Weniger Steuern fürs Gewerbe (Kirchensteuer-Initiative)

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Ziele dieser Vorlage

Durch die Abschaffung der Kirchensteuer für Unternehmen sollen die Unternehmen im Kanton Zürich finanziell entlastet werden.

Was wird geändert?

Im Kanton Zürich sind alle Unternehmen verpflichtet, Kirchensteuer zu bezahlen. Die jährlichen Einnahmen der Kirchensteuer im Kanton Zürich betragen momentan rund 107 Millionen Franken. Das Geld fliesst an die verschiedenen christlichen Kirchgemeinden in der Schweiz. Die Steuereinnahmen der Unternehmen dürfen ausschliesslich für das soziale und kulturelle Engagement der Kirche eingesetzt werden.

Die Kirchensteuer für Unternehmen wird bei Annahme der Initiative aufgehoben.

Argumente dafür

  • Der Staat soll sich in religiösen Angelegenheiten zurückhalten.
  • Juristische Personen sind oft religiös ungebunden, nehmen nicht an religiösen Handlungen teil und bestimmen in den Kirchen nicht mit. Daher sollen sie auch nicht dafür bezahlen müssen.
  • Nicht- oder andersgläubige Unternehmer haben keine Möglichkeit, sich gegen die Kirchensteuer zu wehren.
  • Die Kirchensteuer benachteiligt gemeinnützige Organisationen, die auf Spenden angewiesen sind gegenüber den Landeskirchen.

Argumente dagegen

  • Die Kirchensteuer ist keine spürbare Belastung für die Unternehmen.
  • Durch die Kirchensteuer werden gemeinnützige Leistungen finanziert. Kann die Kirche ihr Angebot nicht mehr erbringen, muss der Staat einspringen.
  • Die Kirche schafft Strukturen, die Freiwilligenarbeit fördern. Bei einer Abschaffung der Kirchensteuer sind diese in Gefahr.
  • Mit der Kirchensteuer leisten die Unternehmen ihren Beitrag zur Solidarität mit den Schwachen der Gesellschaft.


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