die Sonderjagd abschaffen, welche momentan in den Monaten November und Dezember stattfinden kann. Die Initianten betonen, dass es den verantwortlichen Behörden in den letzten Jahren nicht gelungen sei, die Wildbestände während der ordentlichen Hochjagd im September zu regulieren. Während der Sonderjagd komme es oft zu jagdethisch verwerflichen Situationen.

Argumente dafür

  • In der Sonderjagd kommt es zu unethischen Situationen, so werden beispielsweise trächtige und führende Hirschkühe und ihre Kälber erschossen.
  • Als Alternative zur Sonderjagd soll die Hochjagd neu an 25 anstatt 21 Tagen im September und zusätzlich auch im Oktober stattfinden.
  • Durch eine verstärkte Bejagung der Wildschutzgebiete soll der Abschussplan in der Hochjagd, also bis spätestens Ende Oktober, realisiert werden.

Argumente dagegen

  • Viele Wildtiere leben in Wanderpopulationen und kehren erst nach der Hochjagd ins Graubünden zurück. Somit können sie nur durch eine Sonderjagd reguliert werden.
  • Die Initiative ist gefährlich, da es bei den Wildtieren zu Wintersterben, Stress bei der Nahrungssuche, Verdrängungskämpfen und Krankheiten kommen kann.
  • Es kann vermehrt zu Verkehrsunfällen oder Seuchengefahr kommen, was auch für Menschen gefährlich ist.


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